Produktbild: Taube und Wildente

Taube und Wildente Roman | »Ein unerhörtes Stück Literatur über Liebe, Kunst und Verrat samt glorioser Pointe.« Tobias Haberl, Süddeutsche Zeitung

8

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.02.2024

Verlag

dtv

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

19/11,5/2,6 cm

Gewicht

270 g

Farbe

Cognac

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-14889-4

Beschreibung

Rezension

Himmel und Hölle, Leben und Kunst, Liebe und Ehe, Ethik und Ästhetik, Totem und Tabu: Der raffinierte Erzähler Mosebach weist in seinem Roman den Weg in eine andere Moderne. ("Die Welt, Literarische Welt")
Ein Sommer auf dem Lande und gefährliche Liebschaften. Nie war Mosebach so frivol und so spannnd. ("Die Zeit")
Provence, ein altes Landhaus, das uralte Drama des Menschlichen, ein stilistischer Lesegenuss von hohem Rang. ("Die Zeit")
„Taube und Wildente“ ist ein raffinierter Gesellschaftsroman – und zugleich ein Buch, das darüber reflektiert, wie sich schale oder grausame Wirklichkeit zur Kunst sublimiert. (...) Mit ihrer Schattierungskunst ist Mosebachs Sprache ein Instrumentarium, das gerade widrige Eindrücke vermittelt. ("Der Tagesspiegel")
Ein großer Niedergangsroman. (...) Wie einst bei Thomas Mann reicht auch bei Mosebach der Verfall weit über die Familie hinaus, und seine Sprache nimmt den Leser beinahe ähnlich gefangen wie die des Großmeisters aus Lübeck. ("Abendzeitung (München)")
In einer hypnotischen, kunstvollen Komposition porträtiert der Frankfurter Schriftsteller eine Gesellschaft und Zeit, die im permanenten Reizzustand lebt. (...) ein stilistisches Glanzstück. ("Kleine Zeitung")
Ein raffiniert gebautes Erzählgebäude, das man bis in die hintersten Winkel erkunden will. Eine meisterliche Milieustudie: sprachmächtig, subtil und voller Spott. ("Die Weltwoche")
Martin Mosebach ist mit „Taube und Wildente“ ein tröstliches, elegantes, sehr unterhaltsames Buch gelungen, eines, das Wärme und Genauigkeit bietet. Einer der lässigsten Romane des Büchnerpreis-Trägers überhaupt. ("SWR 2 Kaffee oder Tee")
Mosebach hat sich auf den Verfall spezialisiert, auf moralisch Anrüchiges, auf bürgerliche Dekadenz. Das aber geschieht stets in einer kostbaren Sprache und in ausgewählter Kulisse, mit Sinn für erlesene Details und guten Geschmack. ("rbb Radio 3")
Martin Mosebach lässt in „Taube und Wildente“ Feuer und Wasser über ein unerwartet robustes Bürgertum niedergehen. (...) Das Aufflackern von Leidenschaft wird subtil variiert. ("Frankfurter Rundschau")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.02.2024

Verlag

dtv

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

19/11,5/2,6 cm

Gewicht

270 g

Farbe

Cognac

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-14889-4

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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  • Hamaru

    aus Nürtingen

    5/5

    20.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Martin Mosebach erzählt in…

    Martin Mosebach erzählt in "Taube und Wildente" von einem Rosenkrieg im Bildungsbürgermilieu, ohne Geschrei und Gewalt, der so subtil, aber deshalb umso bösartiger ist. Mosebach seziert die Psychologie seiner Figuren in der erlebten Rede bis in die feinsten Verästelungen und erinnert dabei an seinen Namensvetter vom Bodensee in dessen besten Zeiten. In einem fulminanten Schluss lässt er das Paar sich wieder näher kommen, weit entfernt von einem Happy end.

  • Bewertung

    aus Kreuzlingen

    5/5

    14.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Genuss

    Wie Tag und Nacht. Nach „Mogador“, das ich zuerst gelesen habe (nur bis zur Mitte), und das mir inhaltlich und sprachlich gar nicht gefallen hat, jetzt dieses brillant konzipierte und geschriebene Werk. Eine akribische Bildbeschreibung eines menschlichen Beziehungsgeflechts. Die Katastrophe entwickelt sich ganz langsam und unmerklich und bricht erst ganz am Schluss aus. Grossartig! Vielleicht etwas zu viel Ornamentik, in der die grossen Linien, die Profile der Akteure, unterzugehen drohen. Es bewegt sich in Richtung l’art pour l’art. Aber es geht ja auch um Bild- und Sprachkunst. Das Buch ist ein ästhetischer Genuss. Und auf den letzten Seiten, erst im Rückblick, wird es auch menschlich berührend.

