Produktbild: Garten der Engel
Band 173 - 12%
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David Hewson

1. Garten der Engel

Garten der Engel

Aus der Reihe Transfer Bibliothek
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Mathias Grimm

Spieldauer

13 Stunden und 45 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Altersempfehlung

ab 18 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

27.07.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

42

Verlag

ABOD Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783987851681

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Mathias Grimm

Spieldauer

13 Stunden und 45 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Altersempfehlung

ab 18 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

27.07.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

42

Verlag

ABOD Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783987851681

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  • Bewertung

    aus Marl

    5/5

    23.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    1943,Venedig, Italien, auch…

    1943,Venedig, Italien, auch hier bestimmt der Krieg das Leben Paolo, inzwischen ein alter Mann, liegt in einem Hospital. Etwas Wichtiges muss er noch tun, bevor er diese Welt verlässt. Er übergibt seinem bei ihm wachenden Enkel Nico 'sein Vermächtnis'. Er hat es aufgeschrieben, diese entscheidenden, schweren, alles prägenden Jahre, damals 1943, als er selbst, ein junger Mann, versuchte, das Familienerbe, eine Seidenweberei, durch den Krieg zu bringen. Venedig, Italien, der 2. Weltkrieg bestimmt das Leben der gesamten Bevölkerung. Für das Land scheint der Krieg schon jetzt verloren, die geplante Deportation der jüdischen Bevölkerung steht bevor. Und doch lassen sich die Menschen nicht brechen. Sie begehren auf, formieren sich im Widerstand. Eine große Gefahr aus Sicht der deutschen Besatzer. Zwei Partisanen, ein jüdisches Geschwisterpaar, sucht ein Versteck, um sich nach einem Anschlag deren Zugriff zu entziehen. Und Paolo nimmt sie, wenn auch wiederstrebend, auf, was zu einer zumehmenden Gefährdung für ihn und sein Umfeld führt. Diese Geschichte eröffnet uns einen Einblick in eine Zeit, die auch heute noch, trotz so viel Wissens und Aufarbeitung, eine Fassungslosigkeit erzeugt und die mit so intensiven Gefühlen einhergeht, wie man es für sich selbst kaum für möglich gehalten hätte. Paolos Vermächtnis rüttelt am dem, was sein junger Enkel wohl als sein bisheriges Fundament bezeichnen würde und lässt auch uns Leser berührt und auch ein wenig verzweifelt zurück, darüber, dass man, bis heute, nichts daraus gelernt hat. 'Krieg hat keine Gewinner'. Ein starkes Stück persönlicher Kriegsgeschichte und ein enorm starker Roman dazu.

  • Bewertung

    5/5

    23.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    1943, Venedig, Italien, auch hier bestimmt der Krieg das Leben

    Paolo, inzwischen ein alter Mann, liegt in einem Hospital. Etwas Wichtiges muss er noch tun, bevor er diese Welt verlässt. Er übergibt seinem bei ihm wachenden Enkel Nico 'sein Vermächtnis'. Er hat es aufgeschrieben, diese entscheidenden, schweren, alles prägenden Jahre, damals 1943, als er selbst, ein junger Mann, versuchte, das Familienerbe, eine Seidenweberei, durch den Krieg zu bringen. Venedig, Italien, der 2. Weltkrieg bestimmt das Leben der gesamten Bevölkerung. Für das Land scheint der Krieg schon jetzt verloren, die geplante Deportation der jüdischen Bevölkerung steht bevor. Und doch lassen sich die Menschen nicht brechen. Sie begehren auf, formieren sich im Widerstand. Eine große Gefahr aus Sicht der deutschen Besatzer. Zwei Partisanen, ein jüdisches Geschwisterpaar, sucht ein Versteck, um sich nach einem Anschlag deren Zugriff zu entziehen. Und Paolo nimmt sie, wenn auch wiederstrebend, auf, was zu einer zumehmenden Gefährdung für ihn und sein Umfeld führt. Diese Geschichte eröffnet uns einen Einblick in eine Zeit, die auch heute noch, trotz so viel Wissens und Aufarbeitung, eine Fassungslosigkeit erzeugt und die mit so intensiven Gefühlen einhergeht, wie man es für sich selbst kaum für möglich gehalten hätte. Paolos Vermächtnis rüttelt am dem, was sein junger Enkel wohl als sein bisheriges Fundament bezeichnen würde und lässt auch uns Leser berührt und auch ein wenig verzweifelt zurück, darüber, dass man, bis heute, nichts daraus gelernt hat. 'Krieg hat keine Gewinner'. Ein starkes Stück persönlicher Kriegsgeschichte und ein enorm starker Roman dazu.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    19.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von Widerstand, Liebe und Zivilcourage...

