Manchmal ist das, was dir Angst macht, genau das, wonach du insgeheim gesucht hast. Die quirlige Malerin Valerie hat sich ein Leben ganz nach ihren Träumen erschaffen: frei und unabhängig reist sie durch die Welt, dankbar, auf niemanden angewiesen zu sein. Vincents Welt hingegen steht Kopf. Ein folgenschwerer Fehler hat nicht nur sein Leben, sondern auch das seiner Frau für immer verändert. Als sich Valerie und Vincent in einem beschaulichen Dörfchen an der Mosel zum ersten Mal begegnen, werden all ihre Zukunftspläne plötzlich durchkreuzt. Denn Vincent, der in Ruhe und Abgeschiedenheit seine Frau pflegen möchte, und Valerie, die sich um das geerbte Haus ihrer Großeltern kümmern muss, suchen eigentlich alles, nur keine Liebe ... Der berührende, neue Liebesroman von Bestseller-Autorin Josefine Weiss: Große Gefühle, starke Charaktere und eine dramatische Liebesgeschichte voller Wunder.
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
Kyra112
aus Sachsen-Anhalt
4/5
13.05.2025
Hörbuch-Download
Neubeginn
Vincent zieht mit seiner Frau Romy in ein kleines Moseldorf, um ihr die Möglichkeit zu geben, dort in einem betreuten Wohnen zu leben. Romy ist nach einem Unfall geistig eingeschränkt und nicht mehr in der Lage in ihr altes Leben zurückzukehren. Sie soll in dieser Wohngruppe ein angenehmeres Leben führen, gefordert und gefördert werden. Als Romy während eines Spaziergangs wegläuft, landet sie bei Valerie, die gerade mit einem Kapitel ihres Lebens abschließen will. Als Vincent Romy bei ihr findet, ist dies eine glückliche Fügung für Vincent.
„Weil wir an Wunder glauben“ von Josefine Weiss ist ein sehr berührendes Buch. Es wird aus den Perspektiven von Valerie und Vincent erzählt. Im Hörbuch spricht Funda Vanroy Valerie und Sebastian Fischer Vincent.
Die Geschichte, die in diesem Roman erzählt wird, ist eine sehr ernste und emotionale, weshalb es mir sehr schwerfällt, diese zu bewerten. Während mir Valerie von der ersten Sekunde an sympathisch war, hatte ich mit Vincent lange meine Schwierigkeiten. Das liegt vermutlich auch daran, dass ich mit Sebastian Fischer als Sprecher nicht warmgeworden bin. Seine Leseweise wirkte auf mich sehr hart, was wiederum gut zu Vincents Mauer passt, die er um sich gebaut hat. Aber dennoch fehlte mir ein bisschen Empathie in der Stimme. Auch der Protagonist Vincent ist, wie schon gesagt, sehr hart. Man merkt lange die aufgebaute Mauer und die Verzweiflung, aber dabei wirkt es manchmal auf mich auch wie Selbstgeißelung.
Zwischen dem Prolog und der Geschichte liegen fünf Jahre und für mich war es daher schwierig zu verstehen, warum Vincent so lange gemauert hat, nachdem ich im weiteren Verlauf die Familienmitglieder von Romy und ihm kennengelernt habe. Das war für mich ein gewisser Widerspruch.
Valerie ist ein wunderbarer Charakter, der über sich hinauswächst, absolut menschlich und herzlich ist. Sie steht für sich ein und das macht sie in herausragender Art und Weise, speziell weil sie versucht, ihre eigene Vergangenheit zu bekämpfen.
Auch die Nebencharaktere fand ich wirklich passend. Arndt ist der belehrende Charakter, aber gleichzeitig ein liebevoller Freund. Ähnliches gilt für Charlotte und ihre Tante Fanny, das Dorfurgestein. Wobei mir die Weise, wie die Sprecherin die Tante gelesen hat, nicht gefallen hat.
Ich fand den Zusammenhalt im Dorf auch gut dargestellt. Das merkt man auch in dem Moment, indem Vincent beim Vorstellungsgespräch ist. So stelle ich mir ein kleines und uriges (Mosel-)Dorf vor.
Die Geschichte selber ist einfach traurig, steht aber dennoch als ein Vorbild für den Umgang mit so einer Situation und kann auch vielen Menschen in ähnlicher Lebensposition Mut machen.
Alles in allem eine tolle Geschichte, mit einem manchmal etwas holprigen Protagonisten. Ein Roman, der zum Nachdenken anregt, Mut macht und Wege aufzeigt, mit einer solchen Situation umzugehen und sich dabei nicht selbst aufzugeben. Gleichzeitig eine Geschichte, die besagt, dass es viel wert ist, sich mit seiner Vergangenheit auszusöhnen! Wer emotionale Geschichten mag, ist hier absolut richtig.
