"Wir sind die Letzten. Finn und ich in einem Wolkenkratzer mitten im Nirgendwo. Wie zwei Pflanzen, deren Wurzeln sich auf einen kargen Felsen krallen. Wir werden hier überleben. Weil wir müssen."
Seit sie denken kann, lebt die sechzehnjährige Nova zusammen mit ihren Pflanzen und ihrem besten Freund Finn in Turris, einem riesigen, einst luxuriösen Hochhaus. Weit unter ihnen gibt es nichts als giftigen Smog. In der Turmspitze jedoch versorgen sie sich autark dank ihres Dachgartens, einem kleinen Paradies. Aber als der giftige Nebel am Turm hochkriecht und Novas Garten zu sterben beginnt, weiß sie: Sie müssen Turris verlassen. Auf einer lebensgefährlichen Reise erkennt Nova, dass nichts von dem, was sie über die Welt weiß, zu stimmen scheint. Sie und Finn entdecken Solartopia, eine futuristische Metropole, in der die Menschen in Einklang mit Technik und Natur leben. Gemeinsam mit dem jungen Piloten Jett kommen sie dem Geheimnis von Solartopia auf die Spur - und entfesseln einen Kampf, der die letzten Reste der Menschheit vernichten könnte.
Der erste Band des packenden Future-Fiction-Zweiteilers!
Kundinnen und Kunden meinen
4.2/5.0
Bewertung
4/5
05.11.2023
Hörbuch-Download
Thematisch spannendes Jugendbuch
Zum Inhalt: Nova lebt auf Turris, einem Hochhaus, das sie selbst bewirtschaftet um zu überleben. Schon lange sind Nova und ihr bester Freund Finn die letzten Menschen auf dem Turm. Doch als der dunkle Smog langsam die oberste Etage erreicht, müssen Nova und Finn fliehen um erst ihr Leben und dann hoffentlich ihre Heimat zu retten.
„Solartopia“ ist ein Jugendroman mit dystopischen Elementen, der aktuelle Themen aufgreift. Das Buch ist in kurzen, einfachen Sätzen geschrieben. Die fast schon kindliche Sprache hat mich anfangs stutzig gemacht was das Alter der Protagonistin betrifft. Aber mit dem Verlauf der Handlung wird klar, wieso sich Nova oft auf eine kindlich naive Art ausdrückt und verhält. Das fand ich eine überraschende Wendung und einen gelungen Kniff im Buch.
Novas Schicksal macht sie zu einer umso beeindruckenderen Protagonistin. Sie ist mutig, stellt sich der neuen Lebensherausforderung und erkundet offen und neugierig die andere Welt, die sich mit Solartopia auftut. Sie wirkt sehr nahbar und ist eine Protagonistin mit der man mitfiebert und für die man sich Erfolgt wünscht. Ihre Fähigkeiten machen sie zu einem ganz besonderen Mädchen.
Zusammen mit dem Piloten Jett, sucht Nova nach Antworten und deckt das Geheimnis von Solartopia auf. Aus simple Art wird hier von den Eingriffen des Menschen in die Natur und den Auswirkungen der Erdausbeutung erzählt. Die Handlung entwickelt sich durchaus spannend, weil Nova und Jett langsam einer Sache auf die Schliche kommen, die so viel größer ist, als ihre individuellen Probleme.
Das Ende stellt eine Art Etappensieg dar, was ich einen angenehmen Abschluss für diesen ersten Band finde.
Bewertung
aus Stuttgart
5/5
25.01.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Guter Einstieg in eine dystopische Dilogie
Die sechzehnjährige Nova wohnt allein mit ihrem besten Freund Finn im Hochhaus Turris. Ihre Mutter starb, als sie sechs Jahre alt war. Seither leben Nova und Finn allein in dem Haus und versorgen sich von den Erzeugnissen vom Dachgarten des Hauses. Doch der Smog, der in der Gegend wabert und diese unbewohnbar macht, kriecht weiter am Haus hoch und bedroht nun den Garten. Nova bricht mit Finn auf, um nach einem Gegenmittel zu suchen. Sie landet in Solartopia, einer Stadt, die sich selbst versorgt und keine Not leidet. Doch Solartopia verbirgt ein Geheimnis, und Nova geht diesem zusammen mit dem Piloten Jett auf die Spur. Wie sehr sie selbst mit diesem Geheimnis verbunden sind, ist ihnen anfangs noch gar nicht klar.
