Produktbild: Du hast versprochen nicht zu sterben

Du hast versprochen nicht zu sterben

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3,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

16.01.2024

Verlag

Elysion Books

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

1152 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783960002888

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

16.01.2024

Verlag

Elysion Books

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

1152 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783960002888

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  • Bewertung

    aus Ratzeburg

    5/5

    24.01.2024

    eBook (ePUB)

    Erschütternd und ergreifend

    Die Autorin verarbeitet den schrecklichen Tod ihres Sohnes, der der Macht der Drogen verfallen war . Aber man könnte es auch als Mahnung an Eltern und Jugendlichen sehn was Drogen alles vernichten können. Und nicht nur den Erkrankten. Die ganze Familie, Freund eigentlich das ganze Umfeld leidet da drunter. Sie schreibt wie sie die ganze Situation empfunden hat, wie ihr Sohn sie belogen und betrogen hat und die Autorin immer noch gehofft hat das ihr Sohn aufwacht und zur Besinnung kommt . Es wird auch nichts beschönigt ( denk ich mir mal )Auch die Zeit nach der Beerdigung ist ein großes Thema, wie sie (und Familie und Freunde) mit dem nicht mehr Anwesend sein von Daniel . Die Autorin schrieb in dem Buch, es geht nicht weg dieses Gefühl, aber es wird besser . Für mich ist es mehr ein abfinden und neu orientieren . (Nein ich musste noch kein Kind beerdigen aber meinen Vater , auch wenn es glaube ich kein Vergleich ist) Die Autorin erzählt alles aus ihrer Sicht und in Gesprächsform mit ihrem Sohn. Selbstverständlich gibt es ab und an auch etwas zum schmunzeln auch bei diesem ernsten Thema Der Schreibsteil ist berühren , angenehm und ehrlich . Ich findet dies Buch sollte jeder lesen der schon einen engen Familienangehörigen verloren , insbesondere durch Drogen . Dies Buch ist absolut lesenswert auch wenn man nicht betroffen ist

  • Bewertung

    5/5

    24.02.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Mit der Trauer leben heißt anders leben

