Produktbild: Eiffels Schuld

Eiffels Schuld Das größte Eisenbahnunglück in der Schweiz — Das größte Eisenbahnunglück der Schweiz

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14,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.08.2023

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,1/12,4/2,4 cm

Gewicht

276 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Auflage

2023

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-0477-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.08.2023

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,1/12,4/2,4 cm

Gewicht

276 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Auflage

2023

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-0477-1

Herstelleradresse

Gmeiner
Im Ehnried 5
88605 Meßkirch
DE
info@gmeiner-verlag.de

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  • Jolanda L.

    5/5

    12.11.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Spannendes Zeitdokument der Schweizer Eisenbahngeschichte

    Eine junge Mutter überlebt mit ihrem Kind das Eisenbahnunglück von 1891 in Münchenstein bei Basel. Bis zum heutigen Tag gilt es als das schlimmste Eisenbahnunglück der Schweiz. Dass ausgerechnet die vom französischen Staringenieur Gustave Eiffel konstruierte Eisenbahnbrücke einstürzt, wirft Fragen auf. Fragen muss sich aber auch die junge Witwe stellen, denn durch das Geschehen kommt sie einem bisher ungelösten Geheimnis um das rätselhafte Verschwinden des Vaters ihres Sohnes auf die Schliche. Der Roman konzentriert sich in der ersten Hälfte auf das Schicksal der Baslerin, in der zweiten Hälfte dann auf das Eisenbahnunglück und seine Folgen. Wer sich für Basel im 19.Jahrhundert, die schweizerische Eisenbahngeschichte, Gustave Eiffel in Paris oder für einen berührenden Spannungsroman interessiert, sollte dieses Buch meiner Meinung nach unbedingt lesen.

  • Bewertung

    4/5

    14.11.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Aus historischer Sicht lesenswert, literarisch etwas durchwachsen

    Die hochbetagte Ida Gutzwiller Gysin aus Basel erzählt ihrem Sohn Wilhelm einen Teil ihrer Lebensgeschichte, der eng mit einem großen Zugunglück nahe Münchenstein verbunden ist. Sie selbst, der damals kleine Wilhelm und ihr Ehemann Karl sind 1891 ebenfalls an Bord des Unglückszuges. Vollbeladen mit Fahrgästen fährt dieser auf eine Brücke, die von dem Ingenieurbüro des weltweit renommierten Gustave Eiffel konstruiert wurde. Es kommt zur Katastrophe, als die Brücke zusammenbricht und einen Teil des Zugs mit sich in die Tiefe reißt. Auch Karl gehört zu den Opfern. Doch nicht nur dieses Unglück überschattet das Leben der jungen Ida. Vor ihrer Hochzeit mit Karl war sie einem anderen versprochen. Ihr Verlobter Wilhelm verschwindet allerdings spurlos und hinterlässt die schwangere und unverheiratete Ida. Karl Gutzwiller, der Ida schon lange nachstellt, ergreift die Chance und nimmt sich der verzweifelten Frau an. Sie gehen die Ehe miteinander ein. Doch der Verbleib von Wilhelm lässt Ida nicht los. Ein Privatdetektiv wird engagiert, um mehr herauszufinden. Alles in allem war das Buch interessant. Man erfährt viel über das tragische Unglück von Münchenstein. Immer wieder werden historische Dokumente und Zeitungsartikel zitiert, was einen lesenswerten Einblick in die damaligen Ereignisse gibt. Auch die menschlichen Tragödien, die mit den Ereignissen einhergingen, werden wiederholt in die Erzählung eingeflochten. Nachdenklich stimmen einen damals wie heute die Gaffer, die sich am Leid anderer ergötzen und Einsatzkräfte behindern. Auch das persönliche Schicksal von Ida Gutzwiller Gysin lässt den Leser nicht kalt. Ihre Geschichte vermittelt ganz nebenbei einen kleinen Eindruck von den damaligen gesellschaftlichen Konventionen, insbesondere für Frauen. Unschlüssig bin ich, ob ich den "Krimi-Anteil" im Roman gebraucht hätte. Im ersten Teil des Buches laufen die Ermittlungen, es gibt einige Erkenntnisse, aber dann verliert sich dieser Strang mehr oder weniger. Die Berichte über das Zugunglück selber sind, wie erwähnt, sehr faktenreich aufbereitet. Das ist lesenswert, allerdings wurde immer wieder versucht, möglichst viel Information in die Dialoge der Personen einzufügen. Dadurch geraten manche Gespräche etwas hölzern. Aus historischer Sicht also lesenswert. Literarisch betrachtet gibt es ein paar Abzüge.

