Produktbild: Der Frankfurter Hauptfriedhof

Der Frankfurter Hauptfriedhof 200 Jahre Stadtgeschichte in Biografien

3

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

20.08.2023

Abbildungen

mit 50 Fotos, 6 Karten

Verlag

Waldemar Kramer ein Imprint von Verlagshaus Römerweg

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,5/13,4/3,5 cm

Gewicht

423 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7374-0504-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

20.08.2023

Abbildungen

mit 50 Fotos, 6 Karten

Verlag

Waldemar Kramer ein Imprint von Verlagshaus Römerweg

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,5/13,4/3,5 cm

Gewicht

423 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7374-0504-1

Herstelleradresse

Kramer, Waldemar Verlag
Römerweg 10
65187 Wiesbaden
DE

Email: info@marixverlag.de

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Stadtgeschichte erfrischend anders

Bewertung am 22.05.2024

Bewertungsnummer: 2206731

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was haben Arthur Schopenhauer, Albert Mangelsdorff, Robert Gernhardt und Marianne von Willemer gemeinsam, und zwar mit Ricarda Huch, Josef Neckermann, Margarete Mitscherlich und Theodor W. Adorno? Antwort: Sie alle sind auf dem Hauptfriedhof in Frankfurt am Main begraben. Udo Fedderies, Historiker aus der hessischen Metropole, hat darüber ein äußerst lesenswertes Buch geschrieben. Niemand vermag nach dessen Lektüre Frankfurt am Main weiterhin vor allem mit Flughafen und Banken zu verbinden. „200 Jahre Stadtgeschichte in Biografien“ lautet der Untertitel, der rasch klar macht, worum es dem Autor geht: Aus unzähligen Frankfurter Lebensgeschichten trifft der Autor eine exemplarische Auswahl von Persönlichkeiten. Er führt uns von Grab zu Grab und erzählt deren Biografien so lebendig, kenntnisreich und zugleich anschaulich, dass der/die Lesende bald vergisst, dass es sich um einen Friedhof handelt, der den Weg des Buches vorgibt. Ausführliche Register und Lagepläne erleichtern gezieltes Lesen und Orientierung vor Ort.

Stadtgeschichte erfrischend anders

Bewertung am 22.05.2024
Bewertungsnummer: 2206731
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was haben Arthur Schopenhauer, Albert Mangelsdorff, Robert Gernhardt und Marianne von Willemer gemeinsam, und zwar mit Ricarda Huch, Josef Neckermann, Margarete Mitscherlich und Theodor W. Adorno? Antwort: Sie alle sind auf dem Hauptfriedhof in Frankfurt am Main begraben. Udo Fedderies, Historiker aus der hessischen Metropole, hat darüber ein äußerst lesenswertes Buch geschrieben. Niemand vermag nach dessen Lektüre Frankfurt am Main weiterhin vor allem mit Flughafen und Banken zu verbinden. „200 Jahre Stadtgeschichte in Biografien“ lautet der Untertitel, der rasch klar macht, worum es dem Autor geht: Aus unzähligen Frankfurter Lebensgeschichten trifft der Autor eine exemplarische Auswahl von Persönlichkeiten. Er führt uns von Grab zu Grab und erzählt deren Biografien so lebendig, kenntnisreich und zugleich anschaulich, dass der/die Lesende bald vergisst, dass es sich um einen Friedhof handelt, der den Weg des Buches vorgibt. Ausführliche Register und Lagepläne erleichtern gezieltes Lesen und Orientierung vor Ort.

Frankfurter Geschichte in Gräbern – super gemacht!

nil_liest aus RheinMain Gebiet am 14.03.2024

Bewertungsnummer: 2154144

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Wetter wird wieder besser und alle strömen nach draußen. Wieso nicht mal über den Frankfurter Hauptfriedhof spazieren und sich umschauen? Gute Idee! Dabei ist es auch praktisch zu wissen wo die Gräber sind und vor allem wer alles die Ehre hat, hier die letzte Ruhestätte gefunden zu haben und wie diese Herren und Damen mit der Geschichte Frankfurts zusammenhängen. Ich habe ein Sachbuch entdeckt, dass dabei ungemein weiterhelfen kann! Aber nicht nur als Spazierbegleitung kann es eine spannende Lektüre sein, denn dieses Buch erzählt so viel Frankfurter Geschichte anhand der Gräber, dass es auch ohne Gang spannend sein kann. Aber kleine Vorwarnung, wer dies hier gelesen hat, will anschließend definitiv über den Hauptfriedhof spazieren! Wie der Untertitel andeutet: 200 Jahre (Frankfurter) Stadtgeschichte in Biografien. Da ich seit über 10 Jahren in Frankfurt lebe, aber nicht ursprünglich aus der Region komme, hatte ich sehr sehr viele Aha-Momente beim Lesen. Seien es Namen, die mir durch Straßennamen oder Haltestellen - wie Varrentrapp – schon geläufig waren, ich aber nie wusste, wer sich hinter den Namen verbirgt. Natürlich ist das Buch nicht auf Vollständigkeit aus, aber erzählt reichlich viel Geschichte. Der Hauptfriedhof beherbergt auch einige literarische und philosophische Herren, die uns mit ihren Werken beglückten. Sei es der Arzt Heinrich Hoffmann, der uns den Struwwelpeter schenkte oder auch Vordenker wie Schopenhauer oder Adorno. Auch die Verlagsgröße Unseld wird portraitiert. Toll an den verschiedenen Kapiteln über die einzelnen Personen ist die Vielfalt und Bedeutung der Stadt Frankfurt auch im bundesdeutschen historischen Kontext zu lesen. Der einzige Wehrmutstropfen ist, dass leider nicht so viele Frauen portraitiert wurden. Aber auch hier der Zeit geschuldet, dass Frauen in der Menge nicht die Ämter inne hatten und ihr Schaffen und Gestalten so leben konnten wie es heute der Fall ist. Das Buch enthält etliche farbliche Bilder von Gräbern, Personen und Orten, die zum Kontext passen. Und genialerweise am Ende Verzeichnisse nach Gewannen und Personen sowie Kartenmaterial damit die Gräber auch verortet werden können. Fazit: Sollte jede/r Frankfurter/in und auch jede die im Begriff sind es zu werden, lesen!

