Neuengland in den 1950er-Jahren. Der Privatdetektiv Felix Cain wird mit einem Fall betraut. Er soll die verschwundene Ehefrau von seinem Mandanten Norman Campbell ausfindig machen, damit dieser sich rechtsgültig von ihr scheiden lassen kann. Als er ohne große Schwierigkeiten die Frau ausfindig macht, bittet diese ihn, ihre verschwundene Schwester, die siebzehnjährige Nora, zu finden, da diese sich seit über einer Woche nicht bei ihr gemeldet hat. Was zunächst wie ein gewöhnlicher Fall von harmloser, jugendlicher Ignoranz scheint, wird jedoch bald zu einer mysteriösen Angelegenheit, da die junge Nora nicht nur verschwunden bleibt, sondern sich auch allerhand verwirrende Dinge auftun, die ein völlig anderes Licht auf die Sache werfen.
Kundinnen und Kunden meinen
4.2/5.0
Bewertung
5/5
17.07.2025
Buch (Taschenbuch)
Toller krimi mit überraschendem Ende
Tatsächlich einer der ersten Bücher die ich seit langem durchgelesen habe.
Normalerweise langweilen mich die Bücher heutzutage aber nicht bei Sophia Verena.
Der krimi ist leicht leserlich geschrieben sodass jeder Leser versteht was gerade geschieht.
Eine sehr spannende Geschichte mit einem Ende welches ich nicht gerechnet habe.
Ich saß kerzengerade als die überraschende Wendung kam.
Ich werde hier nichts aus dem Buch spoilern. Genießt es einfach selbst. Als nächstes wird gelesen " die buena vista morde" bin sehr gespannt.
steffi_heavy_fun
aus Pasching
5/5
03.08.2022
Buch (Taschenbuch)
Spannender Fall
In diesem Kriminalroman steigen wir mitten ins Geschehen ein und begleiten Felix Cain bei einem Fall, der ihn direkt zum Nächsten führt. Was sich zunächst einfach anhört, nimmt laufend unerwartete Wendungen, denen man eine gewisse Komplexität nicht absprechen kann. Hierbei handelt es sich um eine Geschichte, welche in den 50er Jahren spielt und somit gibt es kein Internet & Co. als Hilfsmittel. Ich fand das überaus interessant, da es viele Erinnerungen an früher geweckt hat und ich stellenweise regelrecht nostalgisch wurde. Darüber hinaus wird man sich wieder bewusst, wie gut wir es aktuell haben (oder auch nicht, je nachdem wie man es sieht) und welche Möglichkeiten sich uns derzeit bieten. So bleibt unserem Privatdetektiv nichts anderes übrig als mit Leuten zu sprechen, Gerüchten zu folgen und sich mittels Telefonbuch Abhilfe zu beschaffen. Dieses Setting bzw. die früheren Ermittlungsarbeiten werden dabei vom Autor eindrucksvoll geschildert und wirkten auf mich stets authentisch sowie glaubwürdig. Der Schreibstil war äußerst angenehm und ich konnte mich direkt in dem Buch verlieren. An den richtigen Stellen wurden Anekdoten eingebaut oder die Atmosphäre etwas ausführlicher beschrieben, wohingegen in anderen Szenen die Fakten knallhart auf den Tisch gelegt werden. Felix ist ein sympathischer Charakter, welcher die Menschen schnell durchschaut und trotz aller Widrigkeiten beharrlich dem Rätsel auf die Spur geht. Der Fall war zu Beginn äußerst verworren, wobei sich nach und nach ein Bild ergibt, ähnlich wie bei einem Puzzle, bei dem man immer mehr Teile an die richtige Stelle zusammensetzt. Für mich war aber der Ausgang dennoch absolut nicht vorhersehbar und mit dem großen Knall am Ende hatte ich daher nicht gerechnet. Die Auflösung war erschütternd und birgt (wie soll es auch anders sein) ein dunkles Geheimnis welches sicher nicht so ausgeartet wäre, wenn sich die Beteiligten an der Wahrheit bedient und reinen Tisch gemacht hätten. Doch wie so häufig im Leben sind andere Punkte wie Ansehen, die Wirkung nach Außen und persönliches Unbehagen wichtiger, weswegen es natürlich zur Eskalation kommt. Nichts bleibt auf ewig verborgen und die Dämonen aus der Vergangenheit holen einen immer wieder ein, dass ist zumindest die Botschaft, die ich für mich mitgenommen habe. Die Spannung war in meinen Augen durchwegs gegeben, was sicher nicht zuletzt der übersichtlichen aber durchaus angenehmen Seitenanzahl geschuldet war. Ich persönlich brauche nicht immer einen dicken Wälzer und so empfand ich dieses Werk als willkommene Abwechslung. Es wird nichts künstlich in die Länge gezogen, sondern eine Spur ergibt die andere und ähnlich wie bei Hänsel und Gretel welche den Brotkrummen folgen, wartet auch auf uns am Ende die ,,böse Hexe“ welche es zu besiegen gilt. Ich kann diesen Kriminalroman auf jeden Fall weiterempfehlen, da ich ihn als spannend, fesselnd, durchdacht und nostalgisch beschreiben würde. In meinen Augen hat der Autor alles richtig gemacht und ich hätte keinerlei Kritikpunkt anzubringen. In diesem Sinne wünsche ich euch viel Spaß mit Felix Cain und seinem Fall, welcher in die Tiefen der feinen Gesellschaft eintaucht.