  • Philiene

    aus Süsel

    4/5

    30.10.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ein furchtbares Eisenbahnunglück

    Ein furchtbares Eisenbahnunglück erschüttert die Schweiz. Am 14. Juni 1891 stürzt bei Basel eine Eisenbahnbrücke ein und reißt einen Zug mit sich in die Tiefe. Es gibt viele Tote und Verletzte.... Eine von den Überlebenden ist die junge Mutter Ida, sie und ihr Sohn überleben ihr Mann wird in die Tiefe gezogen und verschwindet... Dann ist da noch Gustave Eiffel, der die Brücke konstruiert hat. Der Autor schafft es diese drei Teile zu einem Roman zusammenzuführen. Das Hauptaugenmerk liegt bei Ida und ihrer Geschichte, die auch die einer großen Liebe ist. Idas Gesendet geht ans Herz. Interessant war es zusammen mit Eifelauf das Unglück zu schauen. Besonders berührt haben mich die Schilderungen der Unglücksfahrt und die des Unglücks selbst. Hier hat der Autor es geschafft mich als Leser mit in den Zug zu nehmen ohne dabei zu grausame Details zu schildern. Alles in allem ein sehr gelungener Roman rund um das schlimmste Zugunglück der Schweiz.

  • J. Kaiser

    4/5

    24.10.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Eindrückliche Geschichte

    In Münchenstein bei Basel ereignete sich am 14. Juni 1891 eines der schwersten Bahnunglücke der Schweiz. Eine Brücke stürzte unter der Last eines vollbesetzten Zuges zusammen. Unter den Überlebenden ist eine Mutter mit ihrem Sohn. Wochen später findet man ihren Mann. Jetzt kommt die Wahrheit eines Verbrechens ans Licht. Dieses Buch liest sich an einigen Stellen wie ein Krimi. Der Ermittler findet so einiges heraus. Wilhelm ist nicht ausgewandert wie angenommen. Neben den Vermisstenfällen erfährt der Leser auch einiges über Eiffel. Basel und Paris bilden den Hintergrund zu dieser Handlung. Das Lesen dieses Buche lohnt sich. Man erfährt so einiges, was man nicht so gewusst hatte. Empfehlenswert.

  • SimoneF

    2/5

    03.11.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Bisher hatte ich noch nie von…

    Bisher hatte ich noch nie von dem Eisenbahnunglück in Münchenstein bei Basel gehört, bei dem eine von Eiffel konstruierte Brücke zusammenbrach und einen vollbesetzten Zug mit sich riss. Ich hoffte auf einen detailliert recherchierten Roman, der historische Tatsachen mit einer fiktiven Geschichte verbindet. Diese Erwartungen hat Eiffels Schuld nur zum Teil erfüllt. Zunächst empfinde ich den Titel im Nachhinein als irreführend, da Eiffel keine Schuld nachgewiesen werden konnte. Im Roman ist es zudem nicht klar, was historisch verbürgt ist und was fiktional. Dass der gesamte Handlungsstrang um Ida Gutzwiller erfunden ist, wird im Nachwort lediglich in einem Nebensatz erwähnt, und auch die Zeittafel am Ende, die zwischen Realität und Fiktion nicht klar unterscheidet, ist hier keine große Hilfe. Ich hätte mir gewünscht, dass der Autor in seinen Anmerkungen hierauf eingeht. Der Roman besteht aus zwei Handlungssträngen. Im ersten geht es um die fiktive Ida Gutzwiller, eine Überlebende des Unglücks, der zweite spielt in Paris und dreht sich um Gustave Eiffel aus der Sicht seines Ingenieurs Maurice Koechlin. Der Schreibstil konnte mich leider nicht fesseln, er wirkte recht hölzern, die Figuren platt und die Dialoge unecht. Man merkt, dass hier (wie im Nachwort erwähnt) echte Augenzeugenberichte zum Teil als Dialoge genutzt wurden, da diese nicht authentisch und nach gelebter Sprache klingen, sondern eben nach einem schriftlich festgehaltenen, sprachlich geglätteten Bericht. Besonders negativ fällt das in einem Dialog zwischen Ida und einer anderen Überlebenden am Rande einer Gedenkfeier auf. Die fiktive Geschichte um Ida ließ bei mir keine Spannung aufkommen, da bereits von Anfang an klar ist, worauf es am Ende hinauslaufen wird. Die Beschreibung der Eisenbahnbrückenkonstruktion ist für Nicht-Ingenieure wenig hilfreich (Kapitel 35: "Die Eisenbahnschienen ruhten bei solchen Brücken auf Querträgern. Diese seien mit der unteren Gurtung der Hauptträger zu einem festen System verbunden. Um auch die oberen Teile der Hauptträger miteinander in Verbindung zu setzen, seien durchbrochene Querträger und übereck reichende Flacheisen benutzt worden. Von der oberen zur unteren Gurtung reichten Diagonalverbindungen, welche wegen ihres sogenannten Dreiecksverbandes den nötigen Widerstand gegen Verschiebungen leisteten."). Hier wäre eine anschauliche, an Laien orientierte Erläuterung wünschenswert gewesen, unter der man sich als Leser etwas vorstellen kann. So bleiben der Unfallhergang und die Hintergründe des Unglücks sehr vage. Insgesamt hat mich der Roman leider inhaltlich und stilistisch nicht überzeugen können.

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