Produktbild: Jäger des verlorenen Verstandes

Jäger des verlorenen Verstandes Eine Weisheitsschule

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.10.2023

Verlag

Fontis

Seitenzahl

656

Maße (L/B/H)

23,1/15,7/5 cm

Gewicht

1117 g

Farbe

Lichtgrau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-03848-269-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.10.2023

Verlag

Fontis

Seitenzahl

656

Maße (L/B/H)

23,1/15,7/5 cm

Gewicht

1117 g

Farbe

Lichtgrau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-03848-269-7

EU-Ansprechpartner

Fontis Media
Baukloh 1
58515 Lüdenscheid
DE
asaphl@asaph.net

Herstelleradresse

Fontis - Brunnen Basel
Steinentorstr. 23
4051 Basel
CH
info@fontis.ch

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  • Bewertung

    aus Magdeburg

    5/5

    19.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Eine Weisheitsschule"

    Das Cover mit dem Turmbau zu Babel und der ihn umrahmenden augenzwinkernden Eule fällt trotz der Schlichtheit sofort ins Auge. Der Titel mit der subtilen Anspielung ist ebenso auffällig, zumal das Wort „Verstandes“ in Gold gehalten ist, ein Hinweis auf den Schatz, den wir in uns tragen oder zumindestens tragen könnten. Die liebevolle Gestaltung setzt sich im Innern fort. Jedem der fünf Teile ist der Titel vorangestellt, der sich in einem schwächeren Druck auf der nächsten Seite wiederholt. Zitate sind kursiv gedruckt, Aufzählungen lassen sich schnell finden, der Zeilenabstand ist großzügig: kurz, das Buch lädt geradezu zum Lesen ein. Und obendrein gibt es ein Lesebändchen, für mich immer ein besonderes Schmankerl. Natürlich rundet ein umfangreiches Literaturverzeichnis das knapp 650 Seiten starke Buch ab. Doch worum geht es eigentlich? Mit dem Untertitel, der gleichzeitig die Überschrift meiner Rezension ist, ist im Grunde alles gesagt. Markus Spieker nimmt uns mit auf eine Erkenntnisreise der letzten 3000 Jahre, wie es der Klappentext verspricht. Der Autor hat seinen „Lehrplan“ in fünf Teile aufgeteilt. Er beginnt mit dem Feind der Weisheit, dann folgen das Wesen der Weisheit, die Quellen der Weisheit und die Ziele der Weisheit, bevor die Wege der Weisheit den Lehrplan abrunden, nein nicht ganz, denn es gibt zum Schluss noch den „Gipfel der Weisheit“. Dabei werden eine Vielzahl von Dichtern und Denkern aus den unterschiedlichen Epochen zitiert, ebenso aber Film, Literatur und Musik. Sie werden jeweils in den aktuellen Kontext eingeordnet. Das alles ist kurzweilig, interessant und vor allem gut lesbar. Dies bedeutet nicht, dass Spiekers Schlüsse widerspruchslos hingenommen werden müssen, aber sie regen auf jeden Fall zum Nachdenken an. Besonders erwähnenswert ist seine Aufzählung der großen Umbrüche in der Geschichte gleich in der Einweisung zu Beginn. Spieker nennt drei und stellt fest, dass sie die Zwischenzeiten jeweils um die Hälfte verkürzen. Mit anderen Worten: wir befinden uns möglicherweise mitten in der nächsten großen Umbruchphase. Wir dürfen nur hoffen, dass wir alle weise genug sind, um das Schlimmste verhüten zu können. Fazit: eines der Bücher, die man gern noch einmal in die Hand nimmt – von mir gibt es eine Leseempfehlung

  • Martinchen

    aus Magdeburg

    5/5

    19.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Eine Weisheitsschule" Das…

