Produktbild: Tiere, vor denen man Angst haben muss

Tiere, vor denen man Angst haben muss

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.02.2024

Verlag

Arche Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,6/12,7/2,8 cm

Gewicht

358 g

Farbe

Seidengrau / Dunkelbraun

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7160-2818-6

Beschreibung

Rezension

»Ein beklemmendes, brillantes und fesselndes Buch.« Sonja L. Bauer, Berner Landbote ("Berner Landbote")
»Diese selten erzählte Variante familiären Landlebens brennt sich in unsere Netzhaut wie ein Kinofilm. Berührend bis in die kleinsten Details.« Katrin Rüger, Buchhandlung Buchpalast, München ("Buchpalast München")
»Herbings Roman ist die Geschichte einer Verwahrlosung und Vernachlässigung, Gleichermaßen düster und voller absurder Komik,dabei berührend und wunderbar zärtlich erzählt.« Ulrike Moser, Cicero ("Cicero")
»Ich fand Tiere, vor denen man Angst haben muss wahnsinnig einnehmend.« Lisa Christ, SRF Literaturclub ("SRF")
»Ein Roman über den Rollentausch von Eltern und Kindern, tragikomisch und in jeder Hinsicht großartig.« Dr. Angela Delonge, Aachener Zeitung ("Aachener Zeitung")
„(Alina) Herbing erzählt in starker, bildreicher Sprache von Madeleines Gefühlswelt und ihren Erinnerungen.“ Tina Schraml, BÜCHER Magazin ("BÜCHER Magazin")
»Alina Herbing ist eine Meisterin der Atmosphäre.«…»Gebannt folgt man der Erzählerin, die von ihren Ängsten und Hoffnungen spricht.« »Dass man sich trotz aller beschriebenen Widrigkeiten und der spürbar kalten Atmosphäre mit großer Freude auf das Buch einlässt, spricht für die Fähigkeit von Alina Herbing. Große Fragen werden hier kunstvoll verhandelt…« Torben Rosenbohm, Nordwest Zeitung ("NWZ Nordwest-Zeitung")
»Die Pubertät schmeckt in Alina Herlings neuen Roman nach Müller-Milchreis mit Zimtsauce. Der Sound kommt von Traktoren, grunzenden Wildschweinen und auch von den Backstreet Boys…« »Es ist schön, etwas anderes zu lesen als die üblichen Coming-of-Age-Romane, in denen Provinz-Teenager von Berlin träumen.« Jana Felgenhauer, stern ("Stern")
»Ein Buch, das weise ist, hellsichtig, das die Kraft von Geschwistern zelebriert.« Björn Schäffer (@bjoernandbooks) in Emotion ("emotion")
»Eindrücklich zeigt Alina Herbing, die in Berlin lebt und in Hildesheim literarisches Schreiben gelernt hat, wie stark sich die familiären Prägungen in diese verschiedenen Leben eingraben. … (Trotzdem) ist Alina Herbings zweiter Roman ein Wurf, weil dieser die Atmosphäre von Bedrohung und Beklemmung mit fast atemabschnürender Intensität einholt.« Franziska Wolffheim, tagesspiegel.de ("Der Tagesspiegel")

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.02.2024

Verlag

Arche Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,6/12,7/2,8 cm

Gewicht

358 g

Farbe

Seidengrau / Dunkelbraun

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7160-2818-6

Herstelleradresse

Arche Literatur Verlag
Franklinstr. 23
8050 Zürich
Schweiz
Email: arche@w1-media.de
Url: www.arche-verlag.com

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  • Bewertung

    5/5

    27.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Geschichte, die unter die Haut geht!

    Im Mittelpunkt stehen zwei Mädchen, Schwestern, die in äußerst prekären Verhältnissen aufwachsen und die man beim Lesen sofort ins Herz schließt, ihnen helfen und sie in die Arme nehmen möchte, während die Wut und Verständnislosigkeit gegenüber der Mutter von Seite zu Seite zunehmen. Alina Herbing erzählt emotional fesselnd und tiefgründig eine Geschichte über fehlende Elternliebe, den fragwürdigen Rollentausch zwischen Eltern und Kindern und die Suche nach einem gelungenen Leben -mit zwei Protagonistinnen, die unvergesslich bleiben!!

