Produktbild: Das nomadische Jahrhundert

Das nomadische Jahrhundert Wie die Klima-Migration unsere Welt verändern wird

2

13,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

28.09.2023

Verlag

Piper ebooks

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

9480 KB

Übersetzt von

Helmut Dierlamm

Sprache

Deutsch

EAN

9783492604581

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Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Barrierefreiheit

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Erscheinungsdatum

28.09.2023

Verlag

Piper ebooks

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

9480 KB

Übersetzt von

Helmut Dierlamm

Sprache

Deutsch

EAN

9783492604581

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Wichtiger Kern, mäandernd auf "Schulaufsatz"-Niveau

Bewertung am 21.01.2026

Bewertungsnummer: 3018854

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Migration wird in diesem Werk nicht als Problem, sondern als Lösung beschrieben. Begründet wird dies mit der Menschheitsgeschichte (wir waren immer Umherziehende); Widerstände werden u. a. in heutigen, dem entgegenstehenden Konzepten wie Grenzen und Nationalstaaten gesehen, welche indes erst in den letzten grob zwei bis drei Jahrhunderten geschaffen wurden. Tatsächlich haben alle industriell und wirtschaftlich entwickelten Staaten in der Neuzeit ein massives Problem, das nach wie vor kaum breit diskutiert wird: den demografischen Wandel. Würde also, wie in dem Buch gefordert, Migration eher als Chance denn als Problem betrachtet, wäre schon viel gewonnen. Würde sich das Buch auf dieses Kernthema konzentrieren sowie Probleme und Lösungen detailliert ausarbeiten, hätte es ein gutes Buch werden können. Stattdessen mäandert die Autorin von der Menschheitsgeschichte über Geoengineering ('Einpudern' der Antarktis) bis hin zur Neudefinition von Wachstum, Energiegewinnung (u.a. Atom unter leichtfertiger Ausblendung der Abbau- und Müllthematik) und der Frage, wie wir künftig essen (Insekten) oder wohnen werden. Hierbei kommt das Werk qualitativ kaum über die inhaltliche Tiefe eines Schulaufsatzes hinaus. Konjunktive und Ein-Satz-Lösungen komprimieren hochkomplexe Themen und offenbaren eine gigantische Komplexitätslücke. Das wirkt regelrecht arrogant, mindestens aber intellektuell leichtfertig reduziert gegenüber der tatsächlichen Problematik. Man mag die Konjunktive als Szenarien oder als Vorschläge sehen – oder eben als mangelnde Belegführung, wenn derart weit gefasste Thesen aufgestellt werden. Die Autorin liefert ausdauernd das „Was“ (müsste man machen), das „Wie“ wird meist komplett fallengelassen. Anders gesagt: Die Dringlichkeit der Klimakrise muss als Rechtfertigung für die Radikalität der Ideen ausreichen. Das „Wie“ wird unter dem Deckmantel der Technik versteckt. Wenn z. B. die „Ausbringung von Sulfaten in der Stratosphäre“ zur Kühlung vorgeschlagen und damit begründet wird, dass dieser Prozess „gut verstanden“ sei, dann muss ich an die Erfindung von FCKW durch Thomas Midgley denken: Man erachtete dieses Mittel als komplett harmlos – indes mit dem listigen Nebeneffekt der Zerstörung der Ozonschicht und damit mithin allem Leben, wäre es nicht gestoppt worden. Fazit: Der Grundgedanke, Migration als Chance zu sehen und die Grenzen der Nationen zu überdenken, um angesichts des „Endgegners Klimawandel“ zu einer wirklichen Weltgemeinschaft zu werden, ist hervorragend – indes weder neu noch originell. Es werden viele Disziplinen wie Ökologie, Biologie, Soziologie und Klimatologie gestreift, doch die Tiefe geht vollkommen verloren. Es liest sich wie eine Ideensammlung für Einsteiger; es trägt durch die Utopien jedoch wenig Konkretes bei und verlässt sich zu sehr auf Techno-Optimismus.