    "Eine Weisheitsschule" Das Cover mit dem Turmbau zu Babel und der ihn umrahmenden augenzwinkernden Eule fällt trotz der Schlichtheit sofort ins Auge. Der Titel mit der subtilen Anspielung ist ebenso auffällig, zumal das Wort „Verstandes“ in Gold gehalten ist, ein Hinweis auf den Schatz, den wir in uns tragen oder zumindestens tragen könnten. Die liebevolle Gestaltung setzt sich im Innern fort. Jedem der fünf Teile ist der Titel vorangestellt, der sich in einem schwächeren Druck auf der nächsten Seite wiederholt. Zitate sind kursiv gedruckt, Aufzählungen lassen sich schnell finden, der Zeilenabstand ist großzügig: kurz, das Buch lädt geradezu zum Lesen ein. Und obendrein gibt es ein Lesebändchen, für mich immer ein besonderes Schmankerl. Natürlich rundet ein umfangreiches Literaturverzeichnis das knapp 650 Seiten starke Buch ab. Doch worum geht es eigentlich? Mit dem Untertitel, der gleichzeitig die Überschrift meiner Rezension ist, ist im Grunde alles gesagt. Markus Spieker nimmt uns mit auf eine Erkenntnisreise der letzten 3000 Jahre, wie es der Klappentext verspricht. Der Autor hat seinen „Lehrplan“ in fünf Teile aufgeteilt. Er beginnt mit dem Feind der Weisheit, dann folgen das Wesen der Weisheit, die Quellen der Weisheit und die Ziele der Weisheit, bevor die Wege der Weisheit den Lehrplan abrunden, nein nicht ganz, denn es gibt zum Schluss noch den „Gipfel der Weisheit“. Dabei werden eine Vielzahl von Dichtern und Denkern aus den unterschiedlichen Epochen zitiert, ebenso aber Film, Literatur und Musik. Sie werden jeweils in den aktuellen Kontext eingeordnet. Das alles ist kurzweilig, interessant und vor allem gut lesbar. Dies bedeutet nicht, dass Spiekers Schlüsse widerspruchslos hingenommen werden müssen, aber sie regen auf jeden Fall zum Nachdenken an. Besonders erwähnenswert ist seine Aufzählung der großen Umbrüche in der Geschichte gleich in der Einweisung zu Beginn. Spieker nennt drei und stellt fest, dass sie die Zwischenzeiten jeweils um die Hälfte verkürzen. Mit anderen Worten: wir befinden uns möglicherweise mitten in der nächsten großen Umbruchphase. Wir dürfen nur hoffen, dass wir alle weise genug sind, um das Schlimmste verhüten zu können. Fazit: eines der Bücher, die man gern noch einmal in die Hand nimmt – von mir gibt es eine Leseempfehlung

  • Bewertung

    5/5

    17.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Anspruchsvoll, aber wirklich lohnenswert

    In „Jäger des verlorenen Verstandes“ unternimmt Markus Spieker den Versuch, der Weisheit auf den Grund zu gehen. Der Aufbau des Buches hat mir sehr gut gefallen. Auf die Einleitung folgen fünf Kapitel, die jeweils vier Unterkapitel haben, gefolgt vom Schlusskapitel. Der klare Aufbau und die prägnanten Überschriften helfen sehr, sich im Buch gut zurecht zu finden. Der erste Abschnitt beschäftigt sich mit dem Feind der Weisheit. Im zweiten Abschnitt wird das Wesen der Weisheit beleuchtet. Darauf folgen im dritten Abschnitt die Quellen der Weisheit und im vierten Abschnitt die Ziele der Weisheit. Im fünften Abschnitt zeigt Spieker die Wege der Weisheit auf. Hier hat mir besonders eine Auflistung von Büchern, Filmen und Kunstwerken, die ihm Weisheit vermittelt haben, gefallen. So kann man, wenn man möchte, sich noch weiter mit dem Thema Weisheit beschäftigen. Spieker zitiert Weisheiten aus Filmen, von Philosophen, Schriftstellern, Sängern, Politikern, Künstlern und vielen mehr. Dabei sind bekannte Persönlichkeiten wie Platon, Sokrates, Nitzsche oder Kant, aber auch recht unbekannte wie José Ortega Y Gasset oder Peter Wust. Der Sprachstil ist intellektuell anspruchsvoll und dementsprechend dem Inhalt angepasst. Dennoch lässt sich das Buch leicht und flüssig lesen. Mein einziger Kritikpunkt ist das Kapitel „Göttliche Offenbarung“ im dritten Abschnitt „Quellen der Weisheit“. So wie Spieker hier die Argumente und Zitate präsentiert, kommt man zu der Schlussfolgerung, dass die Bibel Gottes Wort enthält, aber nicht hundertprozentig ist. Dem stimme ich nicht zu und hier hätte ich mir gewünscht, dass noch deutlicher wird, wie wichtig die Bibel als Gottes Wort an uns ist. Dennoch war die Lektüre des Buches sehr wertvoll und ich konnte viel Weises mitnehmen. Und so wie Spieker auf S.609 schreibt: „Das Streben nach Weisheit ist ein Lebensprojekt.“, möchte ich auch weiter nach Weisheit streben und jeden ermutigen, sich mithilfe dieses Buch mit dem Thema Weisheit auseinanderzusetzen.

  • Bewertung

    aus Bargteheide

    5/5

    23.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wunderbares Buch, das die Perlen von Vor- und Weit-Denkern aus drei Jahrtausenden enthält.

