Produktbild: Der Teufel von Tempelhof
Band 9

Der Teufel von Tempelhof Kriminalroman | Glamourös, historisch, atmosphärisch – ein Krimihighlight!

Aus der Reihe Leo Wechsler
6

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

24663

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.02.2024

Verlag

dtv

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

19,9/12,8/2,6 cm

Gewicht

282 g

Farbe

Anthrazit / Silbergrau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-22047-7

Beschreibung

Rezension

Ein spannender Roman voller Lokal- und Zeitkolorit mit sympathischen und überzeugenden Figuren. ("dpa")
Der neunte Fall für Oberkommissar Leo Wechsler und einer der besten. ("Rheinische Post")

Produktdetails

Verkaufsrang

24663

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.02.2024

Verlag

dtv

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

19,9/12,8/2,6 cm

Gewicht

282 g

Farbe

Anthrazit / Silbergrau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-22047-7

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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  • PMelittaM

    aus Köln

    5/5

    21.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein besonders heikler Fall

    Im Februar 1929 wird an der Blanken Hölle, einem Teich in Tempelhof, der mit einer sagenhaften Geschichte um Hel, die Göttin der Unterwelt, verbunden ist, ein toter Arzt gefunden, augenscheinlich ermordet. Für Leo Wechsler und sein Team gibt es zunächst kaum Anhaltspunkte für Motiv und Täter:in. Im neunten Fall der Reihe nimmt sich Susanne Goga wieder interessanter Themen an, die mir dieses Mal zum Teil kalte Schauer beschert haben. So erfahren wir in einer Nebenhandlung um die dreizehnjährige Erika etwas über das Fürsorgesystem dieser Zeit, und auch die Hintergründe des Mordfalls sind nichts für schwache Nerven. Daneben gibt es aber auch positive Dinge, z. B. eine Hochzeit, über die ich mich sehr freue, und Robert Walther erhält eine neue Chance. Mittlerweile sind die Familie Leos und sein Team wie alte Freunde, man freut sich, sie wiederzutreffen, und ist gespannt, was sich in ihrem Leben tut. Auch hier gibt es ein paar Neuigkeiten, z. B. über Sonnenschein und Neufeld, und Leo kann wieder einmal zeigen, wie loyal er ist. Was mir immer besonders gut gefällt, ist dass es Susanne Goga jedes Mal gelingt, mich sofort in den Roman zu ziehen, der mich dann auch bis zum Ende nicht mehr loslässt. Ich mag es auch, wie sehr ich mitfühlen kann. Am Ende ist dann auch hier wieder der Fall nachvollziehbar gelöst, und man muss sich leider wieder bis zum nächsten Band von den liebgewonnenen Charakteren trennen. Wie ich gelesen habe, wird es zum Glück einen weiteren Band geben, auf den ich mich schon sehr freue. Auch der historische Hintergrund fließt jeweils gelungen in die Romane ein. Man kann sich darauf verlassen, dass die Autorin gut recherchiert hat, wie man auch am Nachwort erkennen kann. Mich bringt es auch immer dazu, ein bisschen zu goggeln, sei es zu den historischen Persönlichkeiten, die zumindest erwähnt werden, sei es bezüglich historischer Gegebenheiten und Ereignisse. Das vertieft mein Wissen, und macht den Roman noch authentischer. Band 9 der Leo-Wechsler-Reihe hat mich wieder von Anfang an gepackt, das Wiedersehen mit liebgewonnenen Charakteren ist immer wieder schön. Dieser Fall hat mir einige kalte Schauer beschert und mich emotional sehr gepackt. Wie für die ganze Reihe gibt es auch für diesen Band wieder eine Leseempfehlung von mir.

  • Renas Wortwelt

    5/5

    08.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Der neunte Fall für Oberkommis…