    Als der fünfzehnjährige Nico Uccello seinen Großvater Paolo im Krankenhaus besucht, vertraut ihm der todkranke Mann ein Manuskript an, das Nicos Leben und seinen Blick auf den geliebten „Nonno“ radikal verändern wird. Im Herbst 1943 ist Venedig von deutschen Truppen besetzt. Der junge Paolo Uccello kämpft nach dem Tod seiner Eltern um den Erhalt des Familienunternehmens, einer traditionsreichen Seidenweberei. Nur widerwillig bietet er im heruntergekommenen Palazzo der Familie dem jüdischen Geschwisterpaar Mika und Giovanni Unterschlupf. Beide gehören dem italienischen Widerstand an und sind auf der Flucht vor den Nazischergen. Bald aber droht die Deportation der gesamten jüdischen Gemeinde Venedigs und Paolo muss eine Entscheidung treffen. Wird er den Mut aufbringen, das Richtige zu tun? Könnten wir es? (Klappentext) Der Großvater des fünfzehnjährigen Nico liegt im Sterben, was für den Jungen kaum erträglich ist. Doch der alte Mann hat noch ein Anliegen, das ihm immens wichtig ist. Er möchte seinen Enkel in ein Geheimnis einweihen, das er viele Jahre still mit sich herumgetragen hat - ein Geheimnis, das er in vielen Nächten auf seiner alten Schreibmaschine oben in der kleinen Mansarde im familieneigenen Palazzo niedergeschrieben hat. Bei jedem seiner täglichen Besuche im Krankenhaus erhält Nico nun einen großen Umschlag mit vielen Seiten des Manuskripts, eine fortlaufende Geschichte, die Nico gleichzeitig fasziniert und ängstigt. Nico erfährt vom Leben seines Großvaters Paolo, als der kaum älter war als er selbst heute. Die Erzählung beginnt im Herbst 1943, als Venedig von den Deutschen besetzt war und selbst auf der abgeschiedenen Insel das Überleben der Juden nicht mehr gewährleistet werden konnte, die zumeist im schon seit dem 16. Jahrhundert existierenden Ghetto lebten. Paolo hatte selbst gerade seine Eltern verloren und stand nun ganz allein vor der Aufgabe, das Familienunternehmen weiterzuführen, eine altehrwürdige Seidenweberei, die bekannt war für die Qualität ihrer Stoffe. Zur Seite stand ihm nur Chiara, eine langjährige Angestellte der Weberei. Ohne sein Zutun geriet Paolo dann in eine prekäre Situation. Er wurde vom Pfarrer gebeten, zwei jüdische Partisanen in seinem versteckt liegenden Haus im Giardinio degli Angeli Unterschlupf zu gewähren. Nach kurzem Zögern stimmte er zu, und von da aus nahm das Geschehen seinen unweigerlichen Lauf.   “Sie klopften so laut und energisch ans Holz, dass er zusammenzuckte. Mit pochendem Herzen stand er auf. Kaum hatte er die Tür einen Spaltbreit geöffnet, knallte sie ihm ins Gesicht. Auf der anderen Seite fluchte jemand und plötzlich wurde er rücklings zu Boden geschleudert. Zwei Gestalten, Regen, kalter Wind. Bevor die Tür wieder zuschlug, sah er draußen noch etwas. Ein Suchscheinwerfer schwenkte durch die stürmische Nacht, nach links und nach rechts, auf der Jagd. Etwas Scharfes, Kaltes presste sich an seinen Hals. Eine Messerspitze…”   Eine düstere, bedrückende und atmosphärisch sehr dichte, zudem auch klug konzipierte Geschichte habe ich hier gelesen. Ich muss allerdings gestehen, dass mir der Einstieg nicht ganz leicht fiel. Gerade zu Beginn gibt es eine regelrechte Informationsflut, um die Gegebenheiten in der Gegenwart wie in der Vergangenheit vorzustellen. Wenn man sich darauf einlässt, ergibt das ein intensives Bild, manchmal musste ich aber auch wiederholt lesen, um alle Details zu erfassen. In jedem Fall wird deutlich, dass der Autor eine akribische Recherche betrieben hat, denn die Schilderungen wirken unbedingt authentisch. Nach etwa einem Viertel war ich dann aber in der Geschichte angekommen und wollte wie Nico wissen, was sein Großvater ihm so Dringendes mitteilen wollte. Der in der Gegenwart angesiedelte Handlungsstrang um Nico (erzählt aus der Ich-Perspektive) dient zunächst als Rahmenhandlung, bevor er gegen Ende zur Haupthandlung wird. Der Handlungsstrang, der das Geschehen während des Krieges beleuchtet, wird aus der personalen Perspektive (er) geschildert, wechselt aber gelegentlich auch zur auktorialen Sichtweise und schildert Gegebenheiten, die Paolo nicht wissen kann. Das irritierte mich zunächst, da es ja Paolo war, der die Zeilen niederschrieb, letztlich nahm ich das dann aber als schriftstellerische Freiheit hin.   “Mehr und mehr hatte ich das Gefühl, durch zwei verschiedene Städte zu gehen. Das Venedig, in dem ich aufgewachsen war, und diese andere, dunklere, von Gewalt geprägte Stadt, die nonno Paolo gekannt hatte, als er kaum älter war als ich.” (S. 278)   Sehr gut gefallen hat mir an dem Roman, dass der Fokus nicht ausschließlich auf Paolo gerichtet ist, sondern auch andere Charaktere beleuchtet. Da gibt es die beiden Widerstandskämpfer, einen jüdischen Arzt, einen Pfarrer, einen venezianischen Polizisten, der für die Deutschen arbeitet, die stillen Helfer in der Bevölkerung. Und es gibt hier kein Schwarz-Weiß-Denken, sondern viele Grautöne, die beim Lesen durchaus für Unbehagen sorgten. Es ist leicht, sich in Friedenszeiten auf dem Sofa lümmelnd für Falsch und Richtig zu entscheiden, aber David Hewson ist es gelungen fühlbar zu machen, wie schwierig es ist, seinen moralischen Kompass in Zeiten von Denunziation, Repressalien, Folter und Lebensgefahr für sich und seine Lieben aufrecht zu erhalten. Immer wieder auch die Frage: wie würde man selbst sich in solch einer Lage positionieren und verhalten? Nicht nur Paolos Enkel kam da ins Nachdenken… Einige Worte möchte ich noch zur Gestaltung des Romans verlieren. Hilfreich fand ich zur Orientierung die Luftaufnahme Venedigs samt Beschreibungen vorne und hinten im Buch, die der Autor auf seiner Webseite sogar interaktiv hinterlegt hat. Weniger gelungen fand ich dagegen das winzige Schriftbild und das fast völlige Fehlen von Absätzen, was mir bei meinen schlechten Augen ein doch sehr anstrengendes Leseerlebnis bescherte. So hatte ich immer schon nach wenigen Seiten das Gefühl, zig Seiten gelesen zu haben und ermüdete, was mich nicht so recht voran kommen ließ. Bei einem gewohnten Schriftbild wäre das wohl ein >600 Seiten Buch geworden. Das muss nicht jeden stören, aber für mich war es eindeutig ein Handicap. Trotzdem gibt es von mir hier eine klare Leseempfehlung. Selten habe ich einen Roman gelesen, der so überzeugend darlegt, dass es im Krieg keine Gewinner gibt, und der aufzeigt, dass all das auch mit uns zu tun hat, selbst in Friedenszeiten…   © Parden