    Ich muss zugeben, dass ich schon sehnsüchtig auf das neuste Buch von Marcus Spieker gewartet habe. Nach den letzten Büchern „Jesus. Eine Weltgeschichte“ und „Dostojewski“, war ich gespannt, mich mit ihm auf die Suche nach dem „verloren Verstand“ zu machen. denn ich weiß das der Autor in der Lage ist Informationen so aufzubereiten, dass der Leser die Möglichkeit hat, sich seine Meinung frei zu bilden. Wenn ich die aktuellen Nachrichten konsumiere, finde ich, dass der Homo sapiens sapiens sich nicht gut schlägt. Was hilft uns aus diesem Dilemma? Hier möchte ich ein Zitat aus Buch anfügen, das meiner Meinung nach eine Antwort auf diese Frage gibt. „Man kann sich nicht entschlossen genug gegen die falsche Vorstellung wenden, man könne heutzutage nur noch im Weltmaßstab oder im planetarischen Maßstab gültig denken. Hier, wie auch überall sonst, muss der Sinn für den Nächsten wieder geweckt werden. Das ist die einzige mögliche Schutzwehr gegen schwerstes Unglück, das – ganz gewiss – im Weltmaßstab über uns hereinbrechen würde.“ Gabriel Marcel Marcus Spieker hat mich als Leser „an die Hand genommen“ und durch die Jahrtausende geführt. Es hat es mir gutgetan durch die Geschichte der Menschheit geführt zu werden und dabei die positiven Gedanken und Ansichten von so vielen Menschen zu lesen. Ich als „moderner“ Mensch habe durch dieses Buch mein positives Bild der Menschheit wiedergefunden. Es sind nicht nur Einzelne, die tiefgründig denken und zu den richtigen Erkenntnissen kommen, wir stehen in einer Kette von Menschen, die sich durch die Geschichte zieht. Und das nicht nur die letzten 2000 Jahre seit Gott Mensch geworden ist. So wie in obigem Zitat, habe ich auch das Buch verstanden und empfunden. Ich fühle mich nach dem Lesen nicht mehr allein in meinem Denken und Handeln, wenn ich von so vielen Menschen unterschiedlichster Herkunft, Epochen und Schicksalen lesen konnte, was uns helfen kann. Wir müssen etwas tun und dieses Buch gibt mir „Rückenwind“ in den aktuellen Diskussionen. Es ist an der Zeit, dass jeder seinen Verstand selbstständig gebraucht und begründet artikuliert, was richtig und was falsch ist. Eine Grundlage dazu bietet mir dieses Buch. Ich kann es nur absolut weiterempfehlen.

  • Bewertung

    aus Glauchau

    5/5

    22.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beeindruckendes Sachbuch

    „...Weisheit ist unter anderem die Fähigkeit, aus den Schaden anderer Epochen klug geworden zu sein und die zur Verfügung stehenden Daten so zu interpretieren, dass man bestimmte Fehler gar nicht erst macht...“ Diese Zeilen stammen aus der Einweisung in das Buch. Der auor hat seine Weisheitsschule in Fünf Kapitel gegliedert: - Der Feind der Weisheit - Das Wesen der Weisheit - Die Quellen der Weisheit - Die Ziele der Weisheit - Die Wege der Weisheit Jedes Kapitel beginnt mit einem Intro, ist in vier Bereiche untergliedert und endet mit einem Zwischenstopp. Der Schriftstil lässt sich angenehm lesen. Er ist verständlich und manchmal auch mit feinem Humor gewürzt. Trotzdem ist es kein Buch, das man unbedingt am Stück liest. Die Vielfalt der Informationen will gedanklich verarbeitet werden. Der Autor setzt sich kritisch mit unserer Zeit auseinander. „...Nirgendwo ist der Mensch denkfauler als in der Masse, nirgendwo der Hang zu intellektueller Trägheit größer...“ Das Buch zeugt von umfangreicher und akribischer Recherche. Es werden nicht nur die Namen vieler historischer Persönlichkeiten genannt; auch aus ihrem Schriften wird gegebenenfalls umfangreich zitiert. Selbst Liedtexte finden Erwähnung, wenn es zum Thema Weisheit passt. Außerdem nimmt der Autor häufig Bezug zu Filmen. Es sind Sätze wie der folgende, die immer wieder zum Nachdenken anregen: , „...Wichtig ist auch ein Gespür für Timing und dafür, was in der jeweiligen Situation gerade dran ist. Man muss wissen, welche Schlachten es wert sind, geschlagen zu werden, und welche nicht...“ Der Autor nutzt für seine Ausführungen den Blick in die Geschichte, nimmt aber auch die Bibel in den Fokus. Häufig unterteilt er seine Ausführungen nochmals mit klaren Stichpunkten, die er dann ausführlich erläutert. Die Quintessenz seines Buches fasst der Autor in wenigen Worten zusammen: „...Das Streben nach Weisheit ist eine Lebensprojekt...“ Sein Buch versteht er nicht als allein seligmachende Handlungsanweisung. Er will Denkanstöße setzen. Und das ist ihm auf hervorragende Weise gelungen. Ein Bild von Caspar David Friedrich, ein Dank und ein Quellenverzeichnis vervollständigen das Buch. Das Buch bekommt von mir eine unbedingte Leseempfehlung. Sicher werde ich es immer mal wieder in die Hand nehmen.

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