Produktbild: Vertrauen

Vertrauen

Aus der Reihe detebe
152

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.04.2024

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18/11,4/2,2 cm

Gewicht

261 g

Farbe

Elfenbein / Anthrazit

Auflage

1

Originaltitel

Emuna

Übersetzt von

Markus Lemke

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24738-1

Beschreibung

Rezension

»Der israelische Autor Dror Mishani beweist mit ›Vertrauen‹, dass es ihm gelungen ist, in die Fußstapfen seiner Vorbilder Simenon und Mankell zu treten.«
»Ein grandioses Sittengemälde unserer Moderne.«
»Ein raffiniertes Geflecht aus Politik, religiösen Wirrungen, nationalen Irrungen und familiären Verstrickungen.«

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.04.2024

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18/11,4/2,2 cm

Gewicht

261 g

Farbe

Elfenbein / Anthrazit

Auflage

1

Originaltitel

Emuna

Übersetzt von

Markus Lemke

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24738-1

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truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

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  • Bewertung

    5/5

    02.09.2025

    eBook (ePUB 3)

    Sehr spannend!

    Das erschienene Buch " Vertrauen" von Dror Mishani finde ich sehr gelungen. Nachdem ich sein Erstwerk "Drei" voller Begeisterung gelesen habe, habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Der Roman handelt vom Protagonisten Inspektor Avi Avraham. Er ist mit den sich immer wiederholenden Fällen in seinem Berufsleben unzufrieden und unterfordert. Eines Tages passieren gleich zwei Fälle, die auf seinem Schreibtisch landen. Ein ausgesetztes Neugeborenes und ein verschwundener Tourist. Er spürt sofort, dass der Tourist eine größere Geschichte wird und es nicht legal zuging. Er ermittelt und dringt immer weiter in dessen Geschichte ein. Ich finde den Schreibstil des Autors sehr gut und das Buch liest sich flüssig. Er versteht es, das Interesse für die Akteure zu wecken und Spannung aufzubauen. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und kann es absolut weiter empfehlen.

  • hallobuch, Silke Schröder

    aus Hannover

    5/5

    16.06.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein ruhig erzählter Thriller

    Dror Mishani erzählt seinen Thriller „Vertrauen“ auf ein ruhige, aber ungemein fesselnde Art. Dabei beschäftigt er sich mit zwei unterschiedlichen Fällen. In der Story um das unbekannte Neugeborene erfahren wir viel über die allgemeinen Lebensverhältnisse in Israel, während es im Fall des verschwundenen Touristen vor allem um die mächtige Position des Geheimdienstes Mossad geht, der sich scheinbar über jegliche Gesetze hinwegsetzt. So kombiniert der Autor verschiedene gesellschaftliche Themen und fügt in seinen beiden Fällen immer wieder kleine Parallelen ein. Er vergisst aber auch nicht das Privatleben seines Kommissars, der sich mit seinen Gefühlen zu seiner slowenischen Freundin herumschlägt und auch nach Feierabend noch für gute Kriminalgeschichten zu haben ist —wie der Autor selbst. So ist „Vertrauen“ ein spannend erzählter Thriller, der viel über die komplizierten israelischen Verhältnisse durchblicken lässt

  • Bewertung

    aus Kyritz

    5/5

    26.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    spannender gesellschaftkritischer Krimi

