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Veronika Bauer

1. Der Busführer

Der Busführer Adolf Schweiger bricht aus

Gesprochen von
3

24,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Robert Frank

Spieldauer

8 Stunden und 38 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

18.05.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

136

Verlag

Hörbuch Hamburg

Sprache

Deutsch

EAN

9783844929911

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Robert Frank

Spieldauer

8 Stunden und 38 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

18.05.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

136

Verlag

Hörbuch Hamburg

Sprache

Deutsch

EAN

9783844929911

Herstelleradresse

Hörbuch Hamburg HHV GmbH
Völckersstr. 18
22765 Hamburg
Deutschland
Email: info@hoerbuch-hamburg.de
Url: www.hoerbuch-hamburg.de
Telephone: +49 40 89720780
Fax: +49 40 897207810

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Ein stiller Held, eine bewegende Geschichte – authentisch und berührend

LanaLiest aus Passau am 27.08.2025

Bewertungsnummer: 2578936

Bewertet: Hörbuch-Download

Nach über 3 Jahren habe ich die Geschichte nun als Hörbuch auf einer Zugfahrt gehört. Der Roman hat mir damals sehr gefallen. Die Geschichte um Adolf, den leicht übergewichtigen 46-jährigen Außenseiter, der sein Leben bislang passiv erlebt, ist ruhig erzählt, aber dennoch fesselnd. Die Begegnung mit Hanni, seiner Jugendliebe, bringt gehörig Bewegung in seinen Alltag und entfaltet auf eine sehr natürliche Weise Themen wie Freundschaft, Verantwortung und Mut. Die Sprache der Autorin ist feinfühlig, mit vielen kleinen Details, die den Alltag und die Gedankenwelt Adolfs lebendig machen. Der Sprecher setzt die Figuren passend um und verleiht ihnen viel Persönlichkeit, sodass man sich gut in die Charaktere hineinversetzen kann. Humorvolle, nachdenkliche und berührende Momente wechseln sich ab. Und auch an Spannung mangelt es nicht. Eine sehr berührende Geschichte und ein rundes Hörbuch, das sowohl unterhält als auch zum Nachdenken anregt. Für alle, die gut gezeichnete Charaktere, Tiefgang und Philosophie mögen, ist „Der Busführer“ definitiv eine hörenswerte Wahl.

Ein stiller Held, eine bewegende Geschichte – authentisch und berührend

LanaLiest aus Passau am 27.08.2025
Bewertungsnummer: 2578936
Bewertet: Hörbuch-Download

Nach über 3 Jahren habe ich die Geschichte nun als Hörbuch auf einer Zugfahrt gehört. Der Roman hat mir damals sehr gefallen. Die Geschichte um Adolf, den leicht übergewichtigen 46-jährigen Außenseiter, der sein Leben bislang passiv erlebt, ist ruhig erzählt, aber dennoch fesselnd. Die Begegnung mit Hanni, seiner Jugendliebe, bringt gehörig Bewegung in seinen Alltag und entfaltet auf eine sehr natürliche Weise Themen wie Freundschaft, Verantwortung und Mut. Die Sprache der Autorin ist feinfühlig, mit vielen kleinen Details, die den Alltag und die Gedankenwelt Adolfs lebendig machen. Der Sprecher setzt die Figuren passend um und verleiht ihnen viel Persönlichkeit, sodass man sich gut in die Charaktere hineinversetzen kann. Humorvolle, nachdenkliche und berührende Momente wechseln sich ab. Und auch an Spannung mangelt es nicht. Eine sehr berührende Geschichte und ein rundes Hörbuch, das sowohl unterhält als auch zum Nachdenken anregt. Für alle, die gut gezeichnete Charaktere, Tiefgang und Philosophie mögen, ist „Der Busführer“ definitiv eine hörenswerte Wahl.

