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Julie Otsuka

1. Solange wir schwimmen

Solange wir schwimmen

Gesprochen von
23

14,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Sascha Icks

Spieldauer

4 Stunden und 26 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

08.08.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

68

Verlag

Argon

Übersetzt von

Katja Scholtz

Sprache

Deutsch

EAN

9783732409150

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Sascha Icks

Spieldauer

4 Stunden und 26 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

08.08.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

68

Verlag

Argon

Übersetzt von

Katja Scholtz

Sprache

Deutsch

EAN

9783732409150

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menschlich und ergreifend

Bewertung aus München am 30.08.2023

Bewertungsnummer: 2011147

Bewertet: Hörbuch-Download

Das Hörbuch berührt nicht nur dadurch, dass wir die Hauptdarstellerin Alice bei ihrer fortschreitenden Demenz begleiten. Vielmehr wird die ganze Bandbreite menschlicher Emotionen, menschlicher Schicksale, gespielt. Die Schwimmgemeinschaft im Bad ist schillernd und ganz alltäglich zugleich. Und auch der Prozess des Vergessens und wie Mutter und Tochter damit umgehen ist in seiner realistischen Form ergreifend. durch stilistische Mittel der Sprache wird das Buch außerdem aus sehr ungewöhnlichem Blickwinkeln erzählt. Man fühlt sich als Leser direkt angesprochen oder gar als Teil des Ganzen. Da das Schwimmen in meinem Leben eine ähnlich große Rolle spielt, konnte ich so einiges wirklich nachempfinden und wurde wunderbar unterhalten.

menschlich und ergreifend

Bewertung aus München am 30.08.2023
Bewertungsnummer: 2011147
Bewertet: Hörbuch-Download

Das Hörbuch berührt nicht nur dadurch, dass wir die Hauptdarstellerin Alice bei ihrer fortschreitenden Demenz begleiten. Vielmehr wird die ganze Bandbreite menschlicher Emotionen, menschlicher Schicksale, gespielt. Die Schwimmgemeinschaft im Bad ist schillernd und ganz alltäglich zugleich. Und auch der Prozess des Vergessens und wie Mutter und Tochter damit umgehen ist in seiner realistischen Form ergreifend. durch stilistische Mittel der Sprache wird das Buch außerdem aus sehr ungewöhnlichem Blickwinkeln erzählt. Man fühlt sich als Leser direkt angesprochen oder gar als Teil des Ganzen. Da das Schwimmen in meinem Leben eine ähnlich große Rolle spielt, konnte ich so einiges wirklich nachempfinden und wurde wunderbar unterhalten.

Unter der Oberfläche

WortGewand aus Krefeld am 19.05.2026

Bewertungsnummer: 3143394

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Manche Bücher beginnen nicht auf der ersten Seite, sondern unter der Oberfläche - im wörtlichen wie im übertragenen Sinn. Genau so habe ich dieses Buch erlebt. Unter einem Schwimmbad irgendwo in Amerika ziehen Menschen Tag für Tag ihre Bahnen. Unterschiedlichste Lebensgeschichten begegnen sich dort im Wasser leise, routiniert, beinahe schwerelos. Das Schwimmbad wird zu einem Ort der Zugehörigkeit. Einer zweiten Heimat. Auch Alice schwimmt dort. Solange sie schwimmt, scheint vieles noch in Ordnung zu sein. Doch dann entsteht ein feiner Riss im Beckenboden. Und gleichzeitig beginnen auch in Alice’ Innerem die ersten Brüche: Erinnerungen verschwinden. Orientierung geht verloren. Sprache zerfasert. Die Demenz nimmt ihr langsam die Verbindung zur gemeinsamen Wirklichkeit. Besonders bewegt haben mich dabei die Themen Demenz und Alterseinsamkeit. Wie viele ältere Menschen verlieren nicht nur ihr Gedächtnis, sondern auch ihren Platz mitten unter uns? Wie oft verschwinden Menschen langsam aus Gesprächen, Beziehungen und gesellschaftlicher Sichtbarkeit – lange bevor sie physisch nicht mehr da sind? Und wer hält eigentlich die Einsamkeit der Angehörigen mit aus? Vielleicht beginnt gesellschaftlicher Zusammenhalt genau dort: wo wir wieder lernen hinzusehen. Auf verletzliche Menschen. Auf generationsübergreifende Beziehungen. Auf das tiefe menschliche Bedürfnis nach Zugehörigkeit. Julie Otsuka erzählt all das mit einer Sprache, die leise bleibt und gerade deshalb so eindringlich wirkt. Der 1. Teil beschreibt in einer ungewöhnlichen kollektiven „Wir“-Perspektive die Gemeinschaft der Schwimmerinnen und Schwimmer. Erst im 2. Teil wird Alice’ Geschichte durch die Stimme ihrer Tochter persönlich und schmerzhaft nah. Gerade dieser Perspektivwechsel macht das Buch so besonders. Kurze Sätze. Präzise Beobachtungen. Schwarzer Humor. Und eine große Menschlichkeit. Dieses Buch bietet unglaublich viel Stoff für Gespräche: über Demenz, über Mutter-Tochter-Beziehungen, über Pflege, über gesellschaftliche Verantwortung, über Einsamkeit, über Würde, über Liebe. Fast jedes Kapitel trägt die Tiefe eines eigenen Buches in sich. Für mich ist „Solange wir schwimmen“ deshalb ein wichtiges Buch. Eines, das bleibt. Und eines, das Fragen stellt, die wir nicht länger verdrängen sollten.

