Produktbild: Der Frühling ist in den Bäumen

Der Frühling ist in den Bäumen Roman

111

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

15.08.2023

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

250 (Printausgabe)

Dateigröße

460 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783841233011

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

15.08.2023

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

250 (Printausgabe)

Dateigröße

460 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783841233011

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  • Magnolia

    aus Bayern

    4/5

    15.08.2023

    eBook (ePUB 3)

    Eine mutige Frau geht ihren…

    Eine mutige Frau geht ihren Weg Sie war jung, zu jung und mit ihren 24 Jahren zu naiv. Eine Kombination, die Fred Dietrich magisch anzog. Sie heiraten überstürzt. Der Herr Doktor der Atomphysik sieht es als selbstverständlich an, dass seine Frau ihm stets zu Willen ist. Immer und überall und unter allen Umständen. Er nimmt sich, was immer er will. Und wieder einmal wacht sie benommen auf, kann sich an nichts mehr erinnern und wieder einmal hat Fred sie in eine prekäre Situation gebracht. Genug ist genug, sie will sich scheiden lassen. Was in diesen Jahren gar nicht so einfach ist, die Schuldfrage wird meist zugunsten des Mannes geklärt, für eine Frau bedeutet eine Scheidung eine gesellschaftliche Ächtung. Reninas großer Traum ist es, mit der „Lady“ die erste deutsche Frauenzeitschrift zu gründen. Über die vier Jahreszeiten will sie pro Jahr vier Hefte herausbringen, jedes davon sollte unter anderem ein tiefgehendes Lebensporträt enthalten wie etwa das von Konrad Adenauer. Auch politisch will sie sich positionieren. Literatur, Musik, Theater, Technik, Handwerk, Forschung und noch mehr zeitaktuelle Themen sollen aufgegriffen werden, ein fortschrittliches Konzept will sie als Chefredakteurin voranbringen, ihre allerersten sechs Worte des Leitartikels „Sie lieben Ja-Sagen? Ich auch nicht.“ klingen vielversprechend. Ihr Weg bis dahin ist jedoch ein sehr steiniger. „Steh auf beiden Fußsohlen“ hatte ihre Urgroßmutter sie ermahnt. Ein sehr guter Ratschlag, den die junge Renina so gar nicht umsetzen kann und die Zeit – wir sind in den 1950er Jahren – ist auch nicht gerade auf Seiten der Frauen. Nach dem zweiten Weltkrieg herrscht sowas wie Aufbruchstimmung, die Rolle der Frau beschränkt sich eher auf Kinder und Küche, Karriere ist für den Mann vorgesehen. Aus heutiger Sicht mutet vieles seltsam an, die Frauen mussten sich ihre Rechte erst erkämpfen. Schon die ersten Seiten zeigen dies nur zu deutlich auf. Es geht um Gewalt in jeglicher Hinsicht, daneben treffen wir viele namhafte Persönlichkeiten in diesen Jahren wie etwa den jungen Christian Dior. Für mich etwas zu kurz gekommen ist die Redaktionsarbeit rund um die „Lady“. Im Vordergrund steht das Zerwürfnis der Eheleute, das sich viel aus sexueller Gewalt und brutalen Übergriffen speist neben Reninas Liebe zu den Pferden, wobei sie nach ihrem Entschluss, Fred zu verlassen, immer mutiger wird und auch die Pferdestärken der Autos zu schätzen lernt. Ihre Familie weiß sie hinter sich, auch gute Freunde stärken sie, was ihrem Selbstbewusstsein zuträglich ist. In „Der Frühling ist in den Bäumen“ schreibt Jana Revedin über ihre Mutter, über das Rollenverständnis der Frau in den 1950er Jahren. Es ist ein Auf und Ab der Gefühle, das sich vor der malerischen Kulisse des Bodensees zuweilen in etwas langatmigen Dialogen verliert, das jedoch den Zeitgeist dieser Jahre gut nachvollziehbar wiedergibt.

