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Band 1

Calindor Das Erbe der Magie

Aus der Reihe Calindor
3

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.01.2025

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

554

Maße (L/B/H)

19/12/3,8 cm

Gewicht

583 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7568-8495-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.01.2025

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

554

Maße (L/B/H)

19/12/3,8 cm

Gewicht

583 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7568-8495-7

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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  • phantastische_fluchten

    aus Walzbachtal

    5/5

    08.07.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ein mitreissender Auftaktband voller Magie

    Vor zweitausend Jahren verließen die Elfen die >lichten Gestaden< und kamen in das Reich der Menschen um diese vor dem Bösen zu bewahren. Das Büse wurde mit Hilfe der Magie besiegt, doch als das Böse besiegt war, versiegte auch die Magie und die Elfen konnten nicht mehr zurück in ihre Heimat. Sie schwingen sich als Götter auf, bestimmen die Gesetze und herrschen über die Menschheit. Aus dieser Herrschaft wird Tyrannei, sie halten die Menschen wie Sklaven und jede Rebellion wird im Keim erstickt. Doch es nur eine Frage der Zeit bis die Menschen soweit erniedrigt sind, dass ihnen nur noch der Aufstand gegen die Götter bleibt. Als unter den Menschen einige erscheinen, die über eine besondere Gabe verfügen ist für die Elfen klar, dass die Magie zurückgekehrt ist. Und das bei dem gemeinen Volk, das sie verachten. Die Elfen unternehmen alles um hinter das Geheimnis der Magie zu kommen und nicht wenige Menschen und Elfen werden in Ereignisse hineingezogen, die das Gesicht der Welt und das Schicksal der Völker wandeln wird. Kommentar Seite 520: „Nur die, die bereit sind, zu weit zu gehen, werden weiter gehen können als alle anderen“ Seite 214: „Morgi, ich habe eine Frage und hoffe, dass Du sie beantworten kannst.“ „Das solltest Du nicht tun. Wer hofft, der wird enttäuscht. Besser ist es, keine Hoffnung zu haben.“ Das sind zwei Sätze in diesem 554 Seiten Buch von Pascal Wokan, die mir sehr gut gefallen haben und zwei Motivationen sehr genau begründen. Die Elfen wünschen sich verzweifelt die Magie zurück, damit sie in ihre Heimat zurückkehren können. Die Welt der Menschen ist nur ein graues Abbild der Elfenwelt und obwohl zweitausend Jahren vergangen sind, sehnen sie sich mehr als je zuvor nach den lichten Gestaden. Von den Elfen, die damals im Krieg gekämpft haben leben noch einige, doch sie sind nicht alle einer Meinung. Verschiedene Fraktionen schmieden unterschiedliche Pläne und die leidenden sind wieder die Menschen. Morgi und Arn, in denen der Funke glüht, sind die Leidtragenden dieser Pläne. Arn wird als Kind von einer Elfe gerettet und aufgezogen. Er lernt die Sprache der Sidhe, ihre Lebensweise und ihre Kampftechnik. Und er lernt zu lieben. Als er jedoch einen Fehler begeht, wird er im Stich gelassen, gebrandmarkt und als Sklave in eine Mine gebracht, wo er den Rest seines Lebens verbringen soll. Doch in der Mine, an einem Ort der Hoffnungslosigkeit, Einsamkeit und Brutalität lernt er seine Macht kennen und kontrollieren. Er bringt Hoffnung an diesen trostlosen Ort und schafft etwas, was er selbst nie für möglich gehalten hätte. Mir hat der Erzählstrang um Arn am besten gefallen, das mag aber auch daran liegen, dass Pascal Wokan sich hier nicht scheut