Produktbild: Die Dauer der Liebe

Die Dauer der Liebe Roman

9

11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

13.07.2023

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

251 (Printausgabe)

Dateigröße

344 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406806971

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Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

13.07.2023

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

251 (Printausgabe)

Dateigröße

344 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406806971

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  • Barbara T.

    aus Hagen

    5/5

    15.07.2023

    eBook (ePUB)

    Lebensechte Geschichte meisterhaft erzählt

    Eine unerwartete, schreckliche Nachricht unterbricht Renatas morgendliche Routine; an ihrer Wohnungstür steht ein Polizist, der sie über den plötzlichen Tod ihres Lebensgefährten Konrad informiert. Renata und Konrad lebten seit fünfundzwanzig Jahren zusammen, glücklich und immer noch ineinander verliebt. Von der schockierenden Nachricht erstarrt, will Renata sie nicht wahrhaben: „löscht das Gehörte in ihrem Kopf, vergisst gleichmäßig zu atmen“ (12) Der Verlustschmerz ist unermesslich, sie denkt dann an ihren eigenen Tod, würde gerne dem geliebten Konrad ins Jenseits folgen. „Wenn ich vor dir tot sein sollte, werde ich aus Sehnsucht nach dir im Jenseits noch einmal sterben.“ (27) Nur ihren engsten Freunden, die sie unterstützen, verdankt sie eine langsame Rückkehr ins Leben. Konrads Familie, besonders seine Mutter, hat sie nie respektiert, und als eine „unverheiratete Witwe“ - ohne ein rechtsgültiges Testament - hat sie auch kein Recht auf Konrads Hinterlassenschaft. Konrads Familie ist hier skrupellos, sie räumt alles im wahrsten Sinne des Wortes ab. Beim Aussortieren von Konrads Sachen entdeckt Renata Hinweise, die womöglich auf ein Geheimnis in seinem Leben deuten würden. Diese Entdeckung und die stetige Unterstützung ihrer Freunde geben ihr die Kraft der Sache nachzugehen und für die Klarheit zu sorgen. Und mit der Zeit, nach und nach, beginnt Renata ihr eigenes Leben neu zu gestalten. In ihrem ergreifenden Roman erzählt Sabine Gruber über den größten Verlust, den man im Leben erleiden kann. Es ist der Tod eines geliebten Menschen, ein Verlust, den man trotz aller Widersprüche erdulden und akzeptieren muss. Diese Erfahrung macht Renata, die ihren langjährigen, geliebten Lebenspartner plötzlich und völlig unerwartet verliert. Behutsam und voller Empathie erzählt sie über das schmerzliche Ereignis und Renatas Trauerbewältigung. Es bewegt und rührt oft zum Tränen, wie Renata mit ihrem Verlust umzugehen versucht; es macht zornig und wütend, wie Konrads Familie sie behandelt und beraubt. Interessant sind Renatas Recherchen nach dunklen Seiten in Konrads Leben, sowie die Versuche ihr Leben neu zu gestalten. „Die Dauer der Liebe“ ist eine sehr schön erzählte lebensechte Geschichte, die ich gerne gelesen habe. Wärmstens zu empfehlen!

  • Barbara T.

    aus Hagen i.Bremischen

    5/5

    15.07.2023

    eBook (ePUB)

    Lebensechte Geschichte…

    Lebensechte Geschichte meisterhaft erzählt Eine unerwartete, schreckliche Nachricht unterbricht Renatas morgendliche Routine; an ihrer Wohnungstür steht ein Polizist, der sie über den plötzlichen Tod ihres Lebensgefährten Konrad informiert. Renata und Konrad lebten seit fünfundzwanzig Jahren zusammen, glücklich und immer noch ineinander verliebt. Von der schockierenden Nachricht erstarrt, will Renata sie nicht wahrhaben: „löscht das Gehörte in ihrem Kopf, vergisst gleichmäßig zu atmen“ (12) Der Verlustschmerz ist unermesslich, sie denkt dann an ihren eigenen Tod, würde gerne dem geliebten Konrad ins Jenseits folgen. "Wenn ich vor dir tot sein sollte, werde ich aus Sehnsucht nach dir im Jenseits noch einmal sterben." (27) Nur ihren engsten Freunden, die sie unterstützen, verdankt sie eine langsame Rückkehr ins Leben. Konrads Familie, besonders seine Mutter, hat sie nie respektiert, und als eine „unverheiratete Witwe“ - ohne ein rechtsgültiges Testament - hat sie auch kein Recht auf Konrads Hinterlassenschaft. Konrads Familie ist hier skrupellos, sie räumt alles im wahrsten Sinne des Wortes ab. Beim Aussortieren von Konrads Sachen entdeckt Renata Hinweise, die womöglich auf ein Geheimnis in seinem Leben deuten würden. Diese Entdeckung und die stetige Unterstützung ihrer Freunde geben ihr die Kraft der Sache nachzugehen und für die Klarheit zu sorgen. Und mit der Zeit, nach und nach, beginnt Renata ihr eigenes Leben neu zu gestalten. In ihrem ergreifenden Roman erzählt Sabine Gruber über den größten Verlust, den man im Leben erleiden kann. Es ist der Tod eines geliebten Menschen, ein Verlust, den man trotz aller Widersprüche erdulden und akzeptieren muss. Diese Erfahrung macht Renata, die ihren langjährigen, geliebten Lebenspartner plötzlich und völlig unerwartet verliert. Behutsam und voller Empathie erzählt sie über das schmerzliche Ereignis und Renatas Trauerbewältigung. Es bewegt und rührt oft zum Tränen, wie Renata mit ihrem Verlust umzugehen versucht; es macht zornig und wütend, wie Konrads Familie sie behandelt und beraubt. Interessant sind Renatas Recherchen nach dunklen Seiten in Konrads Leben, sowie die Versuche ihr Leben neu zu gestalten. „Die Dauer der Liebe“ ist eine sehr schön erzählte lebensechte Geschichte, die ich gerne gelesen habe. Wärmstens zu empfehlen!