    Scheinbar alltägliche Routinefälle mausern sich zu Fällen mit Sprengstoffcharakter. Ein ausgesetztes Baby hält das Ermittlerteam um Inspektor Avi Avraham auf trapp. Nicht nur das die Identität der Mutter anfangs unklar ist, präsentiert eine mögliche Verwandte des Babys eine neue Variante der Geschichte nach der anderen. Sie spielt Katz und Maus und hat doch dabei immer ihren eigenen kruden Plan vor Augen. Und dann der verschwundene Tourist, dessen Verschwinden erst mysteriös und durch viele kleine ominöser Puzzelteilchen immer seltsamer wird, bis hin dass der Mossad auch noch involviert ist. Der Autor schafft es auch hier den Leser mit seinem ganz speziellen Schreibstil nicht nur in den Bann zu ziehen sondern ihn wirklich zu fesseln. Er legt immer wieder neue Fährten aus, verwirrt den Leser damit unweigerlich, lässt den Leser aber genau dadurch in die Lebensrealität der Protagonisten eintauchen. Durch die zwei Fälle entstehen zwei Handlungsstränge, die sich anhand der Ermittlungsfortschritte immer weiter entwickeln. Zum einen finde ich es wirklich gelungen, wie man als Leser in diese Welt eintauchen kann. Wie religiöser Fanatismus, mehr als ein Leben gefährden kann. Der Autor zeichnet im Fall von Liora nicht nur auf, was für Folgen es haben kann, sondern auch welcher Sprengstoff entstehen kann. Zumal Liora eigentlich ja nur eigene Interessen verfolgt und ihre eigene Tochter und ja auch dann Enkeltochter missbraucht, um für sich selbst Gerechtigkeit zu erfahren. Der weitaus komplizierte Fall war dann doch der des Touristen. Für mich war dieser dann doch sehr verwirrend, zumal dann auch noch der Geheimdienst mit involviert war. Da es in diesem Roman sehr viele Figuren gibt, werde ich mich auf einige wenige beschränken, die mich auf die eine oder andere Weise beeindruckt haben. Die Figur der Liora, war diejenige, die ich alles andere als sympathisch fand. Gut sie hatte es nie leicht, aber rechtfertigt dies ihr Handeln. Sie missbraucht nicht nur ihre Tochter sondern auch ihre Enkeltochter für ihre Zwecke. Wollte ihre Tochter wirklich den Tod ihrer eigenen Tochter, oder war dies nur das Resultat der ständigen Manipulationen ihrer Mutter. Die Leittragenden waren ihre Tochter und das Baby, das ja durch das Nichthandeln ja fast nicht überlebt hatte. Dringend medizinische Behandlungen wurden ja anfangs verweigert. Wenn man sich das vorstellt eine verpfuschte Abtreibung, und das Frühchen kämpft um sein Leben und der einzig Erwachsene schaut tatenlos zu und will einfach nur sehen wie das kleine stirbt und ist dann überrascht wie es um sein Leben kämpft und dann und erst dann wird es ausgesetzt. Himmel jetzt wird es richtig schräg weil Liora in ihren fanatischen Glauben, eine Rechtfertigung für ihr Handeln sieht. Ganz ehrlich sie gibt sich mit einer Gossensprache und dann in der Innensicht tut sie wer weis wie gebildet. Da ist diese Diskrepanz, die anfangs einfach nicht recht zusammen passen will. Und dann dieser etwas komplizierter Fall, der nicht minder weniger Sprengstoff hat. Dennoch fand ich dieses Fall doch um einiges verwirrender und konfuser, womöglich weil der Geheimdienst hier noch mit eine Rolle spielt. Fazit: Ein wirklicher gelungener Krimi, bei dem man gleich mit zwei recht unterschiedlich gelagerten Fällen seine Freude hat. Der Autor schafft es einen mehr wie einmal in die Irre zu führen und zeichnet durch Handlung und Protagonisten ein lebendiges Abbild der Gesellschaft mit Licht und Schattenseiten. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung, schon allein für das wirklich gelungene Ende. Selbst für ein so zerrissenes Land mit all seinen sozialen Schieflagen gibt es Hoffnung.

  • Taubenschlag

    5/5

    15.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Inhalt: Tel Aviv: Vor einem…

