"Die Tarotkarte zeigte einen toten Mann mit zehn Schwertern im Rücken. Wie sollten wir das nur
überleben?"
Manchmal ist es richtig nervig, eine Hexe zu sein. Das findet zumindest die sechzehnjährige Nina.
Täglich zwingt ihre Großmutter sie, sich mit der Bedeutung der Tarotkarten vertraut zu machen.
Erst als sie von der Königin der Schwerter verflucht wird, begreift Nina, dass das Wissen über die
Karten überlebenswichtig ist.
Gemeinsam mit dem Hexer Miro tritt sie der Schwertkönigin in einem scheinbar aussichtslosen
Kampf entgegen, denn nicht nur ihr eigenes Leben ist in Gefahr …
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
Freya
5/5
21.09.2023
Buch (Taschenbuch)
Verzeihen oder Rache
Das Buch ist mit seinen 224 Seiten ein ehr kurzes Buch und somit wird die Geschichte relativ schnell erzählt. Ich hatte aber nie den Eindruck, dass es zu schnell sei oder irgendwas überstürzt wird. Es ist sehr flüssig und schön geschrieben.
Nina erlebt ihr Abenteuer, samt allen Höhen und Tiefen, Hoffnungen und Ängsten und trotz der schnelleren Erzählweise kann man eine Verbindung zu ihr aufbauen.
Einer ihrer treuer Begleiter ist der Geko namens Salami und ich muss zugeben, dass ich beim ersten mal gedacht habe, ich hätte mich verlesen, aber nein: Salami ist richtig. Und irgendwie musste ich an die kleine Feuereidechse (oder was es auch immer genau war) aus "Die Eiskönigin 2" denken :). Ich habe ihn mir auf jeden Fall sehr knuffig vorgestellt und bin ein großer Fan von ihm gewesen.
Nina muss auf ihrem Abenteuer mehrfach aus ihrer Komfortzone raus, denn eigentlich ist sie eine Einzelspielerin. Sie merkt aber, dass sie alleine nicht weiter kommt und muss lernen mit anderen zusammen zu arbeiten und ihnen Vertrauen zu schenken.
Große Themen sind also: Persönlichkeitsentwicklung, Rache, Verzeihen und alles dazwischen.
Wer bin ich? Wer will ich sein? Wer kann ich werden?
Für mich auf jeden Fall ein großartiges Buch und ich freue mich schon auf die Fortsetzung, denn das Ende (auf das ich nicht eingehe, um niemanden zu spoilern) hat großes Potential. Ich fand es klasse
Ramona Schroller
aus Klein Rönnau
5/5
19.08.2023
Buch (Taschenbuch)
Spannend!
Widerwillig arbeitet Nina in dem Cafe. Immerhin sind Sommerferien und sie könnte sich einiges besseres vorstellen, als den ganzen Tag Kunden zu bedienen und ihnen hinterher zu räumen. Besseres wie zum Beispiel ... hexen! Denn Nina ist eine waschechte Hexe, die es liebt, mit Spuckflüchen Schabernak zu treiben. Doch der Spaß endet, als plötzlich der gegenüberliegende Blumenladen verschwindet und das As der Schwerter über ihrem Kopf erscheint.
Nina muss sich der Herausforderung stellen, die die Königin der Schwerter ihr hat zukommen lassen ...
Je nach Quelle ist das Tarot uralt oder irgendwann im 18. Jahrhundert entstanden. Wie auch immer, in den Karten soll die Zukunft liegen. Viele verlachen dies und stellen es als esoterischen Unsinn hin, andere glauben an die Karten, manche werden sogar abhängig von den Legungen, dass sie sich keine Entscheidung mehr selbst zutrauen, sondern besser die Karten befragen.
