Produktbild: Das Gedächtnis der Töchter

Das Gedächtnis der Töchter Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.08.2023

Verlag

Friedenauer Presse

Seitenzahl

477

Maße (L/B/H)

20,1/12,7/3,2 cm

Gewicht

522 g

Farbe

Beige

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7518-8000-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.08.2023

Verlag

Friedenauer Presse

Seitenzahl

477

Maße (L/B/H)

20,1/12,7/3,2 cm

Gewicht

522 g

Farbe

Beige

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7518-8000-8

Herstelleradresse

Matthes & Seitz Verlag
Großbeerenstraße 57A
10965 Berlin
DE

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  • Bewertung

    5/5

    06.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hochaktuell und bewegend

    Das "Gedächtnis der Töchter" umfasst 3 Jahrhunderte, wobei sich die Geschichte der Menonniten, die auf Einladung der Zarin Katharina ("die Große") Ende des 18. Jahrhunderts nach Russland auswanderten, mit der Geschichte der Hauptperson Vera und ihrer Mutter, verzahnt. Durch den Ukraine-Krieg, der erst nach der Fertigstellung des autofiktionalen Romans begann, hat das Buch noch an Aktualität gewonnen, indem die Wurzeln der gegenwärtigen russischen Autokratie im Schicksal von Vera und ihrer Familie deutlich werden, beim Lesen geradezu spürbar in ihrer Auswirkung auf Lebensschicksale. "Geschichte" ist nichts in der Vergangenheit abgelegtes, wir sind, in unserer Gegenwart, Teilnehmer*innen der Geschichte. Ein sehr bewegendes Buch.

  • Shilo

    aus Ulm

    4/5

    31.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein emotional packender Roman

    Irene Langemann erzählt in diesem Buch die Geschichte der 11jährigen Vera. Sie wird auf dem Heimweg von der Schule von ihren Mitschülern verbal angegriffen und als Faschistin bezeichnet. Daraufhin begibt sie sich durch die Aufzeichnungen ihrer Mutter auf die Suche nach ihren Wurzeln. Was sie auf ihrer Spurensuche entdeckte, ließ mir die Gänsehaut über den Rücken laufen. Es beginnt anfangs des 19. Jahrhunderts, als ihre strenggläubigen Mennoniten-Vorfahren Deutschland in dem Glauben auf ein freies Leben in Russland verließen und in die heutige Ost-Ukraine auswanderten. Die Geschichte zieht sich über 6 Generationen hinweg und beschreibt anfänglichen den Wohlstand in der Zarenzeit. Darauf folgen in der Sowjetdiktatur Verfolgung, Diskriminierung, Enteignung und Hungersnot. In diesem Roman geht es in der Hauptsache um die Mütter und ihre Töchter. Ihr steter Mut, ihre Tatkraft und Energie in den hoffnungslosesten Zeiten waren unvorstellbar und mehr als nur bewundernswert. Und so stellte sich mir die Frage, wie viel Leid ein Mensch ertragen kann. Die einzelnen Kapitel wechseln in den Zeiten und Generationen. Dabei verlor ich einige Male kurz den Überblick, um wen es sich gerade handelt. Hier hätte eine Aufzeichnung des Stammbaums die Orientierung wesentlich erleichtert. Auch die immer wiederkehrenden Unterhaltungen, Ausdrücke und kurzen Passagen in Plattdeutsch hemmten den Lesefluss, da sie für mich nur langsam lesend zu verstehen waren. Mein Fazit: Ein emotional mitreißender Roman der bis in die 1970er reicht, den ich trotz meiner Kritiken sehr gerne weiterempfehle. 4 Sterne.

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