Produktbild: Das Porzellanhaus

Das Porzellanhaus Ein viktorianischer Thriller

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26,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.09.2023

Verlag

Festa

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

20,5/12,6/4,5 cm

Gewicht

620 g

Farbe

Cool Grey / Ozeanblau

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Eva Brunner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9867608-1-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.09.2023

Verlag

Festa

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

20,5/12,6/4,5 cm

Gewicht

620 g

Farbe

Cool Grey / Ozeanblau

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Eva Brunner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9867608-1-6

Herstelleradresse

Festa Verlag
Justus-von-Liebig-Straße 10
04451 Borsdorf
DE

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  • Esther N.

    Book Circle Community

    5/5

    14.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine kluge, gruselige Lektüre

    Laura Purcell hat mit Das Porzellanhaus erneut bewiesen, dass sie eine Meisterin des viktorianischen Schauerromans ist. Schon das Cover ist ein echter Blickfang – es spiegelt die düstere Atmosphäre und den geheimnisvollen Inhalt perfekt wider. Die hochwertige Ausstattung mit bedrucktem Farbschnitt und Leseband macht das Buch auch optisch zu einem Erlebnis. Dr. Pinecroftt zieht nach dem Verlust seiner Familie mit seiner Tochter Louise in das abgelegene Morvoren House ein – ein Anwesen, das einsam über den Klippen Cornwalls thront. Dort verfolgt er einen fragwürdigen Plan zur Heilung der Schwindsucht, der weitreichende und unheimliche Folgen hat. Jahrzehnte später tritt Hester Why als Pflegerin in das Haus ein und wird mit den Schatten der Vergangenheit konfrontiert. Ich empfand den Roman als eine kluge, gruselige Lektüre, die mich sofort in ihren Bann gezogen hat. Laura Purcell versteht es meisterhaft, eine dichte, unheimliche Atmosphäre zu schaffen, die von Anfang bis Ende anhält. Besonders gelungen fand ich die Zeitsprünge, die die Spannung steigern und die Geschichte vielschichtig machen. Auch der historische Aspekt – der Umgang mit Tuberkulose im 19. Jahrhundert – war faszinierend und gut recherchiert. Purcells Stil ist düster, psychologisch tiefgehend und mit einem Hauch von Horror. Für mich war dieses Buch die perfekte Wahl für den Halloween-Monat – atmosphärisch, beängstigend und absolut fesselnd. Ein atmosphärisch dichter viktorianischer Schauerroman mit medizinischem Wahnsinn, düsteren Geheimnissen und einer Prise Übernatürlichem. Für Fans von Gothic Fiction und psychologischen Thrillern ein absolutes Muss.

  • NiWa

    5/5

    02.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dieser Thriller legt sich kalt und feucht auf die Haut

