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Christina Dalcher

1. VITA (ungekürzt)

VITA (ungekürzt) Thriller | Der neue Roman der SPIEGEL-Bestsellerautorin von »VOX« | Für Leserinnen und Leser von Margaret Atwood und Ferdinand von Schirach

Gesprochen von
27

17,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Katja Körber + weitere

Spieldauer

9 Stunden und 20 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

24.10.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

55

Verlag

Harper Audio

Übersetzt von

Marie Rahn

Sprache

Deutsch

EAN

9783365005132

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Spieldauer

9 Stunden und 20 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

24.10.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

55

Verlag

Harper Audio

Übersetzt von

Marie Rahn

Sprache

Deutsch

EAN

9783365005132

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ein kleiner Zweifel

stefanb am 23.11.2023

Bewertungsnummer: 2074746

Bewertet: Hörbuch-Download

Ich muss sagen, dass ich die Gedankenspiele in den Büchern von Christina Dalcher sehr mag. Beeindruckt hatte mich „Q“ und deswegen habe ich mich sehr auf das neue Werk „Vita“ gefreut. In dem Roman geht es um das Thema Todesstrafe. Fordert ein Staatsanwalt die Todesstrafe und es stellt sich heraus, dass der Verurteilte unschuldig war, so erwartet den Staatsanwalt ebenfalls die Todesstrafe. Allein an der Konstellation sieht man schon, dass man sich eigentlich nie wirklich sicher sein kann. Ein kleiner Zweifel bleibt immer. Ist man bereit, trotzdem das Risiko einzugehen jemandem zum Tode zu verurteilen, wenn man sein eigenes Leben gefährdet? Der Schreibstil ist wunderbar und die Story hat einen schönen Aufbau. Man ist sehr gefesselt und lauscht. Mich begeistert, dass das Hauptthema so facettenreich dargestellt wird. Katja Körber und Philipp Oehme lesen sehr ansprechend. Langweilig wird das Hörbuch nie. Spannend fand ich außerdem, wie die Protagonistin, Anwältin Justine Callaghan, mit den gewonnenen Informationen umgeht. Die auftretenden Fragen lassen einen nicht kalt und beschäftigen einen auch noch nach Beendigung des tollen Hörbuches.

ein kleiner Zweifel

stefanb am 23.11.2023
Bewertungsnummer: 2074746
Bewertet: Hörbuch-Download

Ich muss sagen, dass ich die Gedankenspiele in den Büchern von Christina Dalcher sehr mag. Beeindruckt hatte mich „Q“ und deswegen habe ich mich sehr auf das neue Werk „Vita“ gefreut. In dem Roman geht es um das Thema Todesstrafe. Fordert ein Staatsanwalt die Todesstrafe und es stellt sich heraus, dass der Verurteilte unschuldig war, so erwartet den Staatsanwalt ebenfalls die Todesstrafe. Allein an der Konstellation sieht man schon, dass man sich eigentlich nie wirklich sicher sein kann. Ein kleiner Zweifel bleibt immer. Ist man bereit, trotzdem das Risiko einzugehen jemandem zum Tode zu verurteilen, wenn man sein eigenes Leben gefährdet? Der Schreibstil ist wunderbar und die Story hat einen schönen Aufbau. Man ist sehr gefesselt und lauscht. Mich begeistert, dass das Hauptthema so facettenreich dargestellt wird. Katja Körber und Philipp Oehme lesen sehr ansprechend. Langweilig wird das Hörbuch nie. Spannend fand ich außerdem, wie die Protagonistin, Anwältin Justine Callaghan, mit den gewonnenen Informationen umgeht. Die auftretenden Fragen lassen einen nicht kalt und beschäftigen einen auch noch nach Beendigung des tollen Hörbuches.

