Nayan liebt den Gesang der Vögel und den Geruch von Milchbrötchen. Aber Nayan kann nichts sehen, denn er ist blind auf die Welt gekommen. Nach einer Augenoperation sieht er seine Mutter und sich selbst das erste Mal. Doch er stellt auch fest: Vieles in der Stadt ist grau, den Menschen fehlt der Blick für die wichtigen Dinge. Erst als seine Mutter ihm eine Kamera schenkt, versteht Nayan, dass er die Augen aufmachen muss, um all das Schöne endlich wahrzunehmen.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Bewertung
5/5
07.03.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein wunderschönes Buch für Groß & Klein
Man merkt beim Lesen, wie viel Liebe in diesem Buch steckt - ein tolles Buchdebüt von Lena Kalisch, und auch die grafische Gestaltung ist äußerst ansprechend! Klare Empfehlung (auch für Erwachsene, um wieder an die wesentlichen Dinge des Lebens erinnert zu werden).
LaLi
5/5
07.02.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein Buch mit tiefsinniger Botschaft
Nayan erlebt die Welt hauptsächlich über das Hören, Riechen und Fühlen, da er blind ist. Obwohl es sonst sehr ungewöhnlich ist, ist im Fall von dem kleinen Jungen eine Operation möglich, die ihm die Sehkraft schenkt. Als er die Augenbinde nach dem Eingriff das erste Mal entfernt und seine Mutter sieht, hat er gar keine Worte dafür, aber er spürt die Liebe. Wieder Zuhause gibt es für Nayan viel zu entdecken. Doch als er mit seiner Mama das erste Mal raus geht, ist seine Enttäuschung groß. Alles ist grau und die Menschen laufen mit trüben Gesichtern einfach an allem vorbei. Aufgelöst setzt er Zuhause wieder seine Augenbinde auf. So hat er sich die Welt nicht vorgestellt.
Seine Mutter schenkt ihm daraufhin eine Kamera und inspiriert ihn mit den Worten „Du hast selbst die Wahl: Siehst du eine graue Welt? Oder entdeckst du die kleinen Wunder, die das Leben bunt machen?“ dazu, auf die schönen Dinge des Lebens zu achten.
Meine Erfahrung/Meinung:
Die tiefsinnige Botschaft des Buches geht ins Herz! Ich denke, wir alle brauchen ab und zu mal eine Erinnerung daran, die kleinen Wunder des Lebens zu sehen und zu schätzen.
Da ich sonst kein Buch mit einem blinden Protagonisten kenne, war ich schon sehr gespannt darauf. Es war schön zu sehen, wie zu Beginn des Buches versucht wurde, die Welt eines Nichtsehenden-Menschen darzustellen. Dabei fand ich die Illustration, in der Nayan und seine Mama auf einer Parkbank sitzen und auf seiner Seite alles dunkel und auf ihrer alles bunt dargestellt wurde, besonders bewegend.
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