  • Magnolia

    4/5

    15.08.2023

    eBook (ePUB 3)

    Eine mutige Frau geht ihren Weg

    Sie war jung, zu jung und mit ihren 24 Jahren zu naiv. Eine Kombination, die Fred Dietrich magisch anzog. Sie heiraten überstürzt. Der Herr Doktor der Atomphysik sieht es als selbstverständlich an, dass seine Frau ihm stets zu Willen ist. Immer und überall und unter allen Umständen. Er nimmt sich, was immer er will. Und wieder einmal wacht sie benommen auf, kann sich an nichts mehr erinnern und wieder einmal hat Fred sie in eine prekäre Situation gebracht. Genug ist genug, sie will sich scheiden lassen. Was in diesen Jahren gar nicht so einfach ist, die Schuldfrage wird meist zugunsten des Mannes geklärt, für eine Frau bedeutet eine Scheidung eine gesellschaftliche Ächtung. Reninas großer Traum ist es, mit der „Lady“ die erste deutsche Frauenzeitschrift zu gründen. Über die vier Jahreszeiten will sie pro Jahr vier Hefte herausbringen, jedes davon sollte unter anderem ein tiefgehendes Lebensporträt enthalten wie etwa das von Konrad Adenauer. Auch politisch will sie sich positionieren. Literatur, Musik, Theater, Technik, Handwerk, Forschung und noch mehr zeitaktuelle Themen sollen aufgegriffen werden, ein fortschrittliches Konzept will sie als Chefredakteurin voranbringen, ihre allerersten sechs Worte des Leitartikels „Sie lieben Ja-Sagen? Ich auch nicht.“ klingen vielversprechend. Ihr Weg bis dahin ist jedoch ein sehr steiniger. „Steh auf beiden Fußsohlen“ hatte ihre Urgroßmutter sie ermahnt. Ein sehr guter Ratschlag, den die junge Renina so gar nicht umsetzen kann und die Zeit – wir sind in den 1950er Jahren – ist auch nicht gerade auf Seiten der Frauen. Nach dem zweiten Weltkrieg herrscht sowas wie Aufbruchstimmung, die Rolle der Frau beschränkt sich eher auf Kinder und Küche, Karriere ist für den Mann vorgesehen. Aus heutiger Sicht mutet vieles seltsam an, die Frauen mussten sich ihre Rechte erst erkämpfen. Schon die ersten Seiten zeigen dies nur zu deutlich auf. Es geht um Gewalt in jeglicher Hinsicht, daneben treffen wir viele namhafte Persönlichkeiten in diesen Jahren wie etwa den jungen Christian Dior. Für mich etwas zu kurz gekommen ist die Redaktionsarbeit rund um die „Lady“. Im Vordergrund steht das Zerwürfnis der Eheleute, das sich viel aus sexueller Gewalt und brutalen Übergriffen speist neben Reninas Liebe zu den Pferden, wobei sie nach ihrem Entschluss, Fred zu verlassen, immer mutiger wird und auch die Pferdestärken der Autos zu schätzen lernt. Ihre Familie weiß sie hinter sich, auch gute Freunde stärken sie, was ihrem Selbstbewusstsein zuträglich ist. In „Der Frühling ist in den Bäumen“ schreibt Jana Revedin über ihre Mutter, über das Rollenverständnis der Frau in den 1950er Jahren. Es ist ein Auf und Ab der Gefühle, das sich vor der malerischen Kulisse des Bodensees zuweilen in etwas langatmigen Dialogen verliert, das jedoch den Zeitgeist dieser Jahre gut nachvollziehbar wiedergibt.

  • JoBerlin

    aus Berlin

    4/5

    15.08.2023

    eBook (ePUB 3)

