Der Abenteurerin Sax ist es gelungen, mit ihrem Shuttle und ihrer ungleichen Crew den Planeten Karstein zu verlassen. Jetzt kennt sie nur noch ein Ziel: den Mörder ihrer Familie zu stellen. Es scheint eine Verbindung zur Ermordung von Baron Barsikov und Prinzessin Regina zu geben. Mithilfe der Künstlichen Intelligenz Maya schlüpft Sax in die Rolle der Prinzessin und reist zu deren Heimatplaneten Rovan. Doch der Kronprinz von Rovan ist misstrauisch und versucht mit allen Mitteln, Sax zu enttarnen. Schon bald findet sie sich in einem Gespinst aus Lügen, Intrigen und mörderischen Cyborgs wieder.
Kundinnen und Kunden meinen
4.3/5.0
Bewertung
5/5
07.04.2024
Buch (Taschenbuch)
Endlich wieder ein neuer Richard Schwartz Roman
Wie alle warte ich seit Jahren auf die Fortsetzungen. Wie immer packt einen der flüssige Schreibstil von Richard Schwartz, ich habe die Geschichte sehr genossen und (leider) viel zu schnell durchgelesen, weil ich es nicht zur Seite legen wollte. Es fällt allerdings auf, dass im Gegensatz zu seinen anderen Romanen kleine Schwächen und Unstimmigkeiten zu finden sind. Es wirkt so als wäre etwas gehudelt worden, um endlich den Erscheinungstermin einhalten zu können. An mancher Stelle klingt die Ausdrucksweise nach der Eisrabenchronik und auch manche Handlungen erscheinen nicht so stimmig, wie im ersten Teil.
Trotzdem zählt der Roman noch immer zu einem der besten, die ich gelesen habe. Für die Zukunft würde ich lieber doch länger auf die Erscheinung warten, um die gewohnte Perfektion von Richard Schwartz zu bekommen.
Chris
5/5
04.04.2024
Buch (Taschenbuch)
Gut, trotz kleiner Unstimmigkeiten
Das Wichtigste zuallererst: Das Buch ist gut, es hat mir gefallen, und ich kann die Reihe empfehlen.
Objektive Kritik:
Der Klappentext hat mit dem Inhalt des Buchs leider nur bedingt zu tun, dennoch hat dies mein Lesevergnügen nicht geschmälert. Hier scheint jemand allerdings trotzdem Mist gebaut zu haben, jedoch habe ich nun eine gewisse Vorstellung, wovon der dritte Band eines Tages handeln wird.
Auch wenn es mir zunächst nicht aufgefallen war, hat der Autor es sich scheinbar bezüglich kleiner Details des ersten Bandes anders überlegt, oder es sind schlicht Fehler. Hauptsächlich ist das Mayas Bekanntheit unter Sax’ Freunden, oder eher der Mangel davon. Dann aber auch eine für mich überraschende Erkenntnis Milosks über die Geschichte von Sektor 12 und der Rebellion, die eigentlich längst bekannt war. Es gibt auch noch ein paar andere, jedoch sind dies die, die mir am Meisten auffielen, da sie klar im Widerspruch zu vormaligen Geschehnissen stehen.
Persönliche Kritik:
Ich habe den Eindruck, dass Teile des Buchs geschludert sind – nicht gravierend, doch die oben erwähnten Ungereimtheiten waren auffällig. Ich hoffe, dass diese lediglich auf die zwischen den Bänden liegende Zeit und die bewusste Absicht, dies nachträglich abzuwandeln, zurückzuführen sind und nicht etwa auf so etwas wie Probleme mit dem Verlag, durch die etwas umgeschrieben werden musste… Gerade im ersten Viertel des Buchs kamen dazu alle paar Kapitel Formulierungen, bei denen ich mich fragte, ob so etwas mir in einem Aufsatz bereits als Dopplung angekreidet worden wäre – aber das mag auch persönliches Trauma sein. Insgesamt entstand bei mir dennoch der Eindruck, dass das Buch so in sich nicht mehr voll stimmig ist, was mich tatsächlich stört und weshalb ich auch eine Weile mit mir gerungen habe, deswegen nur vier Sterne zu geben. Ich hoffe darum sehr, dass sich das in zukünftigen Bänden, wie auch dem Dritten der Eisraben-Chroniken nicht wiederholt.