minimale Parallelen zu Tolkien zu ziehen (sprich Freund und tritt ein, den Rest müsst ihr selbst herausfinden) und diese wunderbar mit seiner Geschichte zu verknüpfen. Genauso, wie er es erzählt hätte es durchaus sein können. Wunderbar! Auch Morgi hat mir gefallen. Wie das obige Zitat schon zeigt ist sie sehr pragmatisch. Sie hat Rache an allen Elfen geschworen und als die Elfe Iorwen ihr Hilfe anbietet ist Morgi alles andere als erfreut. Sie ist eine Einzelkämpferin und vertraut niemanden. Sie ist misstrauisch und scheu, schlägt eher zu bevor sie fragt. Allerdings reicht ihre Kraft nicht aus um vor der Elfe zu bestehen, also begleitet sie Iorwen eher unfreiwillig freiwillig und macht auf der gemeinsamen Reise viele neue Erfahrungen. Herrlich zu lesen wie sie die Elfen immer wieder schockiert und herausfordert. Alleine die Szene, in der sie das Kaninchen häutet……aber lest selbst. Der Einstieg in die Geschichte war für mich etwas schwierig, da mir zuerst nicht ganz klar war, wohin Pascal Wokan wollte. Geschichten über arrogante Elfen, die die anderen Völker unterdrücken gibt es seit Tolkien mehr als genug. Am Ende allerdings saß ich mit offenem Mund da, denn die Wendungen, die der Autor eingebaut hat waren sehr überraschend. Der Halbelf Finion ist einer der Charaktere, der auf eine dieser Überraschungen stößt. Der fahrende Musikant, Spaßvogel und Spion kommt hinter das Geheimnis eines Elfenfürsten und muss erkennen, dass auch böse Menschen Lieder kennen. Und auch Arn erlebt in der Mine weitere Überraschungen außer der Entdeckung seiner Macht. Wer also meint, dass über die Spitzohren (Morgis Lieblingsausdruck) Menschen und andere Wesen alles erzählt wäre, wird hier noch einige Überraschungen erleben. Gekonnt routiniert erzählt der Autor seine Geschichte sehr spannend auf einem hohen Niveau. Die Figuren besitzen eine Tiefe, die man selten in Fantasyromanen findet. Der Pascal Wokan nimmt sich Zeit, auf die Hintergrundgeschichten der Charaktere einzugehen, was besonders bei den Elfen von Bedeutung ist und den Generationskonflikt verdeutlicht. Durch die ständig wechselnden Szenarien wird die Spannung ungemein erhöht, das Hauptaugenmerk lag für mich aber eindeutig bei Morgi und Arn. Finion erscheint eher am Rande und erst zum Ende Ende bekommt seine Figur eine besondere Bedeutung. In Zentrum von allem sitzt die Elfe Itara, die aus den lichten Gestaden auf die Menschenwelt gekommen ist eine der ältesten Elfen in der Menschenwelt ist. Ihre Rolle bleibt bis zum Schluss unklar und das ist ein weiterer Kniff des Autors. Man fragt sich immer wieder wo Itara steht, was ihre Absichten sind und was sie plant. Sie ist wie eine Spinne im Netz und hat ihre Fäden überall. Immerhin hatte sie zweitausend Jahre Zeit ihr Netz zu spinnen. Sie gilt als grausam und brutal aber auch als gerecht und unbestechlich. Eine sehr ambivalente Figur von der sicher noch viel zu erwarten ist. Ich könnte noch so viel mehr schreiben, je mehr ich hier schreibe, desto mehr fällt mir ein und desto mehr möchte ich erzählen, schwärmen, erklären. Aber das wäre spoilern. Ich kann daher nur sagen: der Autor hat mich wieder mitgenommen. Zögerlich habe ich die Geschichte betreten doch bald wurde ich mitgerissen und fieberte dem Ende entgegen. Ein Glossar und ein Personenregister runde das Ganze ab, die einzelnen Kapitel sind durch kleine Illustrationen getrennt, so dass das optische Gesamtbild einfach perfekt ist. Genau diese Art von Bücher und die Art der High Fantasy liebe ich. Hoffentlich lässt Band zwei nicht lange auf sich warten.

