Produktbild: Die Tante Jolesch

Die Tante Jolesch oder Der Untergang des Abendlandes in Anekdoten

4

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

66848

Erscheinungsdatum

18.08.2023

Verlag

Langen - Müller eBooks

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

979 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783784484679

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

66848

Erscheinungsdatum

18.08.2023

Verlag

Langen - Müller eBooks

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

979 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783784484679

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  • Bewertung

    aus Innsbruck

    5/5

    18.08.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Der Klient verblödet mir unter den Händen"

    re-read, nach langer Zeit: immer noch amüsant, intelligent und - LESENSWERT!!!!!

  • Bewertung

    5/5

    10.06.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Ja damals...

    Friedrich Torberg (eigentlich Friedrich Ephraim Kantor-Berg) entführt den Leser mit Wehmut, aber mit noch mehr verschmitztem (jüdischem) Humor, in die Zeit der k.u.k.-Monarchie bis zum beginnenden Nationalsozialismus. Er erinnert sich an Personen und Begebenheiten aus dem intellektuellen Milieu zwischen Wien, Prag und Budapest. Er beschreibt eine Welt, jüdisch geprägt, von Literaten, Künstlern, Theaterleuten, hauptsächlich in der Atmosphäre des Wiener Kaffeehauses. Und er erzählt von der Zerstörung dieser Welt mit Beginn der Nazi-Herrschaft, und dem Versuch, diese Kultur in der Emigration, rund um den Globus, aufrecht zu erhalten. Die Anekdoten erzählen von „Käuzen und Originalen“, die es in unserer schnelllebigen, materialistischen, Konsum-orientierten Gesellschaft nicht mehr gibt. Ein wehmütig-humorvolles Buch, geschrieben mit der erkennbaren Lust am Fabulieren.

  • Rodrigo Frez-Hidalgo

    aus Wien

    5/5

    05.01.2013

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Als Österreich noch war

    Was ist Österreich, was ist die österreichische Seele, was macht uns aus und wie viel steckt heute in uns, von dem was gestern war? Friedrich Torberg, ein Pseudonym, der uns eher vom Schüler Gerber bekannt sein wird, schreibt eine andächtige Sammlung an Anekdoten, die das Herz eines jeden Melancholikers höher wird schlagen lassen . Dass Wien einst ein blühende Hochburg jüdischer Mitbürger war, geht aus diesem Werk genauso heraus, wie die schleichende Erkenntnis, dass niemand anders daran Schuld trägt, dass sie uns nun nicht mehr zur Zierde und zum Stolz gereichen, als dass das Schicksal und die Geschichte eines Landes es nicht anders wollten. Torberg begreift den Juden nicht als etwas Fremdes in Wien, sondern entführt uns in eine Zeit, als das jüdische Bürgertum ein fester und untrennbarer Bestandteil der k.u.k. Monarchie war. Obwohl Torberg anstatt fingerzeigend sich lediglich auf Erzählungen beschränkt, entdecken wir auch den langsam aufkommenden Nationalsozialismus als Naturgewalt dummer Winde, die sich darauf verstanden, den ehemaligen Glanz dieses ganz besonderen Wiens hinwegzufegen. Besonders die Passage über Herrn Dr. Sperber, der Rechtsanwalt gewesen war, hat es mir persönlich sehr angetan. Torberg verbindet die witzige Erinnerung an einen Werbereim, den Herr Sperber erdacht hatte "Räuber, Mörder, Kindsverderber, gehen nur zu Dr. Sperber" mit der Erinnerung an seinen plötzlichen Tod, als er von einer Nazischerge niedergetrampelt worden war. Doch das Buch ist nicht durchwegs von einer gefühlsmäßigen Berg und Talfahrt gekennzeichnet, sondern verliert sich auch in Berichten über beispielsweise den Wiener Tortenstreit. Was Thomas Mann bei dem Fernsehfilm "Die Manns" bei seinem Auszug aus Deutschlang über sich gesagt hat, will ich nun an Österreich und Torberg dingfest machen, und an all den Figuren, die in diesem so liebevoll und genial zugetragenem Werk zusammenfinden. "Sie denken Sie sind Österreich (Anm.: die Nationalsozialisten), aber ich bin es!"

  • Patrick Nagl

    aus Wien

    5/5

    16.07.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Wiener Kaffehäuser und seine Originale

    Die Tante Jolesch ist wohl die humorvollste Anektotensammlung über Wiens Schrullen und Besonderheiten. In einer äusserst gelungenen und lustigen Darstellung verschafft Torberg dem Leser ein Bild der Wiener Boheme in den 30er Jahren, die an Aktualität und auch an Originalen bis jetzt noch nichts eingebüßt hat.

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