    Der neunte Fall für Oberkommissar Leo Wechsler und in meinen Augen einer der besten. Die Mönchengladbacher Autorin erzählt eine hochdramatische, fundiert recherchierte und thematisch herausfordernde Kriminalgeschichte. Leo Wechsler wird zu einem Toten gerufen, der an einem einsamen Platz am Rand von Berlin gefunden wurde. Es handelt sich um einen Arzt, der in seiner Praxis vor allem Frauen behandelte, wie sich nach und nach herausstellt. Zuerst scheint es kein Motiv zu geben für einen Mord an diesem Mann, die Kriminalpolizei tappt lange im Dunkeln. Einerseits gäbe es viele mögliche Verdächtige, andererseits weisen diese entweder Alibis vor oder haben angeblich keine Beziehung zum Mordopfer. Zusätzlich belastet Leo der Fall einer Jugendlichen, die aus einem Mädchenheim verschwunden ist. Er ist überzeugt, dass es Erika in diesem mit Härte und Strenge geführten Heim nicht gut geht, zudem sie ihre geliebte Mutter schon so lange nicht sehen darf. Dass die beiden Fälle zusammenhängen erschließt sich schnell, macht die Aufklärung des Mordfalls aber noch komplizierter. Erst nach vielen Sackgassen bekommt Leo eine Spur zu fassen, an die er jedoch fast nicht glauben mag, so schrecklich wäre der Gedanke, dass dies ein Motiv für den Mord sein könnte. Was er herausfindet und worum es thematisch in diesem Krimi geht, kann ich in der Rezension nicht erwähnen, das hieße die Spannung zu zerstören. Es handelt sich jedenfalls um ein wirklich erschütterndes Thema, von dem zumindest ich nicht gedacht hätte, dass so etwas überhaupt in Deutschland und noch zu Beginn des letzten Jahrhunderts stattfand. Hier gilt der Autorin wirklich ein Dank dafür, dies aufgegriffen zu haben. Stilistisch ist auch dieser Roman aus der Wechsler-Reihe wieder perfekt. Die Polizeiarbeit wird akribisch geschildert, ohne eine Sekunde zu langweilen. Die Figuren sind perfekt ausgearbeitet, die Seriencharaktere ohnehin, doch auch hier wird immer noch eine weitere Entwicklung erkennbar. Und auch wenn immer wieder Privates in die Handlung hineinspielt, von Leo oder von seinen Kollegen, so bleibt es perfekt ausgewogen und nimmt nicht überhand. Was mir an dieser Krimireihe von Susanne Goga so besonders gut gefällt, ist, dass sie sich nicht an das übliche Klischee hängt, mit welchem Romane, die in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts spielen, fast immer arbeiten. Sie verfällt nicht in die Schilderung der Abgründe, des „Babylons Berlin“, sie schildert vielmehr ganz normale Menschen aus dieser Zeit mit ganz normalen Problemen, jedoch ohne die aktuellen politischen Fragen unerwähnt zu lassen. Die sich ankündigenden politischen Verhältnisse werden durchaus thematisiert, aber ohne die eigentliche Handlung zu überschatten. Ein absolut gelungener Krimi, der sehr viel Hoffnung macht auf Band Nr. 10. Susanne Goga - Der Teufel von Tempelhof dtv, Februar 2024 Taschenbuch, 329 Seiten, 13,00 €

  • Renas Wortwelt

    5/5

    08.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Anspruchsvoller und spannender Krimi aus dem Berlin der 20er Jahre