  • Galladan

    aus Niederrhein

    3/5

    30.07.2023

    eBook (ePUB)

    Wirkt etwas überfrachtet

    Die Dauer der Liebe von Sabine Gruber, erschienen im C.H.Beck Verlag am 13. Juli 2023. Renata wohnt mit ihrem Lebensgefährten in Wien. Sie ist eine Übersetzerin aus Südtirol die italienisch übersetzt. Konrad, ein Bildkünstler, der in Architektur schwelgt und sich gerne mit faschistischem Städtebau in Italien beschäftigt hat, ist auf einem Parkplatz tot zusammengebrochen. Da Renata und Konrad nie geheiratet haben und das Testament einen Formfehler hat und nicht gültig ist, stürzt sich Konrads Familie auf die Hinterlassenschaft und tragen z.T. auch Dinge raus, die eindeutig Renata gehören. Die Autorin erzählt ihren eigenen Verlust des Lebensgefährten mit diesem Roman, es wirkt authentisch, wie Renata den Verlust erst nicht begreifen will und wie ihr plötzlich Dinge, materiell und ideell, wichtig werden, für die sie im Zusammenleben mit Konrad kein Interesse hatte. Eine alte Notiz einer Bekannten von Konrad die in einem Buch als Lesezeichen steckte, Bilder, die er geschaffen hat, der Anfang der Beziehung und immer wieder was für ein guter Lebensgefährte Konrad gewesen ist. Man merkt, wie erschöpft Renata ist von der Trauer, am liebsten aufgeben möchte und ihrem Mann folgen möchte. Der Teil des Buches, wo Renata ihre Gefühle für den Verstorbenen und ihr Leben in Rückblenden verarbeitet hat mir gut gefallen. Den Kleinkrieg mit Konrads Familie, besonders mit der grantigen Mutter und dem Bruder von Konrad, der nie etwas auf die Beine gestellt hat und jetzt aus dem, was Konrad hinterlassen hat, den großen Reibach machen möchte, fand ich eher erschöpfend. Ja, wenn es um Geld geht, hört die Freundschaft meist auf, und wenn man sein Testament nicht richtig macht, gilt halt die gesetzliche Erbfolge. Mir hat dieser Teil zu viel Raum im Buch eingenommen. Mit Renate bin ich auch nicht besonders gut klargekommen. Sie ist eine Persönlichkeit, die man aber nicht mögen muss, um die Botschaft im Buch zu verstehen. Die Seiten langen Beschreibungen der italienischen Nazi Architektur sind für mich dann auch eher Beiwerk, welches auch gerne hätte, wegbleiben können.