  • Bewertung

    aus Freiburg

    5/5

    09.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Krieg kennt keine Gewinner

    Der schwerkranke Großvater Paolo gibt seinem 15jährigen Enkel Nico seine Geschichte zu lesen, die im Herbst 1943 passiert ist. Während Paolo versucht, die Weberei seiner verstorbenen Eltern am Laufen zu halten, suchen zwei Partisanen bei ihm Zuflucht. Er ist nun mit so vielem konfrontiert: den gegenwärtigen Ereignissen mit der geplanten Deportation der Juden aus Venedig, seinem Erwachsenwerden, der ersten Liebe... Das Cover gefällt mir sehr gut. Und das Buch ist allgemein schön aufgemacht, mit einer Karte Venedigs im Umschlag. Die Erzählung ist dann sehr spannend und gut geschrieben. Es könnte ein angenehmer Nervenkitzel sein, wenn man nicht wüsste, dass so etwas tatsächlich passiert ist. So bleibt nur das Grauen vor der Grausamkeit der Menschen. Eigentlich bin ich misstrauisch gegenüber Geschichten, in denen ein weiser alter Mann die heutige Jugend belehrt. Aber diese Geschichte ist total überzeugend, und man versteht auch, warum Paolo seinem Enkel seine Erfahrungen mitteilen muss. Ich war der Meinung gewesen, ich und wahrscheinlich jeder andere auch wüsste mittlerweile genug über den zweiten Weltkrieg, und es bräuchte keine weiteren Bücher mehr darüber. Aber dieses Buch hat mir noch mal manches verdeutlicht, und ich habe vieles erfahren, was ich noch nicht gewusst hatte. Erstens rein geschichtliche Fakten, ich hatte kaum etwas über die Beteiligung Italiens am zweiten Weltkrieg gewusst. Zweitens über Krieg an sich, in dem es, wie der Autor uns wieder klarmacht, nur Verlierer und keine Gewinner geben kann und auch Menschen fernab der Front miteinbezogen sind, ob sie es wollen oder nicht. Aber das Buch hat mich nicht nur ein klein wenig klüger gemacht, sondern es hat mich auch emotional sehr angerührt.

