Als ihn das erste Mal jemand umbringen wollte, war es ein Zufall. Das zweite Mal war volle Absicht.Jetzt ist Paul Mulchrone auf der Flucht vor Leuten, die er nicht kennt und von denen er nicht weiß, warum sie ihn töten wollen. Seine einzigen Verbündeten sind eine Krankenpflegerin, die definitiv zu viele Krimis gelesen hat und Paul mit gefährlichem Halbwissen berät, und ein abtrünniger Kommissar mit einem ungesunden Hang zu Alkohol und roher Gewalt.Gemeinsam müssen sie das berüchtigtste Verbrechen in der Geschichte Irlands lösen - ansonsten sind sie bald selbst nur noch Geschichte ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.4/5.0
Lesezauber_Zeilenreise
aus Eggenstein-Leopoldshafen
5/5
13.08.2023
Buch (Taschenbuch)
Schwarzhumorig, herrlich…
Schwarzhumorig, herrlich leichtfüßig und wunderbar irisch Paul lebt von einer kleinen, testamentarisch von seiner Großtante verfügten finanziellen Unterstützung. Die bekommt er aber nur, solange er nichts anderes verdient und auch nur dann, wenn er monatlich 6 Sozialstunden ableistet. Um dieser von ihm gehassten Frau eins auszuwischen, hält er sich seit Jahren an diesen Deal. Seine Sozialstunden leistet er in einem Hospital ab, in dem er alten, sterbenden Menschen Besuche abstattet, die ihn aufgrund Demenz etc. für einen nahen Anverwandten halten. Paul hat schließlich ein Allerweltsgesicht und könnte jeder sein. Eines Tages sticht einer der alten Patienten Paul unerwartet ein Messer in die Schulter und stirbt dann selbst an einem Herzinfarkt. Blöd nur, dass dieser Mann an einer krummen Sache, bekannt als der Rapunzel-Fall, beteiligt war und nun Paul ins Fadenkreuz der Gauner gerät. Er fürchtet um sein Leben und kann niemandem trauen. Bis auf Krankenschwester Brigit, die sich für Pauls missliche Lage verantwortlich fühlt und die ihm da raushelfen will. Klar landen sie dann beide in der Bredouille und da ist dann auch noch Bunny McGarry, der versoffene Polizist mit den, hm, nennen wir es unüblichen Methoden. Kann das ungleiche Team den Rapunzel-Fall nach so vielen Jahre lösen und damit ihre eigene Haut retten? Irgendwie wird keine Zusammenfassung der Story so wirklich gerecht. Hier passiert so viel, es gibt viele Figuren, die wichtig und einige, die echte Arschgeigen sind (das kommt nicht von mir, das steht so im Buch). Ich dachte mir die ganze Zeit, dass ich diese Story bitte unbedingt verfilmt haben möchte. Ein schwarzhumoriger und dennoch super spannender Dumblin-Krimi, der rasant und kurzweilig ist. Wie diese so unterschiedlichen Charaktere hier zusammenspielen, sich anziehen und abstoßen zugleich, sie nach uns nach Pauls Geschichte ans Licht kommt und was es letztlich mit dem Rapunzel-Fall auf sich hat, das alles ist echt brillant aufgebaut. Bunny McGarry, der Namensgeber des Titels, kommt natürlich im Buch vor, ist aber nicht die Hauptfigur. Das sind Paul und Brigit und auch der Polizist Jimmy Stewart und sein Partner Wilson. Und ach, noch viele mehr. Ich liebe sie alle! Zusammen ergeben sie ein wahres Lese-Feuerwerk, das mich mehrfach lauthals halt lachen lassen, mich aber genauso auch in den Bann gezogen hat. Das Ende, das hatte ich so gar nicht auf dem Schirm, was mir super gefallen hat. Für Fans humorvoller, actionreicher Unterhaltung mit einmaligen, einprägsamen Charakteren und einer rundum gelungenen Story eine absolute Empfehlung. Wer mal wieder richtig lachen will, sollte hier zugreifen. Von mir ganz klar 5/5 Sterne.