Das Buch ist der erste Teil einer Dilogie. Nova lebt in einer Welt, die sich der Mensch so untertan gemacht hat, dass der größte Teil davon unbewohnbar geworden ist. Nova hat eine ganz besondere Begabung, sie kann mit Pflanzen so in Kontakt treten, dass diese auf sie reagieren. Überhaupt sind die Charaktere sehr spannend angelegt, und so bleibt am Ende des Buches viel Neugier auf die Fortsetzung der Geschichte. Mich hat die Geschichte schnell in ihren Bann ziehen können. Für ein Jugendbuch ist das Thema Umgang mit der Natur und unserer Umwelt sehr gut aufgegriffen, hier gibt es keinen erhobenen Daumen. Man erfährt nach und nach, wie die Menschheit auf die Natur eingewirkt hat und was sich daraus ergeben hat. Die Geschichte lädt ein zum weiteren Nachdenken zu diesem Thema. Dabei hält das Buch noch so manch überraschende Wendung parat.
Dieser spannende Einstieg in eine dystopische Dilogie hat mich gut unterhalten können. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.
ancla_books4life
aus Schwerte
5/5
01.01.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein Jahrhundertbuch!
**** Worum geht es? ****
Nova lebt mit Finn auf Turris. Sie beide gegen den Rest der Welt, denn alle anderen Menschen scheinen an dem giftigen Smog gestorben zu sein. Nova hat dabei eine besondere Verbindung zu Pflanzen, sodass sie es einige Jahre schafften autark zu leben. Doch der Smog kommt näher und vergiftet ihren Garten. Aus der Not heraus suchen sie nach dem Heilmittel und landen letztlich mit der Hilfe von Jett in Solartopia. Aber Moment mal, es gibt doch noch andere Menschen und eine Stadt die völlig autark lebt? Warum wurde Nova nicht geholfen? Sie versteht die Welt nicht mehr und vielleicht ist genau das auch gut…
**** Mein Eindruck ****
Die Geschichte ist fesselnd und berührend bis aufs Äußerste. Ein Plottwist hat mir das Herz gebrochen und mich gleichzeitig in extremes Erstaunen versetzt. So überrascht wurde ich schon lange nicht mehr von einer Geschichte! Das Buch ist absolut für die Jugend geeignet und sollte von jedem Erwachsenen gelesen werden. Der Inhalt stellt auf so viele Weisen die Fehler der heutigen Welt da und zeigt wie anders man leben kann und muss in einer Welt in der unser Verhalten bereits alles zerstört hat. Ich habe mich von einer Gänsehaut zur nächsten gehangelt, hier ist kein Wort zu viel. Sagenhaft, einmalig, kreativ, wundervoll verfasst und eine Botschaft die meiner Ansicht nach jeden Menschen erreicht und erreichen sollte. Ich habe mein Herz an die Protagonistin verloren und ich kann mich kaum mehr halten, ich möchte unbedingt den nächsten Teil lesen. Eine phänomenale Dystopie und für mich inhaltlich, wie auch in der Umsetzung, ein Buch welches für dieses Jahrhundert gemacht ist und genauso behandelt werden sollte.
**** Empfehlung? ****
Ein Must-Read und das nicht nur für Fans von Fantasy und Distopien. Lest es, es wird sich lohnen! Ich bin hellauf begeistert und hoffe auf eine sagenhafte Verfilmung, so begeistert war ich zuletzt vor 15 Jahren bei Panem.
Bewertung
aus Erlangen
5/5
12.12.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Die letzten ihrer Art
Ich habe mich aufgrund des Covers für diese Buch entschieden,der Klappentext machte mich erst mal gar nicht so neugierig.
Doch schon zu Anfang ,als beschrieben wird wie Nova zusammen mit Finn auf dem Hochhaus Turris leben ,wie Nova ihre Mutter verlor und sie somit die letzten Menschen sind,hat mich das Buch überzeugt und ich habe es verschlungen.
Spannend, wie auch traurig geht die Geschichte weiter als Nova, die eine besondere Gabe mit Pflanzen hat, bemerkt dass mit diesen etwas nicht stimmt. So kommt die Zeit, dass Nova und Finn fliehen müssen. Sie erkennen dass sie nicht die letzten Menachen sind und landen in Solartopia...
