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Barbara stirbt nicht Roman

208

14,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

39870

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.03.2024

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

14,4/9,3/2 cm

Gewicht

172 g

Farbe

Khaki

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00682-7

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

39870

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.03.2024

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

14,4/9,3/2 cm

Gewicht

172 g

Farbe

Khaki

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00682-7

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

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  • Claudia H.

    aus dem Rheinland

    5/5

    23.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Herr Schmidt kocht jetzt Kaffee

    Worum es geht: Herr Schmidt und seine Frau Barbara sind beide bereits im Rentenalter. Eines Morgens wacht Herr Schmidt auf und nichts ist so, wie es sonst ist. Kein Kaffeeduft, kein Klappern aus der Küche. Er steht auf und findet seine Frau im Bad auf dem Boden liegen. Sie ist total erschöpft. Er bringt sie zurück ins Bett. Nun liegt es an ihm, den Kaffee zu kochen, das Frühstück zu bereiten. Barbara ist so erschöpft, dass sie tagelang nicht mehr aufstehen kann. Herr Schmidt muss nun die ganze Hausarbeit übernehmen, was ihm mehr schlecht als recht gelingt. Dabei wird ihm endlich mal bewusst, was seine Frau hier eigentlich all die Zeit über geleistet hat. Dies ist mein erstes Buch von der Schriftstellerin Alina Bronsky und ich mag ihren Schreibstil. Bei dem Buch handelt es sich um eine Satire. Die Geschichte wird aus der Sicht von Herrn Schmidt erzählt. Durch ihn lernen wir Barbara kennen. Zu Beginn ist das Buch sehr lustig. Herr Schmidt hat zuvor noch nie irgendetwas im Haushalt getan und kennt sich in seiner eigenen Küche überhaupt nicht aus. Allerdings regt dieses Buch auch zum Nachdenken an. Einige von uns dürften Großmütter haben, denen erging es nicht viel anders, als Barbara mit ihrem Mann. Es geht um uralte Rollenbilder von Frau und Mann. Zum Glück sind diese mittlerweile längst überholt. Hoffe ich doch zumindest. Alina Bronsky hat es auf alle Fälle geschafft, mich mit dieser Story zu fesseln. Mal was anders und eine völlig andere Liebesgeschichte. Das Buch ist auf alle Fälle flüssig zu lesen und ich hatte ein paar nette unterhaltsame Stunden. Von mir eine klare Leseempfehlung mit ganz klar verdienten fünf Sternen.

  • @ivyliestalles

    aus Niedersachsen

    5/5

    03.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unerwartet.

    Dieses Buch hat mich wirklich überraschen können. Humorvoll auf seine ganz eigene Art und absolut berührend. Aber auch unbequem und das vor allem durch Herrn Schmidt. Denn Herr Schmidt, unser Erzähler, ist ein durch und durch unsympathischer Mensch. Egozentrisch, unhöflich und schon fast abgestumpft. Er ist gegen alles, hat seine festgefahrenen Meinungen und hält daran fest. In Herrn Schmidts Ehe herrscht die klassische Rollenverteilung: der Mann verdient das Geld und die Frau ist für den Rest zuständig. Kinder, Haushalt, Garten, Einkaufen, Wäsche usw.. Als Barbara, die Frau von Herrn Schmidt, krank und bettlägerig wird, steht die Welt von Herrn Schmidt Kopf. Nun ist Herr Schmidt auf sich selbst gestellt. Muss die kleinen, alltäglichen Dinge selber verrichten, die er sonst seiner Frau überlassen hat. Eine völlig neue Welt eröffnet sich ihm und über so manch bissigen seiner Gedanken musste ich wirklich schmunzeln. Die Krankheit von Barbara erfahren wir nur indirekt, durch das Lesen zwischen den Zeilen. Auf seine ganz eigene Art liebt und sorgt Herr Schmidt sich um seine Frau. Auch wenn er ansonsten eine wandelnde „Red Flag“ ist. Ja, Herr Schmidt ist ein unbequemer Protagonist. Ein Mann der in veralteten, erlernten Strukturen festsitzt. Aber so ganz still und leise, hat er sich in mein Herz gegrummelt. Das Buch ist auf eine so unverblümte Art echt. Und so wunderbar. Es zeigt uns die Schattenseiten des Lebens. Wie wir als Menschen, so unterschiedlich wir sind, auch unterschiedlich auf bestimmte Ereignisse reagieren. Immer richtig? Oder auch mal falsch? Und wer sagt eigentlich, was richtig und was falsch ist? Und wer legt fest, wie wir mit bestimmten Dingen umzugehen haben? Dieses Buch hat mir einfach gut getan. Einfach weil es zeigt, wie unterschiedlich wir Menschen sind. Wie wir an manchen Dingen scheitern und an anderen über uns hinauswachsen. Und das alles mit einem leichten Zwinkern auf das alltägliche Leben. Von mir gibt es für dieses Buch eine absolute Leseempfehlung.

