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Hitlers Wien Lehrjahre eines Diktators | Der Klassiker komplett neu bearbeitet

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.2030

Abbildungen

mit 100 Abbildungen und Faksimiles

Herausgeber

Oliver Rathkolb + weitere

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

18,7/12/3,2 cm

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-32058-0

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.2030

Abbildungen

mit 100 Abbildungen und Faksimiles

Herausgeber

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

18,7/12/3,2 cm

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-32058-0

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
Deutschland
Email: [email protected]
Url: www.piper.de
Telephone: +49 89 3818010
Fax: +49 89 338704

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Eine hochinteressante Spurensuche!

Peter Ball aus Krefeld am 20.02.2024

Bewertungsnummer: 2136006

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Jedem, der sich eingehender und länger mit Hitler, seiner Zeit und Herrschaft befasst, stellen sich irgendwann grundsätzliche Fragen. Fragen nach Ursachen und Auslösern, Einflüssen oder Leitfiguren, die offensichtlich derartig wegweisend und fundamental gewesen sein müssen, dass sie einen schmächtigen jungen Mann aus Oberösterreich zum wohl größten Menschheitsverbrecher der Geschichte haben werden lassen. Hitler hat nicht lange in Wien zugebracht – und doch muß diese entbehrungsreiche-, Lebensträume zerstörende Zeit wohl als eine der ihn am meisten prägenden angesehen werden. Wenn Hitler später, als Reichskanzler und „Führer“ erwähnt, daß diese Zeit das „granitene Fundament“ seiner Überzeugungen geschaffen hat, so lässt das in der Tat sehr tief blicken und eröffnet ein wahres Kaleidoskop bewahrter Eindrücke, die seine Sichtweise und sein Handeln bis zum Untergang im Führerbunker prägten. Guido von List, der rassistische Esoteriker oder Georg von Schönerer, der als radikaler Antisemit und Deutschnationaler vielleicht so etwas wie der geistige Vater der späteren nationalsozialistischen Rassenlehre wurde und nicht zuletzt der von Hitler bewunderte-, langjährige Bürgermeister von Wien und Antisemit Karl Lueger, der Gustave Le Bons „Psychologie der Massen“ offensichtlich derartig verinnerlichte, daß er sich jedes zuhörende Publikum hat Untertan machen können, egal wie dieses ihm gesinnt war. Fast beiläufig erscheint es da, daß Hitlers Verachtung des Parlamentarismus wahrscheinlich auf ein Landesparlament zurückzuführen ist, in dem er öfters auf der Zuschauertribüne Platz nahm und in dem es aufgrund der fehlenden Geschäftsordnung nicht möglich war, Redezeiten zu begrenzen, es trotz Mehrsprachigkeit an Übersetzern fehlte und auch sonst offensichtlich nicht so wirkte, wie der junge Hitler sich eine durchsetzungsfähige und beschlussfassende Obrigkeitsmacht vorstellte. Brigitte Hamann führt sehr souverän durch diese Wiener Zeit Hitlers, benennt oftmals noch heute existente Wohnadressen und geht im Detail auf so manche Erzählung von Bekannten und Mitbewohnern ein, die sich nach dem Krieg mit Erzählungen über „ihren Freund“ Hitler das schnelle und auch große Geld erhofften. Ein Beitrag zur Geschichte Hitlers, die so manch' hoch gerühmte, etablierte Biografie nicht leisten konnte. Beeindruckend!

Eine hochinteressante Spurensuche!

