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Solito Eine wahre Geschichte

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.07.2024

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

21,6/14,9/4,4 cm

Gewicht

714 g

Farbe

Elfenbein / Dunkellila

Auflage

2. Auflage

Übersetzt von

Ulrike Wasel + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00292-8

Beschreibung

Rezension

»›Solito‹ ist ein ergreifender, lebhaft verfasster Report, der ohne Wertungen auskommt.« ("Oberbayerisches Volksblatt")
»Javier Zamoras Roman Solito ist das Beste, was man den Mauern entgegensetzen kann. Nicht nur denen zwischen Staaten, sondern auch denen in den Köpfen.« ("Aachener Zeitung")
»ein aufwühlendes und zu Herzen gehendes Buch, das uns daran erinnert, dass hinter jedem nüchternen „Fall“ und jeder nackten Migranten-Statistik ein bewegendes menschliches Schicksal steht« ("dpa")
»ein literarisch versiertes und politisch aufrüttelndes Buch über den Mut der Verzweiflung, über Solidarität, Freiheitsdrang und Überlebenswillen von Menschen, die Schmerz und (...) Entwurzelung (...) ertragen und die Hoffnung auf ein besseres Leben nicht aufgeben können.« ("rbb radiodrei")
»Ein musikalisches, unsentimentales und deshalb umso eindringlicheres Epos der Migration. Wer es gelesen hat, wird anders auf die belarussischen Wälder, die türkischen Grenzflüsse und die kleinen Boote im Mittelmeer blicken.« ("Deutschlandfunk Kultur Studio 9")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.07.2024

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

21,6/14,9/4,4 cm

Gewicht

714 g

Farbe

Elfenbein / Dunkellila

Auflage

2. Auflage

Übersetzt von

  • Ulrike Wasel
  • Klaus Timmermann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00292-8

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • Zessi79

    5/5

    28.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tolles Buch

    Inhaltsangabe: Javier Zamora wächst in einer kleinen Stadt in El Salvador bei seinen Großeltern auf. Seine Eltern sind vor Jahren vor dem Bürgerkrieg geflohen und leben in den USA, er kann sich kaum an sie erinnern. Eines Tages beauftragen sie einen Schlepper damit, ihren Sohn zu ihnen zu bringen, quer durch Mittelamerika. Als Javier abgeholt wird, rechnet er damit, dass die Reise zwei Wochen dauert. Er freut sich darauf, seine Eltern wiederzusehen – und kann sich nicht vorstellen, was auf ihn zukommt. Er reist allein, inmitten einer kleinen Gruppe fremder Erwachsener, die für ihn auf dem monate-langen Trip zu einer Art Familie wird. Er erlebt lebensgefährliche Fahrten mit Booten, wandert in erbarmungsloser Hitze durch lebensfeindliche Wüsten, lernt, sich als ein anderer auszugeben, wird festgenommen und eingesperrt, steht vor schussbereiten Gewehren, erlebt Einsamkeit, Täuschungen, Gefahren – und, immer wieder, an unerwarteten Stellen auch Freundlichkeit, Hilfe, Liebe. Javier Zamora hat nach seiner Ankunft in den USA kaum je über seine Erlebnisse gesprochen. Bei der Veröffentlichung wurde das Buch von der Kritik gefeiert – und sofort zum Bestseller. Meinung: Als ich von dem Buch gehört habe, war mir sofort klar, dass ich es unbedingt lesen muss. Und ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch ist mega interessant, lässt sich gut und flüssig lesen und ist unglaublich emotional. Javier Zamora erzählt die Geschichte seines 9jährigen Ichs. Unglaublich, was dieser Junge alles erlebt hat bzw. erleben musste. Mich hat die Geschichte fasziniert und auch erschüttert. Ich finde sie absolut lesenswert und kann das Buch uneingeschränkt weiterempfehlen! Fazit: Interessantes Buch, absolut empfehlenswert!

  • Bewertung

    5/5

    22.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Jahreshighlight - absolutes must-read!

    Mütter und Väter, die ihre Kinder verlassen, um in einem anderen Land Geld zu verdienen und so für eine bessere Zukunft für die Familie zu sorgen, werfen in den meisten Teilen der Gesellschaft Fragen auf. Denn wie kann es sein, dass eine Mutter oder ein Vater ihr/sein Kind verlässt? Selbst wenn das Kind bei der restlichen Familie bleibt - vermissen sie es nicht? Und wie fühlt sich das Kind dabei? „Großvater ist nicht da, um mit mir zu reden, bevor ich einschlafe, um mit mir spazieren zu gehen und die Stadt zu erkunden, und deshalb fühle ich mich allein, einsam, solo, solito, solito de verdad.“ Javier Zamora beschreibt rückblickend seine Emotionen und Gedanken von seinem Versuch, als neunjähriger Junge aus El Salvador in die USA zu seinen Eltern zu gelangen. Er beschreibt detailliert, wie ohnmächtig er sich in manchen Situationen gefühlt hat und reflektiert, was für eine gefährliche Reise er durch Guatemala, Mexico und die Sonora-Wüste unternommen hat. „Cadejo, Cadejito, bitte beschütz mich, flüstere ich lautlos, damit niemand es hört.“ Die Angst, nie bei den Eltern anzukommen, auch kindliche Ängste, die man als Erwachsene:r unbegründet sieht, beschreibt Zamora sehr eingehend. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie er, als auch seine Eltern sich in diesem Lebensabschnitt gefühlt haben müssen - jeden Tag mit der Angst zu leben, nicht zu wissen, wo das eigene Kind genau ist oder ob es noch lebt. „Ich möchte, dass sie mir helfen, meinen Eltern zu erzählen, was wir gesehen haben und wem wir begegnet sind. Meine Eltern werden mir nicht glauben. Niemand sonst wird mir glauben. Sie waren nicht dabei.“ Dieses Buch hat mich emotional mitgenommen, mich fragen lassen, wie ich in manchen Situationen gehandelt hätte und mich daran erinnert, wie unfassbar dankbar ich sein kann, in einer geschützten, sicheren Umgebung zu leben. Ich möchte gar nicht noch viel mehr zu diesem Buch sagen, außer, dass ihr es unbedingt (wirklich, unbedingt!) lesen solltet! Eine absolut grandiose Übersetzung aus dem Englischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann.