  • Bewertung

    5/5

    19.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Trauerbewältigung

    Der Roman beginnt mit einem friedlichen, idyllischen Bild, das unterbrochen wird von einem Klopfen an der Tür, welches Renatas Leben verändern wird. Sie erfährt, dass ihr Lebensgefährte plötzlich verstorben ist, auf einem Parkplatz. Völlig unvorbereitet trifft sie diese Mitteilung. „Du bist stärker als ich, hatte Konrad einmal zu Renata gesagt. Deshalb muss ich vor dir sterben…….Ich bin nicht stärker, denkt Renata.“ Das Paar hatte 25 gemeinsame Jahre und Renata wird erst einen Tag nach dem Tod verständigt, da sie nicht miteinander verheiratet waren.Sie darf auch nicht mitentscheiden, was den Besitz und die Wünsche von Konrad betreffen, das bleibt seiner Familie, Mutter, Bruder, Schwester überlassen. Renata wehrt sich nicht, denn sie braucht ihre Kraft zum Überleben, ohne ihre große Liebe, und es wird gegen ihren und Konrads Willen gehandelt. „Konrads Familie ist nie ein Geschenk gewesen……..,derjenige, der den Raum verläßt, wird schlechtgeredet. Es macht sprachlos mit welch ungeheurer Frechheit die Familie des Toten sich der (wertvollen) Gegenstände, teilweise auch der Gegenstände, die Renata gehören, sowie deren gemeinsam finanzierten Landhäuschens bedient. Es wird uns also hier drastisch vor Augen geführt, dass ein Lebenspartner, nicht verheiratet und ohne Testament , keine Rechte am Besitz und an der Durchsetzung des Willens vom Verstorbenen hat. Für dieses schwierige Thema den richtigen Ton zu finden ist nicht leicht.Die vielen Befindlichkeiten einer Hinterbliebenen, allein gelassen, mit immer wieder kehrenden Erinnerungen, Zweifeln und Aufarbeitung werden alle beschrieben. Die Sprache ist feinfühlig, die Gedankengänge dringen ins Innerste, das Leiden wird einfühlsam beschrieben. Wie genau es einem Trauernden geht, weiß nur er selbst, aber Sabine Gruber gelingt es, die Emotionen nach so einem Verlust, gut einzufangen und deshalb von mir eine unbedingte Leseempfehlung.

  • Bewertung

    5/5

    15.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein bewegendes Buch

    „Das Recht war nur so lange auf der Seite der Liebenden, so lange sie beide lebten. Mit dem Tod des einen oder anderen löste es sich in Nichts auf, wenn der Trauschein oder ein korrektes Testament fehlten.“ Renata erfährt, dass ihr Lebensgefährte Konrad auf einem Parkplatz verstorben ist. Sie waren 25 Jahre ein Paar, unverheiratet. Konrads Mutter Henriette, der Bruder Marcel, die Schwester Gunda, zu denen Konrad kein gutes Verhältnis hatte, pochen auf ihr Familienrecht, entmündigen Renata in jeder Beziehung. Ein Testament, das ihr von Konrad vorliegt, wird von ihnen nicht akzeptiert. Besonders die Schwiegermutter Henriette, die auch vorher schon keinen Hehl aus der Abneigung allen Frauen gegenüber gemacht hat, die mit ihrem Sohn verbunden waren, zeichnet sich als boshaft, gemein und habgierig aus. Es findet eine kirchliche Bestattung statt, die Konrad nie gewollt hätte. Renata wird nicht gefragt, nicht mit einbezogen, die Familie eignet sich ungefragt Dinge aus dem gemeinsamen Besitz an. Die Schwiegermutter instruiert Marcel, auch die Fotozeichnungen, die Konrad, ein Architekt, als künstlerische Varianten von historischen Gebäuden angefertigt hat, an sich zu nehmen und zu verkaufen. Renata kommt mit Konrads Verlust schwer klar. Die Erinnerungen an ihn sind wach in ihr. „Konrad ist jetzt Renatas Lichtkörper, und wenn Renata aufsteht und sich an die Wand lehnt, deckt sich ihr Körper mit dem Konrads. Sie drückt ihren Rücken gegen seinen Brustkorb, hört ihn an ihrem Ohr lachen. Er bückt sich leicht, umfasst mit den Armen ihr Becken, lässt seine Hände auf ihrem Bauch ruhen. Sie spürt seine Zunge im Ohr, fängt an zu lachen. Ich bin es nicht, sagt Konrad. Es ist Monachicchio!“ Monachicchi sind Geister toter, ungetaufter Kinder, die Urlauber und Einheimische ärgern, hatte Conrad ihr erzählt. Während sie die Dinge ordnet, entdeckt sie eine Zeichnung von ihm mit einer Widmung für Catarina. Das Datum der Widmung ist aus der Zeit als sie ein Paar waren. Renata beginnt an Konrads Treue, von dessen Liebe sie so überzeugt war, zu zweifeln, und recherchiert in der Vergangenheit. Die Trauer und die Verwirrung, in der Renata sich befindet, ist in wunderbarer, eindringlicher Sprache geschrieben. Die immer wieder aufblitzenden Erinnerungen sind in den Erzählfluss eingebettet, so wie sie bei Renata auftauchen. Gespickt mit unwiderstehlichen italienischen Worten und Wortneuschöpfungen. Zum Lachen komisch und doch so real ist die Beschreibung der Männer auf einer Partner-App, die sie auf Empfehlung einer Freundin besucht. Nebenbei gibt es auch Einblicke in die faschistische Architektur, Siedlungspolitik und Agrarreform in Italien unter Mussolini. Ein sehr spannendes Thema. Das Buch hat mich sehr beeindruckt und berührt. Das Leid der Protagonistin ist in jeder Zeile spürbar, die personale Erzählperspektive schafft etwas Distanz, zeigt aber auch unkommentiert die Grausamkeit und Herzlosigkeit von Konrads Familie. Ich möchte auf jeden Fall mehr von der Autorin lesen.

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