    Dr. Pinecroft hat an die Schwindsucht fast alles verloren: die Kinder, die Frau und den guten Ruf. Geblieben ist ihm seine Tochter Louise und die selbst auferlegte Mission, ein Heilmittel für die heimtückische Krankheit zu finden. Dazu nimmt er sich leidender Häftlinge an und führt ein erbarmungswürdiges Experiment mit ihnen durch. Vierzig Jahre danach ist Louise selbst ein Pflegefall. Großteils gelähmt und verstummt wird sie von der frisch eingetroffenen Hester Why gepflegt, die vor einem grausigen Geheimnis in London geflohen ist. „Das Porzellanhaus“ von Laura Purcell ist ein weiterer viktorianischer Thriller, welcher sich kalt und feucht auf die Haut legt. Es wird richtig ungemütlich und die Schauerstimmung weht wie beißender Wind mitten ins Gesicht. Obwohl ich überhaupt keine Cover-Käuferin bin, gestehe ich, dass mir Aufmachung des Romans unheimlich gut gefällt. Wäre nicht der herausgebende Verlag, welcher für großartige Thriller- und Gruselstimmung birgt, würde ich eine zartere Geschichte dahinter vermuten. Autorin Laura Purcell hat ihr eigenes Genre geschaffen. Zumindest ist mir kein:e weitere:r Schriftsteller:In bekannt, welche:r sich mit viktorianischen Thriller einen Namen macht. Sollte es doch andere geben, bin ich mir relativ sicher, dass die Autorin die Königin ihrer Schauer-Epoche ist. Für Hester Why geht die Reise jedenfalls nach Cornwall, wo sie die Zofe von der betagten Louise wird. Die Anstellung ist ihre einzige Chance, den Ereignissen in London zu entrinnen, wo sie unter richtigem Namen Furchtbares angerichtet hat. In mitreißenden Rückblenden erfährt man die Hesters Geschichte, was sie beutelt, wovor sie sich fürchtet und wie es kommt, dass sie ein wahrlich zer- und gestörtes Wesen in sich trägt. Doch in Cornwall kommt sie in kein galantes Herrenhaus, wie sie es von früher her kennt, sondern in ein bedenkliches Umfeld: Frostig kalt, feucht und bedrohlich, während ihre neue Herrin einsam, sprachlos und gelähmt im eisigen Porzellanzimmer vor sich hin sinniert. Wie es dazu kam, dass Louise zu einer erbarmungswürdigen alten Frau geworden ist, wird durch einen zweiten Erzählstrang offenbart, der mindestens so schaurig wie die Gegenwart - vierzig Jahre später - ist. Mit der Atmosphäre hat mich die Autorin wieder überzeugt. Die tristen Gestalten, die erbarmungswürdigen Frauen - egal ob man sich auf der einen oder anderen Erzählebene bewegt - verstören, stoßen ab und entwickeln eine schaurige Untermalung, dass man sich kaum von den Seiten löst. Die Erzählungen um die Vergangenheit der beiden Frau fängt unschuldig an, obwohl von Beginn an eine Bedrohung spürbar ist: Louise, die mit ihrem enttäuschten Vater nach Cornwall zieht, ihre Träume erstickt und als hochintelligentes junges Mädchen unerschrocken bei der Erforschung der Schwindsucht assistiert. Ähnlich verläuft es bei Hester, die sich voll überschwänglichem Enthusiasmus in ihre Stelle in London stürzt. Man weiß, die Frauen werden gebrochen, die Ereignisse rütteln sie durch, und dennoch mag man sich kaum vorstellen, was geschehen muss, um so tiefgreifend ihre positiven Wesensarten zu verändern. Neben enttäuschten Hoffnungen, garstigen Schicksalsschlägen und einer eisigen Geschichte, greift die Autorin interessante Aspekte des viktorianischen Zeitalters auf. Dazu zählt unter anderem die grausame Geschichte der Medizin, bzw. wie die Schwindsucht erforscht wurde, und ein spannendes Detail ist die Herstellung und Rolle von Porzellan, mit dem ich mich zuvor nie beschäftigte. Der Abschluss war für mich überraschend, auf eine schürende Art brutal, und ich habe fassungslos das Buch beendet. Ein Besuch in Laura Purcells Porzellanhaus ist für Leser und Leserinnen empfehlenswert, die es leicht schaurig mögen, dichte Atmosphäre lieben und sich in der nasskalten Essenz des viktorianischen Zeitalters verlieren möchten.

  • Lowin1000

    aus Heide

    5/5

    09.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Jahreshighlight

    Rezension [ Genre: Historischer Thriller] F: Würdest du in einem Haus übernachten ,wo nachts gruselige Dinge passieren? In Laura Purcell ,,Das Porzellanhaus” muss die Hauptfigur eine Stelle annehmen, die fernab der Stadt ist! Das ist mein erstes Buch der Autorin und diese Geschichte hat mich sofort verzaubert! Der bildgewaltige Schreibstil hat mich beflügelt und wirklich alles im Buch gerade das Setting viel Leben eingehaucht! Ich konnte beim Lesen fühlen, wie ich Gänsehaut bekam vor lauter Spannung! Die Handlung ist was ganz besonderes, man sollte erstmal Historisches mögen ,grusel und dazu neugierig, neues Wissen sich anzueignen.Einige Ereignisse wurden aus der echten Vergangenheit unserer Geschichte inspiriert. Die Autorin erzählt es in ihrer Danksagung. Auf jeden Fall hat mich die Geschichte über die beiden Frauen Luise Pinecroft und Hester Why sehr berührt! Die eine, die versucht, ihren Vater zu unterstützen und ihr eigenes Leben hinten anstellt.Die andere, die vor ihrer Vergangenheit wegläuft. Klingt erstmal nach etwas ,was vielleicht nicht besonders ist ,aber es ist einfach die Art, wie die Geschichte erzählt wird. Ganz still baut sich Spannung auf ,dauernd habe ich mich gefragt ,was passiert, als nächstes?! Die Handlung wird aus der dritten Perspektive von Hester,Louise,Dr.Pine Croft wiedergegeben. Diese Handlung hat sich einfach eingebrannt ,besonders das Ende habe ich nicht kommen sehen. Festa sagt es und ich auch ein ,,Must Read”! Für jeden, der die perfekte Mischung aus Fantasie und Wahnsinn liebt . Ps: Ich möchte betonen ,wie passend das Cover und der Farbschnitt zu der Geschichte sind ! JAHRESHIGHLIGHT im Bereich historischer/Mystery! Vielen Dank für das Bereitstellen des Leseexemplars an den Verlag Alles Gute, eure Jassy!

