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Der Stillstand Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.02.2024

Verlag

Tropen

Seitenzahl

328

Maße (L/B/H)

21,3/14,4/3,3 cm

Gewicht

500 g

Farbe

Tanne / Mint

Auflage

1. Auflage 2024

Originaltitel

The Arrest

Übersetzt von

Ulrich Blumenbach

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-50242-8

Beschreibung

Rezension

»Höllisch gut!« Angela Wittmann, Brigitte, 11. Juli 2024 ("Brigitte")
»Was diesen Roman aus der Flut an Dystopien heraushebt, ist das metareflexive Spiel mit dem Genre selbst. […] Keine Frage: Sie werden auch an Jonathan Lethems ›Der Stillstand‹ ihre Freude haben« Oliver Pfohlmann, Deutschlandfunk, 06. Mai 2024 ("Deutschlandfunk")
»Mit ›Der Stillstand‹ bereichert Jonathan Lethem das Weltuntergangsgenre um eine neue, satirische Variante. […] Der drohende Untergang unserer Zivilisation könnte unter Umständen ziemlich unterhaltsam werden.« Florian Schmid, Straubinger Tagblatt, 16. März 2024 ("Straubinger Tagblatt")
»Trockener Humor, kluge Spitzen und eine ebenso universelle wie aktuelle Geschichte.« Diana Wieser, Schreiblust Leselust, 10. März 2024 ("Schreiblust-Leselust")
»›Der Stillstand‹, in deutschsprachigen Ländern gerade erschienen und übersetzt mit kongenialer Slang-Übertragungsfähigkeit von Ulrich Blumenbach, macht zwar gleichermaßen süchtig, ist aber sanfter und freundlicher [als vorherige Werke]. […] Seine komischen, schrulligen, hochintelligenten oder abgrundtief naiven Personen haben sich ziemlich gut eingerichtet in ihren postapokalyptischen Verhältnissen. […] Man muss das Buch lesen, es lohnt sich unbedingt!« Gabriele Weingartner, Die Rheinpfalz, 09. März 2024 ("Die Rheinpfalz")
»Mit seinem unverwechselbaren trockenen Humor und seiner klugen Erzählweise fesselt Lethem den Leser von der ersten bis zur letzten Seite. Die Geschichte bietet alle Freuden eines typischen Lethem-Romans: Klugheit, tolle Dialoge und eine Prise trockenen Humors.« Alexander Nickel-Hopfengart, Zuckerkick, 07. März 2024 ("Zuckerkick")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.02.2024

Verlag

Tropen

Seitenzahl

328

Maße (L/B/H)

21,3/14,4/3,3 cm

Gewicht

500 g

Farbe

Tanne / Mint

Auflage

1. Auflage 2024

Originaltitel

The Arrest

Übersetzt von

Ulrich Blumenbach

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-50242-8

Herstelleradresse

Tropen
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
DE

Email: produktsicherheit@klett-cotta.de

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  • Jürg K.

    4/5

    29.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eindrücklich, zum Nachdenken

    Dieser Stillstand kommt plötzlich. Autos, Waffen, Computer und Flugzeuge funktionieren nicht mehr. Journeyman und Maddy leben auf einem Bio-Bauernhof sehr zurückgezogen. Bis zu dem Zeitpunkt als Todbaum mit seinem Atom-Gefährt auf dem Hof auftaucht. An diesen Büchern ist das Besondere, dass sie Amüsant und auf ihre Art gegenwärtig sind. Wer diese Art von postapokalyptischer Roman liebt, ist hier genau richtig. Es wird ein Stillstand in naher Zukunft aufgezeigt. Die Zukunftsgerichtete Schilderung in dieser Geschichte gefällt. Die Hauptprotagonisten kann man sich gut vorstellen. Das mit dem Gefährt ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber nicht unrealistisch. Die Anordnung in viele kleine Kapitel ist etwas gewöhnungsbedürftig. Doch schmälert es die Geschichte nicht. Für mich ist dies ein gelungener Ideenroman. Das Lesen hat Spass gemacht. Empfehlenswert.

  • yellowdog

    4/5

    17.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Stillstand ist ein…

    Der Stillstand ist ein gediegener postapokalyptischer Roman, der eine Welt des Stillstands in der nahen Zukunft zeigt. Hauptfigur ist Journeyman, auch Sandy genannt. Außerdem ist da noch seine Schwester Maddy. Dann taucht Todbaume auf, mit dem Jouneyman früher zusammengearbeitet hatte und mal etwas mit Maddy hatte. Peter Todbaume ist eine exzentrische Figur und ein Macher, zum Beispiel hat er ein ungewöhnliches, KI-gesteuertes Superauto, den Blue Streak. Die Figurenkonstellation ist interessant. Jonathan Lethems Gestaltung des Romans mit vielen Kapiteln ist originell Viele Kapitel sind kurz, andere sind in Teilen verschachtelt. Viele der frühen Roman Lethem habe ich gelesen und fand sie großartig. Erst nach dem Meisterwerk Die Festung der Einsamkeit habe ich den Autor ein wenig aus den Augen verloren. Der Stillstand ist meiner Meinung nicht so stark wie die frühen Bücher, aber als Ideenroman funktioniert das Buch.

