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Band 1

Meeresfriedhof Roman | Für Leser und Leserinnen von Stieg Larsson und Joël Dicker

Aus der Reihe Die Falck-Saga
189

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.04.2024

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

21,4/13,5/4,3 cm

Gewicht

646 g

Farbe

Bordeaux / Silbergrau

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Havets kirkegård

Übersetzt von

Dagmar Lendt

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00396-3

Beschreibung

Rezension

»In seinem literarischen Thriller „Meeresfriedhof“ erzählt der Norweger Aslak Nore eine spannende Geschichte von Familie und Macht, Reichtum und Vertuschung!«

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.04.2024

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

21,4/13,5/4,3 cm

Gewicht

646 g

Farbe

Bordeaux / Silbergrau

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Havets kirkegård

Übersetzt von

Dagmar Lendt

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00396-3

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • Marion L.

    aus Tornesch

    5/5

    31.05.2025

    Buch (Taschenbuch)

    es kann nur einen Gewinner geben

    Ein klasse Start der Falck Trilogie. Eine sehr einflussreiche Familien Dynastie, die nach außen hin Stärke und Willenskraft zeigt. Doch in Wahrheit, verbirgt sich ein tiefes Geheimnis hinter der Familie und sollte lieber nicht enthüllt werden. Doch dafür ist es nun zu spät, denn genau an dem Tag des Freitods der Großmutter nehmen die Dinge ihren Lauf. Wie heißt es so schön: Blut ist dicker als Wasser. Es wird händeringend nach dem Skript Meeresfriedhof gesucht und um es zu finden sind alle Mittel recht. Die charakterstarken Protagonisten verkörpern sich und lässt förmlich erahnen, zu was sie alles fähig sind. Der Leser ist hautnah dabei und sollte aufpassen, nicht selbst in die Schusslinie zukommen. So nah darf man dabei sein. Aber dann der Showdown und es können nicht alles als Gewinner hervorgehen. Aber liest selbst, es lohnt sich.

  • Heidrun

    aus Klingenberg

    5/5

    22.05.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Familiengeheimnisse

    Das Buch erzählt die Familiengeschichte der Falcks. Es gibt zwei Zweige, die verarmten Bergener und die reichen Osloer. Ausgangspunkt bildet der Untergang des Hurtigrutenschiffs 1940 bei dem das Familienoberhaupt Thor Falck umkommt. Thors Frau Vera Lind überlebt das Unglück und verarbeitet es in ihren Roman Meeresfriedhof. Dieses Buch wird noch vor dem Erscheinen von der Familie aus dem Verkehr gezogen. Nach dem Selbstmord von Vera nimmt die Suche nach dem verschwundenen Testament und dem Manuskript von Meeresfriedhof einen großen Raum ein. Das Buch ist kein Thriller, sondern ein Roman um Familiengeheimnisse. Wer einen spannungsgeladenen Thriller erwartet hat, wird enttäuscht sein. Mir hat das Aufdröseln der Familiengeheimnisse gefallen. Gut fand ich auch das Einbinden des Manuskripts von Meeresfriedhof. Dem Autor gelingt es, durch die verschiedenen Zeitebenen und Personen zu springen ohne den Leser zu verwirren. Das Buch ist der Auftaktband einer Trilogie. Es ist in sich abgeschlossen, obwohl noch einige offene Fäden bleiben. Ich freue mich schon auf dem Nachfolgeband.

