Produktbild: Am Tag des Weltuntergangs verschlang der Wolf die Sonne
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Sina Scherzant

1. Am Tag des Weltuntergangs verschlang der Wolf die Sonne

Am Tag des Weltuntergangs verschlang der Wolf die Sonne Eine tiefe, große Geschichte über die Kraft der Freundschaft und die Erkenntnis, wie stark wir sein können, wenn wir aufhören, es immer nur anderen recht zu machen

Gesprochen von
79

20,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Jodie Ahlborn

Spieldauer

9 Stunden und 22 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

20.09.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

149

Verlag

Hörbuch Hamburg

Sprache

Deutsch

EAN

9783844937404

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Jodie Ahlborn

Spieldauer

9 Stunden und 22 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

20.09.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

149

Verlag

Hörbuch Hamburg

Sprache

Deutsch

EAN

9783844937404

Herstelleradresse

Hörbuch Hamburg HHV GmbH
Völckersstr. 18
22765 Hamburg
Deutschland
Email: info@hoerbuch-hamburg.de
Url: www.hoerbuch-hamburg.de
Telephone: +49 40 89720780
Fax: +49 40 897207810

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  • gst

    aus Pirna

    5/5

    14.12.2023

    Hörbuch-Download (MP3)

    Über Anpassung, Freundschaft und Trauer

    Katha, 14 Jahre alt, hat es nicht leicht in ihrem jungen Leben. Nachdem sich die Eltern getrennt haben, kümmert sie sich um die kleine Schwester, während ihre Mutter in der Trauer um das zerbrochene Glück versinkt. Katha versucht, es allen recht zu machen, das Leid aller zu mitzutragen. Erst die Mutter einer Freundin erkennt ihren wahren Kern und nimmt sich ihrer an. Sie prägt das Mädchen, hilft ihr, die Welt ein wenig zu verstehen. Obwohl diese tiefe Freundschaft nur ein Jahr hält, beeinflussen die Erinnerungen Katha für den Rest ihres Lebens. Für mich ist das der beste Coming-of-Age-Roman, den ich je gehört habe. Katha erzählt von sich selbst, weshalb ihre Beweggründe sehr deutlich hervortreten. Ihre Einsamkeit und die Liebe zu ihrer kleinen Schwester Nadine sind nachvollziehbar, ebenso wie die Trauer, die den zweiten Teil des Buches trägt. Hier muss man genau zuhören, um zu begreifen, was in der Jugendlichen vor sich geht. Nicht jede Episode ist gleich verständlich, weder für das Mädchen, noch für die LeserInnen/ZuhörerInnen. Hier kann man/frau regelrecht im Chaos versinken. Im dritten Teil, der 14 Jahre später spielt, wird dann deutlich, wie sehr die Freundschaft zu Sophies Mutter Kathas Leben beeinflusst hat. Eigentlich mag ich die Coming-ofAge-Stories nicht so gerne, fühle mich als Großmutter zu alt dafür. Aber diese Geschichte hat mich einfach umgehauen. Das liegt an der Reflektiertheit, mit der hier vorgegangen wird und an der poetischen Sprache der Autorin, die Jodi Ahlborn als Sprecherin wunderbar umsetzt. Mir gefällt, wie Angelica Kata und ihre Freundinnen auffängt, sich in sie hineinversetzt und ihnen in ihrem Chaos ein Stück Heimat bietet – egal, was die Nachbarn davon halten. Sehr gut umgesetzt ist Kathas Trauer nach Angelicas Verschwinden. Schließlich hat sie ihr mehr Zuneigung entgegengebracht, als die eigenen Mutter in der Lage dazu war; was Kathas weiteres Leben sehr prägte. Sina Scherzant ist 1991geboren und im Ruhrgebiet aufgewachsen. Die studierte Erziehungs- und Bildungswissenschaftlerin kennt sich aus mit Lärmempfindlichkeit in der Nachbarschaft und mit gesellschaftlichen Missständen, wie sie zusammen mit Marius Notter bewies, der u.a. für Spiegel Online arbeitete. Sie hat hier ein Debüt hingelegt, das mir tief unter die Haut ging und mich als Großmutter zum Nachdenken über die Zeit angeregt hat, die wir anderen schenken.

