Produktbild: Die Frau des Messerers

Die Frau des Messerers Mittelalterroman

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5,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

02.10.2023

Verlag

Buchschmiede

Seitenzahl

(Printausgabe)

Dateigröße

5239 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783991526094

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Nein

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

02.10.2023

Verlag

Buchschmiede

Seitenzahl

(Printausgabe)

Dateigröße

5239 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783991526094

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  • Bewertung

    aus Steffenberg

    5/5

    05.10.2023

    eBook (ePUB)

    Wunderbares Revival des Spätmittelalters mit viel Liebe zum Detail

    Rezension „Die Frau des Messeres“ von Herta Krondorfer Ich hatte die große Ehre, dieses bezaubernde Buch als eine der ersten Personen lesen zu dürfen. Ich danke der Autorin an dieser Stelle von ganzem Herzen für ihr Vertrauen. Zum Inhalt: Die Handlung spielt im Spätmittelalter im oberösterreichischen Steyr. Jakob Fuchs, ein erfolgreicher Messerer, wird bei der Geburt seiner Tochter zum Witwer. Nach einer Weile der Trauer um seine geliebte Frau, die trotz der gesellschaftlichen Hürden der damaligen Zeit als seine Partnerin auf Augenhöhe agierte, wirbt er um die deutlich jüngere Eva Katrina, genannt Kati. Diese stammt aus einem strengen Elternhaus und wird von ihren Eltern stark unter Druck gesetzt; insbesondere der Vater weist gewalttätige und herrschsüchtige Züge auf. Obgleich Kati überaus umsichtig und lernfähig ist, hält sie selbst sich für dumm, da sie keine Möglichkeiten bekommt, sich in ihrem Elternhaus in irgendeiner Weise zu entfalten. Dass ihr zukünftiger Ehemann doppelt so alt ist wie sie selbst und keine romantischen Avancen ihr gegenüber unternimmt, macht die Ehe für sie zunächst zu einer reinen Zweckheirat, wobei Hauptmotiv für ihr Jawort das Entkommen aus dem Elternhaus ist. Zuneigung empfindet sie zu Jakob nicht, obwohl dieser einen respektvollen Umgang mit ihr pflegt und ihr beizubringen versucht, was im Geschäft wichtig ist, damit sie ihn bei Bedarf vertreten kann. So freundlich und zugewandt er sich Kati gegenüber auch zeigt, ist er in seinem Gewerbe, der Produktion und dem Handel von Qualitätsmessern, jemand, der mit ausgesprochen harten Bandagen unterwegs ist. Dadurch macht er sich mehr als eine Person zum bitteren Feind, darunter auch seinen Schwiegervater. Eines Tages wird er vom Inquisitor herbeizitiert, doch verschwindet er spurlos auf dem Weg dorthin. Kati sieht sich plötzlich mit dem Haushalt und der Messerei allein ... Fazit: Die Geschichte hat mich voll in die neunziger Jahre des vierzehnten Jahrhunderts gesogen. Mit viel Liebe zum Detail lässt die Autorin die Menschen und die Kultur jener Zeit auferstehen, leider auch die Tatsache, dass Frauen der herrschenden Meinung zufolge kein Intellekt zugestanden wurde, da sie nun einmal ... Frauen waren. Ein großer Teil der Erzählung ist Kati gewidmet, die eine erstaunliche Wandlung von der notgedrungen duckmäuserischen Tochter zur Ehefrau eines gewieften Geschäftsmannes vollzieht. Insbesondere die Figur des Jakob Fuchs hat eine Menge Sympathien bei mir erzeugt, da er ein für die damalige Zeit sehr fortschrittliches Denken und Handeln an den Tag legt. Die Lektüre stellte definitiv eines meiner diesjährigen Lesehighlights dar. Ich habe mich jeden Abend aufs Weiterlesen gefreut und ungern Abschied von den Figuren genommen, nachdem ich das Buch ausgelesen hatte. Sehr, sehr gern gebe ich meine Leseempfehlung für „Die Frau des Messerers“!

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