    Der neunte Fall für Oberkommissar Leo Wechsler und in meinen Augen einer der besten. Die Mönchengladbacher Autorin erzählt eine hochdramatische, fundiert recherchierte und thematisch herausfordernde Kriminalgeschichte. Leo Wechsler wird zu einem Toten gerufen, der an einem einsamen Platz am Rand von Berlin gefunden wurde. Es handelt sich um einen Arzt, der in seiner Praxis vor allem Frauen behandelte, wie sich nach und nach herausstellt. Zuerst scheint es kein Motiv zu geben für einen Mord an diesem Mann, die Kriminalpolizei tappt lange im Dunkeln. Einerseits gäbe es viele mögliche Verdächtige, andererseits weisen diese entweder Alibis vor oder haben angeblich keine Beziehung zum Mordopfer. Zusätzlich belastet Leo der Fall einer Jugendlichen, die aus einem Mädchenheim verschwunden ist. Er ist überzeugt, dass es Erika in diesem mit Härte und Strenge geführten Heim nicht gut geht, zudem sie ihre geliebte Mutter schon so lange nicht sehen darf. Dass die beiden Fälle zusammenhängen erschließt sich schnell, macht die Aufklärung des Mordfalls aber noch komplizierter. Erst nach vielen Sackgassen bekommt Leo eine Spur zu fassen, an die er jedoch fast nicht glauben mag, so schrecklich wäre der Gedanke, dass dies ein Motiv für den Mord sein könnte. Was er herausfindet und worum es thematisch in diesem Krimi geht, kann ich in der Rezension nicht erwähnen, das hieße die Spannung zu zerstören. Es handelt sich jedenfalls um ein wirklich erschütterndes Thema, von dem zumindest ich nicht gedacht hätte, dass so etwas überhaupt in Deutschland und noch zu Beginn des letzten Jahrhunderts stattfand. Hier gilt der Autorin wirklich ein Dank dafür, dies aufgegriffen zu haben. Stilistisch ist auch dieser Roman aus der Wechsler-Reihe wieder perfekt. Die Polizeiarbeit wird akribisch geschildert, ohne eine Sekunde zu langweilen. Die Figuren sind perfekt ausgearbeitet, die Seriencharaktere ohnehin, doch auch hier wird immer noch eine weitere Entwicklung erkennbar. Und auch wenn immer wieder Privates in die Handlung hineinspielt, von Leo oder von seinen Kollegen, so bleibt es perfekt ausgewogen und nimmt nicht überhand. Was mir an dieser Krimireihe von Susanne Goga so besonders gut gefällt, ist, dass sie sich nicht an das übliche Klischee hängt, mit welchem Romane, die in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts spielen, fast immer arbeiten. Sie verfällt nicht in die Schilderung der Abgründe, des „Babylons Berlin“, sie schildert vielmehr ganz normale Menschen aus dieser Zeit mit ganz normalen Problemen, jedoch ohne die aktuellen politischen Fragen unerwähnt zu lassen. Die sich ankündigenden politischen Verhältnisse werden durchaus thematisiert, aber ohne die eigentliche Handlung zu überschatten. Ein absolut gelungener Krimi, der sehr viel Hoffnung macht auf Band Nr. 10. Susanne Goga - Der Teufel von Tempelhof dtv, Februar 2024 Taschenbuch, 329 Seiten, 13,00 €

  • Rotraud Tomaske

    5/5

    25.02.2024

    Buch (Taschenbuch)

    hochspannender Krimi aus dem Berlin der 20ger Jahre

    Klappentext: Februar 1929: In einer Grünanlage am Ufer des Gewässers Blanke Hölle wird ein Mann ermordet aufgefunden. Man identifiziert ihn als Dr. Ferdinand Clasen, der in der Nähe in einem Haus wohnte, das im Volksmund Spukvilla genannt wird. Es finden sich Hinweise darauf, dass Dr. Clasen sehr freigiebig mit der Verordnung von Medikamenten war, solange das Honorar stimmte. Ein Mordmotiv? Eine weitere Spur führt Oberkommissar Leo Wechsler zum Kloster vom Guten Hirten im benachbarten Marienfelde, das ein Erziehungsheim für Mädchen unterhält. Clasen hatte dort einen Kollegen bei der ärztlichen Versorgung unterstützt. Gerade ist die junge Erika von dort verschwunden, die von ihm behandelt werden sollte. Doch wo ist das Mädchen jetzt und könnte sie eine Mörderin sein? Ich habe mir vor einer Woche "Der Teufel von Tempelhof" von Susanne Goga gekauft. Es handelt sich um Band 9 der LEO WECHSLER Reihe, auf den ich lange gewartet habe. Da ich die ersten Teile bereits ab 2012 gelesen habe ... als ich noch keinen Reader hatte ... mittlerweile aber alle als Ebook besitze, habe ich die ersten 8 "schnell" noch mal gelesen, ehe ich nun Nr. 9 heute früh begonnen und eben beendet habe. Es ist wieder ein sehr ungewöhnlicher, teilweise schockierender, vor allem aber spannender Fall aus dem Berlin Ende der 20ger Jahre. Ich mochte Leo von Anfang an und seine Entwicklung .... nicht nur beruflich, sondern auch privat ... ist sehr beeindruckend und gut nachvollziehbar in den historischen Hintergrund eingebettet. Seine Familie, seine Freunde und Kollegen beschreibt die Autorin sehr ausdrucksstark und liebevoll und die damalige Polizeiarbeit ist mit sehr viel Lokalkolorit abwechslungsreich und nachvollziehbar dargestellt. ICH vergebe für das Buch .... und die ganze Serie ... hochverdiente FÜNF *****

  • Bewertung

    4/5

    16.02.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Was haben ein ermordeter Arzt...

    Was haben ein ermordeter Arzt und ein verschwundenes Mädchen aus einem Erziehungsheim miteinander zu tun? Leo Wechsler ermittelt in seinem neunten Fall, und der ist besonders knifflig. Susanne Goga führt den Leser wieder mitten rein ins Berlin der zwanziger Jahre. Einfach klasse!

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