Ein Leben für ein Leben

mimitatis_buecherkiste aus Krefeld am 14.02.2024

Bewertungsnummer: 2131175

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Justine Callaghan hat als Mitbegründerin der Vita-Bewegung vor Jahren dazu beigetragen, die Todesstrafe zu revolutioniern; sollte sich eine zum Tode verurteilte Person als unschuldig herausstellen, muss der dies zu verantwortende Staatsanwalt oder Staatsanwältin selbst auf den elektrischen Stuhl. Justine hat ein einziges Mal ein Todesurteil verhängen lassen und weigert sich seitdem, dies ein weiteres Mal zu tun. Als die Frau des zum Tode verurteilten Mannes sich bei Justine meldet und behauptet, einen Beweis für die Unschuld ihres Ehemannes gefunden zu haben, ist das Entsetzen und die Angst vor den Konsequenzen groß. „Wie kann man wiedergutmachen, was nicht wiedergutzumachen ist?“ (Seite 113) Dieser Roman war nicht einmal annähernd das, was ich erwartet habe, aber bereits jetzt kann ich verraten, dass er meine Erwartungen, seien es auch andere gewesen, bei weitem übertroffen hat. Zu Beginn hatte ich einige Schwierigkeiten, um ins Buch zu finden, denn obwohl ich damit sonst nie Probleme habe, war ich überrascht, dass Justine als Ich-Erzählerin fungierte. Dies legte sich nach einigen Kapiteln allerdings und kurze Zeit später hätte ich es mir nicht anders vorstellen können. Auch die schriftlichen Bekenntnisse des Insassen im Todestrakt erfolgten in der Ich-Form, diese unterbrachen die Geschichte und ergänzten mein Wissen, verrieten allmählich, was wirklich geschah. „Und genau das zeigen sie eben nicht im Film, schreiben es nicht in die Hinrichtungshandbücher des Justizministeriums. Aus gutem Grund: Sie können es nicht.“ (Seite 106) Stückchenweise erfuhr ich die Hintergründe des Gesetzes, der Tat und ihren Folgen, auch die Lebensumstände von Justine, die öfters mal ins Plaudern kam, wurden thematisiert. Was Anfangs nach einer unterhaltsamen Dystopie klang, entwickelte sich zu einem Drama, das es an Spannung stellenweise mit einem Thriller hätte aufnehmen können. Je mehr ich erfuhr, desto erschütterter war ich, bis eine Wendung folgte, die mir die Sprache verschlug. Ich fragte mich, wie ich entschieden hätte, dies war aber nicht einfach zu beantworten. Geschockt las ich weiter, gespannt darauf, welche Richtung die Story nun einschlagen würde. Was ich dann erfuhr, brach mir das Herz. „All das ist so ungeheuerlich und unvorstellbar, dass mir die Worte fehlen. Ich habe das Gefühl, nie wieder Worte zu finden.“ (Seite 262) Nie hätte ich eine solche Erklärung erwartet und auch nicht, was dann geschah, denn als ich mir sicher war, den richtigen Wegweiser zu sehen, überraschte mich die Geschichte zum wiederholten Mal und bog ganz anders ab. Der Ausgang war perfide, gemein und einfach fies, aber auch passend, voller Hoffnung und vielleicht gab es einen Kompromiss. Nichts wird verraten meinerseits, aber eines ist sicher: Dieser dystopische Thriller war eines der besten Bücher im Genre, die ich in letzter Zeit lesen durfte. Von mir gibt es dafür volle Punktzahl und eine Leseempfehlung.

Ein Leben für ein Leben

mimitatis_buecherkiste aus Krefeld am 14.02.2024
Bewertungsnummer: 2131175
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Justine Callaghan hat als Mitbegründerin der Vita-Bewegung vor Jahren dazu beigetragen, die Todesstrafe zu revolutioniern; sollte sich eine zum Tode verurteilte Person als unschuldig herausstellen, muss der dies zu verantwortende Staatsanwalt oder Staatsanwältin selbst auf den elektrischen Stuhl. Justine hat ein einziges Mal ein Todesurteil verhängen lassen und weigert sich seitdem, dies ein weiteres Mal zu tun. Als die Frau des zum Tode verurteilten Mannes sich bei Justine meldet und behauptet, einen Beweis für die Unschuld ihres Ehemannes gefunden zu haben, ist das Entsetzen und die Angst vor den Konsequenzen groß. „Wie kann man wiedergutmachen, was nicht wiedergutzumachen ist?“ (Seite 113) Dieser Roman war nicht einmal annähernd das, was ich erwartet habe, aber bereits jetzt kann ich verraten, dass er meine Erwartungen, seien es auch andere gewesen, bei weitem übertroffen hat. Zu Beginn hatte ich einige Schwierigkeiten, um ins Buch zu finden, denn obwohl ich damit sonst nie Probleme habe, war ich überrascht, dass Justine als Ich-Erzählerin fungierte. Dies legte sich nach einigen Kapiteln allerdings und kurze Zeit später hätte ich es mir nicht anders vorstellen können. Auch die schriftlichen Bekenntnisse des Insassen im Todestrakt erfolgten in der Ich-Form, diese unterbrachen die Geschichte und ergänzten mein Wissen, verrieten allmählich, was wirklich geschah. „Und genau das zeigen sie eben nicht im Film, schreiben es nicht in die Hinrichtungshandbücher des Justizministeriums. Aus gutem Grund: Sie können es nicht.“ (Seite 106) Stückchenweise erfuhr ich die Hintergründe des Gesetzes, der Tat und ihren Folgen, auch die Lebensumstände von Justine, die öfters mal ins Plaudern kam, wurden thematisiert. Was Anfangs nach einer unterhaltsamen Dystopie klang, entwickelte sich zu einem Drama, das es an Spannung stellenweise mit einem Thriller hätte aufnehmen können. Je mehr ich erfuhr, desto erschütterter war ich, bis eine Wendung folgte, die mir die Sprache verschlug. Ich fragte mich, wie ich entschieden hätte, dies war aber nicht einfach zu beantworten. Geschockt las ich weiter, gespannt darauf, welche Richtung die Story nun einschlagen würde. Was ich dann erfuhr, brach mir das Herz. „All das ist so ungeheuerlich und unvorstellbar, dass mir die Worte fehlen. Ich habe das Gefühl, nie wieder Worte zu finden.“ (Seite 262) Nie hätte ich eine solche Erklärung erwartet und auch nicht, was dann geschah, denn als ich mir sicher war, den richtigen Wegweiser zu sehen, überraschte mich die Geschichte zum wiederholten Mal und bog ganz anders ab. Der Ausgang war perfide, gemein und einfach fies, aber auch passend, voller Hoffnung und vielleicht gab es einen Kompromiss. Nichts wird verraten meinerseits, aber eines ist sicher: Dieser dystopische Thriller war eines der besten Bücher im Genre, die ich in letzter Zeit lesen durfte. Von mir gibt es dafür volle Punktzahl und eine Leseempfehlung.

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