  • Ninja_Turtles

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    05.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Funke Hoffnung

    Triggerwarnung: Hier geht es um Tod, Abschlachtungen, in denen viel Blut fließt und um Verrat. Nichts für Zartbesaitete! Meinung: Zur Geschichte werde ich nichts sagen, denn sie ist einfach zu komplex, um sie in kurzen Wörtern zu beschreiben. Der Schreibstil ist flüssig, gehoben und bildgewaltig - unglaublich!  Das Buch beginnt dort, wo die meisten aufhören und endet dort, wo die meisten anfangen; das finde ich voll gut. Die Charaktere, insbesondere Árn, Morgi, Itara und Modsognir, haben mir besonders gut gefallen. Pascal hat ihnen so viel Leben eingehaucht, dass ich dachte, ich bin live dabei - und das schaffen nicht viele! Die Truppe um Árn fand ich total amüsant, der Humor kommt in dieser dunklen Zeit auch nicht zu kurz. Musste so manches Mal echt schmunzeln.^^ Aber auch das Schwertgerassel konnte ich hören, und das Blut aus vielen Wunden spritzt, hat mich die Augen aufreißen lassen- so schonungslos! Kam mir vor, als ob ich im Kino sitze und einen Film betrachte, mit Dolby-Surround-System und High-End Qualität- krasse Scheiße!!! Árn hat sich hier am meisten entwickelt. Ich habe mit ihm mitgefühlt, mitgefiebert und ihm nur das Beste gewünscht. Er ist der Neubeginn einer neuen Zeit. Morgi hingegen ist vom Hass zerfressen und will Rache an den Elfen. Doch das ändert sich mit der Zeit - auch sie hat eine Wandlung durchgemacht. In der Geschichte geht es viel um Tod, Blut und unbeschönigte Szenen, die mir das Blut in den Adern gefrieren lassen hat. Aber das hat mich nicht abgeschreckt - ganz im Gegenteil: Ich fand es richtig gut, dass man kein Blatt vor den Mund nimmt. Des Weiteren gibt es hier Elfen, Halbelfen Zwerge und Orcs, die der Geschichte Leben eingehaucht haben. Und auch in diesem Buch geht es um Licht und Dunkelheit, Böses und Gutes, Rache und Vergeltung, Veränderung und Neubeginn, aber auch Verrat, von dem man nicht denkt, dass das jetzt passiert ist. Aber auch politische Dinge, die man in der realen Welt bei uns findet, finden hier seinen Platz - was ich sehr passend fand! Denn was passiert, wenn die Bösen an die Macht kommen? Oder wo führt uns der Weg hin, wenn das Böse Überhand nimmt? Ihr müsst es unbedingt lesen! :-)  Fazit: Ein Fanatsy-Epos, der alles andere als leichte Kost ist! Grandiose Umsetzung, in der viel Blut fließt und ungeschönt geschrieben wird. Klare Leseempfehlung

  • phantastische_fluchten

    aus Walzbachtal

    5/5

    01.11.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Die Zeit in der Legenden Wirklichkeit werden