  • Cassandra

    aus Berlin

    5/5

    17.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Spannende Familiensaga

    Die Familie Falck ist reich, schwerreich. Aber nur der eine Zweig um den Patriarchen Olav und seine Kinder profitiert von der millionenschweren Stiftung Saga. Die andere Seite, Hans Falck der charismatische Arzt und Frauenheld und seine zahlreichen Kinder, ist eher mittellos und abhängig von den Brosamen, die Olav ihnen hinstreut. Und nun ist die Mutter Vera Falck, eine ehemalige Schriftstellerin, die seit vielen Jahren an einer Schreibblockade litt, gestorben und das Testament verschwunden. Außerdem soll es ein verlorenes Manuskript geben, den titelgebenden Meeresfriedhof. Der als Dschihadist verrufener Elitesoldat Jonny soll es nun richten. Er wird von Hans Falck aus dem Gefängnis in Afghanistan befreit und soll, unter dem Vorwand, die Biographie des Arztes zu schreiben, beim Olav herumschnüffeln und herausfinden, was die missgünstige Sippe verbirgt. Es war etwas schwierig, in die Geschichte hineinzukommen, da sich die vielen Erzählstränge und Charaktere der Personen nicht gleich erschließen. Aber je länger ich las, desto gefesselter war ich. Und das, obwohl mir außer Vera und Jonny eigentlich kein Protagonist sympathisch war. Man könnte sagen, der Autor überfrachte die Story, aber für mich war das ok. Ich liebe verschlungene Pfade und finde es nicht allzu schlimm, wenn die Logik manchmal ein wenig auf der Strecke bleibt, solange die Spannung stimmt. Die Personen sind durchaus glaubwürdig, Machtversessenheit, familia ante omnis, Militärwahnsinn und die Omnipotenz des Geldes werden sehr schön portraitiert. Dass der Autor selbst eine militärische Vergangenheit mit Einsätzen im nahen Osten hinter sich hat, trägt sicher dazu bei, dass mehr Kriegsszenen als nötig beschrieben werden und dass das Soldatendasein trotz aller Härten mit einer gewissen Wärme und Verständnis geschildert wird. Es ist eben immer eine Frage der Perspektive. Ich fand jedenfalls nicht, dass der Krieg verherrlicht wird, sondern eher dass die Faszination des ultimativen Adrenalinkicks in Kampfsituationen, die Traumatisierung der Soldaten, die dadurch Suchttendenzen entwickeln und im normalen Leben nicht mehr gut zurechtkommen, ganz gut zum Ausdruck kommt. Ich bin gespannt auf eine Fortsetzung. Als Hörbuch, ich bin mittendrin umgestiegen, fand ich die Geschichte übrigens besser. Genial vorgelesen von Uwe Teschner und Sandrine Mittelstaedt.

  • sleepwalker

    5/5

    26.08.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Mit „Meeresfriedhof“ hat der…

