Produktbild: Feind des Volkes
Band 7

Feind des Volkes Max Hellers letzter Fall | Der 7. Band der SPIEGEL-Bestseller-Reihe - jetzt im Taschenbuch

Aus der Reihe Max Heller
17

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

19542

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.02.2024

Verlag

dtv

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

18,5/12,5/3,5 cm

Gewicht

356 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-22060-6

Beschreibung

Rezension

Der deutsche Autor schreibt Krimis der Superlative. ("literaturmarkt.info")
Hellers letzter Fall – unfassbar, wie er jahrelang den Druck des Systems ertragen konnte. Sehr emotional! ("Mainhattan Kurier")
Spannender Krimi mit tollen Einblicken in die Dresdener Zeitgeschichte. ("schreiblust-leselust.de")

Produktdetails

Verkaufsrang

19542

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.02.2024

Verlag

dtv

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

18,5/12,5/3,5 cm

Gewicht

356 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-22060-6

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

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  • Tina Bauer

    aus Essingen

    5/5

    14.01.2022

    Hörbuch (Audio)

    Finale

    Im Jahr 1961 befindet sich Max Heller im Stillstand. Kein Mord, keine Ermittlungen und das alles nur, weil er der Obrigkeit ein Dorn im Auge ist. Max lehnt sich auf, steht schon so lange unter Beobachtung, dass es ihm mittlerweile egal ist, was ihm droht. Der Ruhestand ruft, aber was dann? Im Büro fristet er seinem Dasein entgegen, bis ein mysteröses Päckchen eintrifft. Darin findet er Hinweise auf einen schon lange gelösten Mord. Für Max steht fest, das der falsche Mann in Haft sitzt und der wahre Mörder noch frei herumläuft. Sein Vorgesetzter Appel sieht das ganz anders und unterbindet mehrfach seine Ermittlungen. Doch Heller hat immer noch Freunde und zum Glück sind davon nicht alle dem Staatssicherheitsdienst unterstellt. Zuhause steht er unter Bewachung. Karin und Anni leiden unter dieser Situation. Als dann auch noch der Mörder auf den privaten Telefonanschluss von Max Heller zurückgreift und ihn mit perfiden Drohungen überhäuft, fasst Max einen Entschluss. Der Mörder spielt jedoch gekonnt Katz und Maus mit der Polizei. Neue Opfer tauchen auf und das Gemengelage lässt sich nur schwer entwirren. Die Menschen begreifen langsam, was totale Kontrolle und Überwachung aus den Menschen macht. Während Max Heller dem Mörder den Kampf angesagt hat, ändert sich die politische Lage in der DDR. Der Bau der Berliner Mauer steht bevor. Familie Heller steht vor einer schwierigen Entscheidung. Fliehen oder für immer bleiben. Frank Goldammer hinterlässt ein tiefes Loch. Der finale Teil lässt uns nur erahnen, unter welcher Kontrolle die Menschen in der DDR standen. Überwachung und Spitzel an jeder Ecke. Wie soll man da als Ermittler noch den richtigen Weg einschlagen und seiner Arbeit und dem Gewissen nachgehen. Bei Heller hat man den Eindruck, dass er nach all der langen Zeit während des Krieges, der zehrenden Zeit danach und jetzt unter totaler Überwachung keine Ruhe findet. Doch Max Heller bleibt sich treu und trotzt der Obrigkeit, auch wenn er sich der Konsequenzen stets bewusst ist. Heikko Deutschmann verleiht Max Heller wie auch den restlichen Charakteren wieder die gewohnte Stimme und als Hörer hofft man natürlich auf ein baldiges Wiederhören.

  • Bewertung

    aus Garbsen

    5/5

    05.12.2021

    Hörbuch (Audio)

    Brilliantes Hörbuch

    Die Reihe Max Heller von Frank Goldammer sind brilliante Hörbucher. Schade das diese Reihe nach dem siebten Fall nicht weitergeführt wird! Hoffentlich schreibt Frank Goldammer in diesem Stil noch weitere Bücher in der Hoffnung, dass diese auch wieder als Hörbücher erhältlich sind. Mit dem Sprecher Heikko Deutschmann ergibt dies ein perfektes und spannendes Hörerlebnis.