Lesezauber_Zeilenreise
aus Eggenstein-Leopoldshafen
5/5
13.08.2023
Buch (Taschenbuch)
Schwarzhumorig, herrlich leichtfüßig und wunderbar irisch
Paul lebt von einer kleinen, testamentarisch von seiner Großtante verfügten finanziellen Unterstützung. Die bekommt er aber nur, solange er nichts anderes verdient und auch nur dann, wenn er monatlich 6 Sozialstunden ableistet. Um dieser von ihm gehassten Frau eins auszuwischen, hält er sich seit Jahren an diesen Deal. Seine Sozialstunden leistet er in einem Hospital ab, in dem er alten, sterbenden Menschen Besuche abstattet, die ihn aufgrund Demenz etc. für einen nahen Anverwandten halten. Paul hat schließlich ein Allerweltsgesicht und könnte jeder sein. Eines Tages sticht einer der alten Patienten Paul unerwartet ein Messer in die Schulter und stirbt dann selbst an einem Herzinfarkt. Blöd nur, dass dieser Mann an einer krummen Sache, bekannt als der Rapunzel-Fall, beteiligt war und nun Paul ins Fadenkreuz der Gauner gerät. Er fürchtet um sein Leben und kann niemandem trauen. Bis auf Krankenschwester Brigit, die sich für Pauls missliche Lage verantwortlich fühlt und die ihm da raushelfen will. Klar landen sie dann beide in der Bredouille und da ist dann auch noch Bunny McGarry, der versoffene Polizist mit den, hm, nennen wir es unüblichen Methoden. Kann das ungleiche Team den Rapunzel-Fall nach so vielen Jahre lösen und damit ihre eigene Haut retten?
Irgendwie wird keine Zusammenfassung der Story so wirklich gerecht. Hier passiert so viel, es gibt viele Figuren, die wichtig und einige, die echte Arschgeigen sind (das kommt nicht von mir, das steht so im Buch). Ich dachte mir die ganze Zeit, dass ich diese Story bitte unbedingt verfilmt haben möchte. Ein schwarzhumoriger und dennoch super spannender Dumblin-Krimi, der rasant und kurzweilig ist. Wie diese so unterschiedlichen Charaktere hier zusammenspielen, sich anziehen und abstoßen zugleich, sie nach uns nach Pauls Geschichte ans Licht kommt und was es letztlich mit dem Rapunzel-Fall auf sich hat, das alles ist echt brillant aufgebaut. Bunny McGarry, der Namensgeber des Titels, kommt natürlich im Buch vor, ist aber nicht die Hauptfigur. Das sind Paul und Brigit und auch der Polizist Jimmy Stewart und sein Partner Wilson. Und ach, noch viele mehr. Ich liebe sie alle! Zusammen ergeben sie ein wahres Lese-Feuerwerk, das mich mehrfach lauthals halt lachen lassen, mich aber genauso auch in den Bann gezogen hat. Das Ende, das hatte ich so gar nicht auf dem Schirm, was mir super gefallen hat.
Für Fans humorvoller, actionreicher Unterhaltung mit einmaligen, einprägsamen Charakteren und einer rundum gelungenen Story eine absolute Empfehlung. Wer mal wieder richtig lachen will, sollte hier zugreifen. Von mir ganz klar 5/5 Sterne.
Dark Rose
aus Troisdorf
5/5
20.07.2023
Buch (Taschenbuch)
Ich habs geliebt
Paul lebt an der Armutsgrenze – und das freiwillig. Na ja, nicht so ganz freiwillig, aber um es seiner verstorbenen Tante zu zeigen. Er weiß selbst, dass das bescheuert ist, aber er kann auch nicht damit aufhören. Seine Zeit verbringt er mit der Jagd nach Schnäppchen und damit alten und kranken Menschen Gesellschaft zu leisten. Er hat ein Allerweltsgesicht – jeder glaubt ihn zu erkennen. Dumm nur, dass einer von diesen alten Menschen plötzlich versucht Paul zu ermorden. Er ahnt nicht, wo der da reingeraten ist. Die Sache ist so viel größer, als er es erfassen kann und schon bald ist wieder jemand hinter ihm her, dieses Mal ist es aber keine Verwechslung und er und die Krankenschwester, die ihm das alles überhaupt erst eingebrockt hat, befinden sich fortan in ständiger Lebensgefahr.