  • hamburg.lesequeen

    aus Bargfeld-Stegen

    4/5

    24.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch zum Nachdenken

    TIERE VOR DENEN MAN ANGST HABEN MUSS Alina Herbig Madeleine zog als 6-Jährige mit ihrer Familie von Lübeck in die mecklenburgische Provinz. Die Mauer war gerade gefallen und ihre Mutter wollte vor dem westlichen Kapitalismus fliehen. Ihr Vater, einst Grüne-Vorsitzender in Lübeck, hatte nichts dagegen, war aber auch nicht dafür. Sie kauften einen baufälligen Hof ohne fließend Wasser. Die Küche bestand aus einem alten Ofen und im Garten gab es ein Plumpsklo. Für eine Renovierung fehlte das Geld, doch das störte nicht, denn Mutter fand die vier Kinder eh zu verwöhnt. Regenwasser könne man ja auch abkochen und trinken. Ein Jahr später verschwand erst der Vater, dann die Brüder - zurück blieben nur sie, Mutter und ihre jüngere Schwester Ronja ... Heute hatte sich die Wohnsituation nicht verändert, außer dass im Laufe der Jahre Tiere eingezogen waren. Im „Katzenzimmer“ leben Wildkatzen und die alte Auslegware stinkt unerträglich nach Urin. Diverse Hunde findet man im ganzen Haus - auf dem Tisch, im Bett der Mutter oder auf der Fensterbank, wo sie die Scheiben zerkratzen. Außerdem gibt es Ziegen, Wildschweine, Ratten und Hunderte von Mäusen, die die Holzbalken der Scheune anknabbern. Während das vernachlässigte Haus nicht beheizt wird, die Mädchen frieren und nichts zu Essen haben, kümmert sich die Mutter liebevoll und aufopferungsvoll um alle Tiere. Wegen ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit bei einer Tierorganisation ist sie selten zu Hause und überlässt die Mädchen sich selbst. Doch statt sich aufzulehnen und sich über die Vernachlässigung zu beschweren, halten die Mädchen zusammen und übernehmen Verantwortung. Ganz wunderbar hat es Alina Herbig verstanden, Charaktere und einen Lebensumstand zu beschreiben, bei dem sich mir die Nackenhaare aufstellen. Ich hatte das Gefühl, vor Ort zu sein. Sah den Hof direkt vor mir, konnte den Katzenurin förmlich riechen. Die Kälte war so eindringlich beschrieben, dass ich mir hier im 36 Grad warmen Thailand fast eine Wärmflasche gemacht hätte. Ganz wunderbar. Außerdem habe ich den lieben Ton zwischen den Geschwistern geschätzt. Nur das Ende hätte ich mir anders gewünscht. Fazit: Ein Buch, das zum Nachdenken anregt und ich sehr gerne gelesen habe. 4/ 5

  • buchstaeblichverliebt

    aus NRW

    4/5

    14.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Marode Familienverhältnisse

    "Wenn dir deine kleine Schwester weinend in den Armen liegt, das wusste ich, darfst du selbst auf keinen Fall auch anfangen zu weinen." - S. 152 So marode, wie der alte Hof auf dem Madeleine und Ronja mit ihrer Mutter leben, so marode sind auch die Familienverhältnisse. Nachdem ihre Beziehung in die Brüche ging fokussiert sich die Mutter auf Animalhoarding. Getarnt unter dem Deckmäntelchen " Auffangstation für Haus- und Wildtiere" nehmen die Tiere nach und nach immer mehr Zeit und Raum ein. Das Wohlergehen der Vierbeiner steht für sie an erster Stelle, die Kinder bleiben auf der Strecke, leben unter unzumutbaren Bedingungen. Das Haus hat keine Toilette, ist unbeheizt, die Mädchen frieren in ihren Zimmern, haben Hunger und sind sich selbst überlassen und so befeuert Madeleine den Ofen mit alten Dingen aus ihrer Vergangenheit, um in der Gegenwart nicht zu erfrieren. Jedes verbrannte Stück birgt eine Erinnerung und einen Moment Wärme, innerlich und äußerlich. Wärme, die in Form von Fürsorge durch die eigene Mutter gänzlich fehlt. Eine Geschichte von Vernachlässigung, Geschwisterliebe und vom Überleben unter erschwerten familiären Bedingungen. Lesenswert.

  • Bewertung

    4/5

    06.03.2024

    eBook (ePUB 3)

    Bedrückende Familienverhältnisse

    Ein Buch, welches mir durch seinen Titel direkt ins Auge gefallen ist. Großartige Literatur über den Rollentausch zwischen Eltern und Kindern und die Frage, was ein gutes Leben ausmacht. Erzählt wird vom Aufwachsen zweier Schwestern in den Neunzigerjahren, wo sich die Grenzen zwischen den Generationen, der Natur und der Zivilisation immer mehr auflösen.

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