Vier Tage in Südtirol, im kleinen Dorf Naturns. Es ist der heißeste Juli seit Beginn der Aufzeichnungen, doch Luise kümmert das nicht. Für sie sind es die Marillentage, denn die saftigen Vinschgauer Aprikosen auf ihrem Feld stehen kurz vor der Ernte. Überhaupt sieht sie nie den Schweiß, nie die Arbeit, nie die Kosten, seit sie den alten Hof von ihrer Freundin Ida übernommen hat. Hier will sie Landwirtschaft wie vor 150 Jahren betreiben. Und schafft ganz nebenbei eine Heimat. Für ihre beiden Zwillinge. Für Jürgen und seine tote Frau. Für Hans, den Revolutionär. Für Wackeldackel mit dem Silberblick. Für die Idee von einem einfachen Leben, das alles nur komplizierter macht. Eine wahre Begebenheit.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Bewertung
5/5
25.09.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Herzerwärmend und authentisch
Dieses Buch erinnert mich an meine früheren Urlaube im Meran! Ich war erst ein bisschen skeptisch, da ich andere Story One Bücher kenne und weiß, dass hier vor allem junge und unerfahrenere Menschen schreiben und veröffentlichen, aber dem Autor merkt man an, dass er Journalist ist. Denn alles ist so authentisch beschrieben, man riecht die Felder und hört das Landleben, als wäre man mittendrin und würde Luise nicht von der Seite weichen. Und am Ende ist man fast ein bisschen traurig, dass man nicht noch etwas länger dabei sein kann, weil man in den einzelnen Kapiteln so viele interessante Menschen mit bewegenden Leben kennenlernt und immer wieder überrascht wird, wie sich diese Wege kreuzen. Eine schöne, kurzweilige Erzählung, die ich gerne gelesen habe.
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