  • Bewertung

    aus Düsseldorf

    5/5

    27.11.2021

    Buch (Taschenbuch)

    ein gelungener Abschluss

    Meine Meinung: Ich bin ja erst spät in die Serie eingestiegen, aber dann hat sie mich nicht mehr losgelassen. Denn Max Heller und seine Familie sind mir ans Leserherz gewachsen. Ich habe sehr viel Mitgefühl für sie aufgebracht, denn sie lebten und arbeiteten in einer Zeit, die es vielen nicht leicht machte. So sehr Max Heller sich einsetzte und alle Fälle zur Zufriedenheit lösen wollte, wurde er von verschiedenen Stellen ausgebremst. Aber nicht nur er wurde beruflich ausgebremst, seine kleine Familie musste ebenfalls darunter leiden. Voller Spannung habe ich nun seinen letzten Fall begleitet, der sich im Grunde genommen über mehrere Jahre hinzog. Auf diesen Täter wäre ich niemals gekommen, allerdings hatte Heller durchaus einen Verdacht, der sich dann auch richtig herausstellen sollte. Aber auch er wurde von der Person überrascht. Der Buchtitel lässt ja schon vermuten, welchen Weg Max Heller im August 1961 einschlägt, ich habe mich darüber sehr gefreut und auch über eine bestimmte Person, die im letzten Moment das Herz sprechen ließ. Aber bevor es zu diesem Ende kommen sollte, haben wir Leser nebenher noch vieles über das Alltagsleben in der damaligen DDR erfahren dürfen. Fazit: Ein wunderbarer und vor allem spannend rätselhafter Abschluss der Serie rund um Max Heller. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung. Nicht nur für dieses Buch sondern auch für die vorherigen.

  • Xanaka

    aus Berlin

    5/5

    23.11.2021

    eBook (ePUB 3)

    Hellers letzter Fall

    Der Fall mit dem Heller im Spätsommer 1959 zu tun hat, ist in seiner Brutalität und Grausamkeit einzigartig. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, da es sich bei den beiden Opfern um angesehene, hochrangige Bürger der DDR handelt. Da wird dann auch schnell mal die Staatssicherheit bei den Ermittlungen mit einbezogen. Aber die Schwierigkeit ist, es darf so richtig niemand etwas erfahren, denn Mord und Totschlag gibt es in der DDR nicht. Als ein potentiell Verdächtiger die Morde gesteht, sind alle erleichtert. Doch es zeigt sich zwei Jahre später im Sommer 1961, dass es weitere Todesopfer gibt, die alle auf eine ähnliche Weise umgebracht wurden, wie in dem Fall vor zwei Jahren. Heller, den man mittlerweile im Büro bis zum Ruhestand geparkt hat, wird in die erneuten Ermittlungen miteinbezogen, da sich der Täter bei ihm persönlich meldet und ihn und seine Familie bedroht. Spannend war in diesem Buch die gelungene Verknüpfung zwischen dem Privatleben Hellers, den Ermittlungen der Polizei und den schwelenden Veränderungen damals in der DDR. Heller, der zunehmend weniger bereit ist, sich die Einschränkungen und Bevormundungen seiner Vorgesetzten gefallen zu lassen und daraus kurzerhand die Konsequenzen zieht. Man merkt beim Lesen deutlich, wie sehr die Luft brennt. Beim Lesen wird einem auch bewusst, wie sehr die Stasi Einfluss auf die Ermittlungen und auch auf das Leben der Beteiligten nahm. Wer die richtigen Leute an der richtigen Position kannte, dem konnte einfach nichts passieren. Die wurden von Oben geschützt, auch wenn es vielleicht Verdachtsmomente in die richtige Richtung gab. In dem Falle gab es für Heller große Sympathie, denn er ließ sich von den Oberen nicht einschüchtern. Ich finde es schade, dass dies nun der letzte Ermittlungserfolg von Heller ist und die Reihe damit endet. Vielleicht hat der Autor und lässt den Kommissar unter veränderten Bedingungen weiter wirken. Von mir gibt es eine unbedingte Leseempfehlung und verdiente fünf Lesesterne.