Es scheint mir weiter, dass hier manche Charaktere, sowie akquirierte Ressourcen kurz kommen, als wären diese ursprünglich für mehr geplant gewesen und würden nun dank weggefallener oder verschobener Handlungsstränge lediglich mitgeschleift, oder zurückgelassen, anstatt eingebunden. Lediglich Shixin kann hier wirklich glänzen – was schön ist, denn ich mag Shixin, dennoch wirkte es stellenweise merkwürdig auf mich und ich hoffe, dass diese im Weiteren (erneut) wichtig werden. Da habe ich allerdings Vertrauen auf Herrn Schwartz, er hat das in bisherigen Bücherreihen schließlich auch geschafft.
Auch Mayas Kräfte scheinen sich etwas gewandelt zu haben. Auch wenn ich erst diese Woche beide Bücher las, fällt es etwas schwer, den Finger darauf zu legen, doch ich denke, dass sie schlicht mehr Präzisionsarbeit machen (etwa zwei Millimeter Abweichung eines Punkts zur Mittelachse eines vierzig Meter tiefer liegenden Schacht feststellen) und dadurch Sax und ihre Gefährten staunen lassen konnte, anstatt ihre größten Dienste auch für Lesende im Hintergrund zu vollführen und ansonsten hauptsächlich Kameras zu manipulieren.
Im direkten Vergleich mag ich den ersten Band mehr, auch weil ich in diesem stärker das Gefühl hatte, dass die Protagonistin durchsetzungsfähig ist und ihre eigenen Interessen verfolgen kann, selbst wenn sie in den Fäden augenscheinlich mächtigerer Kräfte verwickelt ist. Des Weiteren hatte ich etwas zu oft den Eindruck, dass das Überleben nur absurdem Glück (oder Schicksal?), zu verdanken ist. Zudem war ich beim ersten Band ein Fan der zwar kurzen, jedoch mitreißenden, sowie grafisch gut beschriebenen und auf positive Weise übertriebenen Kämpfe und Auseinandersetzungen, die mir hier auch zu kurz kamen – in Menge wie leider auch in Qualität. Allgemein entstand hier für mich der Eindruck, dass der Autor sich entschieden hat, die im ersten Band in Konfrontationen (dank Maya und Beth) klar überlegene Sax langfristig abzuschwächen – da das eines der Features war, welches diesen für mich unterhaltsam gemacht hat, ist dies eine Entwicklung, über die ich weniger glücklich war.
Ich mag es, auf positiver Note zu Enden und finde es trotz der geäußerten Kritik verdient:
Die genannten Punkte sind – Klappentext und Widersprüche ausgenommen – Kritik auf hohem Niveau und wie bereits eingangs erwähnt, mag ich das Buch. Ich habe die beschriebene Reise, die kreativ ausgearbeiteten neuen Orte und Persönlichkeiten und die spannenden und stimmungsvoll an die Örtlichkeiten angepassten Details der Welt geliebt und konnte mich darauf einlassen. Nach wie vor bin ich als Leser im Unklaren über viele Hintergründe der großen Story, die nun neue Facetten erhalten hat, doch zumindest für mich hat das Interesse an deren Auflösung, sowie die Spannung für Sax’ weitere Abenteuer nur zugenommen und ich hoffe auf einen baldigen dritten Band.
Bewertung
aus Eisenach
5/5
28.03.2024
Buch (Taschenbuch)
Maya und Mirabelle
Mit einer Minimal-Crew, die zudem kaum Ahnung vom Fliegen eines Raumschiffs hat, ist Sax im Weltraum unterwegs. Wenn sie eine Chance haben will, ihre Rachepläne umzusetzen, braucht sie Hilfe, ein richtiges Raumschiff und eine Besatzung. Trotz einiger Geldreserven gar nicht so leicht, wenn man zudem unterm Radar bleiben muss. Dass zu ihren Gefährten eine der höchstentwickelten KIs gehört, könnte allerdings hilfreich sein.
