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Sebastião Salgado. Arbeiter. Zur Archäologie des Industriezeitalters

1

80,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.02.2024

Herausgeber

Lélia Wanick Salgado

Verlag

Taschen

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

33,8/25,8/4 cm

Gewicht

3090 g

Farbe

Salsa Rot / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8365-9646-6

Beschreibung

Rezension

„Meisterlich versteht es Sebastião Salgado, seinen Fotojournalismus im besten Sinne in Gemälde zu verwandeln, Bilder, die bewegen und berühren.“ ("Welt am Sonntag")
„Salgados Arbeiter: Respektvoller Blick auf Schwerstarbeit… Der Bildband schiebt sie unübersehbar und mit großem Respekt erneut in unser Bewusstsein.” ("NDR")
„Arbeiter ist ein bei TASCHEN erschienener Bildband von aktueller Bedeutung… Fotografien in feinstem Druck, der der einzigartigen Bildästhetik von Sebastião Salgado schmeichelt. Ausklapper ermöglichen es dem Leser, tiefer in die Geschichten einzutauchen… Weniger ein Buch, mehr eine Reise.” ("Photographie")
„Salgados Bilder werden überdauern – als bewegende Zeugnisse menschlicher Widerstandskraft. Das zeigt sich eindrücklich in Arbeiter.“ ("Weltwoche")
„Dieses Buch ist eine Hommage an die Männer und Frauen, die noch immer so arbeiten, wie sie es seit Jahrhunderten getan haben.“ ("Sebastião Salgado")

Portrait

Lélia Wanick Salgado studierte Architektur und Stadtplanung in Paris. Ihr Interesse für die Fotografie entdeckte sie 1970. Seit den 1980er-Jahren konzipiert und gestaltet sie die Mehrzahl der Fotobände von Sebastião Salgado und organisiert alle Ausstellungen seines Werkes. .
Sebastião Salgado (1944–2025) begann 1973 seine Karriere als Fotograf in Paris und arbeitete in der Folge für die Fotoagenturen Sygma, Gamma und Magnum Photos. Im Jahr 1994 gründete er gemeinsam mit seiner Frau Lélia Wanick Salgado die Agentur Amazonas Images, die sein Werk exklusiv vertritt. Salgados fotografische Projekte wurden in zahlreichen Ausstellungen und Büchern gezeigt, darunter Sahel. L’Homme en détresse (1986), Anderes Amerika (1986), Terra (1997), Migranten (2000), Kinder der Migration (2000), Africa (2007), Genesis (2013), Duft der Träume (2015), Kuwait. Eine Wüste in Flammen (2016), Gold (2019) und Amazônia (2021).

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.02.2024

Herausgeber

Lélia Wanick Salgado

Verlag

Taschen

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

33,8/25,8/4 cm

Gewicht

3090 g

Farbe

Salsa Rot / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8365-9646-6

Herstelleradresse

Taschen GmbH
Hohenzollernring 53
50672 Köln
DE

Email: customerserviceB2B@taschen.com

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  • VolkerM

    5/5

    04.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sebastião Salgado gehört zu…

    Sebastião Salgado gehört zu den besten lebenden Reportagefotografen der Welt und mit dieser Meinung stehe ich nicht alleine. Er besitzt nicht nur die Fähigkeit zur Empathie, die aus jedem seiner Bilder spricht, sondern er beherrscht auch das Medium der analogen Fotografie wie kaum ein anderer. Zwar beschränkt er sich auf die s/w-Fotografie, aber eben diese Beschränkung fördert in besonderer Weise die Konzentration auf das Motiv. Salgado ist ein Meister des klassischen Bildaufbaus, wodurch selbst Szenen, die in ihrer sozialen Grausamkeit manchmal schwer erträglich sind, überhaupt erst darstellbar werden. Nicht selten dringt der Fotograf nämlich in Bereiche ein, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind und in solchen Fällen die Würde der Menschen nicht zu verletzen, ist eine große Kunst. Ich glaube, Salgado gelingt dies unter anderem dadurch, dass er Bilder von großer ästhetischer Schönheit schafft, die den Wert jedes einzelnen Protagonisten außer Zweifel lassen. Das gilt insbesondere für „Arbeiter“, einem Klassiker des Fotobuchs, der 1993 erstmals erschien und sofort ein internationaler Erfolg wurde. Über dreißig Jahre ist es her, seit Salgado seine Aufnahmen in allen Teilen der Welt machte, von den Steppen Afrikas über den Dschungel Südamerikas, in den Minen Zentralasiens und den Werften Europas. Seine „Befürchtung“, dass die Handarbeit verschwinden würde, hat sich in dieser Zeit nur zum Teil erfüllt. Einerseits ist die Automatisierung weiter fortgeschritten, andererseits sind gerade die Tätigkeiten, die Salgados Fotos zeigen, auch heute noch in ähnlicher Form Handarbeit. Natürlich gibt es auch die nostalgische Rückbesinnung auf Manufakturwaren aller Art, aber das ist nicht Salgados Thema. Bei ihm waren es Menschen, die ihren Lebensunterhalt unter teilweise schwersten Bedingungen erarbeiten mussten, Menschen, die dennoch oft hart am Existenzminimum vegetieren und kaum Perspektiven haben. Auch das hat sich in dreißig Jahren nicht wesentlich geändert, was zum großen Teil der explodierenden Weltbevölkerung zuzuschreiben ist. „Arbeiter“ war 1993 eine Anklage gegen soziale Ungleichheit und ist es heute leider immer noch. Die Erstauflage ist schon lange vergriffen und wird teilweise hoch gehandelt. TASCHEN hat die jetzt erschienene Neuedition im gleichen Folio-Format und ebenfalls im Duoton-Verfahren produziert, was reprografisch fast schon an einen Galerieabzug heranreicht. Nur die Bildkörnung der Negative ist limitierender Faktor. Die Bildlegende liegt als Flyer lose bei, wodurch kein Text auf den Bildseiten vom Motiv ablenkt und das lästige Blättern zum Index entfällt. „Arbeiter“ war 1993 ein wichtiges Buch und ist es 2024 immer noch. (Das Buch wurde mir vom Verlag kostenfrei zur Verfügung gestellt. Auf meine Rezension wurde kein Einfluss genommen, der Inhalt stellt meine persönliche Meinung dar.)

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