  • stefanb

    5/5

    17.10.2023

    Hörbuch-Download (MP3)

    Nein, diesmal nicht

    Eine Geschichte mitten aus dem Leben. Das ist Kathas Geschichte und wir Lesenden bzw. Hörenden sind mittendrin. Dass man sich mitten in der Protagonistin wiederfindet und auch das Gefühl hat, hautnah dabei zu sein, liegt am wunderbaren Schreibstil von Sina Scherzant. Die Geschichte beginnt mit einer annehmen Leichtigkeit und gewinnt mit zunehmender Dauer immer mehr an Tiefe. Auch sprachlich konnte mich der Roman überzeugen. "Am Tag des Weltuntergangs verschlang der Wolf die Sonne" beschäftigt sich mit der Frage wie es ist, wenn man nicht immer ja sagt, es nicht immer allen rechtmachen kann und will. In meinen Augen hat die Autorin Sina Scherzant diese Thematik sehr gut umgesetzt. Des Weiteren geht es um Freundschaft, Verlust und Schmerz. Aber auch darum, welchen Einfluss ein wichtiger Mensch auf einen haben kann. Zudem wird das Ganze ansprechend von Jodie Ahlborn gesprochen. Sie transportiert mit ihrer Stimme die ganzen Emotionen, die Gedanken perfekt zu den Hörenden, so dass sich die Bilder im Kopf zu einer großen Szene zusammensetzen und man zu jeder Zeit das Gefühl hat, bei der Protagonistin Katha zu sein. Für mich war es ansprechendes Hörerlebnis, welches auch sprachlich top war.

  • Wortschätzchen

    aus Kreis Heidelberg

    5/5

    12.10.2023

    Hörbuch-Download (MP3)

    Ging mir sehr unter die Haut

    Katha hat schon als Kleinkind darauf geachtet, sich anzupassen, sich zu kümmern, keinen Ärger zu machen, zu gefallen. Ihre eigenen Bedürfnisse hat sie immer zurückgestellt. So war sie immer bequem und hat den Eltern viel abgenommen, sogar die Erziehung der jüngeren Schwester. Doch dann zerbricht die Ehe der Eltern und Katha zieht mit Mutter und Schwester nach Dortmund. Zunächst bleibt sie in ihrer Rolle, doch dann lernt sie Angelica, die Mutter ihrer Klassenkameradin Sofie kennen. Von da an verändert sich alles. Schon mit dem ersten Satz wird man von Katha in ihre Geschichte gezogen. Das hat die Autorin mit einer erstaunlichen Leichtigkeit geschafft. Man könnte hier fast meinen, in einem Jugendroman gelandet zu sein und das bleibt auch eine ganze Zeit lang so, sodass ich schon fast glaubte, ich hätte mich im Buch geirrt, zum falschen Titel gegriffen, und nachgesehen habe. Ich mag Jugendbücher, das ist nicht das Problem gewesen. Aber die Story passte so gar nicht zum Titel. Die Jugend von Katha war nicht so einfach, wie man sich das Kindern und sich selbst immer wünscht, aber sie ging in ihrer selbst gewählten Rolle bis zu einem gewissen Punkt sehr gut auf. Die Schilderungen der Ereignisse sind klar und schnörkellos, sodass man sie deutlich vor Augen hat. Nach dem großen Teil der Vergangenheit, eben der Jugend von Katha, folgt relativ kurz die Gegenwart und damit ihr Erwachsenenleben. Um die erwachsene Katha zu verstehen, muss man eben ihre Jugend, ihre Vergangenheit kennen. In diesem Abschnitt lernt Katha mehr über sich selbst, als sie ahnen konnte. Und auch der Leser kann hier viel für sich selbst mitnehmen. Das mag ich sehr an guter Literatur. Hier wurde es besonders gut und auf erfrischende Art umgesetzt. Sina Scherzant lässt Katha ihre Geschichte selbst erzählen, wodurch sich der Leser direkt angesprochen und damit einbezogen fühlt. Sie schafft es, dass man anfangs wirklich glaubt, dass Katha in genau diesem Moment Teenager ist. Es erinnert sich also nicht eine erwachsene Frau an ihre Jugend, sondern Katha hat sich selbst direkt zurück in ihre Jugend versetzt. Wunderbar! Mich hat das Buch sehr bewegt und beeindruckt. Ganz klar: fünf Sterne!

