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Nachruf auf mich selbst. Die Kultur des Aufhörens | Geschenkausgabe im Miniformat

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15,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.11.2023

Abbildungen

mit 25 schwarzweissen -Abbildungen

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

14,2/9,1/2 cm

Gewicht

178 g

Farbe

Schwarz / Weiß

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-52350-4

Beschreibung

Rezension

Herausgekommen ist ein so erhellendes wie kurzweiliges Buch – immer radikal, aber doch jederzeit bereit, inkonsequent zu sein. Ein Glück, dass es Harald Welzer noch gibt. ("natur")
Welzer hält sich an die vielleicht wichtigste Maxime für Sachbücher, neben Faktensicherheit natürlich: Du sollst nicht langweilen. ("Zeitzeichen")
Herausgekommen ist ein Buch, das dazu anregt, die eigenen Einstellungen zu hinterfragen. ("spektrum.de")
Ein Buch, das viele vertraute Perspektiven auf den Kopf stellt. ("Kölner Stadt-Anzeiger")
Ein kluges, philosophisches Buch über Sein und Nichtsein ("Philosophie Magazin")
ein spannender Versuch, die dringende Notwendigkeit zum Handeln einem relativ breiten Publikum auf neue Weise nahezubringen ("Frankfurter Rundschau")
Ein sehr berührendes und lesenswertes Buch. ("NDR Fernsehen - 3nach9")
In schlüssigen, spannenden Kapiteln legt er die Notwendigkeit einer Kultur der Endlichkeit dar – ohne dabei je ins Fahrwasser der […] „Kommt, wir retten die Welt!“-Bücher abzudriften. ("Galore")
Ein inspirierendes Buch ("“Der Morgen” - SR 2 KulturRadio")
eine fulminante Zivilisationskritik. ("Bayern 2 - Diwan - Das Büchermagazin")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.11.2023

Abbildungen

mit 25 schwarzweissen -Abbildungen

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

14,2/9,1/2 cm

Gewicht

178 g

Farbe

Schwarz / Weiß

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-52350-4

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: [email protected]

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Ein Nachruf fürs Leben: Denkanstösse für eine Kultur des Weglassens

Esther N. (Mitglied der Book Circle Community) am 24.11.2025

Bewertungsnummer: 2662363

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Autor, Harald Welzer, legt mit diesem Buch einen provokanten und zugleich befreienden Gedanken vor: Unsere Kultur kennt kein Konzept des Aufhörens. Statt innezuhalten, bauen wir Autobahnen und Flughäfen für Zukünfte, in denen es keine Autos und Flugzeuge mehr geben wird. Wir optimieren das Falsche, anstatt grundlegend neu zu denken. Welzer zeigt, wie diese Haltung nicht nur Ressourcen verschwendet, sondern auch Chancen für ein besseres Leben verbaut. Das Buch ist eine faszinierende Mischung aus wissenschaftlichen Erkenntnissen, psychologischen Einsichten und persönlichen Geschichten. Besonders eindrucksvoll ist die Idee, einen eigenen Nachruf zu schreiben, um bewusst zu reflektieren, wie man gelebt haben möchte. Dieser Perspektivwechsel regt dazu an, Prioritäten neu zu setzen und sich von Überflüssigem zu verabschieden. Welzers Sprache ist klar, manchmal zugespitzt, und fordert zum kritischen Denken heraus. Wer sich für gesellschaftlichen Wandel, Nachhaltigkeit und Sinnfragen interessiert, findet hier zahlreiche Denkanstösse. Es ist kein Ratgeber im klassischen Sinn, sondern ein Impulsgeber für Menschen, die bereit sind, Gewohnheiten und kulturelle Selbstverständlichkeiten zu hinterfragen. Fazit: Ein kluges, inspirierendes Buch, das Mut macht, das Leben durch Weglassen und Aufhören sinnvoller zu gestalten. Lesenswert für alle, die nicht nur über die Zukunft reden, sondern sie aktiv und bewusst gestalten wollen.

Ein Nachruf fürs Leben: Denkanstösse für eine Kultur des Weglassens

Esther N. (Mitglied der Book Circle Community) am 24.11.2025
Bewertungsnummer: 2662363
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Autor, Harald Welzer, legt mit diesem Buch einen provokanten und zugleich befreienden Gedanken vor: Unsere Kultur kennt kein Konzept des Aufhörens. Statt innezuhalten, bauen wir Autobahnen und Flughäfen für Zukünfte, in denen es keine Autos und Flugzeuge mehr geben wird. Wir optimieren das Falsche, anstatt grundlegend neu zu denken. Welzer zeigt, wie diese Haltung nicht nur Ressourcen verschwendet, sondern auch Chancen für ein besseres Leben verbaut. Das Buch ist eine faszinierende Mischung aus wissenschaftlichen Erkenntnissen, psychologischen Einsichten und persönlichen Geschichten. Besonders eindrucksvoll ist die Idee, einen eigenen Nachruf zu schreiben, um bewusst zu reflektieren, wie man gelebt haben möchte. Dieser Perspektivwechsel regt dazu an, Prioritäten neu zu setzen und sich von Überflüssigem zu verabschieden. Welzers Sprache ist klar, manchmal zugespitzt, und fordert zum kritischen Denken heraus. Wer sich für gesellschaftlichen Wandel, Nachhaltigkeit und Sinnfragen interessiert, findet hier zahlreiche Denkanstösse. Es ist kein Ratgeber im klassischen Sinn, sondern ein Impulsgeber für Menschen, die bereit sind, Gewohnheiten und kulturelle Selbstverständlichkeiten zu hinterfragen. Fazit: Ein kluges, inspirierendes Buch, das Mut macht, das Leben durch Weglassen und Aufhören sinnvoller zu gestalten. Lesenswert für alle, die nicht nur über die Zukunft reden, sondern sie aktiv und bewusst gestalten wollen.

