Produktbild: Das Affektregime weiblicher Altersarmut
Band 25

Das Affektregime weiblicher Altersarmut Zur subjektiven Verarbeitung von Prekarität

Aus der Reihe Arbeit und Alltag

40,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.09.2025

Verlag

Campus

Seitenzahl

375

Maße (L/B/H)

21,1/13,9/2,5 cm

Gewicht

528 g

Farbe

Weiß / Rost

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-51751-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.09.2025

Verlag

Campus

Seitenzahl

375

Maße (L/B/H)

21,1/13,9/2,5 cm

Gewicht

528 g

Farbe

Weiß / Rost

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-51751-3

Herstelleradresse

Campus Verlag GmbH
Werderstraße 10
69469 Weinheim
DE

Email: vertrieb@campus.de

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  • Produktbild: Das Affektregime weiblicher Altersarmut
  • 1. Altersarmut – Ein weibliches Phänomen?! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
    1.1 Ein Feld stellt sich vor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
    1.2 Empirische Befunde . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
    1.3 Der prekäre Ruhestand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
    1.4 Ziel der Forschung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
    2. Hintergründe, Verortungen, Heuristik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
    2.1 Die Institutionalisierung geschlechtsspezifischer Armutsrisiken
    – Ein historischer Abriss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
    2.1.1 Von der Geburt des Alters in der Moderne und seiner
    sozialen Absicherung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
    2.1.2 Die »Polarisierung der Geschlechtscharaktere« und das
    System abhängiger Alterssicherung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
    2.1.3 Gegenwärtige Verschränkungen von Alter(n) und
    Geschlecht aus prekarisierungstheoretischer Perspektive 26
    2.2 Weibliche Altersarmut: Wissenschaftstheoretische Verortungen
    und Forschungsstand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
    2.2.1 Arbeit als Ursache und Folge weiblicher Altersarmut – Zu
    den Implikationen eines weiten Arbeitsbegriffs . . . . . . . . 29
    2.2.2 Von relativer Armut zur Prekarität im
    Lebenszusammenhang: Eine begriffspolitische
    Entscheidung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35
    2.2.3 Altersarmut von Frauen: »Ein lange vernachlässigtes
    Problem« . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
    2.3 Das Affektregime und die subjektive Verarbeitung von
    Prekarität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50
    2.3.1 Marginalisierte Forschungsfelder, Subjektperspektive
    und Praxisbezug, oder: Eine imaginäre Begegnung
    zwischen Pierre Bourdieu und Simone de Beauvoir . . . . . 50
    2.3.2 Die »Logik der Praxis« und das Unterschätzen von
    Affekten – Analysen im Spannungsfeld von Struktur –
    Subjekt – Handlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58
    2.3.3 Affekte zwischen Machtverhältnissen und
    Handlungsmacht – Zur politischen Dimension
    alltäglicher Gefühle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64
    2.3.4 Praxistheorie und Affektregime: Bourdieu meets Affect
    Studies meets weibliche Altersarmut . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
    3. Forschungsprozess . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79
    3.1 Methodologie und Forschungsdesign . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79
    3.1.1 »Das Elend der Welt« als methodologische Anleitung für
    eine verstehende und engagierte Wissenschaft –
    Forschungsethische Standpunkte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79
    3.1.2 Wider die biografische Illusion: Zur Biografie als
    Forschungsperspektive . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87
    3.1.3 Weibliche Altersarmut erforschen: Die methodische
    Herangehensweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 94
    3.2 Sprechen über Unsagbares – Methodische Überlegungen zum
    Erforschen schwieriger Themenfelder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98
    3.2.1 Armut und Alter – Zur Verquickung zweier
    gesellschaftlicher Tabus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98
    3.2.2 Vertrauen als Voraussetzung sich anzuvertrauen . . . . . . . 103
    3.2.3 Die Tandem-Interviewführung als Balancetechnik
    zwischen Nähe und Distanz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 105
    3.2.4 Verstehensansatz und Lernprozess als nachhaltiger
    Feldzugang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 107
    3.2.5 Leerstellen – Über Unsagbares und zurückbleibende
    Unsichtbarkeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111
    3.2.6 Wenn die Stimme versagt: Ethnografisches Schreiben als
    Lösungsansatz im Umgang mit Unaussprechlichem . . . . 115
    3.3 Material und Verschriftlichung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120
    3.3.1 Der Datenkorpus als »selbstbewusste soziale Fiktion« –
    Zur Datenaufbereitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120
    3.3.2 Kodieren und Auswerten – Zwischen rekonstruktiver
    Fallanalyse und fallübergreifenden Thesen . . . . . . . . . . . . . 123
    3.3.3 Das ethnografische Porträt: Eine analysegeleitete
    Schreibpraxis in dramaturgischem Format . . . . . . . . . . . . 126
    4. Differenzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 131
    4.1 Minderwertigkeitsgefühl und Einsamkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 131
    4.1.1 »Und somit ist der Traum geplatzt. Und das heißt,
    mindestens lebenslänglich verkaufen« – Ethnografisches
    Porträt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 131
    4.1.2 Weibliche Selbstverhandlungen an der Grenze der