Ohne Zweifel, die Autorin hat sich mit den Karten beschäftigt. Ihre Beschreibungen und die den Karten jeweils nachgesagten Eigenschaften hat sie wirklich sehr gut geschildert. Ich gebe zu, es war einer der Gründe, warum ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Es ist selten, einen Roman zu finden, in dem Tarot eine Rolle spielt, noch seltener, dass dies auch noch auf respektvolle und informative Art geschieht wie im Roman geschildert. Nina mag rotzfrech sein, ihre Zweifel haben an den Karten, doch sie lernt auf die harte Tour den notwendigen Respekt.
Wo wir schon bei den Charakteren sind ... Nina, die, wie oben bereits beschrieben, immer mal wieder coole Sprüche bringt und lieber im Familien "Buch der Schatten" lesen würde statt in einem Cafe zu arbeiten und sich von Schulkameradinnen ... na, das grenzte schon an Mobbing, was da ablief. Aber sie hat auch eine andere Seite, die sie anderen gegenüber nie zeigt: die sanfte Nina, die ihre Großmutter, die sie aufgezogen hat, und ihren Gekko Salami über alles liebt. Durch den Fluch der Schwerter wird sie gezwungen, nicht nur erwachsen zu werden, sondern sich zu öffnen und zu ändern.
Ihr zur Seite steht auf der einen Seite ihre Großmutter, die selbst eine Hexe ist und ihre Enkeltochter zu einer solchen ausbildet, und ihr Kollege Miro, der in sie verliebt ist. Großmutter hütet ein Geheimnis, sozusagen ein finsteres Familiengeheimnis, über das sie ihre Enkelin im Verlauf des Romans aufklärt. Miro ist mehr als nur der verliebte Gockel, auch er kann zaubern, wenn auch nicht so machtvoll wie Nina.
Der Roman ist gut lesbar, spannend bis zur letzten Seite, und hält einige Überraschungen bereit, mit denen ich nicht gerechnet hatte. Es ist ein Jugendbuch, also sollte man keinen Goethe (sorry, der musste sein) erwarten, aber ich hatte eine kurzweilige Zeit mit diesem Buch und wünschte mir fast, Nina in der Zukunft noch einmal zu begegnen. Das Abenteuer, in das sie und die anderen hineinschlittern, ist gefährlich und hat bereits ihren Eltern ihre Leben gekostet. Und Nina zweifelt mehr als einmal an ihren Fähigkeiten.
Das ist etwas, was mir vor allem sehr gut gefallen hat: Die Zweifel, die nicht nur Nina plagen, auch Miro scheint nicht ganz immun dagegen zu sein. Die beiden zusammen sind ein gutes Paar, und Dunkel stellt es geschickt an, was da zwischen den beiden passiert. Ich bin kein großer Fan von Liebesgeschichten, aber diese hier hat mich wirklich gerührt, vor allem Miros Reaktion. Das war Größe!
Und da sind wir wieder bei der Action, und davon hat der Roman auch ein bisschen was zu zeigen. Durchweg sehr gut beschrieben, die "schnellen" Szenen. Ja, ich weiß, ich reite darauf herum, aber hier zeigt sich einmal mehr, was ein guter Spannungs- und Actionschreiber(in) ist, und das noch aus dem Ich-Erzähler heraus. Mein Respekt! Der Kampf am Ende hat mir tatsächlich etwas den Atem genommen.
Alles in allem ein überraschendes Buch. Die Zielgruppe ist eindeutig Teen und junge Erwachsene, aber auch Omas wie ich haben ihre Freude an einem gut recherchierten und geschriebenen Buch. Toller Erstling!
RORO
5/5
06.08.2023
Buch (Taschenbuch)
Von Tarotkarten zu den Königinnen der Elemente
Nina beschäftigt sich durch Zwang ihrer Oma schon ihr ganzes Leben lang mit Tarotkarten. Doch sie weiß nicht, dass das Wissen über Tarotkarten später wichtig sein. Denn sie ist die Königin der Stäbe, und muss den Weg der Schwerter gehen, um die Königin der Schwerter zu besiegen und sie so davon abzuhalten das Schicksal zu ändern.
