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Trottel Roman

7

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.03.2024

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

18,8/12,5/3 cm

Gewicht

297 g

Farbe

Beige / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00659-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.03.2024

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

18,8/12,5/3 cm

Gewicht

297 g

Farbe

Beige / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00659-9

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • Bewertung

    5/5

    04.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Lobrede an Faktors Sohn

    Ein durchaus komplexer Schreibstil, der zwar anstrengend, aber auch witzig ist. In seinem Roman verarbeitet Faktor sein bisheriges Leben und vor allem den Tod seines Sohnes. Alle verzwickten, hypertaktischen Sätze sind es mindestens dann wert, wenn man zu den Stellen kommt, welche von jenem handeln. Denn die Art und Weise, wie der trauernde Vater die Beziehung zu seinem Sohn darstellt, ist herzerwärmend.

  • Bewertung

    3/5

    25.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kunst und Freunschaft

    Jan Faktor ist ein begnadeter Trottel, vielmehr sein alter Ego. Er erzählt, immer wieder abschweifend und mit Fußnoten, eine oder seine Geschicht, wie er in Prag nach dem Einmarsch der Sowjets lebte, heiratete, in die DDR ging ( der stärkste Teil des Romans) und wie er zu Rammstein fand. Hier kann ich nicht mehr mitreden, weil ich Musikliebhaber bin. Der Beginn ist etwas schwierig, da der Erzähler immer wieder vom Thema abkommt und mit Fußnoten arbeitet, was den Lesefluss ins Stocken bringt. Als ich auf "innerer Monolog" umgestellt habe ( geistig), ließ das Buch sich besser lesen. Aber trotz allem war es nett, doch reicht das zum Sieg? Ich bin gespannt.

  • Emilie

    2/5

    09.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sprachlich experimentell. Versuch der Verarbeitung traumatischer Erlebnisse.

    Meine Gedanken zu dem Roman: Dieses Buch wurde für den Deutschen Buchpreis 2022 nominiert und stand auf der Shotlist. Das interessiert mich immer. Außerdem habe ich vor 13 Jahren "Schornstein" von Jan Faktor gelesen, das mir sehr gut gefallen hat und das ich bei der Gelegenheit weiterempfehle. Was die Kurzbeschreibung sehr trefflich vermerkt, ist, dass dieser Roman ein verspielter und eigensinniger ist. Was ich persönlich sehr schwierig finde, denn Humor und Satire ist so eine Sache, entweder passt es oder nicht. Außer den satirischen und ironischen Passagen hat der Autor natürlich auch sehr ernsten, düsteren und schwierigen Tatsachen angesprochen, doch die gingen in meinen Augen in dem lockeren, zum Teil provozierenden Erzählstil unter. Auf jeden Fall entwickelte sich bei mir kaum Empathie für den Trottel. Der lockere Umgang mit der Sprache sollte die humoristischen Aspekte der Reaktionen auf die Schicksalsschläge oder Lebensschwierigkeiten sein, doch mir hat die andauernde, abschweifende Kalauer nicht gefallen. Als Leser nimmt man ganz deutlich wahr, dass der Hauptcharakter einiges erlebt hat und vom Schicksal gebeutelten ist, doch für mein Verhältnis, geht er zu spielerisch mit dem Thema um. Einerseits zolle ich Respekt seinem feuerwerkmäßigen Erzählstil und dem Gebrauch von seltenen, gehobenen und Fremdwörtern, andererseits mag ich es persönlich nicht, wenn man verspielt mit der Sprache umgeht. Dieser Roman ist definitiv nicht für jeden ein gefundener Schatz. Doch ich kenne einige Leser, die von der Lektüre begeistert sein könnten. Sprachliches Erlebnis ist das Buch auf jeden Fall. Der Roman ist autobiografisch. Bei solcher Gegebenheit fällt es mir immer schwer eine schlechtere Bewertung auszusprechen, denn ich respektiere und achte die Erlebnisse und die Versuche diese zu verarbeiten. Doch mir fehlte die Ernsthaftigkeit. Man könnte den Roman von Jan Faktor experimentell nennen. Ein interessantes Leseerlebnis ist er auf jeden Fall.

  • Juti

    aus HD

    2/5

    31.12.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    die Niete des Buchpreises…

    die Niete des Buchpreises Eigentlich fürchtete ich, dass De l'Horizon die Niete sei. Aber dieses Buch, auch eine Familiengeschichte ist schlechter. Es will eine Satire sein, ist aber nicht lustig. Die Fußnoten sind völlig überflüssig und wurde von mir nicht mehr gelesen. Zusätzlich gibt es noch Kommentare, die in Großbuchstaben und eckigen Klammern stehen, die man sich ebenfalls schenken kann. Was als Substrat übrig bleibt ist die Erzählung eines Tschechen, der der Liebe wegen nach Ost-Berlin kam und dessen Sohn Selbstmord beging. Doch weder die Medikamentenaufzählung noch die Stadtbeschreibung vom alten Prag und vom alten Ost-Berlin noch die Ramsteinsongs konnten mich vom Hocker reißen. Dennoch zeigt der Autor an winzigen Stellen: „Neulich las ich wieder mal diesen unfassbar widerlichen Satz wäre – auch mechanisch – bis zur Unkenntlichkeit heruntergenudelt und infolgedessen abgeschafft worden. […] Wenn schon, dann würde ich mich lieber ordentlich geschmacklos ausdrücken: „Er drangsalierte sie einvernehmlich moderat bis moderierend.“ Oder zartfühlig über „Liebende, sich ineinander verschiebende Menschen“ sprechen. (173) Noch schöner ist die Frage: „Was hat man von einer schönen Stadt, wenn man sich dort beschissen fühlt?“ (193) Auch seine Sozialismuskritik kann schön sein: „man hätte in der Auslaufzeit aber wenigstens nur mäßig intensiv arbeiten müssen und hätten sich dafür viel Zeit für erotische Aktivitäten nehmen können“ (225). Die guten Zitate retten dem Buch den zweiten Stern.

  • Hornita

    aus Augsburg

    2/5

    19.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Anarchisch und anstrengend

    Ab der ersten Seite hatte ich Probleme mit dem anarchischem Schreibstil. Der Autor nennt es im Text einmal „Erzähldriftdrang“ und das trifft den unsortierten, willkürlichen Text ziemlich gut. Überhaupt gibt es viele Wortschöpfungen und Beschreibungen, wovon mir nur einige wirklich gut gefallen haben. Die Sätze sind lang und verschachtelt und von Fußnoten durchsetzt (262 insgesamt) und ich hatte den Eindruck eines ziemlich selbstverliebten Schreibstils. Wenn es in späteren Kapiteln heißt, dass wohl vorher etwas falsch wiedergegeben wurde, dann empfand ich das nicht als charmant sondern sehr nervig, da man als Leser ja seine Zeit investiert und nicht jeden (unnötigen) Gedankengang des Autors nachlesen muss. Das Kapitel über Rammstein kann man wohl nur verstehen, wenn man die Band und ihre Lieder gut kennt. Inhaltlich fand ich die Beschreibungen der sozialistischen Staaten sehr gut gelungen. Die Erinnerungen an die Lebensstationen des Sohns und seine psychische Erkrankung bis zum Selbstmord werden nüchtern, aber sehr liebevoll beschrieben. Persönlich brauche ich mehr Struktur in einem Text und kann auch die außergewöhnlichen Kapitelbeschreibungen nicht gut finden. Vielleicht verstehe ich das Werk auch nicht, aber das Lesen war kein Vergnügen und ich war froh, als das Buch (ziemlich abrupt) zu Ende war.

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