    Der zweite Band hält absolut nichts, was der erste Band verspricht. Ich habe lange überlegt, wie ich an die Rezension herangehe. Meine Erwartungen wurden alle nicht erfüllt. Ist das nun eine Enttäuschung oder ist das gut? Ich denke, dass es wirklich eine hervorragende Leistung des Autors ist, die Erwartungen des Lesers nicht zu erfüllen. Nicht nach Schema F vorzugehen, sondern Überraschungen aus dem Hut zu zaubern, dass man nur verwundert den Kopf schütteln kann. Auch wenn es mich sehr erstaunt hat, in welche Richtung sich die Geschichte entwickelt, war es letztendlich ein logischer Aufbau und man konnte die Wendungen gut nachvollziehen. Pascal Wokan bleibt sich hier absolut treu und scheut sich nicht schwierige Entscheidungen zu treffen und den Leser vor den Kopf zu stoßen. Morgi muss zu ihrem Entsetzen feststellen, dass sich die alte Elfe Itara langsam in ihr Herz geschlichen hat. Sie ist ebenso direkt wie Morgi aber bei weiten nicht so respektlos. Als sich Itara auf den Weg zu Arn begibt und Morgi bei den Elfen zurücklässt, ist diese sehr enttäuscht und verbittert. Sie fühlt sich verraten und alleine gelassen. Allerdings hat Morgi bald genug zu tun, denn Cernunnos, ihr neuer Ausbilder, raubt ihr den letzten Nerv. Es handelt sich um einen Baumgeist, der eine gewisse Ähnlichkeit mit Baumbart ausweist, auch wenn Cernunnos zur Gattung der Dyraden gehört. Mit hat diese Figur sehr gut gefallen und die Auseinandersetzungen zwischen Morgi und ihm sind das Salz in der Suppe dieses zweiten Bandes. Arn hat sich sehr verändert. Aus dem ehemaligen Freund der Elfen, dann Sklaven, ist nun ein mächtiger Zauberer geworden, der mit den Zwergen zusammenarbeitet und versucht, die Quelle der Magie zu beschützen. Die Elfen wollen diese Quelle erobern, denn dass sich Magie in der Hand der Menschen befindet ist für sie, die sich als Götter sehen, ein Sakrileg. Dass Arn sich als mächtiger Zaubrer entpuppt, die Zwerge ihm einen Turm errichten und dass Arn seine Freunde in die Welt hinausschickt, um die Menschen gegen die Herrschaft der Elfen aufzuwiegeln, schürt den Hass der Spitzohren auf diesen Emporkömmling. Pascal Wokan hat seine Geschichte wieder in mehrere Erzählstränge aufgeteilt, dazu kommen Itaras Visionen und Arns Erinnerungen. Das mag sich etwas verwirrend anhören, ist es aber nicht. Alles fließt logisch zusammen, wie kleine Nebenflüsse, die sich zu einem gewaltigen Strom vereinen. Tristan wird als neue Figur eingeführt. Ein Junge, der in einem Armenviertel der Menschenstadt aufwächst und von Huren aufgezogen wird. Ein Junge, der sich mehr vom Leben erhofft und der eine kleine Gruppe Unzufriedener um sich schart, die mit dem gottgleichen Auftreten der Elfen nicht zufrieden sind. Als Tristan den Worten Eivors lauscht spürt er tief in sich einen Funken, der auf die Worte des Mannes reagiert. Eivor ist ein Gefährte Arns, der mit ihm zusammen in den Minen geschuftet hat und der nun die leisen Worte des Widerstandes im Auftrag des Zauberers verbreitet. Worte, die Hoffnung in den Menschen wecken sollen. Wie schon in vielen anderen Romanen von Pascal Wokan, finden sich hier einige Hinweise auf bekannte und beliebte Fantasy Epen. Hier ein Zitat von Seite 306: ˃˃Sie erreichten ein Plateau, das sich über einem gewaltigen Krater erhob. Dicke Rauchwolken stiegen aus feurigen Spalten in den Himmel. , sie überzogen den Himmel mit undurchdringlicher Schwärze. Ein Meer aus Baumstümpfen erstreckte sich, soweit das Auge reichte, gefällt Stämme häuften sich auf zerbrochener Erde und hier und dort reichten Gerüste in die Klüfte aus denen sich Gestalten ergossen wie Ameisen aus einem zerstörten Bau.˂˂ Die Szene geht noch weiter und ich hatte während des Lesens ganz klar eine Szene aus dem Film HdR vor Augen. Und die Beschreibung auf Seite 366 erinnert an das Erwachen der Uruk-Hai. Dazu kommen Zitate aus „Die Kunst des Krieges“, Hinweise auf „die wilde Jagd“, Wieland der Schmied übernimmt eine Rolle (eine Sagengestalt aus der Welt der Zwerge) und Modsognir nennt sich König unter dem Berg. Das sind nur ein paar Hinweise, was dem Autor alles einfällt um Altbekanntes mit Neuem zu verweben und daraus etwas eigenständiges zu kreieren. Das Cover des Buches ist ein einem wunderschönen grau-blau gehalten und zeigt Arn, vor seinem Turm stehend, dahinter das gewaltige Gebirge. Am Ende gibt es ein Personenregister und eine Liste der Länder und Städte, sowie einige Erklärungen zu der Elfensprache. Das alles rundet den Roman perfekt ab. Und zum Schluss noch ein schönes Zitat der Zwerge: Wie sind Zwerge Wir weichen nicht Wir spucken dem Tod ins Gesicht Ein symphytisches und treues Volk, hat man ihren Respekt und ihr Vertrauen gewonnen, sind sie immer an deiner Seite. Fazit: Ein Band hat es immer schwer. Hier werden Weichen gestellt, die Lust auf Band drei machen. Was passiert mit Elion und den Elfen? Wer wird die Menschheit einen? Ich bin gespannt.

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