    Inhalt: Tel Aviv: Vor einem Krankenhaus wir ein Neugeborenes gefunden, ein Tourist verschwindet aus seinem Hotel und läßt sein Gepäck zurück. Inspektor Avi Avraham beginnt sofort mit den Ermittlungen in dem Vermissten Fall, seine Kollegin kümmert sich um den aufgefundenen Säugling. Schnell stellt sich die Frage, ob es eine Verbindung zwischen den Fällen gibt, denn in beiden Fällen führen Spuren nach Paris, aber auch eine Verbindung zum Mossad scheint möglich. Meine Meinung: Dieses Buch hat vieles von einem Krimi, nimmt den Leser auch weit mit in das Israel der Gegenwart. Den Ermittlung gestalten sich anfangs recht spannend, gestalten sich die Ermittlungen doch sehr kompliziert und Avi kommt nur in kleinen Schritten den Hintergründen der Tat auf Spur. Auch wenn der Tourist schnell gefunden wird, bleiben die Hintergründe der Tat lange undurchsichtig und einiges deutet auf eine Verwicklung des Geheimdienstes hin. Auch den Fall des verschwundenen Säuglings begleiten wir von Anfang an. Auch hier sind die Ermittlungen anfangs zäh und verwirrend, weisen dann aber einen tiefen Blick in den Abgrund des israelisch-palästinensischen Konfliktes. Auch wenn der Handlungsort spannend ist und auch die Hintergründe der Ereignisse in den Besonderheiten des Landes verborgen sind, blieben für mich die Charaktere relative flach und konnten mich nicht so richtig von sich überzeugen. Der Schreibstil war ansonsten sehr angenehm zu lesen, wenn auch etwas anspruchsvoller. Man musst schon genau lesen, damit einem die kleinen Besonderheiten der Handlung nicht entgehen. Ein etwas anderes Buch im Stil eines Krimis. Anspruchsvoller, aber auch besonders. Eine Empfehlung für Leser, die nicht den klassischen Krimi suchen, sondern sich mit einem Buch wirklich beschäftigen wollen.

  • vielleser18

    aus Hessen

    5/5

    04.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    En Krimi der anderen Art

    Ein Krimi der anderen Art. Einer, bei der man auch als Leser sich Gedanken macht, wie weit würde man selbst gehen, um die Wahrheit ans Licht zu bringen?! Ungewöhnlich, intensiv, manchmal weiß man nicht, wo will uns der Autor hinführen. Es ist definitiv ein Buch, bei dem man weiterdenken muss, auf Untertöne achten und ihn aufmerksam lesen sollte, dann hat es eine ungemeine Wucht. Zwei Fälle beschäftigt die Kriminalpolizei in ein Vorort von Tel Aviv. Ein Säugling wird vor einem Krankenhaus ausgesetzt, eine Tatverdächtige wird schnell gefunden, aber die Befragung und die Ermittlungen erweisen sich als schwierig. Im zweiten Fall zeigt ein Hotel einen Betrugsfall an, doch dieser augenscheinliche Bagatellfall erweist sich für Avi Avraham als ein sprengstoffgeladener Vermisstenfall. Es ist der vierte Fall von Mishani über den Ermittler Avi, aber der erste, der ins Deutsche übersetzt wurde. Man muss sich die ersten Seiten etwas einlesen, damit man die Ermittler und deren Hintergründe, aber auch die hier neuen Fälle überblickt. Aber es ist keine große Schwierigkeit hineinzukommen. "Vertrauen" ist kein actiongeladener Thriller, die Erkenntnisse müssen erarbeitet werden, es geht um Detektivarbeit, aber auch um die richtigen Fragen, die gestellt werden müssen, um sich langsam, aber sicher, an die Wahrheit heranzutasten. Es ist ein Krimi der "feinen Art", vielleicht kann man es so beschreiben. Dror Mishani hat seinen ganz besonderen Erzählstil, die Figuren, egal ob Ermittler, Täter, Opfer oder sonstigen Beteiligte, haben Tiefe und sind nicht nur schwarz und weiß, sondern haben eine Geschichte, einen Hintergrund und als Leser kann man für selbst entscheiden, wie man Situationen/Protagonisten und Handlung beurteilt. Die Sichtweisen wechseln zwischen Ermittler Avi, der den Fall des verschwundenen Hotelgastes untersucht und Liora, der Beschuldigten in dem Fall des ausgesetzten Kindes. Alleine hier zwei eigentlich überkreuz liegende Ansichten aus den diametralen Perspektiven zu wählen, finde ich schon ungewöhnlich und sehr interessant zu lesen. Die Handlung der beiden Fälle wird parallel erzählt und die Berührungspunkte der beiden sind fein, aber gut durchdacht. HIer Das Ende zudem liest man kaum in einem Krimi, regt aber die eigene Phantasie an und wirft natürlich auch die Frage auf, wie man selbst gehandelt hätte. Daumen hoch für ein Lesevergnügen der anderen Art.

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