Produktbild: Tod eines Spitzels
Band 3

Tod eines Spitzels Menschliche Abgründe im Dresden der Vorwendezeit. — Ein DDR-Krimi mit Volkspolizist Friedrich

Aus der Reihe DDR-Krimi
6

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.02.2024

Verlag

Edition krimi

Seitenzahl

353

Maße (L/B/H)

18,6/12,2/2,7 cm

Gewicht

348 g

Farbe

Beige / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-949961-11-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.02.2024

Verlag

Edition krimi

Seitenzahl

353

Maße (L/B/H)

18,6/12,2/2,7 cm

Gewicht

348 g

Farbe

Beige / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-949961-11-3

Herstelleradresse

edition krimi
Hermannstal 119k
22119 Hamburg
DE

Email: info@bedey-media.de

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  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    31.05.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Zeitreise in die DDR

    Andreas Sturm bringt uns zurück in die DDR der 80er Jahre. In die heile Welt, in der es keine Verbrechen gab, paradoxerweise jedoch eine Mordkommission. Hier arbeitet Volkspolizist Uwe Friedrich und über zu wenig Arbeit kann er sich nicht beklagen. Doch sein nächster Fall ist heikel, denn Opfer ist ein Stasispitzel. Die Ermittlungen könnten Unangenehmes ans Licht bringen, zumindest für den Staatsapparat. Und eigentlich würde Uwe auch lieber die Zeit mit seiner süßen Freundin Fuchsi verbringen. Besonders, weil diese gerade knapp einem miesen Vergewaltiger entkommen ist, der auf den Straßen Dresdens sein Unwesen treibt. Doch das Ministerium für Staatssicherheit duldet keinen Aufschub und Horch und Guck möchte Uwe nur ungern zum Feind haben. Wir Leser begleiten Uwe Friedrich bereits zum dritten Mal. Die literarische Wiederbelebung der DDR habe ich schon in den anderen Teilen der Reihe bewundert. Der Autor belebt die Geschichte nicht nur mit den typischen Alltagserinnerungen, sondern auch mit dem Zeitgeist und der Sprache der 80er Jahre. So hat man die Protagonisten bildlich vor Augen. Kriminalistisch war ich bei diesem dritten Teil Feuer und Flamme. Durch die beiden Handlungsstränge bestand von der ersten bis zur letzten Seite Spannung. Sehr gut hat mir auch die neue Protagonistin Leutnant Kathrin Römer gefallen. Da freue ich mich doch schon sehr auf weitere Fälle aus der ehemaligen DDR.