Frankfurter Geschichte in Gräbern – super gemacht!

nil_liest aus RheinMain Gebiet am 14.03.2024
Bewertungsnummer: 2154144
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Wetter wird wieder besser und alle strömen nach draußen. Wieso nicht mal über den Frankfurter Hauptfriedhof spazieren und sich umschauen? Gute Idee! Dabei ist es auch praktisch zu wissen wo die Gräber sind und vor allem wer alles die Ehre hat, hier die letzte Ruhestätte gefunden zu haben und wie diese Herren und Damen mit der Geschichte Frankfurts zusammenhängen. Ich habe ein Sachbuch entdeckt, dass dabei ungemein weiterhelfen kann! Aber nicht nur als Spazierbegleitung kann es eine spannende Lektüre sein, denn dieses Buch erzählt so viel Frankfurter Geschichte anhand der Gräber, dass es auch ohne Gang spannend sein kann. Aber kleine Vorwarnung, wer dies hier gelesen hat, will anschließend definitiv über den Hauptfriedhof spazieren! Wie der Untertitel andeutet: 200 Jahre (Frankfurter) Stadtgeschichte in Biografien. Da ich seit über 10 Jahren in Frankfurt lebe, aber nicht ursprünglich aus der Region komme, hatte ich sehr sehr viele Aha-Momente beim Lesen. Seien es Namen, die mir durch Straßennamen oder Haltestellen - wie Varrentrapp – schon geläufig waren, ich aber nie wusste, wer sich hinter den Namen verbirgt. Natürlich ist das Buch nicht auf Vollständigkeit aus, aber erzählt reichlich viel Geschichte. Der Hauptfriedhof beherbergt auch einige literarische und philosophische Herren, die uns mit ihren Werken beglückten. Sei es der Arzt Heinrich Hoffmann, der uns den Struwwelpeter schenkte oder auch Vordenker wie Schopenhauer oder Adorno. Auch die Verlagsgröße Unseld wird portraitiert. Toll an den verschiedenen Kapiteln über die einzelnen Personen ist die Vielfalt und Bedeutung der Stadt Frankfurt auch im bundesdeutschen historischen Kontext zu lesen. Der einzige Wehrmutstropfen ist, dass leider nicht so viele Frauen portraitiert wurden. Aber auch hier der Zeit geschuldet, dass Frauen in der Menge nicht die Ämter inne hatten und ihr Schaffen und Gestalten so leben konnten wie es heute der Fall ist. Das Buch enthält etliche farbliche Bilder von Gräbern, Personen und Orten, die zum Kontext passen. Und genialerweise am Ende Verzeichnisse nach Gewannen und Personen sowie Kartenmaterial damit die Gräber auch verortet werden können. Fazit: Sollte jede/r Frankfurter/in und auch jede die im Begriff sind es zu werden, lesen!

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Der Frankfurter Hauptfriedhof

von Udo Fedderies

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  • Produktbild: Der Frankfurter Hauptfriedhof
  • Vorwort und Hinweise zum Gebrauch
    Johann Adam Beil und der Frankfurter Hauptfriedhof
    Sebastian Rinz – Schöpfer der Wallanlagen
    Marianne von Willemer – Muse und Co-Autorin Goethes
    Eduard Rüppell – Afrikaforscher und Senckenbergianer
    Heinrich Hoffmann – Arzt, Literat, Politiker, Vereinsgründer
    Arthur Schopenhauer – Der Weise von Frankfurt
    Friedrich Stoltze – Freiheitsfreund und Preußenfeind
    Die Gefallenen der Revolution von 1848
    Carl Constanz Viktor Fellner und das Ende der Freien Stadt Frankfurt
    Johannes von Miquel und die Phase der Konsolidierung
    Franz Adickes und der Aufstieg Frankfurts zur Großstadt
    Ludwig Landmann, Ernst May und das Neue Frankfurt
    Johanna Kirchner und der Widerstand gegen den Nationalsozialismus
    Wilhelm Hollbach und das Ende des Zweiten Weltkriegs
    Walter Kolb und der Wiederaufbau Frankfurts
    Theodor W. Adorno und die Frankfurter Schule
    Robert Gernhardt und die Neue Frankfurter Schule
    Albert Mangelsdorff und die Hauptstadt des Jazz
    Siegfried Unseld – Ausnahmeverleger in der Stadt der Bücher
    Von Willi Brundert bis Walter Wallmann – Krisen, Kämpfe und Kultur für alle
    Große Frankfurter Stifter und Mäzene
    Tabelle der Gräber – nach Gewannen
    Tabelle der Gräber – alphabetisch
    Kartenteil
    Zitatnachweise
    Abbildungsnachweise
    Abkürzungsverzeichnis
    Literatur