Tina
5/5
04.11.2022
Buch (Paperback)
Kann man Liebe teilen...?
Kann man Liebe teilen...?
Mit ihrem Roman "Weil wir an Wunder glauben" nimmt uns Josefine Weiss mit auf eine Reise an die Mosel. Es ist eine (wie ich finde) emotionale Achterbahnfahrt mit Höhen und Tiefen und regt ziemlich zum Nachdenken an.
Durch ein unvorhergesehenes Ereignis ändert sich das Leben der Charaktere Vincent, Romy und Valerie. Hinzu kommen Schuldgefühle und Erinnerungen aus der Vergangenheit (auch aus der Kindheit).
Die Beschreibung des Handlungsortes sowie der Charaktere sind so detailgetreu beschrieben, dass man sich fast vorstellen kann, mittendrin zu sein. Der Schreibstil ist sehr gefühlvoll, ohne dabei kitschig oder überzogen zu wirken.
Ich habe beim Lesen gelacht und geweint; fast hatte ich die Hoffnung, dass sich mit Vincent und Romy doch mit der Zeit wieder etwas zum Guten wendet.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und es wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben. Ich spreche hiermit eine klare Leseempfehlung aus und vergebe gerne die volle Punktzahl.
Maya83
aus Warburg
5/5
19.10.2022
Buch (Paperback)
Berührend!
Eine richtig ergreifende Geschichte, die mich direkt in ihren Bann gezogen hat!
Die Flitterwochen sollen eigentlich das gemeinsame Leben einläuten – doch für Vincent und Romy schlägt das Schicksal zu: durch einen Fehler Vincents haben die beiden einen Autounfall – und danach ist nichts mehr, wie es war. Als Vincent eines Tages unverhofft auf die taffe Malerin Valerie trifft, gerät seine Welt erneut aus den Fugen..
Josefine Weiss ist hier eine Geschichte gelungen, die direkt ans Herz geht! Mit den liebevoll gezeichneten und authentisch dargestellten Figuren begibt man sich auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle – und diese hat mich so gefesselt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Mit ihnen fühlt und fiebert man von Beginn an mit. Emotionen werden hier großgeschrieben –Themen wie Schicksalsschläge, Vergangenheitsbewältigung und Hoffnung werden hier sensibel aufgegriffen, sodass man sich die gesamte Lesezeit ganz nahe bei den Protagonisten fühlt.
Eine berührende, tiefgründige Liebesgeschichte, die ich gerne weiterempfehle!
Bettina R.
5/5
14.10.2022
Buch (Paperback)
berührend
„Weil wir an Wunder glauben“ ist ein gefühlvolles, lebensbejahendes Buch, das zum Nachdenken anregt.
Vincent macht einen Fehler.
Dieser Fehler hat schreckliche Auswirkungen auf sein Leben, das seiner Frau. Und das Schlimmste ist: Er kann ihn nicht rückgängig machen.
Auf dem Heimweg aus den Flitterwochen, haben die beiden einen Autounfall, bei dem Romy schwer verletzt wird.
Er muss akzeptieren, dass das Leben nie wieder wird wie vorher.
Die Autorin hat hier ein berührendes Buch mit überaus sympathischen Protagonisten erschaffen.
Auf dem Weg in ein neues Leben, bringt er Romy in eine Einrichtung, wo auf ihre Bedürfnisse eingegangen wird. Hier lernt er Valerie kennen, sie zeigt ihm, dass es sich lohnt zu leben und dass er die Vergangenheit hinter sich lassen muss, um selbst wieder zur Ruhe zu kommen.
Während dem Lesen fahren die Gefühle Achterbahn, es bleibt spannend bis zum Schluss. Es ist ein Buch, dass man nicht gleich nach dem Lesen wieder vergisst. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.
Anja Koenig
aus Marktheidenfeld
5/5
11.10.2022
Buch (Paperback)
bewegend und berührend
ein wunderschön geschriebenes buch, das mitfiebern lässt und mitfühlen, das zum nachdenken anregt und berührt, das bewegt und erfreut, das traurig macht und vieles mehr. hier geht es um einen grossen schicksalsschlag der kaum verarbeitet werden kann und dadurch das leben blockiert, schuldgefühle und unterdrückte gefühle. neue menschen, neue möglichkeiten werden nicht wahrgenommen, oder einfach weggedrückt, neue liebe darf es nicht geben, das andere glück wird nicht gesehen. die wechselhaften gefühle und die verschiedenen ansätze zu verstehen werden gut beschrieben, auch das ablehnen und doch sehnen wird deutlich gemacht. die veränderte ehefrau und ihr neues leben wird schön dargestellt und auch, dass es dennoch freude geben kann, für alle. ein emotionales buch das ich sehr gerne weiter empfehle.
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