Zugegebenermaßen war ich am Anfang dieses Buches zunächst recht verwirrt. Ich hatte nämlich nicht realisiert, dass es sich bei Richard Schwartz’ humorvollen Science-Fiction-Roman um den 2. Band eines Mehrteilers handelt. Da mir Band 1 („Die Starfarer-Verschwörung“) unbekannt ist, hatte ich etwas Mühe, in die Geschichte hineinzufinden. Das legte sich allerdings relativ schnell, da genug Informationen über das bisherige Geschehen in den Text eingebettet sind, um die Vorgeschichte verstehen zu können.
Die Story handelt in einer Welt, in der menschliche Kolonien in anderen Sternensystemen vor längerer Zeit von Angreifern so weit zerstört wurden, dass die vorhandene Technik nur noch einen Abglanz der einstigen technologischen Höhen darstellt. Mit der alten Heimatwelt, der Erde, hier Terra genannt, besteht schon lange kein Kontakt mehr. Diese Welt weist typische dystopische Züge auf. Zusammen mit einem kleinen Kreis Verbündeter will die Protagonistin Rache für die Zerstörung ihres Lebens nehmen. Durch Ereignisse, die in Band 1 wahrscheinlich näher beleuchtet werden, ist sie finanziell und technisch allerdings recht gut ausgestattet. Typische SciFi-Elemente verbindet der Autor mit Situationskomik, spart aber auch ein gewisses Maß an Gewalt nicht aus. Die Situation am Ende des Bandes lässt den Leser auf die Fortsetzung gespannt zurück. (Und vielleicht kann ich in der Zwischenzeit ja Band 1 nachholen.)
Der Autor nutzt seine Protagonistin Sax als Ich-Erzählerin.
Fazit:
Dieses gelungene humorvolle Science-Fiction-Abenteuer in einer dystopischen Welt entwickelt eine ganz eigene Dynamik.
Bewertung
4/5
26.04.2024
Buch (Taschenbuch)
Gut, aber wesentlich schwächer geschrieben...
Zwar nett geschrieben, aber es liest sich auch so als hätte es ein anderer Ghostwriter unter dem Pseudonym "Richard Schwartz". Zwar wurden exakt wie es eine KI machen würde exakt gleiche Formulierungen übernommen, aber trotzdem ist der Aufbau der Geschichte nicht Linear zum ersten Buch. Auch habe ich alle Bücher, welche unter dem Pseudonym "Richard Schwartz " geschrieben wurden gelesen und trotz Ähnlichkeiten im Stiel, erscheint es mir, als wurde dieser Teil von einem anderen Autor geschrieben, der das Pseudonym "Richard Schwartz " übernommen hat. Es ist deutlich schwächer geschrieben!
Bewertung
2/5
09.09.2024
Buch (Taschenbuch)
Sehr vorhersehbar
Buch nach System.
Leider ist alles sehr vorhersehbar was passiert.
Sax scheint etwas schlimmes zu passieren und kaum ist etwas Spannung da, warte ich nur drauf wie Maya sie rettet oder Beth aus der Ecke springt. Alles geht gut aus und wird cool gelöst.
Mit netten Ideen und etwas Humor.
Leider ist das was im ersten Band zu merken im zweiten noch schlimmer.
Wer auf alles wird gut steht. Perfektes Buch.
Tut auch Mal gut.
Auch wird mir zu oft wieder holt wie Sax Beth bekommen hat, wer ihr Eltern und Gonzo umgebracht hat, warum und wieso sie unterwegs ist.
Der Inhalt des Klappentextes ist einfach nur Grütze.
Das was darauf steht sind ungefähr die letzten 40 Seiten des Buches.
Und selbst da Frage ich mich noch was für Intrigen und lügen es sein sollen.
Ja Cyborgs kommen auch wieder erst am Ende vor.
Davor wird durch eine Welt gereist die zwar stimmungsvoll und verständlich beschrieben wird, für meinen Geschmack aber zu viele Fehler aufweist.
Naja ich bin auf dem letzten Teil gespannt.
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