Bis zum 25. Januar 2022 wurde bei mehr als 349 Millionen Menschen eine Covid-19-Diagnose gestellt, und mehr als 5,59 Millionen Todesfälle wurden mit dem SARS-CoV-2-Virus in Verbindung gebracht. Die Covid-19-Pandemie hat zu umfangreichen weltweiten Bemühungen geführt, die molekulare Entwicklung des Virus zu untersuchen und Impfstoffe zu entwickeln, um seine Ausbreitung zu verhindern. Obwohl die Infektiosität von SARS-CoV-2 aufgrund der kontinuierlichen Evolution des Virus nach wie vor schwer zu bestimmen ist, wurden Schritte unternommen, um sein Genom, seine Struktur und die entstehenden genetischen Mutationen zu verstehen. Das SARS-CoV-2-Genom besteht aus mehreren offenen Leserahmen und Strukturproteinen, darunter das Spike-Protein, das für den Eintritt in die Wirtszellen unerlässlich ist. Mit Stand vom 25. Januar 2022 hat die Weltgesundheitsorganisation fünf besorgniserregende Varianten, zwei interessante Varianten und drei Varianten unter Beobachtung gemeldet. Inzwischen wurden weitere Unterlinien identifiziert, die ebenfalls überwacht werden. Die in diesen Varianten enthaltenen Mutationen führen im Vergleich zum Primärstamm zu einer erhöhten Übertragbarkeit, einem höheren Schweregrad der Krankheit und einem besseren Schutz vor neutralisierenden Antikörpern.
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