  • Bewertung

    5/5

    19.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Sanfte Worte, die einen umhauen

    Ich bin so begeistert von dem Buch, der Sprache und der Geschichte. Alles ist so feinfühlig und nahbar erzählt - ich musste lachen und weinen. Kathas Geschichte bietet viele Anknüpfungspunkte für Frauen, die in den 00er Jahren groß geworden sind.

  • MarieOn

    5/5

    14.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    So nah am Leben

    Katha war vierzehn, als ihre Eltern sich trennten. Eigentlich sollte Kathas Schwester Nadine die Liebe retten, jetzt ist sie acht. Katha entging nicht wie sich etwas zwischen die Eltern schlich. Deshalb schrieb sie alberne kleine Zettel mit Aufforderungscharakter: „Wer das liest, küsst Mama“ und so. Zuerst konnte Katha ihre unbeholfenen Eltern einander näherbringen. Aber dann, als ihr Vater sich unbeobachtet fühlte sah Katha, wie er ihren Zettel zerknüllte und wegwarf, da hatte auch sie es verstanden. Vier Jahre später zogen Katha und Nadine mit Mama zurück nach Dortmund. Nadine trat gegen die Umzugskartons und brüllte, dass sie keine neue Schule will. Die Mutter stürzte in einen Krater und ignorierte die Hände, die Katha ihr reichte und die Seile, die sie ihr zuwarf. Am Abend saß die Mutter resigniert vor dem Fernseher und trank Wein. Kathas erster Schultag lief so lala. Sie wurde neben Kati gesetzt, ein braunes Lockenwunder griechischer Eltern. In der Pause stand sie mit der vierer Mädchenclique in einer Ecke und fing wieder mit dem Rauchen an. Die kleine Schwester hatte es härter getroffen. Sie hatte die Arme verschränkt und die Lippen aufeinandergepresst, keiner sprach mit ihr, alle gingen ihr aus dem Weg. Katha versucht Mutter und Schwester aufzuheitern, das Beste aus allem zu machen. Sie lässt Nadine toben und schreit mit ihr gemeinsam Nadins Wut raus, an der Mutter prallt sie ab. Der Vater holt sie beide alle Jubeljahre in seinem Polo ab und fährt mit ihnen in die Stadt. Beim letzten Mal war seine neue Freundin dabei, neunzehn Jahre jünger als Papa, quiekende Stimme, zittrig nervös, hatte sie jedem Mädchen eine Tüte Schokobons geschenkt. Vom Rücksitz aus bedankte sich Katha, Nadine kurbelte das Fenster runter und schmiss die Tüte auf die Straße. Fazit: Sina Scherzant hat ein großartiges Debüt hingelegt. Es ist unmöglich sich nicht in die Protagonistin zu verlieben, deren einziger Wunsch es ist, den anderen Menschen, das Leben leicht zu machen. Sie übernimmt enorme Verantwortung, ist zurückhaltend und verbindend. Die Menschen an denen sie sich orientieren kann, hauptsächlich Frauen, agieren alle ähnlich, halten sich zurück, halten aus und äußern sich herablassend und ätzend, wenn andere Frauen aus der Reihe tanzen. Dann trifft Katha auf eine „aus der Norm gefallene“, die ihr zum Vorbild wird und findet in ihr eine Vertraute, eine die sie anschaut und wirklich zuhört. Die neue Sichtweise hilft ihr dabei, sich selbst wahrzunehmen und nicht nur die Bedürfnisse der anderen. Diese feinfühlige, humorvolle, traurige und lebensbejahende Erzählung hat mich tief berührt und mitgerissen. Sina Scherzant hat ganz nah am Leben entlanggeschrieben.

Kundinnen und Kunden meinen

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