Wie anfangs schon erwähnt habe ich nach ein paar Seiten dieses buch nicht mehr weglegen können,es ist in einem flüssigen Schreibstil, der einen das Lesen richtig Freude bereitet. Ich konnte mich regelrecht in diesem Buch verlieren.
Nicole
aus Nürnberg
5/5
10.12.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Berührend
Meine Meinung zum Jugendbuch:
Solartopia
Am Anfang der Welt
Inhalt in meinen Worten:
Am Anfang treffe ich auf ein Mädchen, die auf eine Reise geht. Diese Reise ist aber nicht freiwillig sondern sie muss sie eingehen, um etwas zu retten. Dabei muss sie jedoch bemerken das ihr bester Freund ein ganz besonderer Freund ist, der ihr ungewollt das Herz brechen muss, und sie lernt eine autarke Stadt kennen, die gar nicht so selbstständig ist, wie gedacht. Und sie lüftet ein besonderes Geheimnis, als das Buch zu Ende ist, sind noch viele Fragezeichen da und die Fortsetzung schreit mir förmlich entgegen.
Wie ich das Gelesene empfinde:
Ich fand das Setting wo diese Geschichte spielt toll. Es sind wenige Orte die wirklich angezeichnet werden und wo etwas passiert, aber im Buch gibt es keine Grenzen, außer die des Smogs um die es eben auch im Buch geht. Es ist ein Buch wo Pflanzen mehr sind, als nur schön anzusehen, es sind wichtige Bezugspersonen für Nova und nicht nur das, sie zeigen Nova, das es mehr gibt, für das man glauben und kämpfen kann. Als sei dann noch auf Finn trifft, der ihr diese besondere Welt zeigt, in die sie reisen muss und dann auch noch auf die Suche eines Familienmitgliedes mit ihm geht, steht fest, hier braucht es das zweite Buch um weiter voran schreiten zu dürfen.
Das Setting:
Es ist einfach gestrickt und doch voller Tiefen und einigen philosophischen Gedanken zu unserer Umwelt, und es liegt bei jedem von uns selbst, wie wir unsere Zukunft gestalten können und wollen, wenn auch nicht immer im großen Rahmen, manchmal braucht es gerade die kleinen Momente die zeigen, wohin etwas geht und warum es dort hingeht. Für mich waren gerade die Pflanzen eine abwechslungsreiche Handlung und voller Möglichkeiten das sich die Geschichte immer wieder neu wandeln durfte und das macht für mich auch das ganz besondere Setting.
Das Mädchen Nova:
Musste sehr früh ihre Mutter gehen lassen, sie war 6 Jahre alt und hat den Garten, den ihre Mutter hütete und pflegte weiter gepflegt. Dabei ist sie an sich nicht allein, denn es gibt da noch jemanden, der ihr hilft, doch erst knapp am Ende erfahre ich, was es mit dieser Person auf sich hat. Einerseits weinte ich mit Nova, als sie es erkannte und zeitgleich freute ich mich für sie denn sie hat dadurch einen neuen Weg gehen dürfen. Es ist also wirklich besonders dem Mädchen Nova zu folgen und dabei überrascht zu werden, was sie erlebt.
Finn:
Ein Rätsel das ich im Buch knacken durfte und doch ist da noch vieles geheimnisvolles, weswegen ich mich irre auf Band 2 freue und gespannt bin, wie es weiter gehen darf.
Empfehlung:
Ein Kinder- und Jugendbuch das man gut ab 12 Jahren, Vielleser*innen können es auch schon mit jüngeren Jahren gut lesen, empfehlen kann. Es kommt mit wenig schweren Momenten klar, wenn auch der Tod eine sehr wichtige Rolle spielt, so wie das Abschiednehmen, zeitgleich aber auch Neuanfänge und Wunder möglich sind. Die Pflanzen machen mich neugierig in diesem Buch und hier hätte ich mir gewünscht das die ein oder andere Pflanze noch näher als Bild vorgestellt worden wäre, denn so gehe ich demnächst selbst einmal auf die Suche und schaue nach den Pflanzen, da ich diese Idee grandios finde.
Bewertung:
Der Geschichte von Nova gebe ich fünf Sterne. Einmal ist das Setting so schön, dann auch die Charaktere und auch die Pflanzen die es mir am meisten antaten. Ich kann nur sagen, tolle Geschichte und diese kann man schnell und gut lesen und ist immer wieder überrascht, wie die Handlung weiter verläuft. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil der Reihe.
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