  • Bewertung

    aus Glauchau

    5/5

    08.04.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Verzwickter Krimi

    „...Für ein Abenteuer war Kai immer zu haben. Zufrieden wühlte er seinen Rücken tiefer in den Sitz. So ein Wartburg war eindeutig bequemer als der Trabant seiner Eltern...“ Kai ahnt nicht, dass es das letzte Abenteuer seines Lebens ist. Anfangs war er ja such misstrauisch, dann aber hat ihm der Fahrer mit geteilt, dass er sein zukünftiger Lehrer sei. Der Autor hat erneut einen fesselnden DDR – Krimi geschrieben. Der Schriftstil sorgt für den hohen Spannungsbogen. Die gesellschaftlichen Verhältnisse werden gut wiedergegeben. Das geschieht vor allem durch das Handeln der Personen. Wir schreiben das Jahr 1984. Seit Kais Verschwinden sind vier Jahre vergangen. In Dresden wird ein Mitglied der Staatssicherheit ermordet. Doch der Mann schien zweigleisig gefahren zu sein, will heißen, er hat sich intern abgesichert. Dr. Ernst Buchmann, Oberst des Ministeriums für Staatssicherheit, braucht einen Ermittler, der nicht in seiner Behörde involviert ist. Seine Auswahl fällt auf Oberleutnant der Volkspolizei Uwe Friedrich. Der junge Mann war schon mehrmals durch seine unkonventionellen Ermittlungsmethoden aufgefallen. Der aber würde lieber aufklären, wer versucht hat, seine Freundin Sabine zu vergewaltigen. „...Alle Kraft aufbietend, entwand sie sich seinen Armen und fuhr blitzartig herum. Sie holte aus und drosch ihm ihre Faust mit aller Kraft auf die Nase...“ Da Uwe befangen ist, soll er sich heraushalten. Dafür ist Leutnant Kathrin Römer zuständig. Die beiden allerdings verständigen sich schnell auf eine mögliche Zusammenarbeit. Schon bald stellt sich heraus, dass der Tote einigen Dreck am Stecken hat. Er hat seine Bespitzelungen dazu genutzt, um sich Vorteile zu verschaffen. Das bedeutet für Uwe viel Lauferei, denn alle Erpressten müssen befragt werden. Ein ganz anderer Charakter ist Erwin, der ABV in Sabines Wohngegend. Er ist menschlich geblieben und sorgt für Ordnung im Revier. Die Leute vertrauen ihm – und das zurecht. Er setzt alle seine Kräfte ein, um Kathrin bei der Suche nach dem Vergewaltiger zu unterstützen. In einer Kneipe trifft er auf Hans, der als Rentner dem Alkohol ziemlich zuspricht. Trotzdem ist er ziemlich schlitzohrig. Gerade hat er einen jungen Mann aufs Glatteis geführt. „...Hab ihm von antikem Porzellan und Bleikristallgläsern vorgeschwärmt. Der wollte sogar meine Adresse wissen...“ Der junge Mann sollte noch eine besondere Rolle spielen. Besonders bewegend sind die Briefe von Kais Vater, die er an seinen verschwundenen Sohn schreibt. Da die Polizei den Fall zu Akten gelegt hat, hat er die Ermittlungen selbst in die Hand genommen. Das Buch enthält einige überraschende Wendungen, bis am Ende wirklich alle Fälle geklärt sind. Die Geschichte hat mir ausgezeichnet gefallen. In jeder Zeile ist spürbar, dass der Autor weiß, worüber er schreibt.

  • Igelmanu66

    aus Mülheim

    5/5

    28.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Hochspannend und mit sehr intensiver Atmosphäre

