Gutscheinbedingungen

**Gültig bis 10.06.2026 / Gültig für gebrauchte Bücher / Mindestbestellwert 20,00 € / Einzelne Artikel können ausgeschlossen sein / Online auf www.bücher.de.de / Nicht kombinierbar mit anderen Gutscheinen oder Preisaktionen / Nur einmal pro Einkauf einlösbar / Gutschein wird auf max. 500€ Bestellwert angerechnet / Keine Barauszahlung / Nicht gültig für Versandkosten und Services

  • Produktbild: Armut
  • Produktbild: Armut
  • Produktbild: Armut

Armut Eine amerikanische Katastrophe | Die schonungslose Analyse eines menschengemachten Problems

2

20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.04.2024

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,9/13,3/3 cm

Gewicht

328 g

Farbe

Hellblau / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Poverty, by America

Übersetzt von

Jürgen Neubauer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-01439-0

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Augenöffnend, informativ, klug und sachlich, mit einer Fülle an Daten und Fakten … Eine wahnsinnig wichtige Lektüre auch hier in Deutschland. ("Deutschlandfunk Kultur "Lesart"")
Der Pulitzer-Preisträger Desmond kommt zu einigen überraschenden Schlüssen, die mit den üblichen Erklärungen von rechts (Migration) und links (Neoliberalismus) nichts zu tun haben. ("Zeit Online")
Platz 4 im Juli/August 2024. ("Sachbuch-Bestenliste der Zeit, DLF und ZDF")
Reichtum existiert nicht ohne Armut ... Desmonds Analyse zeigt empiriegesättigt die Verstrickung nahezu aller Amerikaner in die Ausbeutung. ("der Freitag")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.04.2024

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,9/13,3/3 cm

Gewicht

328 g

Farbe

Hellblau / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Poverty, by America

Übersetzt von

Jürgen Neubauer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-01439-0

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

Kundinnen und Kunden meinen

2 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

(1)

4 Sterne

(1)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Armut - wie sie entsteht und warum das unterstützt wird

Bewertung am 16.05.2024

Bewertungsnummer: 2201944

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Jede echte Veränderung bedeutet die Zerstörung der Welt, wie wir sie kennen [...]", zitiert Desmond in seinem hervorragend recherchierten Sachbuch zum Thema Armut in Amerika. Gekonnt zeigt er die Hintergründe der Armutsentstehung in Amerika auf. Sachkundig weist er auf die medialen Einflüsse in der Armutswahrnehmung hin, erklärt, wie groß die Geldflüsse innerhalb des Staates zur Unterstützung des Wohlstands und der Aufrechterhaltung der Armut tatsächlich sind. Die Rolle der Banken wird in seinem Buch ebenso hinzugezogen wie die Rolle der Arbeitgeber und der (minimal vorhandenen) Gewerkschaftsstruktur. Auch die Motivation der Menschen in Armut wird durch Fallbeispiele erläutert. Die Schwierigkeiten eines in Armut geborenen Menschen aus dieser auszubrechen beschreibt er in klaren Worten. Desmond hat meiner Meinung nach mit seinem Buch ein Grundlagenwerk zur amerikanischen Wirtschaft geschaffen. Vieles lässt mich nach der Lektüre unsere deutsche Wirtschaftsstruktur hinterfragen, aber auch neu schätzen. Seine fundierte Recherche (50% des Buches sind Quellenangaben) macht seine Thesen glaubwürdig, zudem er sie sehr gut belegt und begründet. Schade nur, dass auch Desmond weiß, dass es ein fast unmögliches Unterfangen ist, aus dieser Struktur auszubrechen und der Armut die Stirn zu bieten. So lässt er den Leser mit Wissen um Dinge zurück, die nur eine breite Masse ändern kann.