    Ladies

    Ich kenne und schätze Jana Revedin von früheren Romanen wie „Margherita“ und „Jeder hier nennt mich Frau Bauhaus“. Interessant: Die Autorin ist eine erfolgreiche Architektin und so liest sich der neue Roman auch wie ein Who-Is-Who der internationalen Design-Szene der 50er und 60er Jahre. Das finde ich toll und auch dass Jana Revedin eher knapp schreibt und nichts zerfaselt wird, gefällt mir. Allerdings wirken ihre Figuren dadurch zunächst hölzern auf mich. So habe ich vorerst für die durch den Ehemann missbrauchten Protagonistin Renina keine Empathie, ihre Situation ist mir unverständlich, zu lange hat sie einfach „mitgespielt“ und die Ehefrau des sehr bekannten Architekten Bruno Taut erscheint nach meinem Empfinden zu plötzlich aus dem Nichts Viele prominente Designernamen wie Florence Knoll, Yves Saint Laurent wirken wie nur so hineingestreut, ihr Einfluss bis hinein in unsere Zeit bleibt nur angerissen. ‚Warte doch, erzähl mir mehr darüber‘ möchte ich der Autorin zurufen. Aber natürlich ist das in nur einem Buch gar nicht möglich. Ich wünsche mir weitere romanhafte Biografen aus der bewährten Revedin-Feder, zum Beispiel über die Knolls oder das Ehepaar Taut oder Dior und St. Laurent. Es gelingt der Autorin jedoch sehr schnell ihren Romanfiguren mehr Kontur und Charakter zu geben, und schon hat sie mich fest im Griff. Gespannt verfolge ich Reninas Werdegang, erkenne wie skandalös eine Scheidung im Konstanz der 50er Jahre war und bewundere nun ihr Durchsetzungsvermögen und ihre Kreativität bei der Gründung einer neuen Zeitschrift „Lady“. Frauenzeitschrift ist nicht die passende Kategorie für Reninas ehrgeiziges Projekt. Ja, es geht um Schönheit und Mode, doch die junge Herausgeberin will viel mehr. Lebensporträts und politische Positionen sollen die Leserinnen wegführen von der damals herkömmlichen Frauenrolle als nur passiv-schmückendes Beiwerk eines aktiv-bestimmenden Ehemanns. Doch wird Renina sich selbst von ihrem despotischen Ehemann lösen können? Und wird sie ihre „Lady“ zum Erfolg führen? Lesen! Die Lektüre lohnt sich.

  • brauneye29

    aus Wachtendonk

    4/5

    15.08.2023

    eBook (ePUB 3)

    Wenn ein einziger Tag das Leben verändert

    Zum Inhalt: Bei diesem autobiografischen Roman beleuchtet die Autorin das Leben ihrer Mutter, die den falschen Mann heiratet. Dieser setzt sie unter Drogen, missbraucht sie und lässt auch noch zu, dass sie andere das auch tun. Schließlich macht sie den mutigen Schritt sich aus der Ehe zu befreien und eine Zeitschrift zu gründen, was für Frauen in den fünfziger Jahren beides schwer war. Meine Meinung: Bei dem Cover erwartet man eher ein heiteres Buch, aber durch den Klappentext konnte man schon anderes erahnen und genau so war es auch. Irgendwie ein bedrückendes Buch, aber auch eins mit Hoffnung, denn trotz aller Schwierigkeiten geht es auch wieder bergauf. Erschreckend fand ich, wie wenig Frauen doch allein machen konnten und wie sehr sie von Ehemännern abhängig waren. Das Buch ist keine leichte Kost, hat mir aber gefallen. Fazit: Wenn ein einziger Tag das Leben verändert

  • Bewertung

    3/5

    30.11.2023

    eBook (ePUB 3)

    Der Frühling ist in den Bäumen

    Inhalt siehe Klappentext. Ich habe in einem Artikel der Aufbau Verlage über Jana Revedins Buch "Der Frühling ist in den Bäumen" gelesen, die Autorin kannte ich bis dato nicht. Der Roman spielt in den 1950er Jahren am Bodensee, alles spielt sich an einem Tag ab, dem 1. Mai 1953, der Reninas Leben komplett verändert. Sie gründet die erste Frauenzeitschrift Deutschlands, "Lady", ihr Ehemann Fred, ein Doktor der Atomphysik, der sich für sehr überlegen hält, formt seine Frau seinem knappen Jahr so, wie er sie gerne für sich und die Öffentlichkeit haben möchte und schreckt dabei vor nichts zurück. Die an sich starke Renina, die aber noch weiteres Potential hat, muss erkennen, dass sie schon länger sein Opfer ist und als sie ihm ihre Entscheidung über die Zukunft mitteilt, rastet er aus... Mehr möchte ich zum Inhalt nicht verraten, dafür gibt es den Klappentext. Ein etwas zäher Start, dann wird es einfacher und besser zu lesen. Mir kommt zu viel "Pferd" vor, aber gut, gehört zur Story und Entwicklung dazu. "Der Frühling ist in den Bäumen" hinterlässt gemischte Gefühle bei mir, ich kann mich nicht entscheiden, gefällt mir das Buch oder war es OK zum Lesen, allerdings geht es zum Ende nochmal richtig zur Sache. Vor mir gibt es 3-3,5 Sterne.

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