  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    04.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine emotionale und bewegende Reise

    Der Autor David Hewson, erzählt in seinem neuen Roman „Garten der Engel“ eine bewegende fiktive Geschichte über Widerstand, Liebe und Zivilcourage, während des Nazi-Regimes vor der einzigartigen Kulisse Venedigs Inhalt: Als der fünfzehnjährige Nico Uccello seinen Großvater Paolo im Krankenhaus besucht, vertraut ihm der todkranke Mann ein Manuskript an, das Nicos Leben und seinen Blick auf den geliebten „Nonno“ radikal verändern wird. Im Herbst 1943 ist Venedig von deutschen Truppen besetzt. Der junge Paolo Uccello kämpft nach dem Tod seiner Eltern um den Erhalt des Familienunternehmens, einer traditionsreichen Seidenweberei. Nur widerwillig bietet er im heruntergekommenen Palazzo der Familie dem jüdischen Geschwisterpaar Mika und Giovanni Unterschlupf. Beide gehören dem italienischen Widerstand an und sind auf der Flucht vor den Nazischergen. Bald aber droht die Deportation der gesamten jüdischen Gemeinde Venedigs und Paolo muss eine Entscheidung treffen. Wird er den Mut aufbringen, das Richtige zu tun? Könnten wir es? „Eine der Fragen, die ich beantworten wollte, war: Was bringt einen ganz normalen, nicht besonders heldenhaften Bürger dazu, sein Leben und das seiner Familie zu riskieren, um sich dem Terror entgegenzustellen? Woher kommt dieser Mut?“ (David Hewson) Meine Meinung: Das edel gestaltete Cover sowie der Klappentext und die Gestaltung des Buches überhaupt, haben mir ausgesprochen gut gefallen, ja mich richtig neugierig auf eine bewegende Geschichte aus der Vergangenheit, gemacht. Im Juni 1999 besucht der nervöse und schlaksige fünfzehnjährige Nico seinen todkranken Großvater Paolo im Krankenhaus. Paolo liebt seinen Enkel über alles und nur ihm will er seine Lebensgeschichte anhand von fünf Manuskripten, die in braunen Umschlägen stecken, anvertrauen. Nico soll jeden Tag einen Umschlag erhalten und am nächsten Tag die Gelegenheit nutzen, seinem Großvater, Fragen zu stellen. Nico, scheint zuerst mehr als genervt zu sein aber je tiefer er in die Vergangenheit Venedigs und dem Lebensweg seines Großvaters dringt, umso mehr stellen sich ihm Fragen! Der Lebensweg des damals 18jährigen Paolo Uccello, beginnt im Herbst 1943. Venedig ist geprägt von Gewalt in einer dunklen Zeit. Paolo, hat seine Eltern bei einem Bombenangriff verloren und lebt nun alleine in der abseits gelegenen Seidenweberei. Mit dem letzten Auftrag seiner Eltern versucht er mit Hilfe von Chiara, Geld zu verdienen um sich über Wasser zu halten. Die Nazis übernehmen die Macht und die Lage der Juden wird deutlich spürbarer. Paolo, erlebt den tragischen Tod einer Jüdin und sieht die Verachtung der Deutschen, was ihn wütend macht. Der Geistliche bittet daraufhin Paolo, zwei flüchtigen, jüdischen Partisanen einen Unterschlupf zu gewähren. Paolo ahnt nicht, in welche Gefahren die Partisanen ihn bringen und wie sich sein Leben schlagartig verändern wird. Paolo trifft zum Ende eine schwere Entscheidung mit einer unglaublichen Wendung, die Nico beim Lesen des Manuskripts, den Atmen nimmt … Fazit: Dem Autor ist mit seinem flüssigen und ausgesprochen einfühlsamen Schreibstil eine unglaublich berührende und emotionale fiktive Geschichte, eingebunden vor dem historischen Hintergrund der von den Nazis besetzten Venedigs gelungen, die mich von der ersten Seite an, einfach nur fesseln konnte. Die Protagonisten und selbst die Nebenfiguren sind im Handlungsverlauf sehr gut ausgearbeitet und halten bis zum Ende viele Überraschungen und Wendungen bereit. Von mir 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung!

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