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Kummer aller Art

47

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

7349

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.03.2024

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

18,8/12,3/1,7 cm

Gewicht

178 g

Farbe

Elfenbein / Camel

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-6723-3

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

7349

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.03.2024

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

18,8/12,3/1,7 cm

Gewicht

178 g

Farbe

Elfenbein / Camel

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-6723-3

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

Email: [email protected]

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Geschichten wie das Leben sie schreibt…

Bewertung am 06.01.2025

Bewertungsnummer: 2379741

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wunderbare Kurzgeschichten wie das Leben sie schreibt. Mal unverhofft, mal melancholisch, mal komisch, mal lustig… immer unterhaltsam und in schöner Sprache mit treffend geschilderten Charakteren . Habe das Buch schon viel verschenkt und auch schon daraus vorgelesen. Sehr empfehlenswert!

Geschichten wie das Leben sie schreibt…

Bewertung am 06.01.2025
Bewertungsnummer: 2379741
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wunderbare Kurzgeschichten wie das Leben sie schreibt. Mal unverhofft, mal melancholisch, mal komisch, mal lustig… immer unterhaltsam und in schöner Sprache mit treffend geschilderten Charakteren . Habe das Buch schon viel verschenkt und auch schon daraus vorgelesen. Sehr empfehlenswert!

Großartig. So humorvoll und selbstironisch

MarieOn am 28.05.2024

Bewertungsnummer: 2210447

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Zwergpinscherdame Lori zittert wenn sie draußen ist. Vermutlich hat sie genausoviel Angst, wie ihr Besitzer Herr Pohl. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass Lori die gleichen Ängste plagen, wie Herrn Pohl, denn der hat Angst vor dem Innenraum eines Flugzeugs, aber auch vor der Enge in Aufzügen. Immer, wenn sich die Türen schließen, schießt das Adrenalin durch seine Blutbahn und, da gleicht er sich seiner Hündin an, lähmt ihn. Frau Wiese und die Protagonistin sind sich darin einig, was hervorragend dazu neigt, den Schlaf zu verhindern. Es sind die bräsigen Schafe, die, fängt man an sie zu zählen, bockig dazu neigen eben nicht zu springen. Auch Mahnungen sagt man nach, dass sich der geschuldete Betrag in schlaflosen Nächten eher vergrößert. Sorgen haben in durchwachten Nächten bekanntlich sehr, sehr leichtes Spiel, wie Halbstarke, die auf dem Schulhof einen Erstklässler vermöbeln. S.17 Sie mag keine Frisöre, weniger weil die sie mehr oder weniger verändern. Nein, sie fürchtet sich vor dem Gespräch, dem sie nicht ausweichen kann. Heute allerdings ist ihr Haarstylist angenehm zurückhaltend. Dafür hat er den Spiegel mit augenscheinlich sinnigen Sprüchen verziert: Nur, wer sich bedingungslos liebt, kann auch andere bedingungslos lieben! „Das ware toll, oder?“ sagt die alte Dame neben ihr mit der Alufolie auf dem Kopf. Und dann gesteht die Protagonistin ihr, dass sie sich nicht bedingungslos liebt: Wenn ich zum Beispiel jemanden oder mich selbst sehenden Auges hinters Licht führe, wenn ich meinen Mut nicht zusammennehme, sondern ihn verstreut herumliegen lasse, wenn ich schon am Morgen innerlich herummäkele, wenn ich meinen Sohn anherrsche, obwohl ich eigentlich gar nicht auf ihn, sondern auf einen Abgabetermin wütend bin, wenn ich „Ja natürlich“ sage, obwohl ich eigentlich „Um Gottes willen, bloß nicht!“ sagen will, ist meine Zuneigung zu mir überschaubar. S. 61 Fazit: Ich liebe dieses Buch! Mariana Leky hat mich rundum bereichert. Hat mir kleine Geschichten aus dem Alltag von Hinz und Kunz geschenkt und mir eine wunderbare Zeit beschert. So humorvolle und selbstironische Einblicke in die labile Psyche meiner Mitmenschen, die ich so gut nachempfinden kann, weil auch ich Ängste habe, Zwänge, Zweifel und Gedanken, die ich mein*em größten Feind*in nicht wünsche. Selten habe ich so gute Portäts über die unterschiedlichsten mentalen Verfassungen gesehen, gespickt mit einem schelmischen Augenzwinkern, außer vielleicht bei Paul Watzlawick. Ihr Schreibstil und die Metaphern machen ihre Geschichten so lebhaft bildlich. Dieses weise, menschenfreundliche Büchlein, das es jetzt auch im Taschenbuchformat gibt, hat sich verständlicherweise einen wohlverdienten Rang auf der Spiegel-Bestsellerliste ergattert.