    Anerkennung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 138
    4.1.3 Subjektive Arbeitsmoral und soziale Missachtung: Das
    entwertete Subjekt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 142
    4.1.4 Abgrenzung und Distinktion: Ressentiments und »die
    Anderen« . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149
    4.1.5 Praktiken des Selbstschutzes: Einsamkeit und
    Selbstisolation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 156
    4.2 Kränkung, Zufriedenheit und Zuversicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 163
    4.2.1 Prekär? »Ich bin rundum zufrieden« – Ethnografisches
    Porträt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 163
    4.2.2 Weibliche Selbstverhandlungen vor dem Hintergrund
    abwertender Armutszuschreibungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 170
    4.2.3 Selbst- versus Fremdbild – Das gekränkte Subjekt und
    seine Abwehrstrategien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 172
    4.2.4 Sozialkapital als Quelle der Anerkennung . . . . . . . . . . . . . . 178
    4.2.5 Vertrauen in bedingungslose Freundschaftsdienste – Zur
    affektiven Dimension sozialer Netzwerke . . . . . . . . . . . . . . 183
    4.3 Prekärer Ruhestand, Differenzierungen und gesellschaftliche
    Spaltungstendenzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 186
    5. Schweigsamkeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 191
    5.1 Sorgen, Mutterliebe und Melancholie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 191
    5.1.1 »Und das ist mein Horror: Wenn meine Kinder für mich
    bezahlen« – Ethnografisches Porträt . . . . . . . . . . . . . . . . . . 191
    5.1.2 Mütterlichkeit im Spannungsfeld gesellschaftlicher
    Sorgefigurationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 197
    5.1.3 Selbstaufgabe, Fürsorge und Liebesdienst . . . . . . . . . . . . . 200
    5.1.4 Zur Umdeutung der mütterlichen Gabe – Familiäre
    Tauschlogiken unter prekären Bedingungen . . . . . . . . . . . 205
    5.1.5 Handlungs(ohn)macht zwischen Melancholie,
    Zukunftsnegation und Kindeswohl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 212
    5.1.6 Das Schweigen der Mütter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 220
    5.2 Scham und Schuldgefühle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 222
    5.2.1 »Ich habe lange gedacht: Ich sage es keinem Menschen,
    wie wenig ich kriege« – Ethnografisches Porträt . . . . . . . 222
    5.2.2 Weibliche Altersarmut zwischen öffentlichem Diskurs
    und privater Tabuisierung – Auf den Spuren eines
    widersprüchlichen Zusammenhangs . . . . . . . . . . . . . . . . . . 228
    5.2.3 Von kollektiven Kämpfen zum individualisierten
    Scheitern: Die affektiven Folgen der »List der
    Geschichte« . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 230
    5.2.4 Ambivalenzen der Handlungsmacht – Schweigen als
    unterwerfende und ermächtigende Praxis . . . . . . . . . . . . . 237
    5.2.5 Zur alltäglichen und gesellschaftlichen Dramatik der
    Scham . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 244
    5.3 »Warum das Prekariat schweigt« – Neuauflage einer alten
    Fragestellung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 245
    6. Verkörperungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 251
    6.1 Existenzielle Ängste und Hoffnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 251
    6.1.1 »Gott, was kommt jetzt daher? Was passiert mir alles?« –
    Ethnografisches Porträt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 251
    6.1.2 Zur Feldspezifik von Körperlichkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 258
    6.1.3 Körperliche Verunsicherung als verstetigter Affekt . . . . . 261
    6.1.4 Der »ramponierte« Arbeitskörper als begrenzte Ressource
    – Erfahrungen von Altersdiskriminierung und
    Endlichkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 269
    6.1.5 Vorsorgestrategien und Körperimaginationen – Zur
    ökonomischen In-Wert-Setzung des altersarmen
    Körpers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 273
    6.2 Verlusterfahrung und Resilienz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 277
    6.2.1 »Das hier ist eine große Änderung für mich. Aber jetzt
    muss ich zufrieden sein« – Ethnografisches Porträt . . . . . 277
    6.2.2 Der Ruhestand als verlorene Zukunftserwartung . . . . . . . 285
    6.2.3 Zwischen Ohnmachtsgefühl, Enttäuschung und Nostalgie
    – Erinnerungsarbeit als Verlustbewältigungsstrategie . . 290
    6.2.4 Kleidung und Identität – der »getragene« Körper als
    Medium der Erinnerung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 299
    6.2.5 Ästhetische Ambivalenzen und die Verkörperung sozialer
    Ungleichheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 308
    6.3 »Körper von Gewicht« – Zur verunmöglichten Verdrängung des
    existenziellen Prekärseins . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 310
    7. Fazit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 317
    7.1 Das Affektregime weiblicher Altersarmut – Zentrale
    Erkenntnisse im Spiegel der Prekarisierungsdebatte . . . . . . . . . 317
    7.2 Selbstreferenzielle Affektarbeit – Eine konzeptionelle
    Begriffsschärfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 328
    7.3 Hin zu einer Affektregimeforschung – Epistemologische und
    methodologische Reflexionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 338
    7.4 Ein Feld schafft sich ab? – Nachdenken über die
    identitätspolitische Kategorie der »altersarmen Frau« und die
    Veränderung sozialer Ungleichheitsverhältnisse . . . . . . . . . . . . . 344
    Literatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 349
    Dank . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 373