  • claudi-1963

    aus Schwaben

    5/5

    19.11.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Bei zunehmendem Druck muss man sich entscheiden

    "Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer." (Lucius Annaeus Seneca) Dresden 1961: Max Heller soll seine letzte Zeit bis zur Pension im Innendienst verrichten, da kommt es zu einem Doppelmord. Eines Tages erhält er dann ein Paket mit Beweismitteln zu einem alten Fall und anonyme Anrufe. Ist der Täter von damals wieder da oder spielt hier jemand ein Spiel mit ihm? Nicht nur das Max mit seinen Kollegen einen Mörder jagen muss, sieht er seine Familie ebenfalls in großer Gefahr, den der Täter weiß nun, wo er wohnt. Auch die politische Lage wird immer angespannter, sodass sich die Regierung zum Bau einer Mauer entschließt. Dieser wird heimlich in Berlin vorbereitet, sodass Karin, Annie und Max sich nun entscheiden müssen, bleiben oder gehen. --- Meine Meinung: Mit diesem Buch beendet der Autor eine für mich bedeutungsvolle und interessante Krimireihe. Sie begann bei Band eins in der Bombennacht von Dresden und endet kurz vor dem Mauerbau. Durch die vielen Fluchtversuche der Bevölkerung stehen die Politiker immens unter Druck. So kommt es in den frühen Morgenstunden des 13. August 1961 dazu, dass man den östlichen Teil Berlins abriegelt. Doch Max und seine Familie merken davon nichts, zu sehr ist er mit einem Doppelmord beschäftigt. Dabei tritt er immer häufiger bei seinem neuen Vorgesetzten Appelt ins Fettnäpfchen, weshalb er ihn in den Innendienst beruft und er zusehends immer mehr unter Druck gerät. Einige Fehlentscheidungen und Ungereimtheiten lassen Max zweifeln, ob er nicht langsam zu alt für diesen Job ist. Jetzt muss er wohl doch für sich und seine Familie eine Entscheidung treffen. Die Beziehung zu Sohn Klaus ist inzwischen ganz unterbrochen, was sicher mit an seiner Parteizugehörigkeit liegt. Bei den Briefen von Erwin fällt ihnen auf, dass sie kontrolliert werden. Zwar hat Max dies schon länger vermutet, doch es lässt ihn grübeln, wie es weitergehen soll. Auch Tochter Anni bekommt die ersten Eindrücke davon, was es heißt, sich dem Staat nicht vollkommen zu beugen. Ihre Versuche zum Studium zugelassen zu werden, wird abgewiesen. Mit diesem letzten Band hat der Autor noch einmal viel Wirrungen und Rätsel ins Spiel gebracht, sodass ich bis zum Ende keine Ahnung vom Täter hatte. Vor allem ein großes Rätsel für mich ist, dass der Täter nur mit Max in Kontakt tritt. Erneut nimmt er mich mit in die Zerrissenheit von Max und Karin, ob sie bleiben oder in den Westen gehen sollen. Ich stelle mir das sehr schwer vor, wenn man sich zwischen seinen Kindern und Ost oder West entscheiden muss, den es ist ja ein Entschluss für immer. Vor allem für den heimatverbunden Max ist die Entscheidung, eventuell Dresden zu verlassen, nicht einfach. Zwar konnte mich das Ende mit diesem Täter nicht befriedigen, doch dafür hatte alles andere wieder Hand und Fuß. Darum gibt es von mir 4 1/2 von 5 Sterne dafür.

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