    Mit „Meeresfriedhof“ hat der norwegische Autor Aslak Nore den Auftakt zu einer Trilogie vorgelegt. Das Buch hat ein bisschen was von einem Thriller, aber auch viel von einem historischen Roman, einem Familien- und Kriegsdrama. Obwohl das Buch über die norwegische Unternehmerfamilie Falck anstrengend und stellenweise langatmig war, hat es mich gefesselt und ich freue mich auf die nächsten beiden Teile (im Original sind sie schon erschienen). 1940 befinden sich der Unternehmer Store-Thor Falck, seine Frau Vera und ihr Sohn Olav auf dem Hurtigrutenschiff DS Prinsesse Ranghild. Außer ihnen und vielen anderen Zivilisten sind auch eine Menge Soldaten der deutschen Besatzungsmacht an Bord. Nach einer Explosion wegen einer englischen Unterseemine am 23. Oktober 1940 sinkt das Schiff und Vera und Olav sind zwei der wenigen Überlebenden. 75 Jahre später begeht Vera Selbstmord. Ihre Nachkommen machen sich auf die Suche nach ihrem Testament und stellen fest, dass es sich dabei um ein Manuskript mit dem Titel „Meeresfriedhof“ aus den 1970er-Jahren handelt. Dieses war seinerzeit vom Staatsschutz beschlagnahmt worden. Ihre Enkelin Alexandra, genannt Sasha, möchte das Familiengeheimnis lösen. Dabei kommt sie den „Bergensern“ näher, dem verarmten Zweig der Familie, der aus Bergen stammt, während ihr Zweig in Oslo residiert. Unterstützt wird sie von John Omar Berg, einem etwas undurchsichtigen Elitesoldaten und Journalisten. Die beiden machen sich aus unterschiedlichen Motiven auf die Suche nach dem Manuskript, denn je nachdem, was mit damit ans Licht kommt, werden die Karten im Familienimperium der Falcks neue gemischt. „Meeresfriedhof“ ist keine leichte Kost. Das Buch ist in jeder Hinsicht komplex. Die Vielzahl an Personen, von denen sehr viele den Nachnamen Falck tragen, war für mich am Anfang trotz des Stammbaums im Buch ebenso verwirrend, wie die verschiedenen Zeitebenen und die unterschiedlichen Handlungsorte. Aber nach den Anfangsschwierigkeiten konnte der Roman (ein wirklicher Thriller ist es für mich nicht) mich packen und ich habe mitgefiebert. Zwar konnte ich mich mit keinem der Charaktere wirklich anfreunden oder gar identifizieren, aber ich konnte mich in die Handlung einfühlen. Auf der Prinsesse Ranghild, zwischen deutschen Besatzern und Angehörigen des Widerstands, war ich ebenso von der dichten Atmosphäre gefesselt wie auf den Kriegsschauplätzen. Die Landschaftsbeschreibungen sind durchweg überaus gelungen, sei es nun in Norwegen, auf See oder im Nahen Osten. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, die meisten völlig unsympathische Karrieristen oder undurchsichtige Gestalten, manche auch beides. Bei den beiden Falck-Familienzweigen (der „Oslo-Phalanx und den „Bergensern“) geht es nicht nur um einfache Streitereien. Es geht nicht wirklich darum, ob eine Unterseemine die Prinsesse Ragnhild versenkte, oder ob Store Thor Falck nun Kollaborateur oder Widerstandskämpfer war und zurecht mit dem Kriegskreuz mit Schwertern ausgezeichnet wurde. Diese Probleme könnte man wohl mit einer Lüge zudecken, wie so viele andere auch. Es geht auch nur zweitrangig um Veras Testament. Es geht vielmehr um Macht in Wirtschaft und Politik im In- und Ausland, denn das Falck-Familienimperium, die SAGA-Gruppe ist hervorragend vernetzt und schwerreich und der politische Einfluss reicht bis in die Welt der Geheimdienste. Obwohl das Testament als „Buch im Buch“ verarbeitet, endet „Meeresfriedhof“ mit einem Cliffhanger und ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Teil. Sprachlich und stilistisch war das Buch nach meinem Geschmack: schnörkellos und trotzdem bildgewaltig mit subtiler, intelligent aufgebauter Spannung. Ich empfehle das Buch allen, die gerne komplexe und vielschichtige Geschichten mit politischen, historischen und familiären Verstrickungen lesen. Die Erzählung ist dicht und bis auf ein paar Längen packend erzählt. Vor allem, weil das Buch zum Teil auf wahren Ereignissen beruht, war es für mich ein Highlight. Von mir fünf Sterne.

  • Bewertung

    5/5

    21.07.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Meerestote

    Das Cover erinnert mit dem Kreuz an die norwegische Flagge und gleichzeitig an die nordische Landschaft. Es ist für mich ein Hingucker und könnte nicht besser zum Titel "Meeresfriedhof" passen. Wichtig für die Geschichte finde ich die Anmerkung des Autors über den Untergang des Hurtigrutenschiffes "DS Prinsesse Ragnhild" und die Rettung vieler Menschenleben durch den Frachter "MK Batnfjord". Anfangs musste ich öfter zum Stammbaum der Familie Falk zurückblättern, um die Hauptpersonen den zwei Linien richtig zuordnen zu können. Olav ist der Patriach des reichen und mächtigen Zweiges. Seine Mutter Vera hat ihre Memoiren unter dem Titel "Meeresfriedhof" verfasst. Das Buch im Buch - deutlich erkennbar durch einen anderen Schrifttyp - erzählt ihre Lebensgeschichte etappenweise. Und es ist so brisant, dass es vom norwegischen Geheimdienst beschlagnahmt wurde. Alexandra, genannt Sasha", ist die Tochter von Olav und will die Wahrheit auch gegen den Willen ihres Vaters herausfinden. Der Krimi oder die Familiensaga ist voller überraschenden Wendungen, so dass ich mich dem Sog nicht entziehen konnte. Ich bin überhaupt keine Freundin von Cliffhängern, aber werde sicherlich die zwei Folgebände lesen. Leider dauert es bis Mai 2025 bis der zweite Band erscheint.

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