Die Geschichte war gut zu lesen uns ich habe das Buch innerhalb eines Tages verschlungen. Der Schreibstil der Autorin hat mich direkt von Anfang an gefesselt und erst am Ende des Buches wieder losgelassen. Mir gefallen die Figuren, besonders Nina, und es ist schön zu sehen welche Wendung ihr Verhalten vom Anfang bis zum Ende, und auch der Gecko Salami gefällt mir, der sich als Bruder von Ninas Omas herausstellt.
Nur hätte meiner Meinung nach die Hamdlung etwas actionreicher sein können.
Insgesamt gebe ich dem Buch 4.5 von 5 Sternen.
Bewertung
5/5
04.08.2023
Buch (Taschenbuch)
Eine Reise in die magische Welt der Hexen und Tarotkarten
„Die Königin der Stäbe“ von Sabine Dunkel nimmt uns mit auf eine abenteuerliche Reise, bei der die sechzehnjährige Hexe Nina gemeinsam mit dem unerfahrenen Hexer Miro in einem scheinbar aussichtslosen Kampf gegen die Schwertkönigin antritt. Ihr eigenes Leben und das Schicksal der Menschen, die ihnen lieb sind, stehen nun an auf dem Spiel. Und zu allem Unglück stehen sich die Jugendlichen manchmal selbst im Weg. Die Geschichte nimmt uns mit auf eine Reise in die magische Welt der Hexen und Tarotkarten.
Das Buch ist von Anfang an packend und lässt uns als Leser nicht mehr los. Besonders beeindruckend ist die detaillierte Darstellung der Tarotkarten, die eine wichtige Rolle in der Geschichte spielen. Sabine´s Beschreibungen vermitteln die Magie und Bedeutung der Karten auf eine fesselnde Art und lassen uns in die Welt der Hexerei eintauchen. Zudem schreibt sie flüssig, sodass man sofort in die Story eintauchen kann.
„Die Königin der Stäbe“ ist ein gelungener Jugend-Fantasy-Roman, der nicht nur für junge Leser, sondern auch für Erwachsene gleichermaßen fesselnd ist. Die Verbindung von Spannung und zauberhaften Elementen überzeugt auf ganzer Linie. Daher absolute Empfehlung für Liebhaber des Genres sowie kleinen und großen Hexen und Magiern.
Bewertung
aus Eisenach
4/5
11.08.2023
Buch (Taschenbuch)
Das Ass der Schwerter
Nina ist eine Haxe, die bei ihrer Großmutter aufwächst, weil ihre Eltern tot sind. Außer Tarotkarten bringt ihr die Oma zu ihrem Bedauern jedoch fast nichts bei. Als sie mit 16 von einem Ferienjob genervt ist, wird sie von Miro enttarnt, der sich allerdings auch als Hexer outet. Kurz darauf läuft allerdings alles aus der Bahn. Nina muss um ihr Leben fürchten.
Im Gegensatz zum ‚Genre-Standart‘ weiß die Protagonistin in Sabine Dunkels Urban-Fantasy-Geschichte schon immer, dass sie magisch und damit anders als ihre meisten Mitmenschen ist. Ein Familiengeheimnis, von dem sie nichts ahnt, gibt es jedoch trotzdem. Und genau dieses zieht sie – das wiederum Genre-typisch – in ein Abenteuer auf Leben und Tod hinein. Die Einführung fällt recht knapp aus, und die Protagonistin wirkt hier nicht unbedingt besonders sympathisch. Das ändert sich erst dann zunehmend, als das eigentliche Abenteuer beginnt. Dabei wird die Story recht geradlinig und ohne Nebenhandlungen erzählt. Schon als außergewöhnlich wirkt es bei einer Geschichte mit einem Protagonistenduo dieser Altersstufe, dass es nicht auf eine Romanze hinausläuft.
Die Autorin überlässt es ihrer Protagonistin, die Ereignisse aus der Ich-Perspektive zu berichten.
Fazit:
Bei dieser jugendlichen Urban Fantasy wird auf eine Romanze verzichtet. Die Protagonistin fällt am Ende eine unerwartete Entscheidung.
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