Endlichkeit des Lebens

Raumzeitreisender aus Ahaus am 08.02.2026

Bewertungsnummer: 3039278

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Nachruf auf mich selbst“ bedeutet soviel wie, das Leben Revue passieren zu lassen und sich der Endlichkeit bewusst zu werden. (27) Zur Untermauerung, dass Endlichkeit unmittelbar in den eigenen Fokus rücken kann, erzählt Harald Welzer seine eigene Krankheitsgeschichte. (53) Der Autor bemängelt, dass es in unserer Kultur keine Methodik des Aufhörens gibt und Endlichkeitsprobleme (z.B. die Endlichkeit von Ressourcen oder die Endlichkeit des Lebens) nicht wahrgenommen werden. Der wirtschaftliche Stoffwechsel müsse verkleinert und nicht vergrößert werden. (27) Diese Erkenntnis, in Verbindung mit Nachhaltigkeit, ist nicht neu. Welzer stellt im zweiten Kapitel Lebensgeschichten einiger bekannter Persönlichkeiten vor, die erfolgreich die Bremse gezogen und mit bestimmten anfangs erfolgreichen Handlungen aufgehört haben. Eine Politik, die auf Wissenschaft gegründet ist, bezeichnet Welzer als immer totalitär. (71) Man wundert sich über gar nichts mehr, wenn man ein paar Seiten vorher liest, dass die naturwissenschaftlichen Arbeiten am CERN mit kultischen Handlungen, mit denen man Regen oder eine gute Ernte beschwört, verglichen werden. (67) Und naturwissenschaftliche Erkenntnisse werten nicht in "Gut und Böse" und haben nichts mit Eugenik zu tun. (71) Da begeht Welzer Kategoriefehler. In seinem Nachruf (Kapitel 3) erläutert Welzer einige Punkte, über die man während seiner Lebenszeit nachdenken sollte und nicht erst, wenn es zu spät ist. Während er eine Fehlertoleranz positiv sieht, spricht er sich gegen das Optimieren aus. Aber beides gehört zusammen und beeinflusst die (nicht nur) technische Entwicklung. Ich finde, dass Buch hätte man auf Kernaussagen reduzieren können. Teilweise werden Sachverhalte behandelt, die nicht neu sind, sondern seit Jahrzehnten diskutiert werden. Zudem werden die eigene Lebensgeschichte und Sachverhalte vermischt. Es ist schwer, einen roten Faden zu finden.

Endlichkeit des Lebens

Raumzeitreisender aus Ahaus am 08.02.2026
Bewertungsnummer: 3039278
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Nachruf auf mich selbst“ bedeutet soviel wie, das Leben Revue passieren zu lassen und sich der Endlichkeit bewusst zu werden. (27) Zur Untermauerung, dass Endlichkeit unmittelbar in den eigenen Fokus rücken kann, erzählt Harald Welzer seine eigene Krankheitsgeschichte. (53) Der Autor bemängelt, dass es in unserer Kultur keine Methodik des Aufhörens gibt und Endlichkeitsprobleme (z.B. die Endlichkeit von Ressourcen oder die Endlichkeit des Lebens) nicht wahrgenommen werden. Der wirtschaftliche Stoffwechsel müsse verkleinert und nicht vergrößert werden. (27) Diese Erkenntnis, in Verbindung mit Nachhaltigkeit, ist nicht neu. Welzer stellt im zweiten Kapitel Lebensgeschichten einiger bekannter Persönlichkeiten vor, die erfolgreich die Bremse gezogen und mit bestimmten anfangs erfolgreichen Handlungen aufgehört haben. Eine Politik, die auf Wissenschaft gegründet ist, bezeichnet Welzer als immer totalitär. (71) Man wundert sich über gar nichts mehr, wenn man ein paar Seiten vorher liest, dass die naturwissenschaftlichen Arbeiten am CERN mit kultischen Handlungen, mit denen man Regen oder eine gute Ernte beschwört, verglichen werden. (67) Und naturwissenschaftliche Erkenntnisse werten nicht in "Gut und Böse" und haben nichts mit Eugenik zu tun. (71) Da begeht Welzer Kategoriefehler. In seinem Nachruf (Kapitel 3) erläutert Welzer einige Punkte, über die man während seiner Lebenszeit nachdenken sollte und nicht erst, wenn es zu spät ist. Während er eine Fehlertoleranz positiv sieht, spricht er sich gegen das Optimieren aus. Aber beides gehört zusammen und beeinflusst die (nicht nur) technische Entwicklung. Ich finde, dass Buch hätte man auf Kernaussagen reduzieren können. Teilweise werden Sachverhalte behandelt, die nicht neu sind, sondern seit Jahrzehnten diskutiert werden. Zudem werden die eigene Lebensgeschichte und Sachverhalte vermischt. Es ist schwer, einen roten Faden zu finden.

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Nachruf auf mich selbst.

von Harald Welzer

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