Armut - wie sie entsteht und warum das unterstützt wird

Bewertung am 16.05.2024
Bewertungsnummer: 2201944
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Jede echte Veränderung bedeutet die Zerstörung der Welt, wie wir sie kennen [...]", zitiert Desmond in seinem hervorragend recherchierten Sachbuch zum Thema Armut in Amerika. Gekonnt zeigt er die Hintergründe der Armutsentstehung in Amerika auf. Sachkundig weist er auf die medialen Einflüsse in der Armutswahrnehmung hin, erklärt, wie groß die Geldflüsse innerhalb des Staates zur Unterstützung des Wohlstands und der Aufrechterhaltung der Armut tatsächlich sind. Die Rolle der Banken wird in seinem Buch ebenso hinzugezogen wie die Rolle der Arbeitgeber und der (minimal vorhandenen) Gewerkschaftsstruktur. Auch die Motivation der Menschen in Armut wird durch Fallbeispiele erläutert. Die Schwierigkeiten eines in Armut geborenen Menschen aus dieser auszubrechen beschreibt er in klaren Worten. Desmond hat meiner Meinung nach mit seinem Buch ein Grundlagenwerk zur amerikanischen Wirtschaft geschaffen. Vieles lässt mich nach der Lektüre unsere deutsche Wirtschaftsstruktur hinterfragen, aber auch neu schätzen. Seine fundierte Recherche (50% des Buches sind Quellenangaben) macht seine Thesen glaubwürdig, zudem er sie sehr gut belegt und begründet. Schade nur, dass auch Desmond weiß, dass es ein fast unmögliches Unterfangen ist, aus dieser Struktur auszubrechen und der Armut die Stirn zu bieten. So lässt er den Leser mit Wissen um Dinge zurück, die nur eine breite Masse ändern kann.

Nicht nur eine amerikanische Katastrophe

Elke aus Vaihingen an der Enz am 29.10.2024

Bewertungsnummer: 2328475

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es war einmal…Amerika, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, wo man angeblich vom Tellerwäscher zum Millionär aufsteigen kann. Diese Zeiten sind längst vorbei. Mittlerweile ist die Zahl derjenigen, die von Armut betroffen sind, rasant angestiegen. „Mehr als 38 Millionen Menschen können ihre Grundbedürfnisse nicht befriedigen…mehr als eine Million Kinder im schulpflichtigen Alter sind obdachlos und leben in Motels, Autos etc.“ (Vorwort, S. 14). Ein Grund für Matthew Desmond, sich die Ursachen genauer anzuschauen. Matthew Desmond, Soziologe an der Princeton University und 2017 Pulitzer-Preisträger für sein Buch „Evicted: Poverty and Profit in the American City“ (dt. „Zwangsgeräumt: Armut und Profit in der Stadt“, 2018 bei Ullstein), ist selbst in prekären Verhältnissen aufgewachsen und beschäftigt sich schon lange mit diesem Thema. Die Ergebnisse seiner Recherche und die Schlussfolgerungen, die er daraus zieht, sind nicht überraschend. Seine Kritikpunkte bezüglich des Steuersystems kann ich nachvollziehen, treffen diese doch 1:1 auch für Deutschland zu. Hier wie dort werden sowohl Wohlhabenden als auch den großen Unternehmen von den Regierungen eine Unmenge an Vorteilen gewährt, seien das nun Steuererleichterungen, Subventionen oder Rettungsschirme, die unterm Strich von der arbeitenden Bevölkerung finanziert werden müssen. Eine gerechte Besteuerung, die auch die multinationalen Konzerne einschließt, könnte hier problemlos Abhilfe schaffen und Geld in die Kassen spülen. Natürlich leugnet Desmond nicht, dass Armut systemisch und in den Vereinigten Staaten im Zusammenhang mit Ethnie und Herkunft betrachtet werden muss, aber er macht noch einen weiteren Schuldigen dafür aus, nämlich die Mittelschicht ist, die daraus Profit zieht und deshalb kein Interesse an einer Abschaffung der Armut hat. Es sind die finanziell Abgesicherten, denen er vorwirft, die Vermehrung des eigenen Wohlstands an erste Stelle setzen. Die Arbeitgeber, die deshalb niedrige Löhne zahlen, oder die Vermieter, die den knappen Wohnungsmarkt zum Vorwand nehmen, um hohe Mieten einzufordern. Eine provokante Aussage, die allerdings meiner Meinung nach etwas übers Ziel hinausschießt. Keine Frage, „Armut. Eine amerikanische Katastrophe“ liefert jede Menge Denkanstöße für Leser und Leserinnen, die sich mit dieser Thematik auseinandersetzen, insbesondere, weil auch hierzulande laut Statistischem Bundesamt ca. 17,7 Millionen Menschen wg. Auswirkungen der Pandemie, Inflation, Verlust der Arbeitsstelle etc. von Armut bedroht sind (Zahlen von 2023). Lesen!