    »Der Major wird sich schön bedanken, wenn wir ihn mitten in der Nacht anrufen. Hat das nicht noch die paar Stunden Zeit?« »Wenn du wüsstest, wer da liegt, würdest du nicht fragen.« Dresden, im März 1984. Oberleutnant Uwe Friedrich von der Volkspolizei hat gleich erkannt, dass der Tote, den sie mitten in der Nacht auf offener Straße erschlagen vorgefunden haben, niemand geringeres ist als ein Hauptmann der Stasi. In der Vergangenheit hatte er bereits mit ihm zu tun – Erlebnisse, an die Uwe nicht gern zurückdenkt. So ist er auch zunächst erleichtert, dass das Ministerium für Staatssicherheit die Ermittlungen übernimmt. Doch der jetzt zuständige Oberst Buchmann muss zu seinem Entsetzen feststellen, dass eigene Leute in den Mord verwickelt sein könnten. So verpflichtet er Uwe als externen Ermittler im Sonderauftrag mit Geheimhaltungspflicht, nur an ihn persönlich darf Bericht erstattet werden. Uwe hat keine Wahl, er muss dem Befehl folgen. Äußerst widerwillig und mit großer Sorge, was ihm oder seiner kritischen Freundin Sabine bei einem Misserfolg drohen könnte. Ohnehin würde er sich lieber an der Suche nach dem Mann beteiligen, der Sabine abends überfiel. Nur knapp entging sie einer Vergewaltigung! Die Ermittlung übernimmt nun eine junge Kollegin unter tatkräftiger Mitarbeit von Sabine, die mithelfen will, andere Frauen vor einem noch schlimmeren Erlebnis zu bewahren. Der dritte Fall für den Volkspolizisten Uwe Friedrich, ich war schon von den Vorgängerbänden begeistert und wurde auch diesmal nicht enttäuscht. Bereits die beiden zentralen Verbrechen, der Mord an dem Stasi-Hauptmann und der brutale Überfall auf Sabine sind hochspannend, dazu kommt aber noch der Fall eines vermissten Jungen, bei dem ebenfalls von einem Verbrechen ausgegangen werden muss. Gibt es womöglich Zusammenhänge? Ich mochte das Buch gar nicht aus der Hand legen. Dem Autor ist es gelungen, all dies so gut und stimmig in die Gesamthandlung einzubetten, dass nichts zu kurz kommt und nichts überfrachtet ist. Die Spannung bleibt hoch und alle Handlungsstränge werden schlüssig aufgelöst. Eine besondere Brisanz ergibt sich zudem durch den Schauplatz. Der Autor hat sein ganzes Leben in Dresden verbracht und kann seine Erfahrungen und Kenntnisse in einer intensiven und dichten Atmosphäre einbringen. Ich hingegen bin im Westen aufgewachsen und mag mir gar nicht vorstellen, wie man in einer solchen Welt voller Misstrauen leben konnte. Wenn der Oberst der Stasi darauf besteht, dass Uwe für eine Kontaktaufnahme zu ihm ausschließlich öffentliche Münztelefone benutzen darf, denkt man sich unwillkürlich sein Teil. Wie auch bei den Vorgängerbänden findet sich im Anhang ein hilfreiches Glossar zahlreicher DDR-typischer Begriffe und Abkürzungen. Das Privatleben von Uwe und Sabine findet diesmal nur am Rand statt, den beiden fehlt schlicht die Zeit vor lauter Ermittlungsarbeit. Beide sind mir in ihrer ehrlichen und mutigen Art richtig ans Herz gewachsen. Für das Verständnis dieses Buchs ist es nicht notwendig, die Vorgänger zu kennen. Fazit: Der schwierigste Fall für Uwe Friedrich, ich bin begeistert! Hochspannend und mit sehr intensiver Atmosphäre.

  • Bewertung

    5/5

    12.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr guter Ermittlerkrimi

    Wer Lust darauf hat, einen sehr guten Ermittlerkrimi zu lesen und gleichzeitig nochmal das Alltagsleben und das Lebensgefühl in der DDR aufleben zu lassen, dem kann ich diesen Krimi mit dem sehr sympathischen Oberleutnant der Volkspolizei Uwe Friedrich nur empfehlen. Nach meiner Einschätzung ist die Darstellung der Ermittlungsarbeit in den 80ern authentisch und die Darstellung der Haupt- und Nebenprotagonisten psychologisch glaubwürdig. FAZIT: Empfehlenswert. Auch für Quereinsteiger der Reihe geeignet. Dank an den Verlag für ein Rezensionsexemplar.

  • Jürg K.

    4/5

    27.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Spannender DDR Krimi

    Im März 1984 lässt in Dresden bei der Staatssicherheit Panik aufkommen, als ein Mitarbeiter ermordet wird. Es wird vermutet, dass in diesen fall eigene Leute involviert sein könnten. Als externer Ermittler wird Oberleutnant der Volkspolizei Uwe Friedrich hinzugezogen. Er kommt diesem Befehl nur widerwillig nach. Er weiss, dass diese Ermittlungen nicht nur ihn, sondern auch seine Freundin Sabine in höchste Gefahr bringen können. Man könnte bei dieser Geschichte meinen, dass es ein Unfall war. Doch der schnell Fragen aufwirft. Uwe Friedrich taucht tief in die Unterwelt ein, um die Wahrheit zu enthüllen und stösst auf ein Netz aus Korruption, Lügen und Verrat. Seine Suche nach Gerechtigkeit wird zu einem gefährlichen Spiel, das nicht nur seine Karriere, sondern auch sein Leben bedroht. Empfehlenswert.

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