Produktbild: An den Nationalsozialismus erinnern

An den Nationalsozialismus erinnern Entwicklung der Erinnerungskultur und zukünftige Perspektiven. Ein Essay

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.09.2023

Verlag

Verlag Barbara Budrich

Seitenzahl

99

Maße (L/B/H)

18,5/12/0,7 cm

Gewicht

102 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8474-2739-1

Beschreibung

Rezension

Mir gefallen H. Friebels gedankliche Brückenschläge wie z. B. Subjekt-Logik versus Gelegenheitsstrukturen, Vergangenheitsvergegenwärtigung, Doppelstruktur von Wissen und Nicht-Wissen, Beschweigen, intergenerationales Nachbeben. Hilfreich ist seine Unterscheidung des Erinnerns an die NS-Zeit nach gesellschaftlichem, institutionellem und individuellem Erinnern. Dieses Erinnern ist in Deutschland auf allen drei Ebenen zunächst einmal unangenehm und bedarf des mutigen Arbeitens im Unliebsamen, des mutigen Verzichts auf Verleugnung, Verdrängung und Beschweigen.
Ingegerd Schäuble
,
Kontext, Heft 2/2024
Die Seiten des schmalen Buches drohen vor lauter Bezügen, Belegen und Fußnoten nahezu zu platzen, aber Harry Friebel verliert nie den Bezug zu seinen Leitfragen. Auch der persönliche Ton und die klare Haltung machen das Essay zu einem sehr lesenswerten Werk mit spannenden Herangehensweisen und Verknüpfungen.
Ronja Inhoff, Außerschulische Bildung, 2/2024
Jenseits aller unterschiedlichen Interpretationen, Sicht- und Herangehensweisen in Hinblick auf die Aufarbeitung der von Deutschen begangenen Verbrechen vermittelt Friebel in seinem Buch die zentrale Botschaft: »Wenn die Wirkmächtigkeit des NS-Terrorregimes von 1933 bis 1945 auch heute noch (...) weiter deutlich aufspürbar ist, dann sagt uns das: Gestern ist auch morgen!« (S. 77) Damit meint er eben nicht nur die Aufarbeitung in einem allgemeinen politischen Kontext, sondern die Herausforderung jedes Einzelnen, sich seiner Familiengeschichte zu stellen.
Joachim Geffers, hlz-Zeitschrift der GEW Hamburg 5-6/2024
Der Essay ist eine dicht geschriebene Vergegenwärtigung der bisherigen Erinnerungskultur und ein nachdrückliches Plädoyer über eine zukünftige nachzudenken. Die NS-Zeit als Bildungsauftrag im Gedächtnis zu behalten – und hier vor allem auch im familienbiografischen – und sie weiterhin öffentlich zu machen, ist die Kernbotschaft seines Essays.
Benno Hafeneger, Journal für Politische Bildung, 1-2024
Das Büchlein thematisiert die in vielerlei Hinsicht misslungene NS-Vergangenheitsbewältigung, die in der Bundesrepublik nach 1945 zur Pflichtveranstaltung wurde, die aber nicht wirklich als breite zivilgesellschaftliche Aktivität oder als allgemeine Änderung des Geschichtsbewusstsein zur Geltung kam. […] Als Sammlung von Denkanstößen und sachdienlichen Hinweisen kann das Buch […] zur Einführung in den Themenkomplex genutzt werden.
Johannes Schillo auf socialnet, 9.11.2023

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.09.2023

Verlag

Verlag Barbara Budrich

Seitenzahl

99

Maße (L/B/H)

18,5/12/0,7 cm

Gewicht

102 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8474-2739-1

Herstelleradresse

Budrich
Stauffenbergstraße 7
51379 Leverkusen
DE

Email: buch@budrich-unipress.de

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  • Produktbild: An den Nationalsozialismus erinnern
  • 1. Einleitung
    2. Nationalsozialismus: Vom Straßenterror zum Staatsterror
    3. BRD: Verleugnen, Verdrängen, Beschweigen und Vergegenwärtigung der NS-Vergangenheit
    3.1 Wer darf/soll wie an den Holocaust erinnern?
    3.2 Prozesse der zivilgesellschaftlichen Erinnerungskultur
    3.3 Alle waren Opfer? Familiengedächtnis und -loyalität
    4. Intergenerationelle Traumatisierungen: Generationsübergreifende „Verträge“
    5. Erinnerungskultur als Erinnerungsarbeit für die Zukunft
    6. Anhänge
    A: Gleichschaltung: Treffen mit Verbündeten nach der Machtübernahme
    B: Ex-Nazi-Seilschaften in der Bundesrepublik bis Mitte der 1960er Jahre. Bleierne Epoche der Nachkriegszeit
    C: BRD 1968: Demokratisierungssignale
    7. Literaturverzeichnis