    Zu Anfang erst einmal: meinen höchsten Respekt vor der Autorin. Dieses Buch zu schreiben so kurz nach dem schrecklichen Verlust des geliebten Sohnes empfinde ich als eine Meisterleistung. Ich konnte dieses Buch nur häppchenweise lesen, hat es mich doch immer wieder an die – zum Glück schon überstandenen – Situationen mit meinem eigenen Sohn, der auch Daniel heißt, erinnert. Oft hatte ich ein Déjà-vu und musste das Buch für einige Tage beiseitelegen. Immer wieder kamen mir während des Lesens die Tränen. Und doch ist es ein wunderbares Buch mit so vielen schönen Erinnerungen und Begegnungen und so voller Liebe. Ich kenne es aus eigener Erfahrung, wie Drogen einen Menschen verändern können, eine Person erschaffen, die dir völlig fremd ist. An die du mit den sonst immer funktionierenden Dingen nicht mehr herankommst. Der vor dir steht und du denkst, das ist nicht mein Sohn, das ist eine fremde Person. Und ich kenne den Schmerz, der dich innerlich zerreißt, dein Kind so zu sehen. Nichts tun zu können, machtlos zu sein. Das ist jedoch ein winziger Schmerz im Gegensatz dazu, dieses Kind zu verlieren. Dieses Buch zeigt den Weg durch eine Zeit, die keine Mutter, kein Vater, keine Geschwister, Familienmitglieder, Freunde und Bekannte durchleben wollen. Dazu noch allein gelassen von Institutionen, die helfen könnten, es aber nicht tun. Und dann am Ende am Grab des Kindes stehen zu müssen und mit der dieser grausamen Endgültigkeit leben zu müssen. Wer hätte alles eingreifen können, wären da nicht Vorschriften und Regeln gewesen, die viele Hilfen gestoppt haben. Alleine schon die Corona Regeln damals, die zugelassen haben, dass alte Menschen alleine und einsam sterben mussten und dass jungen Menschen, wie Daniel, einfach nicht geholfen wurde. Aber die Regeln sind ja so enorm wichtig und naja, Daniel war dann eben ein Einzelschicksal, ein Kollateralschaden. So einfach ist das. Würg. Es gibt nur eines, dass nach einem so schweren Verlust nicht mehr quält: Die Angst. Die Angst, die jede einzelne Sekunde über dir schwebt. Die Angst, was die Drogen jetzt gerade mit dem Sohn/der Tochter/dem Bruder/der Schwester oder dem Freund gerade machen. Zu was es ihn/sie treibt. Und diese Angst, lasst es euch von mir gesagt sein, die bleibt IMMER. Auch wenn – wie in meinem Fall – mein Sohn den Absprung geschafft hat. Es folgen Nachwehen: Depressionen, Panikattacken und vieles mehr, aus dem sich der ehemals Drogenabhängige immer wieder herauskämpfen muss. Und auch hier helfen unsere Behörden nicht gerade weiter. Mein Sohn fühlt sich auch heute noch, nach fast fünfzehn Jahren, oft alleine gelassen. Und ich als Mutter habe immer Angst um ihn. Gestern, heute und auch morgen. Und deshalb kann ich den Appell der Autorin nur mit Vehemenz unterstreichen: Tut etwas, sobald ihr auch nur den geringsten Verdacht habt, dass euer Kind/Geschwister/Freund etwas mit Drogen zu tun hat. Sofort. Jeder Tag kann wichtig sein. Auch ich habe meiner Meinung nach viel zu spät gehandelt – und das ist etwas, das ich mir immer wieder vorwerfe. Was ich wunderbar an diesem Buch finde, wie die Autorin und Mutter es dennoch geschafft hat, all die wunderbaren Erinnerungen, die schönen Begegnungen und die Liebe, die Daniel jetzt immer noch umgibt, in diese schrecklichen Ereignisse einzubinden. Den Fokus auf das Schöne und die liebevollen Erinnerungen zu richten. Chapeau!

  • Jeanette Lube

    aus Magdeburg

    5/5

    07.02.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Der Schmerz vergeht nie