  • Gabi

    aus Traiskirchen

    5/5

    09.08.2024

    Hörbuch-Download

    wahr

    Mir hat die Geschichte gut gefallen. So oder so ähnlich geht es in vielen Familien zu. Aber der Unterschied ist, dass die Autorin Mut auf Veränderung macht. Dass sie auch den verstocktestem zutraut, sich zu ändern. Im eigenen Tempo, in der eigenen Wertewelt.... Und oft auch zum laut lachen, denn man erkennt sich selbst oder Personen aus dem eigenen Umfeld wieder und denkt sich, ja, genau!! Lesung ist auch sehr gut.

  • misspider

    5/5

    23.01.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Oder doch?

    Ein trotz des knalligen Covers etwas unscheinbar wirkendes Buch, das mich erst auf den zweiten Blick neugierig gemacht hat. Schmidt, Walter ist ein Rentner mit altmodischen Ansichten. Kein Wunder also, dass er völlig aufgeschmissen ist als seine Frau krank wird. Wer kocht ihm jetzt den morgendlichen Kaffee und das Essen? Wer putzt und wäscht? Aber Walter weiß sich zu helfen, und mit genauer Anleitung schafft sogar er es, satt zu werden - und Barbara etwas zum Essen zuzubereiten. Aber Barbara hat nie Hunger, ist stattdessen immer nur müde und liegt nur noch im Bett. Das kann Walter gar nicht verstehen, also macht er weiter wie bisher, auch wenn jetzt alles anders ist, die Rollen vertauscht, und er die Aufgaben seiner Frau übernimmt. Und egal wie oft die Kinder plötzlich vorbeikommen, egal wie viele Nachbarn und Freunde Barbara plötzlich besuchen und mit Tränen in den Augen wieder von dannen ziehen - Walter behält seine Scheuklappen auf im festen Glauben, dass Barbara schon wieder auf die Füsse kommt wenn sie nur endlich einmal ordentlich essen würde. Die Geschichte ist gleichzeitig todtraurig und urkomisch, und man findet sich in einem Wechselbad der Gefühle wieder, das einem keine Ruhe lässt. Obwohl ich Walter grundsätzlich unsympathisch fand in seinen festgefahrenen Ansichten und intoleranten schroffen Kommentaren, hat er mich doch auch immer wieder überrascht, wenn er über seinen Schatten springt und tatsächlich ganz unerwartet einmal etwas für andere tut. Die Geschichte macht fassungslos - gibt es solche Menschen wirklich?, wütend - wie kann er nur so egoistisch sein? und mitleidig - glaubt er wirklich, er hat alles unter Kontrolle? Und so lässt einen das Buch völlig aufgewühlt mit einem der grössten Cliffhanger zurück, die ich je gelesen habe. Barbara stirbt nicht - oder doch?

  • Bewertung

    5/5

    29.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Humorvolles Buch mit Tiefgang

    Als Walter eines morgens aufwacht, merkt er sofort: Irgendwas stimmt nicht. Denn jeden Morgen wacht er auf und es riecht nach Kaffee. Er fragt sich, ob Barbara womöglich auf dem Weg zum Kaffee machen gestürzt ist, doch nein! Sie liegt im Bad auf dem Boden und hat eine Wunde am Kopf. Nachdem er sie also wieder ins Bett verfrachtet hat, muss er sich also selbst um den Kaffee kümmern und, so wie es aussieht, auch in den kommenden Wochen und um so viele Dinge mehr, die er sonst nie machen musste, weil Barbara sie erledigt hat. Das Buch ist voller Komik, da man miterlebt wie Walter versucht seinen Alltag zu meistern. Eigentlich kann man nur den Kopf schütteln und gleichzeitig weiß man, dass Walter die Wahrheit nicht wahrhaben will.

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