Produktbild: Sonjas Rapport

Sonjas Rapport

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.03.2024

Abbildungen

mit zahlreichen Abbildungen

Verlag

Neues Leben

Seitenzahl

376

Maße (L/B/H)

21/14,4/3,1 cm

Gewicht

612 g

Farbe

Schwarz / Lichtgrau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-355-01921-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.03.2024

Abbildungen

mit zahlreichen Abbildungen

Verlag

Neues Leben

Seitenzahl

376

Maße (L/B/H)

21/14,4/3,1 cm

Gewicht

612 g

Farbe

Schwarz / Lichtgrau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-355-01921-7

Herstelleradresse

Neues Leben, Verlag
Märkisches Ufer 28
10179 Berlin
DE

Email: kontakt@eulenspiegelverlag.de

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SONJAS RAPPORT - Zeitgeschichtlich interessanter autobiographischer Roman

j.h. aus Berlin am 19.04.2024

Bewertungsnummer: 2182187

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ursula Kuczynski (1907-2000) fand 1926 den Weg zur KPD und engagierte sich bereits während ihrer Lehrzeit als Bibliothekarin. Nach der Hochzeit mit einem ehrgeizigen Architekten ging sie 1930 mit ihm wegen des dortigen Baubooms nach Shanghai. Durch Vermittlung einer linken amerikanischen Journalistin lernte sie nach 4 Monaten den legendären kommunistischen Spion Richard Sorge (1895-1944) kennen, der sie für die GRU anwarb und mit der Sammlung von Informationen für die Sowjetunion in China beauftragte. Es war der Beginn einer 20jährigen Agentenlaufbahn unter dem Decknamen Sonja, der die junge Frau unter Hinnahme persönlicher Gefahr an zahlreiche Schauplätze führte. 1949 kehrte sie aus London wegen befürchteter Enttarnung in die gerade gegründete DDR zurück. Unter dem bereits Ende der 1950er Jahre gewählten Pseudonym Ruth Werner brachte die legendäre Spionin ab Ende der 1960er Jahre ihre Geschichte unter dem Titel SONJAS RAPPORT zu Papier. Die um einige Bemerkungen zur Stalinzeit sowie die Zusammenarbeit mit dem Atom-Spion Klaus Fuchs (1911-1988) gekürzte Version erschien nach persönlicher Freigabe durch Erich Honecker erst 1977. Die 1982 uraufgeführte aufwändige DEFA-Verfilmung ist seit 1990 – aus welchen Gründen auch immer – leider nicht zugänglich. Die nun vorliegende 2. Auflage erschien in dieser Form erstmals 2006. Insbesondere das letzte Kapitel hat Ruth Werner in den 1990er Jahren selbst nochmals bearbeitet und ergänzt. Das unter dem Titel „Die Forderung der Zeit verstehen“ angehängte Kapitel gibt ein für die geschichtliche Einordnung sehr aufschlussreiches Gespräch des Berliner Journalisten Rudolf Hempel mit den drei Kindern Ruth Werners wieder, das im Januar 2006 geführt wurde. Der im Verlag neues leben erneut veröffentlichte Roman ist für zeitgeschichtlich interessierte Leser auch heute noch eine faszinierende Entdeckung!

SONJAS RAPPORT - Zeitgeschichtlich interessanter autobiographischer Roman

j.h. aus Berlin am 19.04.2024
Bewertungsnummer: 2182187
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ursula Kuczynski (1907-2000) fand 1926 den Weg zur KPD und engagierte sich bereits während ihrer Lehrzeit als Bibliothekarin. Nach der Hochzeit mit einem ehrgeizigen Architekten ging sie 1930 mit ihm wegen des dortigen Baubooms nach Shanghai. Durch Vermittlung einer linken amerikanischen Journalistin lernte sie nach 4 Monaten den legendären kommunistischen Spion Richard Sorge (1895-1944) kennen, der sie für die GRU anwarb und mit der Sammlung von Informationen für die Sowjetunion in China beauftragte. Es war der Beginn einer 20jährigen Agentenlaufbahn unter dem Decknamen Sonja, der die junge Frau unter Hinnahme persönlicher Gefahr an zahlreiche Schauplätze führte. 1949 kehrte sie aus London wegen befürchteter Enttarnung in die gerade gegründete DDR zurück. Unter dem bereits Ende der 1950er Jahre gewählten Pseudonym Ruth Werner brachte die legendäre Spionin ab Ende der 1960er Jahre ihre Geschichte unter dem Titel SONJAS RAPPORT zu Papier. Die um einige Bemerkungen zur Stalinzeit sowie die Zusammenarbeit mit dem Atom-Spion Klaus Fuchs (1911-1988) gekürzte Version erschien nach persönlicher Freigabe durch Erich Honecker erst 1977. Die 1982 uraufgeführte aufwändige DEFA-Verfilmung ist seit 1990 – aus welchen Gründen auch immer – leider nicht zugänglich. Die nun vorliegende 2. Auflage erschien in dieser Form erstmals 2006. Insbesondere das letzte Kapitel hat Ruth Werner in den 1990er Jahren selbst nochmals bearbeitet und ergänzt. Das unter dem Titel „Die Forderung der Zeit verstehen“ angehängte Kapitel gibt ein für die geschichtliche Einordnung sehr aufschlussreiches Gespräch des Berliner Journalisten Rudolf Hempel mit den drei Kindern Ruth Werners wieder, das im Januar 2006 geführt wurde. Der im Verlag neues leben erneut veröffentlichte Roman ist für zeitgeschichtlich interessierte Leser auch heute noch eine faszinierende Entdeckung!

Eine Power-Frau in der Spionage

Manuela404 am 19.03.2024

Bewertungsnummer: 2158033

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Man hört nicht viel von Frauen mit Spionagetätigkeiten, aber dieses Buch verspricht eine der interessantesten, weiblichen Lebensgeschichten. Dazu ist es sehr gut geschrieben, mit vielen Details, aber nicht zu überladen. Das Gefühl, immer mit dabei zu sein, ist ein zusätzlicher Bonus! Klare Kaufempfehlung!

Eine Power-Frau in der Spionage

Manuela404 am 19.03.2024
Bewertungsnummer: 2158033
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Man hört nicht viel von Frauen mit Spionagetätigkeiten, aber dieses Buch verspricht eine der interessantesten, weiblichen Lebensgeschichten. Dazu ist es sehr gut geschrieben, mit vielen Details, aber nicht zu überladen. Das Gefühl, immer mit dabei zu sein, ist ein zusätzlicher Bonus! Klare Kaufempfehlung!

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Sonjas Rapport

von Ruth Werner

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