Die deutschen Notmünzen Alle amtlichen Ausgaben und deren Varianten der Städte, Gemeinden, Kreise, Länder etc.
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
27.09.2023
Abbildungen
zahlreiche schwarz-weiß Abbildungen
Verlag
BattenbergSeitenzahl
768
Maße (L/B/H)
21,3/15,5/3,5 cm
Gewicht
1120 g
Auflage
2024
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-86646-233-5
Diesem erheblichen Mangel an Kleingeld versuchten die Gemeinden und Städte Abhilfe zu schaffen, indem ab 1915 zuerst Notgeld aus Papier ausgegeben wurde. Da das Papiergeld schnell verschlissen war und unansehnlich wurde, begannen Ende 1916 die ersten Gemeinden, Notgeld aus Metall in Umlauf zu bringen. Diese im amtlichen Sprachgebrauch sogenannten „Kleingeldersatzmarken“ wurden zunächst nur geduldet und mussten ab Anfang 1917 unter bestimmten Auflagen von den zuständigen Bezirksämtern offiziell genehmigt werden.
Damit sich die Notmünzen von den Reichsmünzen unterscheiden ließen, wurden äußerliche Merkmale wie Größe, Form oder eine Durchlochung vorgegeben. Zudem mussten die Ausgabestellen Sicherheiten in Höhe des Ausgabebetrages in Form von Wertpapieren (meist Kriegsanleihen) bei den örtlichen Reichsbankfilialen hinterlegen.
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