Produktbild: Schuld war nur der Casanova
Band 1

Schuld war nur der Casanova Schwabenkrimi

2

10,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

09.08.2023

Verlag

Gmeiner Verlag eBooks

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Sprache

Deutsch

EAN

9783839274750

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PDF

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Erscheinungsdatum

09.08.2023

Verlag

Gmeiner Verlag eBooks

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Sprache

Deutsch

EAN

9783839274750

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  • J. Kaiser

    4/5

    16.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Krimi mit interessantem Hintergrund

    Die Escort-Dame Lady Kira kommt bei einem Brandanschlag auf eine Villa am Bodensee ums Leben. Ein Herr, Boris Drescher, hat sie für das Wochenende gebucht. Hauptkommissarin Yoselin Blaich steht vor einer Menge von Rätseln zu diesem Fall. Wem galt dieser Anschlag? Dem Besitzer der Villa, der Sexarbeiterin oder Drescher, der eigentlich Morten Nadler heisst. Ihn umgeben noch mehr Geheimnisse. Diese Krimi Geschichte besticht durch feinen, aber auch bösartigen Humor. Die Ermittlerin hat eine dunkle Hautfarbe und so bleiben die Witze dazu nicht aus. Das hier beschriebene ist ein ernst zu nehmendes Thema. Das Vorgaukeln von Liebe und Interesse von einsamen Menschen, um an ihr Geld zu kommen. Der Leser erfährt, dass die betrogenen sich genieren Anzeige zu erstatten. Da sie ja zugeben müssten auf einen Betrüger hereingefallen zu sein. Wer den nun der eigentliche Täter ist, dass müsst ihr selber lesen. Diesen Krimi empfehle ich gerne weiter und hoffe, dass ihn viele Leute lesen werden.

  • Gertie G.

    aus Wien

    4/5

    10.09.2023

    eBook (ePUB)

    Ein gelungener Reihenauftakt

    Auf eine Villa, die einem Stuttgarter Immobilienhai gehört, wird ein Brandanschlag verübt. Das Gebäude ist hoch versichert und einem Gewinnbringenden Neubau steht nun nichts mehr im Weg. Oder doch nicht? Bei dem Brand, der durch Brandstiftung entstanden ist, findet die Lady Kira, eine Escort-Dame, den Tod. Hauptkommissarin Yoselin Blaich steht vor einem komplexen Kriminalfall. Wem hat der Anschlag gegolten? Ist die Tote ein bedauerlicher Kollateralschaden? Denn, wie sich herausstellt, sollte die Villa leer sein. Und wer ist der geheimnisvolle Boris Drescher, der Lady Kira schon mehrmals gebucht hat, aber in keine Polizeidatenbank auftaucht, weil er eigentlich ganz anders heißt? Und die Rolle des Unschuldslamms und des gramgebeugten Ehemanns wird dem auch nicht abgenommen. Noch ein Verdächtiger? Immerhin, den können Blaich & Co. wenigstens ein paar Tage festhalten, obwohl dann plötzlich ein teurer Anwalt auftaucht und ihn betreut. Wer den wohl bezahlt? Neben den Ermittlungen muss sich Yoselin Blaich noch mit ihrer Mutter und Großmutter herumschlagen, die einander nicht leiden können. Meine Meinung: Dieser Krimi, der am Bodensee angesiedelt ist, besticht durch seinen feinen, aber manchmal arg bösartigen Humor. Die KHK Yoselin Blaich ist eine dunkelhäutige Ermittlerin, die recht ordentlich schwäbelt und jeden noch so abgedroschenen Witz über ihre Hautfarbe, die sie ihrem Vater zu verdanken hat, kennt. Gleichzeitig wird aufgezeigt, wie das peinliche oder rechtschaffen (wie man’s eben sehen will) Bemühen um politisch korrekte Sprache zu Stilblüten und unfreiwilliger Komik führt, wenn nicht einmal die Bezeichnung „Schwarzarbeit“ verwendet werden darf. Auf die häufig falsch formulierte Frage „Wo kommst denn her?“ antwortet Yoselin routiniert im ärgsten schwäbischen Dialekt. Was hier wie die Abwandlung des Schlagers „Schuld war nur der Bossa Nova“ aus dem Jahr 1963 klingt, ist ein ernstes Thema: Das perfide Vorgaukeln von Liebe und Interesse an einsamen Menschen, die dann um ihr Erspartes gebracht werden. Die mehrfach Betrogenen genieren sich dann auch dafür, auf einen Betrüger hereingefallen zu sein, und wollen häufig keine Anzeige erstatten. Die Charaktere haben mir recht gut gefallen. Lediglich Yoselin Blaichs Mutter und Großmutter wirken auf mich ziemlich überzeichnet. Allerdings war mir die Großmutter aus der Karibik mit ihrem Bemühen um Schutzzauber für die Enkelin und Beinahe-Schwiegertochter, beinahe noch sympathisch. Ihre Mutter kreist, wie Yoselin selbst durchaus kritisch bemerkt „ausschließlich um sich selbst“. Wer letztendlich der Casanova ist, der in der Gestalt eines Kapitäns, eines dekorierten Soldatens oder Universitätsprofessors einsame Herzen umgarnt und um Tausende von Euros betrügt, lest bitte selbst. Fazit: Gerne gebe ich diesem Krimi, der dem Vernehmen nach Auftakt zu einer neuen Reihe sein soll, 4 Sterne.

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