Ich liebe dieses Buch. Ich liebe es einfach – wie auch die anderen Bücher von C.M. MacDonnell.
Die Charaktere sind wie immer schräg – ich meine allein schon Pauls ungewöhnlicher „Job“, dann noch die Tatsache, dass er wegen eines Weitpinkelwettbewerbs mit seiner verstorbenen (!!!) Tante an der Armutsgrenze lebt – muss ich noch mehr sagen? Auch die Krankenschwester, die ihm das alles eingebrockt hat, ist sehr eigen. Sie ist, zum Beispiel, eine Gefahr im Straßenverkehr und kann irgendwie kaum mit Paul reden, ohne zu streiten. Auch die Ermittler in dem Fall sind sehr eigen, aber liebenswert. Bunny McGarry ist zu Beginn nicht sehr präsent, aber nicht weniger schräg. Aber auch Nebencharaktere, wie ein Arzt, der Paul versorgt, sind zum Schießen. Dabei driftet das Buch aber nicht in Richtung Klamauk ab. Es ist durchaus spannend und interessant.
Der Fall, um den es geht, ist recht komplex. Trotzdem kann man gut folgen. Es gibt recht viele Charaktere, aber ich habe den Überblick behalten und fand auch die Auflösung glaubwürdig.
Was ich besonders gern mochte, war, dass man die Charaktere mehr und mehr kennengelernt hat, manche besser, manche weniger gut, aber das Buch, selbst wenn es etwas abgedriftet ist, jede Information verwertet hat.
Fazit: Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Es war so interessant, die Charaktere sympathisch und so herrlich schräg, dass man sie einfach mögen muss. Sie alle haben ihre Stärken und Schwächen, stellen sich mal doof an oder heldenhaft und schaffen es, die Waage zu halten zwischen witzig und ernst. Mir gefiel auch der Kriminalfall, vor allem, wie der sich immer mehr entfaltet hat. Ich persönlich, hätte mir aber zu einem Teil noch einen extra Epilog gewünscht.
Von mir bekommt das Buch volle 5 Sterne. Ich hab’s echt geliebt.
Mein Tipp: Ich persönlich mag die Hörbücher des Autors sehr gern. Dadurch kommen die schrägen Charaktere noch etwas besser raus.
Edith Berger
aus 3istau
5/5
03.07.2023
Buch (Taschenbuch)
sehr großes Krimivergnügen
Paul Mulchrone ist ein ausgesprochener Pechvogel. Er ist nur knapp einem Mordanschlag entkommen. Er weiß weder wer, noch überhaupt warum man ihm nach dem Leben trachtet. Und weil der hinterhältige Versuch im Krankenhaus passiert, kann er nunmehr auf die engagierte Unterstützung von Krankenpflegerin Birgit zählen. Sie ist zwar übermotiviert aber wenig hilfreich. Sie ist leidenschaftliche Krimi Leserin. Ihr kriminalistisches Gespür ist ausschließlich angelesen.
Bewertung
5/5
23.06.2023
Buch (Taschenbuch)
Großartig!
Die Stranger-Times-Bücher fand ich bereits grandios und deswegen war meine Freude groß, als dieses Buch erschien. Ich wurde nicht enttäuscht. Es ist unterhaltsam, kurzweilig und lustig. Ich habe es kaum aus der Hand legen können. Ich hoffe, es werden noch alle weiteren Bücher ins deutsche übersetzt.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für dein Feedback
Wir nutzen dein Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte habe Verständnis, dass wir dir keine Rückmeldung geben können. Falls du Kontakt mit uns aufnehmen möchtest, kannst du dich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.