„Erster Kyu“ ist die bewegende Geschichte von Yeong-uk, einem Jugendlichen im Korea der 1960er Jahre. Er entdeckt sein Talent für das Go-Spiel und wird von der Idee beseelt, immer besser zu werden. In ihm entsteht der unbedingte Wunsch, ein professioneller Go-Spieler zu werden, ganz im Gegensatz zu dem Lebensweg, den sein Vater für ihn vorgesehen hat.
Dieser Roman handelt von Freundschaft und Liebe, von Aufbegehren, Entsagung, dem Streben nach erstklassigem Können, und von Go – dem ältesten Brettspiel der Welt.
„Yeong-uk fielen einige Dinge auf, die Volleyball und Go gemeinsam hatten. In‑ae sah anders aus als beim letzten Mal. Sie war ausgezeichnet in Form, hatte durchtrainierte Muskeln und das Geschick und die Schnelligkeit, die das Spiel erforderte. Sie wirkte ernst und angespannt, genau wie Yeong-uk, wenn er Go spielte.“
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Das Go-Spiel trägt es in…
Bewertung aus Marl am 29.08.2023
Bewertungsnummer: 3005785
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Das Go-Spiel trägt es in sich, koreanische Tradition, Mentalität und das Leben Korea, Yeong-uk, Sohn einer angesehenen Familie, macht seinem Vater alle Ehre und erfüllt die Erwartungen in der Schule und darüber hinaus, mehr wie angemessen. Er macht seine Eltern, genau wie das seine Geschwister tut, sehr stolz und sein Weg ist, auch von ihm selbstverständlich angenommen, weitgehend vorbestimmt. Doch dann, eines Tages, erfährt er einen ersten Kontakt mit dem alterwürdigen tief in der koreonischen Tradition verwurzelten Spiel Go. Und fortan will er nur noch eins, ein professioneller Go-Spieler werden. So wie sich seine Fähigkeiten rund um dieses faszinierende Spiel entwickeln, verändert auch Yeong-uk sich, hin zum erwachsenwerdenden jungen Mann. Wir erfahren viel, natürlich über das Go-Spiel, aber auch über die weitreichende Philosophie, die dieses Spiel in sich trägt und das Leben mit einbezieht. Wir lernen Menschen kennen, in ihrer Umtriebigkeit und ständigen Weiterentwicklung und so auch Korea selbst. Uns Lesern wird somit viel Neues eröffnet, das einem bisher verborgen blieb. Das Buch lädt einen sozusagen ein, Zeit zu verbringen, sich die Zeit zu nehmen, für dieses Spiel und das Land. Dieses Buch, es ist eine gute Geschichte, die einen langsam heranführt, auch an all das, was anders ist. Und so soll auch das gewählte Ende genau so sein, wie wir es hier erfahren. Man akzeptiert es und es ist gut so. Schließlich gibt es viele Wege, wohin auch immer sie führen und zumindest dieses Teilstück hat 'seinen Dienst' getan. Vielleicht ist ja auch hier, zumindest manchmal, der Weg das Ziel.
Das Go-Spiel trägt es in sich, koreanische Tradition, Mentalität und das Leben
Bewertung am 29.08.2023
Bewertungsnummer: 2010007
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Korea, Yeong-uk, Sohn einer angesehenen Familie, macht seinem Vater alle Ehre und erfüllt die Erwartungen in der Schule und darüber hinaus, mehr wie angemessen. Er macht seine Eltern, genau wie das seine Geschwister tut, sehr stolz und sein Weg ist, auch von ihm selbstverständlich angenommen, weitgehend vorbestimmt. Doch dann, eines Tages, erfährt er einen ersten Kontakt mit dem alterwürdigen tief in der koreonischen Tradition verwurzelten Spiel Go. Und fortan will er nur noch eins, ein professioneller Go-Spieler werden. So wie sich seine Fähigkeiten rund um dieses faszinierende Spiel entwickeln, verändert auch Yeong-uk sich, hin zum erwachsenwerdenden jungen Mann.
Wir erfahren viel, natürlich über das Go-Spiel, aber auch über die weitreichende Philosophie, die dieses Spiel in sich trägt und das Leben mit einbezieht. Wir lernen Menschen kennen, in ihrer Umtriebigkeit und ständigen Weiterentwicklung und so auch Korea selbst. Uns Lesern wird somit viel Neues eröffnet, das einem bisher verborgen blieb. Das Buch lädt einen sozusagen ein, Zeit zu verbringen, sich die Zeit zu nehmen, für dieses Spiel und das Land.
Dieses Buch, es ist eine gute Geschichte, die einen langsam heranführt, auch an all das, was anders ist. Und so soll auch das gewählte Ende genau so sein, wie wir es hier erfahren. Man akzeptiert es und es ist gut so. Schließlich gibt es viele Wege, wohin auch immer sie führen und zumindest dieses Teilstück hat 'seinen Dienst' getan.
Vielleicht ist ja auch hier, zumindest manchmal, der Weg das Ziel.
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