  • Bewertung

    aus Buchen

    4/5

    17.02.2024

    eBook (ePUB 3)

    Eine andere Welt

    Der Stillstand ist ein gediegener postapokalyptischer Roman, der eine Welt des Stillstands in der nahen Zukunft zeigt. Hauptfigur ist Journeyman, auch Sandy genannt. Außerdem ist da noch seine Schwester Maddy. Dann taucht Todbaume auf, mit dem Jouneyman früher zusammengearbeitet hatte und mal etwas mit Maddy hatte. Peter Todbaume ist eine exzentrische Figur und ein Macher, zum Beispiel hat er ein ungewöhnliches, KI-gesteuertes Superauto, den Blue Streak. Die Figurenkonstellation ist interessant. Jonathan Lethems Gestaltung des Romans mit vielen Kapiteln ist originell Viele Kapitel sind kurz, andere sind in Teilen verschachtelt. Viele der frühen Roman Lethem habe ich gelesen und fand sie großartig. Erst nach dem Meisterwerk Die Festung der Einsamkeit habe ich den Autor ein wenig aus den Augen verloren. Der Stillstand ist meiner Meinung nicht so stark wie die frühen Bücher, aber als Ideenroman funktioniert das Buch.

  • Klaus

    3/5

    10.04.2024

    eBook (ePUB 3)

    Zukunftsvision

    Als die Welt stehengeblieben ist und die Dinge einfach aufhörten zu funktionieren, ist Drehbuchautor Journeyman gerade auf dem Bio- Bauernhof seiner Schwester Maddy zu Besuch. Wie sich herausstellt kein so schlechter Ort, um im Stillstand zurechtzukommen. Der Hof liegt idyllisch mit einigen Anderen auf einer Halbinsel, die Bewohner, Späthippies, Aussteiger, Eigenbrötler, sind es gewöhnt sich selbst zu versorgen. Was sie nicht gewöhnt sind ist, sich und ihre Enklave zu verteidigen, doch auch dafür gibt es Lösungen. Autor Jonathan Letham schafft in diesem Roman eine Art Postapokalypse, mit einer kleinen Schar Überlebender, die sich recht gut in ihrem neuen Leben arrangiert haben. Was genau den Zusammenbruch, den Stillstand verursacht hat, wird nicht näher erläutert, wie es ausserhalb der kleinen Blase, in der die Gemeinschaft um Maddy lebt, aussieht wird nur angedeutet. Vieles bleibt hier der Fantasie des Lesers überlassen, man bekommt den Eindruck, dass auch die Figuren nicht wirklich an dem interessiert sind, was sich jenseits der Ortsgrenzen abspielt. Die Figuren sind alle etwas merkwürdige Charaktere, die man aus der Sicht Journeymans kennenlernt, der allerdings nicht als Ich-Erzähler fungiert. Ihre Interaktion miteinander beschränkt sich auf das Nötigste, was sich erst ändert, als Journeymans früherer Partner Todbaum auftaucht. Todbaums Figur ist hier eindeutig der Bösewicht, was besonders aus den Rückblicken deutlich wird, obwohl auch hier einiges etwas nebulös bleibt, wie die Vorkommnisse zwischen ihm und Journeymans Schwester Maddy. Anhand des Klappentextes hatte ich mit einer Story im Stil von "Postman", oder "Waterworld" gerechnet, vielleicht sowas roadmovieartiges wie "Die Strasse", gern auch ein bisschen Komik wie in "Zombieland", aber irgendwie ist diese Geschichte nichts davon und doch von allem ein bisschen. Es ist schwer zu greifen, eben wie auch Todbaum, seine Intention, seine Geschichten schwer zu greifen sind. In Grundzügen ist die Story sehr spannend, gibt mir als Leser aber irgendwie nicht genug "Futter", um dranzubleiben. Das Potential wäre da, das atomgetriebene Ungetüm, mit dem Todbaum ankommt, die Hass zwischen ihm und Maddy, die Gruppe der Beschützer/Bewacher, immer wird etwas angedeutet, aber nicht konsequent zu Ende gebracht. Es hängt letztlich zu viel in der Luft, als würde man von mir als Leser erwarten, die Geschichte selber weiter zu spinnen (was im Übrigen gar kein so abwegiger Gedanke ist, schreibt Todbaum doch schon seit Ewigkeiten an einem Apokalypse-Drehbuch, das er wieder und wieder und wieder überarbeitet und ändert). Stellenweise wurde ich richtig gut unterhalten, stellenweise fand ich die Story weitschweifend und langatmig, ganz abgesehen davon, dass keine der Figuren irgendwelche Sympathien bei mir wecken konnte. Ich habe wegen der Sternevergabe mit mir gehadert und lange zwischen 2 und 3 geschwankt, wobei zwei schon fast Totalausfall bedeutet hätte, allerdings wollte ich das Buch zu keinem Zeitpunkt abbrechen, es hat sich sogar ganz flott und flüssig lesen lassen. Wenn ich könnte würde ich wohl am ehesten 2,5 Sterne vergeben.

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