Therapieansätze zur Behandlung von Depressionen bei Morbus Parkinson im Vergleich
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
11.04.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
513 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346853073
Morbus Parkinson ist die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung, welche weltweit mehr als zehn Millionen Menschen betrifft. Schätzungen zufolge wird sich ihre Prävalenz in den nächsten 30 Jahren sogar noch verdoppeln. Neben den klassischen motorischen Symptomen treten bei Morbus Parkinson häufig auch nicht-motorische Symptome auf, welche in jüngster Zeit aufgrund ihrer erheblichen Rolle für die krankheitsbedingte Lebensqualität von Parkinson-Patient:innen ein zunehmendes Interesse geweckt haben. Depression ist dabei die häufigste neuropsychiatrische Begleiterscheinung der Parkinson-Krankheit, die sich negativ auf die Lebensqualität der Patient:innen auswirkt sowie mit einer signifikant höheren Sterblichkeit einhergeht. Nichtsdestotrotz werden depressive Symptome bei Parkinson-Erkrankten immer noch zu wenig erkannt und behandelt.
Derzeit sind Antidepressiva die erste Wahl bei der Therapie von Depressionen bei Morbus Parkinson. Einige Studien berichten jedoch, dass die Medikamente die motorischen Symptome bei Parkinson-Patient:innen verschlimmern können. Abgesehen von der fehlenden Evidenz zu Antidepressiva, der hohen Belastung durch die Medikamente und den Nebenwirkungen, die durch die Wechselwirkungen zwischen Antiparkinson-Medikamenten und Antidepressiva verursacht werden, besteht ein dringender Bedarf an neuen nicht-pharmakologischen Behandlungen für Depressionen bei Parkinson-Erkrankten.
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