    Dieses Buch erschien 2024 in der Elysion Books GmbH und beinhaltet 243 Seiten. München/Gran Canaria 2022 „Daniel ist tot.“ Am 23. Januar 2022, kurz nach 22:00 Uhr Ortszeit begann für Gabriele Ketterl, für ihre ganze Familie, eine neue Zeitrechnung, eine neue Ära: Die Zeit ohne Daniel. Ihr Sohn starb nur eine Woche nach seinem 20. Geburtstag unter tragischen Umständen. Die Drogen hatten nach einem nur knapp zwei Jahre dauernden Kampf gewonnen. Ihr Kind erfror im Drogenrausch in einer eisigen Nacht neben einem Bahndamm. Immer wieder kämpfte er, versuchte, sich aus dem tödlichen Kreislauf zu befreien, doch letztendlich führten ein überlastetes marodes Gesundheitssystem und ein wahrhaft „tödliches“ Umfeld zur Katastrophe. Keine Mutter und kein Vater sollte sein Kind beerdigen müssen. Gabriele Ketterl verfolgt mit diesem Buch ein Ziel: Nämlich wenigstens ein Leben zu retten, denn auch wenn unsere Jugend es auch denkt, sollen sie ihr vertrauen: Sie sind nicht unsterblich! Was schreibt man, nachdem man diese erschütternde Geschichte gelesen hat? Mir fällt es wirklich nicht leicht, diese Rezension zu schreiben. Wie muss es da erst Gabriele Ketterl gehen? Vor zwei Jahren habe ich den Post von Gabriele Ketterl gelesen, als Daniel gesucht wurde und las dann auch die Nachricht, dass Daniel tot ist. Ich kann gar nicht beschreiben, welche Gedanken mir dabei durch den Kopf gingen. Das Allerschlimmste, was einer Mutter oder eben auch einem Vater passieren kann, ist das eigene Kind tot zu wissen, denn Kinder sind doch unsere Zukunft. Dieses Allerschlimmste hat Gabriele Ketterl am eigenen Leib verspüren müssen. Es ist einfach traurig, macht fassungslos, sprachlos und auch wütend und nachdenklich. Andauernd musste ich eine Pause machen, weil die Tränen nur so flossen. Ich kann mir die Hilflosigkeit der Eltern vorstellen, denn wenn Drogen mitspielen, ist man einfach nur machtlos. Und dennoch verspürte ich auch Hoffnung! Schön, dass Gabriele als Mutter mit ihrem Sohn auch nach seinem Tod noch Zwiesprache hält, denn in ihrem Herzen und in ihren Gedanken wird er für immer weiterleben. Außerdem gab es so viele gemeinsame glückliche Momente, an die sie mit diesem Buch erinnert. Es ist ihre eigene Geschichte und doch möchte sie damit viele Menschen erreichen, damit vielleicht viele Leben gerettet werden können. Mit diesem Buch sollen Eltern sensibilisiert werden, die Anzeichen einer Sucht zu erkennen. Doch verhindern wird man sie nicht wirklich können. Das macht einfach nur hilflos. Wie will man verhindern, dass Kinder sich den falschen Freunden mehr widmen als den wahren? Daniel hatte so viele echte Freunde, doch er hat leider die falschen gewählt. Und als er begann Drogen, zu nehmen, hat er sich einsam in einer tollen Familie gefühlt. Mehr möchte ich gar nicht schreiben, denn ihr solltet dieses Buch selbst lesen, Eltern und Jugendliche gleichermaßen. Und ihr solltet darüber sprechen. Leider weiß man auch, dass einem Süchtigen nur dann geholfen werden kann, wenn er es selbst erkennt. Doch leider ist es dann eben manchmal zu spät. Ich vermag mir nicht vorzustellen, wie Gabriele das alles erlebt hat und immer weiter erleben wird. Mich hat diese Geschichte zutiefst berührt und ich rechne es der Autorin hoch an, dass sie es geschafft hat, ihre persönliche, emotionale Geschichte in so tolle Worte zu fassen und zu Papier zu bringen. Sie rüttelt auf und ist so tiefgründig und natürlich hat man ihre Liebe zu ihrem Kind gespürt. Eine Liebe, die niemals aufhört! Ich empfehle dieses Buch weiter und zum Glück kennt Gabriele so viele tolle Menschen, die sich rührend kümmern. Doch der Schmerz wird nie vergehen, vielleicht ist er mit der Zeit leichter zu ertragen.

  • Bewertung

    5/5

    28.01.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Herzensempfehlung

    Mit »Du hast versprochen, nicht zu sterben« ist Gabriele Ketterl ein erschütterndes erzählendes Sachbuch gelungen, das schonungslos ehrlich von dem viel zu frühen Tod ihres Sohnes berichtet, Missstände aufzeigt und tief im Herzen berührt. Jeder Satz aus Gabriele Ketterls Feder sitzt, trifft tief und triggert dabei Emotionen und Gedanken, die man eigentlich gar nicht fühlen oder denken will. "Du hast versprochen, nicht zu sterben" ist erschütternd und ergreifend zugleich. Ungeschönt berichtet die Autorin über das Schicksal ihres Sohnes Daniel, der wenige Tage nach seinem 20. Geburtstag verstorben ist. Es geht um Drogen, Depression, falsche Freunde und hält den Lesenden deutlichst vor die Augen, dass niemand, auch nicht junge Menschen, unsterblich ist. Schonungslos ehrlich bringt Gabriele Ketterl ihre Gedanken zu Papier, verleiht ihren Emotionen – egal ob Trauer, Angst, Wut, Verzweiflung, aber auch Liebe, Freundschaft, Zuneigung – Worte, reflektiert, hinterfragt und überdenkt nicht nur die Umstände des Todes ihres Sohnes, sondern auch so einiges darüber hinaus. Dabei schafft sie es mühelos, eine Connection zu den Lesenden aufzubauen, sie mitfühlen und mitleiden zu lassen. Auch wenn der Großteil des erzählenden Sachbuches des Thema wegens einen düster-traurigen Ton hat, sind auch schöne oder zum Teil sogar lustige Elemente enthalten. Ich hoffe sehr, dass das Schreiben von "Du hast versprochen, nicht zu sterben" vielen anderen Menschen (Eltern wie Kindern) eine Lektion ist; sie durch schwierige Zeiten begleiten oder vielleicht sogar vor diesen retten kann. Ich finde, dass jeder dieses Buch lesen sollte, sofern er sich zutraut, sich intensivst mit solch schwierigen Themen auseinanderzusetzen.