  • Bewertung

    aus Madetswil

    5/5

    17.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartig!

    „Das Porzellanhaus“ spielt in England im viktorianischen Zeitalter. In einer Zeit, in der die heutige Schulmedizin noch in den Kinderschuhen steckte und die Menschen allerlei fürchterlichen Krankheiten ausgeliefert waren. Eine Zeit, in der sich Aberglaube, Quacksalberei und Wissenschaft vermischten. Diese prekären Verhältnisse bilden den Grundstein für diesen hervorragenden Schauerroman, bei dem man zu keiner Zeit weiß, was menschengemacht und was übernatürlich ist. Laura Purcells Schreibstil ist wundervoll elegant und bildhaft, einfach zu lesen und dennoch poetisch. Ein absoluter Lesegenuss. Die Geschichte ist originell, unheimlich und geht ganz tief unter die Haut. 100%ige Leseempfehlung!

  • caught_in_fairytales

    aus München

    4/5

    09.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine großartig düster gruselige Geschichte

    Von der harmonischen blau-weißen Farbkontrastierung des Buchdeckels samt Vor- und Nachsatzpapier und Farbschnitt, bis zum blauen Lesebändchen: Dieser Festa-Roman ist mal wieder ein absoluter Augenschmaus! Fazit Der Roman erzählt in sich abwechselnden Kapiteln zeitversetzt über zwei junge Frauen im viktorianischen Zeitalter in England, die Dinge erleben, die sie rational nicht erklären können und deshalb an ihrem Verstand zweifeln. Louise Pinecroft, die ihrem Vater in einer abgelegenen Höhle am Meer hilft, an Schwindsucht Erkrankte zu pflegen, in der Hoffnung, eine Heilung zu finden; und Hester Why, die 40 Jahre später eingestellt wird, um wiederum Louise zu pflegen, die zwischenzeitlich Schlaganfälle erlitten hat. Die Kapitel über Louise haben mir gut gefallen, hier schafft die Autorin es, eine tiefgründige und dreidimensionale Figur zu erschaffen, die greifbar ist und mit der man mitfiebert und sich gruselt. Hesters Figur blieb in ihren Kapiteln dagegen eher ein bisschen nebulös, und mir hat am Ende eine Art Auflösung zu ihrer Figur und ihrer Vergangenheit gefehlt. Der Schreibstil ist wie immer super flüssig und packend. Die Atmosphäre ist düster und dunkel, wie man es sich im englischen Winter in einem abgelegenen Haus am Meer vorstellen kann. Louise und Hester erleben beide zeitversetzt Dinge, die sie sich nicht erklären können. Laura Purcell spielt also nicht nur mit der Unsicherheit der Figuren, sondern aufgrund des Hintergrundwissens auch mit der der LeserInnen. Oft ist unklar, ob es sich um Übernatürliches handelt, oder ob Ereignisse psychologisch begründet werden können. Ob man den aus der Sicht der Figuren erzählten Ereignissen überhaupt trauen kann, wenn eine der Figuren alkoholabhängig ist, und die andere schlimme Dinge erlebt hat. Der Roman nimmt sich durch die Zweiteilung viel an Komplexität vor, kann ihr aber dadurch nicht immer gerecht werden. Dennoch eine großartig düster gruselige Geschichte mit passendem Ende über zwei selbstbewusste Frauen, die Einiges durchmachen müssen und dennoch stark bleiben. Eine Empfehlung meinerseits! („Die flüsternde Muse“ hat mich damals jedoch noch einen Ticken mehr begeistern können.)

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