Nicht nur eine amerikanische Katastrophe

Elke aus Vaihingen an der Enz am 29.10.2024
Bewertungsnummer: 2328475
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es war einmal…Amerika, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, wo man angeblich vom Tellerwäscher zum Millionär aufsteigen kann. Diese Zeiten sind längst vorbei. Mittlerweile ist die Zahl derjenigen, die von Armut betroffen sind, rasant angestiegen. „Mehr als 38 Millionen Menschen können ihre Grundbedürfnisse nicht befriedigen…mehr als eine Million Kinder im schulpflichtigen Alter sind obdachlos und leben in Motels, Autos etc.“ (Vorwort, S. 14). Ein Grund für Matthew Desmond, sich die Ursachen genauer anzuschauen. Matthew Desmond, Soziologe an der Princeton University und 2017 Pulitzer-Preisträger für sein Buch „Evicted: Poverty and Profit in the American City“ (dt. „Zwangsgeräumt: Armut und Profit in der Stadt“, 2018 bei Ullstein), ist selbst in prekären Verhältnissen aufgewachsen und beschäftigt sich schon lange mit diesem Thema. Die Ergebnisse seiner Recherche und die Schlussfolgerungen, die er daraus zieht, sind nicht überraschend. Seine Kritikpunkte bezüglich des Steuersystems kann ich nachvollziehen, treffen diese doch 1:1 auch für Deutschland zu. Hier wie dort werden sowohl Wohlhabenden als auch den großen Unternehmen von den Regierungen eine Unmenge an Vorteilen gewährt, seien das nun Steuererleichterungen, Subventionen oder Rettungsschirme, die unterm Strich von der arbeitenden Bevölkerung finanziert werden müssen. Eine gerechte Besteuerung, die auch die multinationalen Konzerne einschließt, könnte hier problemlos Abhilfe schaffen und Geld in die Kassen spülen. Natürlich leugnet Desmond nicht, dass Armut systemisch und in den Vereinigten Staaten im Zusammenhang mit Ethnie und Herkunft betrachtet werden muss, aber er macht noch einen weiteren Schuldigen dafür aus, nämlich die Mittelschicht ist, die daraus Profit zieht und deshalb kein Interesse an einer Abschaffung der Armut hat. Es sind die finanziell Abgesicherten, denen er vorwirft, die Vermehrung des eigenen Wohlstands an erste Stelle setzen. Die Arbeitgeber, die deshalb niedrige Löhne zahlen, oder die Vermieter, die den knappen Wohnungsmarkt zum Vorwand nehmen, um hohe Mieten einzufordern. Eine provokante Aussage, die allerdings meiner Meinung nach etwas übers Ziel hinausschießt. Keine Frage, „Armut. Eine amerikanische Katastrophe“ liefert jede Menge Denkanstöße für Leser und Leserinnen, die sich mit dieser Thematik auseinandersetzen, insbesondere, weil auch hierzulande laut Statistischem Bundesamt ca. 17,7 Millionen Menschen wg. Auswirkungen der Pandemie, Inflation, Verlust der Arbeitsstelle etc. von Armut bedroht sind (Zahlen von 2023). Lesen!

Kundinnen und Kunden meinen

Armut

von Matthew Desmond

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel findest du in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Armut
  • Produktbild: Armut
  • Produktbild: Armut