Peter Ball aus Krefeld am 20.02.2024
Bewertungsnummer: 2136006
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Jedem, der sich eingehender und länger mit Hitler, seiner Zeit und Herrschaft befasst, stellen sich irgendwann grundsätzliche Fragen. Fragen nach Ursachen und Auslösern, Einflüssen oder Leitfiguren, die offensichtlich derartig wegweisend und fundamental gewesen sein müssen, dass sie einen schmächtigen jungen Mann aus Oberösterreich zum wohl größten Menschheitsverbrecher der Geschichte haben werden lassen. Hitler hat nicht lange in Wien zugebracht – und doch muß diese entbehrungsreiche-, Lebensträume zerstörende Zeit wohl als eine der ihn am meisten prägenden angesehen werden. Wenn Hitler später, als Reichskanzler und „Führer“ erwähnt, daß diese Zeit das „granitene Fundament“ seiner Überzeugungen geschaffen hat, so lässt das in der Tat sehr tief blicken und eröffnet ein wahres Kaleidoskop bewahrter Eindrücke, die seine Sichtweise und sein Handeln bis zum Untergang im Führerbunker prägten. Guido von List, der rassistische Esoteriker oder Georg von Schönerer, der als radikaler Antisemit und Deutschnationaler vielleicht so etwas wie der geistige Vater der späteren nationalsozialistischen Rassenlehre wurde und nicht zuletzt der von Hitler bewunderte-, langjährige Bürgermeister von Wien und Antisemit Karl Lueger, der Gustave Le Bons „Psychologie der Massen“ offensichtlich derartig verinnerlichte, daß er sich jedes zuhörende Publikum hat Untertan machen können, egal wie dieses ihm gesinnt war. Fast beiläufig erscheint es da, daß Hitlers Verachtung des Parlamentarismus wahrscheinlich auf ein Landesparlament zurückzuführen ist, in dem er öfters auf der Zuschauertribüne Platz nahm und in dem es aufgrund der fehlenden Geschäftsordnung nicht möglich war, Redezeiten zu begrenzen, es trotz Mehrsprachigkeit an Übersetzern fehlte und auch sonst offensichtlich nicht so wirkte, wie der junge Hitler sich eine durchsetzungsfähige und beschlussfassende Obrigkeitsmacht vorstellte. Brigitte Hamann führt sehr souverän durch diese Wiener Zeit Hitlers, benennt oftmals noch heute existente Wohnadressen und geht im Detail auf so manche Erzählung von Bekannten und Mitbewohnern ein, die sich nach dem Krieg mit Erzählungen über „ihren Freund“ Hitler das schnelle und auch große Geld erhofften. Ein Beitrag zur Geschichte Hitlers, die so manch' hoch gerühmte, etablierte Biografie nicht leisten konnte. Beeindruckend!

Wien und Adolf Hitler

Bewertung am 08.02.2023

Bewertungsnummer: 1875929

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch ist ein sehr gut recherchiertes Sachbuch. Man folgt den Autoren und ihren Forschungen , wobei man viele interessante Details erfährt. Wie stark die Zeit in Wien sich auf die späteren Handlungen Hitlers auswirkte wird hier anschaulich dargestellt. Die akribische Quellenarbeit und die Auswertungen der Wissenschaftler:innen zeigen die Geisteshaltungen, aus denen sich Hitler sein Weltbild zusammen baut. Nach dem Lesen hat man viel dazu gelernt und ist froh, dass die Fachleute ihr Wissen so gut weiter gegeben haben.

Wien und Adolf Hitler

Bewertung am 08.02.2023
Bewertungsnummer: 1875929
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch ist ein sehr gut recherchiertes Sachbuch. Man folgt den Autoren und ihren Forschungen , wobei man viele interessante Details erfährt. Wie stark die Zeit in Wien sich auf die späteren Handlungen Hitlers auswirkte wird hier anschaulich dargestellt. Die akribische Quellenarbeit und die Auswertungen der Wissenschaftler:innen zeigen die Geisteshaltungen, aus denen sich Hitler sein Weltbild zusammen baut. Nach dem Lesen hat man viel dazu gelernt und ist froh, dass die Fachleute ihr Wissen so gut weiter gegeben haben.

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Hitlers Wien

von Brigitte Hamann, Oliver Rathkolb, Johannes Sachlehner

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