Wichtiger Kern, mäandernd auf "Schulaufsatz"-Niveau

Bewertung am 21.01.2026
Bewertungsnummer: 3018854
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Migration wird in diesem Werk nicht als Problem, sondern als Lösung beschrieben. Begründet wird dies mit der Menschheitsgeschichte (wir waren immer Umherziehende); Widerstände werden u. a. in heutigen, dem entgegenstehenden Konzepten wie Grenzen und Nationalstaaten gesehen, welche indes erst in den letzten grob zwei bis drei Jahrhunderten geschaffen wurden. Tatsächlich haben alle industriell und wirtschaftlich entwickelten Staaten in der Neuzeit ein massives Problem, das nach wie vor kaum breit diskutiert wird: den demografischen Wandel. Würde also, wie in dem Buch gefordert, Migration eher als Chance denn als Problem betrachtet, wäre schon viel gewonnen. Würde sich das Buch auf dieses Kernthema konzentrieren sowie Probleme und Lösungen detailliert ausarbeiten, hätte es ein gutes Buch werden können. Stattdessen mäandert die Autorin von der Menschheitsgeschichte über Geoengineering ('Einpudern' der Antarktis) bis hin zur Neudefinition von Wachstum, Energiegewinnung (u.a. Atom unter leichtfertiger Ausblendung der Abbau- und Müllthematik) und der Frage, wie wir künftig essen (Insekten) oder wohnen werden. Hierbei kommt das Werk qualitativ kaum über die inhaltliche Tiefe eines Schulaufsatzes hinaus. Konjunktive und Ein-Satz-Lösungen komprimieren hochkomplexe Themen und offenbaren eine gigantische Komplexitätslücke. Das wirkt regelrecht arrogant, mindestens aber intellektuell leichtfertig reduziert gegenüber der tatsächlichen Problematik. Man mag die Konjunktive als Szenarien oder als Vorschläge sehen – oder eben als mangelnde Belegführung, wenn derart weit gefasste Thesen aufgestellt werden. Die Autorin liefert ausdauernd das „Was“ (müsste man machen), das „Wie“ wird meist komplett fallengelassen. Anders gesagt: Die Dringlichkeit der Klimakrise muss als Rechtfertigung für die Radikalität der Ideen ausreichen. Das „Wie“ wird unter dem Deckmantel der Technik versteckt. Wenn z. B. die „Ausbringung von Sulfaten in der Stratosphäre“ zur Kühlung vorgeschlagen und damit begründet wird, dass dieser Prozess „gut verstanden“ sei, dann muss ich an die Erfindung von FCKW durch Thomas Midgley denken: Man erachtete dieses Mittel als komplett harmlos – indes mit dem listigen Nebeneffekt der Zerstörung der Ozonschicht und damit mithin allem Leben, wäre es nicht gestoppt worden. Fazit: Der Grundgedanke, Migration als Chance zu sehen und die Grenzen der Nationen zu überdenken, um angesichts des „Endgegners Klimawandel“ zu einer wirklichen Weltgemeinschaft zu werden, ist hervorragend – indes weder neu noch originell. Es werden viele Disziplinen wie Ökologie, Biologie, Soziologie und Klimatologie gestreift, doch die Tiefe geht vollkommen verloren. Es liest sich wie eine Ideensammlung für Einsteiger; es trägt durch die Utopien jedoch wenig Konkretes bei und verlässt sich zu sehr auf Techno-Optimismus.

Warnungen MIT Lösungsansätzen...

Bewertung am 15.04.2024

Bewertungsnummer: 2178218

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Warnungen MIT Lösungsansätzen sind allemal besser als Panikmache à la "Die Fremden kommen !" Frei nach dem Motto: Alle die in Ruh' woll'n leben müssen auch für's Klima geben.

Warnungen MIT Lösungsansätzen...

Bewertung am 15.04.2024
Bewertungsnummer: 2178218
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Warnungen MIT Lösungsansätzen sind allemal besser als Panikmache à la "Die Fremden kommen !" Frei nach dem Motto: Alle die in Ruh' woll'n leben müssen auch für's Klima geben.

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Das nomadische Jahrhundert

von Gaia Vince

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