Der Busführer -still, wütend, zärtlich

Lesefuchs am 06.08.2025

Bewertungsnummer: 2560127

Bewertet: Hörbuch-Download

Es gibt Bücher, die einen unterhalten. Und es gibt Bücher wie dieses, die einem leise unter die Haut gehen – und dort bleiben. Der Roman erzählt die Geschichte eines Mannes, der sein Leben damit verbracht hat, möglichst nichts zu wollen – weil Wollen gefährlich ist. Adolf, 46, Busfahrer, lebt bei seiner Mutter, funktioniert, existiert. Dass er diesen Namen trägt, ist kein Zufall – es ist eine Lebenslast, eine biografische Fußfessel, die sein Vater ihm hinterlassen hat. Und doch ist dieser Adolf alles andere als das, was man vielleicht erwarten würde: ein leiser Held, voller Traurigkeit, Witz, Widerstandskraft – ein zutiefst menschlicher Mensch. Als seine Jugendfreundin Hanni plötzlich in seinen Bus steigt, beginnt sich sein Leben zu verändern – erst zart, dann gewaltsam, schließlich unumkehrbar. Was folgt, ist keine klassische Krimigeschichte, sondern eine meisterhaft erzählte Milieustudie, ein Abstieg in familiäre Gewaltstrukturen, vererbte Traumata und das verzweifelte Aufbäumen gegen ein Leben, das nie wirklich begonnen hat. Was diesen Roman so besonders macht, ist seine Sprache. Unaufgeregt, dicht, pointiert. Der Ton bleibt stets nahe an den Figuren, urteilt nie, sondern beobachtet. Da ist eine tiefe Wärme für Außenseiter, eine große Empathie für jene, die sonst keine Stimme bekommen. Besonders die Frauenfiguren – jede auf ihre Weise von Gewalt betroffen – sind mit großer psychologischer Tiefe gezeichnet, ohne Klischees, ohne falsche Dramatik. Adolfs Entwicklung – von der willenlosen Marionette seiner Mutter hin zu jemandem, der erkennt, was ihm geschehen ist – ist bewegend. Und gleichzeitig nie kitschig. Der Roman erlaubt sich keine einfachen Lösungen. Selbst das Ende lässt Raum für Zweifel, für Bitternis, für Hoffnung. „Der Busführer“ ist ein Plädoyer für Menschlichkeit. Für die Kraft der Freundschaft. Für die Möglichkeit, sich selbst – trotz aller Narben – neu zu erfinden. Und es ist ein Buch, das Mut macht: Denn es zeigt, dass man selbst aus der Enge eines Lebens, das von anderen bestimmt wurde, noch einen Ausgang finden kann. Ein großartiger Roman. Wuchtig leise. Zärtlich brutal. Und absolut lesenswert.

Der Busführer -still, wütend, zärtlich

Lesefuchs am 06.08.2025
Bewertungsnummer: 2560127
Bewertet: Hörbuch-Download

Es gibt Bücher, die einen unterhalten. Und es gibt Bücher wie dieses, die einem leise unter die Haut gehen – und dort bleiben. Der Roman erzählt die Geschichte eines Mannes, der sein Leben damit verbracht hat, möglichst nichts zu wollen – weil Wollen gefährlich ist. Adolf, 46, Busfahrer, lebt bei seiner Mutter, funktioniert, existiert. Dass er diesen Namen trägt, ist kein Zufall – es ist eine Lebenslast, eine biografische Fußfessel, die sein Vater ihm hinterlassen hat. Und doch ist dieser Adolf alles andere als das, was man vielleicht erwarten würde: ein leiser Held, voller Traurigkeit, Witz, Widerstandskraft – ein zutiefst menschlicher Mensch. Als seine Jugendfreundin Hanni plötzlich in seinen Bus steigt, beginnt sich sein Leben zu verändern – erst zart, dann gewaltsam, schließlich unumkehrbar. Was folgt, ist keine klassische Krimigeschichte, sondern eine meisterhaft erzählte Milieustudie, ein Abstieg in familiäre Gewaltstrukturen, vererbte Traumata und das verzweifelte Aufbäumen gegen ein Leben, das nie wirklich begonnen hat. Was diesen Roman so besonders macht, ist seine Sprache. Unaufgeregt, dicht, pointiert. Der Ton bleibt stets nahe an den Figuren, urteilt nie, sondern beobachtet. Da ist eine tiefe Wärme für Außenseiter, eine große Empathie für jene, die sonst keine Stimme bekommen. Besonders die Frauenfiguren – jede auf ihre Weise von Gewalt betroffen – sind mit großer psychologischer Tiefe gezeichnet, ohne Klischees, ohne falsche Dramatik. Adolfs Entwicklung – von der willenlosen Marionette seiner Mutter hin zu jemandem, der erkennt, was ihm geschehen ist – ist bewegend. Und gleichzeitig nie kitschig. Der Roman erlaubt sich keine einfachen Lösungen. Selbst das Ende lässt Raum für Zweifel, für Bitternis, für Hoffnung. „Der Busführer“ ist ein Plädoyer für Menschlichkeit. Für die Kraft der Freundschaft. Für die Möglichkeit, sich selbst – trotz aller Narben – neu zu erfinden. Und es ist ein Buch, das Mut macht: Denn es zeigt, dass man selbst aus der Enge eines Lebens, das von anderen bestimmt wurde, noch einen Ausgang finden kann. Ein großartiger Roman. Wuchtig leise. Zärtlich brutal. Und absolut lesenswert.

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