  • nil_liest

    aus Frankfurt

    4/5

    20.12.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein ironischer Abstieg der…

    Ein ironischer Abstieg der gehobenen Bürgerlichkeit Ein Roman der wahrlich sprachlich formvollendet ist. Ein Werk, dass Freude bereitet beim Lesen der Formulierung. Der Inhalt fast zweitrangig, wenn man Martin Mosebach zur Hand nimmt. Was er gut macht sind Charaktere zu formulieren, sie lebendig werden zu lassen und dann in einem gesellschaftlichen Rahmen zu drapieren. Das macht er exzellent. Nur das große Ganze des Romans ist an der ein und anderen Stelle verzogen Aber das ist zu vernachlässigen, denn es ist eine Freude hier der Oberschicht beim Fallen zuzuschauen. Das deutsche Wort Schadenfreude passt äußerst trefflich. Wir lernen die Erbin Majorie kennen, deren Vater De Kesel noch aus Kolonialzeiten viel Geld mit einem kongolesischen Bergwerk verdiente. Daraus ergab sich für sie ein sehr komfortables Leben mit Sommerresidenz in der Provence und einer Winterwohnung in Frankfurt am Main. Ihr Ehemann Ruprecht Dalandt genießt auch das Leben, aber wie seine Frau eher außerhalb der Ehe. Das Personal, wird unsäglich behandelt. Eine Szenerie an der ich nicht teilhaben wollen würde. An allen Ecken und Enden kracht es im moralischen Gebälk dieses Romans. Es sei nur so viel verraten, dass Geld und Wohlstand endlich sind für diese reiche Familie und das Gemälde von Otto Schloderer „Taube und Wildente“ hier eine Schlüsselrolle einnimmt. Ohnehin ist der Roman gefüllt mit Kunstverstand. Fazit: Ein Abstieg der oberen 10,000 herrlich beschrieben und literarisch umgesetzt.

  • nil_liest

    aus RheinMain Gebiet

    4/5

    20.12.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein ironischer Abstieg der gehobenen Bürgerlichkeit

    Ein Roman der wahrlich sprachlich formvollendet ist. Ein Werk, dass Freude bereitet beim Lesen der Formulierung. Der Inhalt fast zweitrangig, wenn man Martin Mosebach zur Hand nimmt. Was er gut macht sind Charaktere zu formulieren, sie lebendig werden zu lassen und dann in einem gesellschaftlichen Rahmen zu drapieren. Das macht er exzellent. Nur das große Ganze des Romans ist an der ein und anderen Stelle verzogen Aber das ist zu vernachlässigen, denn es ist eine Freude hier der Oberschicht beim Fallen zuzuschauen. Das deutsche Wort Schadenfreude passt äußerst trefflich. Wir lernen die Erbin Majorie kennen, deren Vater De Kesel noch aus Kolonialzeiten viel Geld mit einem kongolesischen Bergwerk verdiente. Daraus ergab sich für sie ein sehr komfortables Leben mit Sommerresidenz in der Provence und einer Winterwohnung in Frankfurt am Main. Ihr Ehemann Ruprecht Dalandt genießt auch das Leben, aber wie seine Frau eher außerhalb der Ehe. Das Personal, wird unsäglich behandelt. Eine Szenerie an der ich nicht teilhaben wollen würde. An allen Ecken und Enden kracht es im moralischen Gebälk dieses Romans. Es sei nur so viel verraten, dass Geld und Wohlstand endlich sind für diese reiche Familie und das Gemälde von Otto Schloderer „Taube und Wildente“ hier eine Schlüsselrolle einnimmt. Ohnehin ist der Roman gefüllt mit Kunstverstand. Fazit: Ein Abstieg der oberen 10,000 herrlich beschrieben und literarisch umgesetzt.

  • Bewertung

    4/5

    05.12.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Intellektuelle Unterhaltung mit...

    Intellektuelle Unterhaltung mit Witz und Kunstverstand

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