Großartig. So humorvoll und selbstironisch

MarieOn am 28.05.2024
Bewertungsnummer: 2210447
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Zwergpinscherdame Lori zittert wenn sie draußen ist. Vermutlich hat sie genausoviel Angst, wie ihr Besitzer Herr Pohl. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass Lori die gleichen Ängste plagen, wie Herrn Pohl, denn der hat Angst vor dem Innenraum eines Flugzeugs, aber auch vor der Enge in Aufzügen. Immer, wenn sich die Türen schließen, schießt das Adrenalin durch seine Blutbahn und, da gleicht er sich seiner Hündin an, lähmt ihn. Frau Wiese und die Protagonistin sind sich darin einig, was hervorragend dazu neigt, den Schlaf zu verhindern. Es sind die bräsigen Schafe, die, fängt man an sie zu zählen, bockig dazu neigen eben nicht zu springen. Auch Mahnungen sagt man nach, dass sich der geschuldete Betrag in schlaflosen Nächten eher vergrößert. Sorgen haben in durchwachten Nächten bekanntlich sehr, sehr leichtes Spiel, wie Halbstarke, die auf dem Schulhof einen Erstklässler vermöbeln. S.17 Sie mag keine Frisöre, weniger weil die sie mehr oder weniger verändern. Nein, sie fürchtet sich vor dem Gespräch, dem sie nicht ausweichen kann. Heute allerdings ist ihr Haarstylist angenehm zurückhaltend. Dafür hat er den Spiegel mit augenscheinlich sinnigen Sprüchen verziert: Nur, wer sich bedingungslos liebt, kann auch andere bedingungslos lieben! „Das ware toll, oder?“ sagt die alte Dame neben ihr mit der Alufolie auf dem Kopf. Und dann gesteht die Protagonistin ihr, dass sie sich nicht bedingungslos liebt: Wenn ich zum Beispiel jemanden oder mich selbst sehenden Auges hinters Licht führe, wenn ich meinen Mut nicht zusammennehme, sondern ihn verstreut herumliegen lasse, wenn ich schon am Morgen innerlich herummäkele, wenn ich meinen Sohn anherrsche, obwohl ich eigentlich gar nicht auf ihn, sondern auf einen Abgabetermin wütend bin, wenn ich „Ja natürlich“ sage, obwohl ich eigentlich „Um Gottes willen, bloß nicht!“ sagen will, ist meine Zuneigung zu mir überschaubar. S. 61 Fazit: Ich liebe dieses Buch! Mariana Leky hat mich rundum bereichert. Hat mir kleine Geschichten aus dem Alltag von Hinz und Kunz geschenkt und mir eine wunderbare Zeit beschert. So humorvolle und selbstironische Einblicke in die labile Psyche meiner Mitmenschen, die ich so gut nachempfinden kann, weil auch ich Ängste habe, Zwänge, Zweifel und Gedanken, die ich mein*em größten Feind*in nicht wünsche. Selten habe ich so gute Portäts über die unterschiedlichsten mentalen Verfassungen gesehen, gespickt mit einem schelmischen Augenzwinkern, außer vielleicht bei Paul Watzlawick. Ihr Schreibstil und die Metaphern machen ihre Geschichten so lebhaft bildlich. Dieses weise, menschenfreundliche Büchlein, das es jetzt auch im Taschenbuchformat gibt, hat sich verständlicherweise einen wohlverdienten Rang auf der Spiegel-Bestsellerliste ergattert.

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Kummer aller Art

von Mariana Leky

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