Christliche Feste und Feiertage prägen das gesellschaftliche Leben in Deutschland und strukturieren unsere Zeit, selbst in einer zunehmend säkularisierten Gesellschaft. Gleichzeitig bewirkt die religiöse und kulturelle Pluralisierung, dass jüdische und muslimische Feiertage zunehmend an Alltagsbedeutung gewinnen. Sie werden auch im Schulleben zunehmend wahrgenommen und im besten Fall thematisiert und integriert. Dies ist ein wichtiger Aspekt von Inklusion, der allerdings meist vergessen wird.Das vorliegende Handbuch will einen Beitrag dazu leisten, dass Formen der Exklusion von religiösen Rechten und Bedürfnissen im Raum der Schule entgegengetreten werden kann. Schulleitungen wie Lehrerinnen und Lehrer sollen mithilfe eines fundierten Basiswissens und Anregungen für die Praxis befähigt werden, in kompetenter Weise mit religiösen Fast-, Fest- und Feiertagen in den drei monotheistischen, abrahamischen Religionen umzugehen.
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15.10.2025
Buch (Taschenbuch)
Didaktik für die Praxis
Wie jüdische Feste gefeiert werden können, das wird mit hohem Sachverstand nachvollziehbar für Lehrerinnen und Lehrer vermittelt auf den Seiten 76-102 von Gabriela Schlick-Bamberger. Im ersten Unterkapitel geht sie auf Rosch haSchana und Jom Kippur ein und konkretisiert die Aspekte Teschuwa, Tefila und Zedaka unter anderem als Umkehr, Gebet und Spende. Der Unterricht kann damit auf das Fest bezogen zur Selbstreflexion und Versöhnung ermuntern. Die Autorin gibt spezifische Hinweise für Jahrgangsstufen, mit Angeboten für Gruppenarbeit, darüber hinaus Zeitangaben, sehr praxisnahe Beschreibungen sowie Empfehlungen bis hin zum Webseitenlink zur Vorbereitung.
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