J. Kaiser
4/5
02.08.2022
Buch (Taschenbuch)
Unterhaltsame Geschichte
Der Privatdetektiv Felix Cain bekommt in Neuengland 1950 einen neuen Fall zum Bearbeiten. Er soll eine Frau ausfindig machen, damit sich ihr reicher Mann von ihr scheiden lassen kann. Gefunden hat er sie Frau schnell. Doch diese vermisst ihre Schwester Nora. Beim Recherchieren lüftet Felix Cain viele Familiengeheimnisse auf. Je weiter man das Buch liest, desto klarer wird, dass Nora nicht die nette eifrige Studentin ist, für die man sie hält. Cain ermittelt in den beiden Welten von Reich und Einfluss und denen die am Rande der Gesellschaft ihr Leben haben. Mich hat die Zeit sehr angesprochen in der diese Geschichte spielt. Vieles was damals war kann in der Gegenwart nicht mehr so sein. In dieser Geschichte passt eigentlich alles perfekt ineinander. Das Buch liest sich sehr gut und die Beschreibungen der Handlungen sind sehr gut nachzuvollziehen. Beim Lesen wünsche ich unterhaltsame Stunden.
Eliza
3/5
22.01.2023
eBook (ePUB 3)
Boston Noir Krimi
Ein klassischer Noir-Krimi im Stil der 50iger Jahre sorgt für kurzweilige Unterhaltung beim Lesen. Ich bin gut unterhalten worden. In der Story es um den Privatdetektiv Felix Cain, welcher von seinem Kunden Norman Campbell beauftragt wird dessen Ehefrau nach einigen Jahren ausfindig zu machen. Nach kurzer Zeit findet er diese mysteriöse Ehefrau namens Mary und erhält alsbald einen neuen Auftrag von dieser ihre verschwundene Schwester Nora ausfindig zu machen. Cain gerät in einen äußerst verwirrenden Fall, welcher sich nicht so klar darstellt, wie er zuerst gedacht hat. Irgendetwas stimmt nicht mit seinen Auftraggebern oder hat er sich gar ganz verrannt?
Eine intensive Such nach der Wahrheit beginnt. Cain ist ein typischer Detektiv wie sich Leser einen Privatermittler aus den 50iger Jahren vorstellt. Mit Ecken und Kanten in seinem Charakter versehen agiert er manchmal am Rand der Grauzone bei seinen Ermittlungen was mir gut gefallen hat. Allerdings hätte ich mir noch ein wenig mehr charakterliche Tiefe bei ihm gewünscht. Vielleicht ist dieser Umstand auch Teil einer Strategie der Autorin um dieser Figur eine gewisse „mysteriöse Aura zu verleihen“. Als wesentliche Nebendarsteller sind neben Norman Campbell, seine Ehefrau Mary sowie Gerda zu nennen. Gerade Mary hat mir dabei am besten gefallen weiß sie doch Felix auf ihre Art zu beeinflussen und dem Roman so einen gewissen Spannungsbogen zu verleiten. Der Roman spielt im Boston der 50iger Jahre und ist für den Leser sehr gut einordbar. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, dialogorientiert und gut lesbar. Als Zielgruppe des Romans kommen Krimifreunde sowie Anhänger der 50iger Jahre in Betracht. Kurzweilig und spannend ist dieser Krimi durchaus empfehlenswert und sorgt für nahezu verfliegende Lesestunden.
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