  • Bewertung

    aus Stuttgart

    5/5

    08.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Kind auf der Flucht

    Javier Zamora ist als Kind von El Salvador in die USA geflüchtet, seinen Eltern hinterher, die bereits vor Jahren vor dem Bürgerkrieg geflohen waren. Er kann sich kaum noch an sie erinnern. Doch sie wollen ihn zu sich holen, und deshalb beauftragen sie einen Schlepper, der ihren Sohn quer durch Mittelamerika schleusen soll. Alle rechnen mit einer Reise von ca. zwei Wochen. Niemand ahnt, was auf den neunjährigen Jungen zukommt. Er reist allein in einer Gruppe fremder Erwachsener und findet sich eine kleine Ersatzfamilie auf dem gefährlichen Weg in die USA. Denn Gefahren lauern überall: schussbereite Gewehre, Täuschungen, über allem die Einsamkeit. Und doch finden die Flüchtlinge auch immer wieder Freundlichkeit und Hilfe. Die Geschichte erzählt Javier Zamora selbst, zwanzig Jahre später, aus der Sicht des neunjährigen Jungen, der er damals war. Inzwischen längst erwachsen, hat er nach seiner Ankunft in die USA selten von seinen Erlebnissen gesprochen, zu traumatisch waren die Geschehnisse in diesen ungewissen Wochen. Gerade weil das Buch die Sicht des kleinen Jungen wiedergibt, gehen seine Erzählungen unter die Haut, man fühlt sofort mit, spürt die Ängste und die Einsamkeit des Kindes und hofft, dass die Flucht ihn zu seinen Eltern bringen wird, die er schon so lange nicht mehr gesehen hat, dass er sich kaum noch an sie erinnert und denen er doch entgegenfiebert. Erst durch Javiers Schilderungen bekommt man ein echtes Gefühl dafür, was die Flucht für den kleinen Jungen bedeutet, wie traumatisch sie für ihn war. Die Geschichte ist gespickt von vielen spanischen Redewendungen, die in einem Glossar erklärt werden. Das macht die Geschichte noch authentischer, auch wenn die Lesbarkeit ein bisschen darunter leidet. Javiers erschütternde Erzählung wird wohl niemanden kalt lassen. Ich empfehle das Buch unbedingt weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.

  • Bewertung

    5/5

    07.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Herzzerreißend

    Eine unfassbar berührende, tief gehende Geschichte. Das Buchcover hat mich direkt angesprochen. Es zeigt, dass ein Kind sich der schwersten Reise seines Lebens stellen wird und mit so viel Hoffnung aufbricht und gar nicht weiß, was es erwartet. Ich interessiere mich schon sehr lange für die „Reisen“ südamerikanischer Familien in die USA in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Doch was diese bestialische Reise mit sich bringt, ist vielen nicht bewusst. Die Tragik der Geschichte ist die, dass es die Geschichte von so vielen ist. Die Geschichte von so vielen minderjährigen Kindern. Es geht um Ausbeutung, Ungerechtigkeit, Einsamkeit, Hoffnung und Ernüchterung. Diese Ernüchterung stellt sich nicht erst in den USA ein, sondern schon auf dem Weg dorthin. Solito ist markerschütternd, es ist so ungerecht und tut so weh, dass ich sehr lange gebraucht habe, um emotional stabil wieder mit dem Lesen fortzufahren. Große Empfehlung!

  • Bewertung

    5/5

    05.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was für ein gewaltiges Buch! Die mutige und herzzerreißende Geschichte eines Neunjährigen auf der Flucht nach "la usa"

    Javier ist noch ein kleiner Junge aus El Salvador, dessen Eltern vor einiger Zeit in "la USA" immigriert sind, als er 1999 auf die gefährliche Reise zu ihnen geschickt wird. Bis zum ersten Stop wird er noch von Abuelito begleitet, danach ist er eine Zeit auf sich alleine gestellt und findet sich dann mit drei Weiteren als eine Art zweite Familie ein. Er beschreibt die gesamte Reise, ausgefüllt mit so vielen Details, Gedanken des Neunjährigen und Gefühlen, sodass man das Gefühl bekommt, die Erlebnisse wären erst gestern gewesen. Es ist alleine von der wundervollen Schreibkunst mitreißend, visuell beschrieben und ergreifend, aber zu wissen, dass der Autor gut 20 Jahre später mit dem Werk alles wirklich Erlebte verarbeitet, macht es "noch schlimmer". Ich bewundere, wie Javier so gut so kindlich schreiben kann, das wirkt so echt. Ich bin nicht gefühllos, ich lese nur oft nicht die richtigen Bücher, so scheint mir. Solito ist der Beweis dafür. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Unbedingt lesen!

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