  • Gosulino

    aus Wiesbaden

    5/5

    25.01.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Kampf um Leben

    Wie schreibt man eine Rezension zu diesem berührenden emotionalen Buch, das von Anfang bis Ende zu Tränen rührt? Wie schreibt man eine Rezension zu einem Buch, in dem eine Mutter das kurze Leben eines wundervollen Menschen, ihres Sohnes Daniel, in briefähnlichen Erinnerungen beschreibt, seiner wundervollen Kindheit in einer liebevollen, etwas „verrückten“ Familie, den Kampf um seine Gesundheit und letztendlich sein Leben. Niemand, weder seine Familie, seine wirklichen und besten Freunde, seine Arbeitgeber konnten verhindern, dass andere Mächte, andere Menschen stärker waren als sie, niemand konnte verhindern, dass Daniel mit 20 Jahren unter Drogen im Januar des Jahres 2022 an einem Bahndamm alleine und einsam sterben musste. Ärzte, Psychologen??? Nur, wenn der VOLLJÄHRIGE Patient sich selbst kümmert, ansonsten haben Eltern keine Handhabe mehr. Kann ein junger Mensch, der hilflos und krank ist, sich selbst kümmern, ich denke nicht. Ich bin selbst Mutter eines Sohnes gleichen Jahrgangs und mich hat Daniels Geschichte tief berührt. Vor allem hat sie mir vor Augen geführt, egal, wie sehr wir unsere Kinder behüten, sie schützen, sie lieben, es wird immer andere geben, die es schaffen können, unsere Kinder von uns zu entfremden, sie runterzuziehen in die Hölle und wir können nichts, aber auch gar nichts dagegen tun. Vielleicht, vielleicht, hätte aber wenn…., sobald andere sogenannte Freunde es schaffen, sie auf ihre Seite zu ziehen, dann werden sie lügen, betrügen und verheimlichen. Ich bewundere Gabriele Ketterl zutiefst, die sich Daniels Leben und Sterben in diesem Buch nochmals ausgesetzt hat, damit andere, wir, genauer hinsehen, vielleicht früher die Zeichen erkennen und unsere Kinder retten können. Dies kann JEDER Familie passieren. Denn jeder junge Drogensüchtige ist auch ein Mensch, der Familie hat, der geliebt wird, der echte Freunde hat. Jeder dieser jungen Menschen hat es verdient, gerettet zu werden und ich hoffe, dass Gabriele Ketterl mit ihrem Buch den einen oder anderen Kampf gewinnen kann. Ich bin sicher, wenn unsere Söhne sich gekannt hätten, hätten sie Freunde werden können und sich die Vorlieben für Pizza ohne Rand, Dönerboxen und Japan geteilt. Mein Sohn kann das noch alles haben, Daniel nicht. Das macht mich tieftraurig und ich wünsche ihm von Herzen, dass er Frieden findet und ebenfalls auch seine Familie. Außerdem hoffe ich, dass viele Menschen dieses Buch lesen werden und dass dadurch Leben gerettet werden können. Unsere Kinder sind es wert !

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