Unter der Oberfläche

WortGewand aus Krefeld am 19.05.2026
Bewertungsnummer: 3143394
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Manche Bücher beginnen nicht auf der ersten Seite, sondern unter der Oberfläche - im wörtlichen wie im übertragenen Sinn. Genau so habe ich dieses Buch erlebt. Unter einem Schwimmbad irgendwo in Amerika ziehen Menschen Tag für Tag ihre Bahnen. Unterschiedlichste Lebensgeschichten begegnen sich dort im Wasser leise, routiniert, beinahe schwerelos. Das Schwimmbad wird zu einem Ort der Zugehörigkeit. Einer zweiten Heimat. Auch Alice schwimmt dort. Solange sie schwimmt, scheint vieles noch in Ordnung zu sein. Doch dann entsteht ein feiner Riss im Beckenboden. Und gleichzeitig beginnen auch in Alice’ Innerem die ersten Brüche: Erinnerungen verschwinden. Orientierung geht verloren. Sprache zerfasert. Die Demenz nimmt ihr langsam die Verbindung zur gemeinsamen Wirklichkeit. Besonders bewegt haben mich dabei die Themen Demenz und Alterseinsamkeit. Wie viele ältere Menschen verlieren nicht nur ihr Gedächtnis, sondern auch ihren Platz mitten unter uns? Wie oft verschwinden Menschen langsam aus Gesprächen, Beziehungen und gesellschaftlicher Sichtbarkeit – lange bevor sie physisch nicht mehr da sind? Und wer hält eigentlich die Einsamkeit der Angehörigen mit aus? Vielleicht beginnt gesellschaftlicher Zusammenhalt genau dort: wo wir wieder lernen hinzusehen. Auf verletzliche Menschen. Auf generationsübergreifende Beziehungen. Auf das tiefe menschliche Bedürfnis nach Zugehörigkeit. Julie Otsuka erzählt all das mit einer Sprache, die leise bleibt und gerade deshalb so eindringlich wirkt. Der 1. Teil beschreibt in einer ungewöhnlichen kollektiven „Wir“-Perspektive die Gemeinschaft der Schwimmerinnen und Schwimmer. Erst im 2. Teil wird Alice’ Geschichte durch die Stimme ihrer Tochter persönlich und schmerzhaft nah. Gerade dieser Perspektivwechsel macht das Buch so besonders. Kurze Sätze. Präzise Beobachtungen. Schwarzer Humor. Und eine große Menschlichkeit. Dieses Buch bietet unglaublich viel Stoff für Gespräche: über Demenz, über Mutter-Tochter-Beziehungen, über Pflege, über gesellschaftliche Verantwortung, über Einsamkeit, über Würde, über Liebe. Fast jedes Kapitel trägt die Tiefe eines eigenen Buches in sich. Für mich ist „Solange wir schwimmen“ deshalb ein wichtiges Buch. Eines, das bleibt. Und eines, das Fragen stellt, die wir nicht länger verdrängen sollten.

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Solange wir schwimmen

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